#0: Intensive nächste Schritte

Wir haben mit diesen Gästen auf die Saison vorausgeblickt:

Das sind unsere Tabellentipps:

Die prozentuale Aufteilung eurer Tipps sah so aus:

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Danke. Echt schön mal etwas von Marco Konrad zu hören, was nicht auf der SC Homepage steht. Sonst bekommt man nicht viel mit. Es sind halt aber einfach immer nur Worthülsen und auch der arme Mann hat doch gar nicht viel Handlungsspielraum. Wie viel hat er wohl bei den Transfers mitgesprochen um den Fußball zu spielen, den er möchte? Ich sage: Null. Allein schon weil er so spät kam.

Generell finde ich es auch zum Haare raufen, wenn man mal die Geschichte des Vereins betrachtet. Der Verein hat man Streich jahrelang ein Trainer gehabt, der eine Idee hatte. Die hat sich nach und nach geändert. Es gab Zeiten, da hat man wirklich schönen Fußball gespielt und dann auch mal weniger. Dann setzt man alles daran ein Schuster einzusetzen und die Philosophie weiterzutragen. Bei den Frauen? Da ist wie bei manchen Männer-Bundesligist. Da ist man auf der Position gefühlt planlos. Es muss einfach jemand auf der Bank sitzen. Ab 2020 hat man in sechs Jahren fünf Trainer (inkl. Schneck als Interimstrainer). Anders als bei den Männern baut man wohl auch keine Trainer im eigenen Stall auf. Das wäre auch eine Möglichkeit?! Kim Fellhauer hat ehemalige Spielerin die Chance in Frankfurt. Man hat es als Verein mit der einzigen Frau in der BL auf der Trainerbank versucht und nun ist man auch davon wieder abgekehrt. Ja, Hasret Kayikçi ist im Management dabei, was sie aber macht, weiß man auch nicht 100%.

Der Verein braucht in dem Frauenbereich ein komplettes Glow-Up. Sonst leben wir halt noch in der alten Welt des Frauenfußball, diese Welt existiert aber nicht mehr. Hier wird mit sieben Meilenstiefeln vorne geschritten. Das sind alles so fragen, die ich den Verantwortlichen mal gerne stellen würde:

  • Wie behält man die Attraktivität gegenüber der wachsenden Konkurrenz? In der Folge sagt ihr ja richtig, Stuttgart wird in BW nicht mehr weggehen. Was ist wenn deutschlandweit auch der BVB und Schalke auf der Matte bei Talenten stehen. Da soll man bitte nicht mit leeren Worthülsen kommen.
  • Was passiert im Falle eines Abstiegs und kann sich der Verein das denn dann leisten? Wenn über das Szenario nicht nachgedacht wird, dann ist man meiner Meinung nach einfach lost. Entweder macht man mehr oder man eiert rum. Bei Letzterem muss man sich mit potentiellen Abstiegen befassen.

Wenn da nichts bei rumkommt, frag ich mich, wieso mich das groß interessieren sollte? Das DAZN oder Magenta-Abo kann ich mir auch sparen und etwas Besseres am Wochenende machen.

Bei dem Männern versucht man auch immer noch diesen Satz einzustreuen „… wo der kleine SC herkommt“, aber das Selbstbild hat sich da doch eher positiven geändert. Auch wenn das in manchen Spielen immer noch durckommt. Allein bei den Transfers die man macht, das man international spielen will und noch mehr. Mich ärgert das irgendwie. Ja, wenn dann können wir uns auf die Schulter klopfe, wenn Klara Bühl doch nochmal zu Barca oder so Bühl, Gwinn und Minge Weltmeisterinnen werden. Die haben alle hier ihre Karriere begonnen.

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Tolle Sendung. Und ich bin bei dir, Max, das wird wirklich eine Saison an der sich Fritzy Kromp messen lassen muss. Aber ich wage zu behaupten: nicht nur als Trainer*in. Ich mache das an der Kommunikation vom Verein selbst fest. Am Montag 09.03.2026 wird der Abschied von Birte Brüggemann bekanntgegeben.

Der Abschied erfolgt bewusst kurzfristig, um die laufenden Planungen und strukturellen Weiterentwicklungen frühzeitig neu zu organisieren und der künftigen Leitung ausreichend Zeit für die Vorbereitung der kommenden Saison zu geben. Bis zu ihrem Ausscheiden Mitte März wird Brüggemann die laufenden Themen geordnet übergeben und steht auch während des Übergangs weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung.
Birte Brüggemann verlässt Werder Bremen

Nimmt eins „Mitte März“ wörtlich, den Sonntag 15.03.26, dann ist das eine echte Perle der Relativierung. „Ende dieser Woche“ wäre auch zutreffend. Nach diesem Paukenschlag vergehen dann doch vier Monate ehe Mitte Juli „die künftige Leitung“ bekanntgegeben wird: Dominik Kupilas wird Leiter Frauenfußball & Internationalisierung, Sportliche Leiterin Frauenfußball wird Lena Lotzen. Das jedoch erst nach Ende der U17 WM im November '26. SV Werder Bremen entwickelt Führungsstruktur im Frauenfußball weiter. Das ist die Timeline. Dazwischen findet der gesamte Große Umbruch statt.

09.03.2026 Birte Brüggemann verlässt Werder Bremen nach 19 Jahren
17.04.2026 Amira Arfaoui Abgang zu SC Freiburg
24.04.2026 Larissa Mühlhaus Abgang zu Eintracht Frankfurt
29.04.2026 Michelle Ulbrich Verlängerung -
30.04.2026 Lilli Purtscheller Zugang von SGS Essen
01.05.2026 Saskia Matheis Abgang zu Mainz 05
03.05.2026 Rieke Dieckmann Abgang zu Racing Power FC, Portugal
05.05.2026 Ricarda Walkling Abgang zu Borussia Dortmund
06.05.2026 Michaela Brandenburg Karriereende -
06.05.2026 Sharon Beck Abgang unbekannt
07.05.2026 Lara Schmidt Abgang zu Borussia Dortmund
08.05.2026 Maja Sternad Abgang Bayer Leverkusen
08.05.2026 Mariella El Sherif Verlängerung -
09.05.2026 Chiara D’Angelo Verlängerung -
01.07.2026 Luna Vanzeir Zugang von RSC Anderlecht
02.07.2026 Julia Magerl Zugang von RaBa Leipzig
03.07.2026 Mei Shimada Zugang von Urawa Red Diamonds
07.07.26 Melina Kunkel Abgang unbekannt
08.07.2026 Wiktoria Zieniewicz Zugang von FC Basel
09.07.2026 Elena Dhont Zugang von US Sassuolo
12.07.2026 Caroline Siems Verlängerung -
14.07.2026 Lena Lotzen wird neue Sportliche Leiterin Frauenfussball

Und jetzt spielen wir: Fritz oder Fritzy! Ist das einleitende Zitat der Vereinsmeldung von Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball, oder Fritzy Kromp, Cheftrainerin?

Nach über 15 Jahren in Frankfurt ist es Saskia früh gelungen, sich seit ihrem Start bei Werder mit der Stadt, dem Verein und dem Weg der WERDERFRAUEN zu identifizieren. Sie ist ein Teil der positiven Entwicklung der letzten Jahre und hat vor allem in schwierigeren Phasen ihren Beitrag geleistet. Jetzt möchte sie ein neues Kapitel starten. Dafür wünschen wir ihr von Herzen viel Erfolg.

Ein Abschied nach so vielen Jahren in einem Verein ist nie leicht. Ricci hat die WERDERFRAUEN nicht nur sportlich geprägt, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit bereichert. Ihr Einsatz, ihre Leidenschaft und auch ihr Engagement neben dem Platz haben die Entwicklung des Bremer Frauenfußballs mit vorangetrieben. Riccis Wechsel nach Dortmund ist ein neues Kapitel, für das wir ihr von Herzen nur das Beste und viel Erfolg wünschen.

Wir freuen uns sehr, dass sich Luna für Werder entschieden hat. Sie war in der vergangenen Saison eine der auffälligsten Spielerinnen in der belgischen Super League und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der RSC den Pokal gewonnen hat. Mit 23 Jahren hat sie schon sehr viele Erfahrungen gesammelt, es steckt aber auch noch weiteres Entwicklungspotenzial in ihr.

Mit Lilli bekommen wir eine außerordentlich begabte offensive Fußballerin dazu, die sich durch ihr variables und zielgerichtetes Spiel auszeichnet. Sie bringt viel Qualität und Durchsetzungsvermögen im direkten Duell als auch kreative Lösungen im Kombinationsspiel mit. Trotz ihres jungen Alters kann sie bereits auf eine gewisse Erfahrung sowohl in der Bundesliga als auch in der österreichischen A-Nationalmannschaft zurückgreifen, daher freuen wir uns sehr, dass sich Lilli für uns entschieden hat.

Larissa hat sich in Bremen vom Talent zur Ausnahmespielerin entwickelt und konnte einen maßgeblichen Anteil zur positiven Entwicklung der WERDERFRAUEN beitragen. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen war uns allen bewusst, dass es sehr schwer werden würde, sie über den Sommer hinaus in Bremen zu halten. Wir respektieren dennoch ihre Entscheidung und wünschen ihr für ihre weitere Karriere persönlich wie sportlich alles Gute.

Von oben nach unten

Fritzy, Fritzy, Fritz, Fritzy, Fritzy.

Die Verpflichtung von Luna Vanzeir ist das erste Mal, dass Clemens Fritz zitiert wird. Bis dahin spricht für den Verein - zu 13 Zugängen, Abgängen, und Verlängerungen - nur Fritzy Kromp. Nach einer Saison als Cheftrainerin. Zu den Abgängen von verdienten Spielerinnen die alle deutlich länger im Verein sind als sie. Michi Brandenburg: vier Spielzeiten. Saskia Matheis: vier, Rieke Dieckmann: fünf. Ricarda Walkling: sechs. Zum Abgang der Torschützenkönigin der abgelaufenen Saison, Larissa Mühlhaus. Zur Vertragsverlängerung von Vize-Kapitänin und Urgestein Michelle Ulbrich, und den Stammspielerinnen Chiara D’angelo und Mariella El Sherif.

Nach der Verlängerung von El Sherif ist erstmal eineinhalb Monate Ruhe, dann kommen die Zugänge. Und erst jetzt ist hat (fast) immer Clemens Fritz das erste Wort. Hier ist, für die Neugierigen, die obrige Tabelle ergänzt um: „Wer spricht“.

Bis Mai nur Kromp, ab Juli immer zuerst Fritz und dann Kromp, außer zur Verlängerung von Caro Siems, hier nur Kromp.

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|09.03.2026 | Birte Brüggemann|| verlässt Werder Bremen nach 19 Jahren| Fritz, Brüggemann |
| 17.04.2026 | Amira Arfaoui | Abgang | zu SC Freiburg | Kromp |
| 24.04.2026 | Larissa Mühlhaus | Abgang | zu Eintracht Frankfurt | Kromp |
| 29.04.2026 | Michelle Ulbrich | Verlängerung | - | Kromp |
| 30.04.2026 | Lilli Purtscheller | Zugang | von SGS Essen | Kromp |
| 01.05.2026 | Saskia Matheis | Abgang | zu Mainz 05 | Kromp |
| 03.05.2026 | Rieke Dieckmann | Abgang | zu Racing Power FC, Portugal | Kromp |
| 05.05.2026 | Ricarda Walkling | Abgang | zu Borussia Dortmund | Kromp |
| 06.05.2026 | Michaela Brandenburg | Karriereende | - | Kromp |
| 06.05.2026 | Sharon Beck | Abgang | unbekannt | Kromp |
| 07.05.2026 | Lara Schmidt | Abgang | zu Borussia Dortmund | Kromp |
| 08.05.2026 | Maja Sternad | Abgang | Bayer Leverkusen | Kromp |
| 08.05.2026 | Mariella El Sherif | Verlängerung | - | Kromp |
| 09.05.2026 | Chiara D’Angelo | Verlängerung | - | Kromp |
| 01.07.2026 | Luna Vanzeir | Zugang | von RSC Anderlecht | Fritz, Kromp |
| 02.07.2026 | Julia Magerl | Zugang | von RaBa Leipzig | Fritz, Kromp |
| 03.07.2026 | Mei Shimada | Zugang | von Urawa Red Diamonds | Fritz, Kromp |
| 07.07.26 | Melina Kunkel | Abgang | unbekannt | Fritz |
| 08.07.2026 | Wiktoria Zieniewicz | Zugang | von FC Basel | Fritz, Kromp |
| 09.07.2026 | Elena Dhont | Zugang | von US Sassuolo | Fritz, Kromp |
| 12.07.2026 | Caroline Siems | Verlängerung | - | Kromp |
|14.07.2026 | Lena Lotzen | | wird neue Sportliche Leiterin Frauenfussball | Fritz, Kupilas, Lotzen |

Worauf will ich hinaus? Die Meldung zum Ausscheiden von Birte Brüggemann konnte eins noch so interpretieren als würde es unmittelbar eine Nachfolger*in geben. Dem war, irgendwie erwartbar, nicht so. Was es stattdessen gab war ein echter Bruch mit dem Kader den Birte Brüggemann bis dahin geformt hatte. Nicht in der ersten Elf, aber direkt dahinter. Dazu drei wegweisende Verlängerungen und ein vielversprechender Neuzugang. Und moderiert hat das ganze allein Fritzy Kromp. So ist zumindest der Read von Außen. Klar, ich weiß auch wie Pressemeldungen entstehen, das solche Zitate nicht immer allein der Mensch geschrieben hat dessen Name nach den Hochkommata steht. Trotzdem finde ich es als Muster nicht von der Hand zu weisen. Eine schlüssige Indizienkette wer für Den Großen Umbruch bei Werder Bremen vor dieser Saison die treibende Kraft war.

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Was ist wenn?

Das Wort „deutschlandweit“ ist in dem Satz echt lasttragend :stuck_out_tongue: Jede Hörer*in von Becker und Pfeiffer weiß: die Sogwirkung von Dortmund und Schalke ist real, und das fühlen seit Jahren alle Vereine in der Region, von den unteren Klassen bis zur SGS Essen.

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Woher kamen die 3000 Zuschauer beim Testspiel von Leverkusen gegen Rotterdam? Im Rahmen der Saisoneröffnung fanden ein Spiel der Frauen und eins der Männer statt.

Ich bin zwar noch nicht ganz durch, möchte aber schon jetzt meine Anerkennung für die ausführliche und informative Sendung aussprechen.

Danke, dass ihr der Frauenbundesliga genauso viel Aufmerksamkeit schenkt, wie der Männerbundesliga.

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Ja, das sie in der Region aktiv sind, ist klar. Mir ging es um die Perspektive von Freiburg. Der VfB ist in BW die Konkurrenz neben Hoffenheim. Die großen Talente aus Deutschland sind eh immer Richtung Bayern und Wolfsburg abgewandert oder mit Zwischenschritt Frankfurt. Leverkusen ist da, an Köln hat der SC nun Nachtigall verloren. Union hat bei uns eingekauft. Das muss die Frage dann halt bei Freiburg gestellt werden, ob das so geil ist und wie man bitte attraktiv bleibt. Anscheinend macht man hier gern seinen Schulabschluss wie Egli und mit drei schwangeren Spielerinnen aktuell kann man beim SC Mutter werden (jetzt nicht negativ gemeint). Wie auch im Podcast nochmal betont, wiederhole ich das auch zu gern. Bitte lieber SC Freiburg, weite das Scouting doch mal über Schweiz und Österreich heraus. Da kam in dieser Saison auch nichts. Dort werden sich anderen genauso bedienen. Sieht man einige Bundesligisten sind auch schon nach Belgien und Niederlange umgeschwenkt.

Hurra, Hurra, die 100%-Franchise-Liga ist da. Super. man hat es geschafft. In der 1. Frauenbundesliga sind nur noch Teams vertreten, die via den Herren-Teams subventioniert werden. Scheint keinen zu scheren, obwohl Mäxchen sonst zu Recht so kritisch gegenüber Investoren, Werksklubs und Mäzenen ist. Potsdam, Sand, Andernach werden diese Saison auch aus der 2. Liga absteigen. Dann seid ihr eurem Ideal nochmal ein Stück näher. In zwei bis drei Jahren wird es keine „auswärtigen“ Teams mehr in der 2. Liga geben. Ehre spielen dann dort Zweitvertretungen anstatt unabhängiger Damenteams. Aber ist ja alles geil, kann man locker drüber hinwegsehen.

Woher kommt das? Warum wird das selbst von Mäxchen verschwiegen bzw. nicht aufgenommen?

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Hä?! Genau das Thema wird doch gleich am Anfang angegangen?!

Und was soll die, sorry, saudämliche Verniedlichungsform von Max‘ Namen?

Mir scheint, dass du beim Hören ziemlich abgelenkt gewesen sein musst, um es nett zu formulieren.

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@ChrisHimmelmann Keine Ahnung, die Episode habe ich noch nicht gehört. War eher eine allgemeine Unmutsbekundung über die Entwicklung der Damen-BL. Das ist doch Wettbewerbsverzerrung pur. Siehe auch heute wieder, wo der amtierende und zukünftige Serienmeister FC Bayern die lange Zeit beste Mannschaft mal eben im Vorbeigehen wegfiedelt.

Wär jetzt mein Tipp.

Edit: Davon ab, dass du Max in diesem Punkt zu Unrecht Verschweigen oder Drüberweggehen vorwirfst, hast du in der Sache aber einen dicken Punkt: Nur leicht zugespitzt ausgedrückt, kann man am deutschen Frauenfußball sehen, was genau ein Investorenmodell ist und wohin es führt. Denn die Männer-Stammvereine treten exakt als Investoren für die Frauenabteilungen auf; wo das nicht so ist oder wo es gar keine Männerabteilung gibt, geht’s steil bergab.

Die Kehrseite könnte, nein: wird sein: geht es einer Männerabteilung mal richtig schlecht, wird die Frauenabteilung abgeschossen.

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Fang mal die Polemik wieder ein. Aggressive Verniedlichungen brauchts absolut gar nicht. Für die Zweitvertretungen ist eine eigene Liga schon länger im Gespräch, und wer ist überhaupt „ihr“? Was soll der Verschwörungstheoriesprech?

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Bin zur Hälfte durch. Zuerst mal ganz viel Respekt: Feedback von allen Trainer*innen und das meistens im direkten Gespräch! Das kann man sich bei den Männern gar nicht vorstellen!

Der Teil zum VfB hat meim Herz natürlich erwärmt.

Und bei „.. viel Energie durch Dóra Zeller…“ habt Ihr natürlich einen liegen lassen! Da ich nicht wusste beim Hören, wie man sie schreibt habe ich natürlich sofort an Duracell gedacht.

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Das ist natürlich komplett richtig!
Gab es allerdings vor längerer Zeit, als noch nicht jeder große Verein Frauenmannschaft hatte, nicht die Diskussionen, die wären rückständig und würden die Entwicklung verschlafen, der Frauenfußball hätte so viel Potential!?

Ich habe ein bisschen das Gefühl, Recht machen können die Vereine es nicht wirklich.

Öffentliche Verwarnung: Beim nächsten Post, der rein zum Stänkern da ist, wirst du gesperrt, @Taro.

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Wiederum richtig. Bei der Diskussion ging es auch darum, dass die internationale Konkurrenz in den europäischen Wettbewerben wegläuft (was man sich bei Turbines letztem CL-Sieg noch nicht so richtig vorstellen wollte). Und international, das muss man einfach sehen, gibt‘s im Prinzip nur Investoren. Unser Modell 50+1 ist das Sondermodell.

Jetzt ist es halt so, dass der Männerfußball - historisch jetzt sicher etwas grob betrachtet - es in Deutschland mehr oder weniger geschafft hat, sich selbst zu finanzieren und es sich leisten kann zu sagen, wir brauchen gar keine Investoren. Der Frauenfußball, mit einem Jahrhundert Rückstand, was die öffentliche Aufmerksamkeit angeht, hätte das nicht schaffen können. Was ungerecht ist und einen auch wütend machen kann - aber „weiblicher Fußballprofi“ war doch bis vor wenigen Jahren kein realistischer Lebensentwurf auch für Superspielerinnen, bevor die anderen Ligen sich derart professionalisierten, dass man in Deutschland sagte, also bevor die alle ins Ausland gehen, müssen wir es möglich machen, dass sie auch hier bei uns ein Auskommen haben. Da lag es nahe zu sagen, kommt in die Männervereine, wir teilen (etwas…) mit euch. Euch geht‘s dann 10x besser als vorher, und wir sichern euch ab. So lange wir können….

Viktoria Berlin versucht es anders. Da bin ich gespannt, wie die das langfristig hinbekommen; meine Sympathien haben sie.

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Ich hatte es auch schon öfter geschrieben und ganz abhöngig davon, dass der SC Freiburg auch durch die Infrastruktur der Männer existiert. Ich mag die Ligenzusammenstellungen nicht.

Ich würde auch gern anderen Vereinen den Daumen drücken und durch jahrzehntelangess Fantum kann ich manchen Vereinen und Logos abgewinnen. Egal, ob national oder international. Da ziehe ich eher kein Trikot von an. Auch wenn man gern Frauenfußball supportet. Das gilt auch für Fans, die bisher gae nichts mit Fußball zu tun hatten. Du hast nur die Auswahl von Männernclubs.

Man kann mich gern kritisieren, ich hoffe die Investoren mit einzig Frauenprofi-Clubs haben Erfolg. Ich hoffe das mit Viktoria Berlin funktioniert und neue Fans ohne bisherigen Club finden auch dahin den Weg.

Die London City Lionesses sind nicht schlimmer als die anderen englischen Clubs. Ob Michele Kang jetzt Geld reinfeuert oder die zig ausländischen Investoren bei ManCity, Arsenal und Co. Die Lionesses haben auch ein schickes Trikot. Dort Anoyomi hinten drauf.

Das OL Lyonness auch ihre Frauenmannschaft gebrandet, gefällt mir auch. Es ist natürlich linke Tasche, rechte Tasche. Durch das Logo ist es aber auch Indivualität. Schön, dass in Deutschland so viele sagen, Frauen- und Männerteams sollen gemeinsam gesehen werden. Ich finde ein wenig darf man sich optisch unterscheiden, z.B. beim Trikot und das nicht nur durch den Sponsor. Ich verfolge da die Entwicklung dieser Teams und auch wie sich so die NWSL qualitativ entwickelt.

Hätte ich das nötige „Kleingeld“ hätte ich SGS Essen oder Turbine Potsdam am Leben gehalten. :grimacing:

Das ist meine komplett subjektive und individuelle Ansicht und Gefühl. Das kann jeder anders sehen.

An sich stimme ich deinen Ausführungen komplett zu. Es gibt aber doch etwas, dass mich hoffnungsvoll stimmt. Die Investitionen in die Infrastruktur schaffen Bedingungen (die sowieso schon gut waren), die man so in der Bundesliga nur bei wenigen Clubs findet. Besonders wenn man bedenkt, dass sie vor 5 Jahren noch auf einem Acker in St. Georgen trainieren mussten und nicht mal im Möslestadion trainieren konnten. Nun gibts ein komplettes Trainingszentrum um das Dreisamstadion herum.

Das ist aber auch der Punkt, der mich immer so frustriert macht. Diese Investitionen zeigen ja, dass es im Verein Kräfte gibt die bereit sind ins Frauenteam zu investieren, nur leider schlägt sich das wirklich gar nicht im operativen Alltag wieder.

Nichtsdestotrotz dürfte die existierende gute Infrastruktur den Switch zu ambitionierteren Zielen einfacher möglich machen.

Ich finde ja die Merk Zeit war das einzige Mal in den letzten Jahren, in welcher sich etwas getan hat. Merk wollte etwas verändern, ein bisschen haben sich damals auch die Transfers verändert, aber irgendwie scheint sie dann auch an Grenzen gestoßen zu sein.

Ich vermute, auch sonst wäre die Mitsprache begrenzt. Es klingt in Interviews aller Beteiligten schon immer klar heraus, dass mit dem gearbeitet werden muss, was da ist.

Ich fände eine_n ambitionierte_n Trainer_in mit entsprechend Handlungsspielraum und langfristig gegebenen Vertrauen auch wichtig. Eine Kim Kulig wäre ja auch vereinslos gewesen als man auf Trainersuche war. Aber die Trainer_innen sind ja auch vernetzt und ob der SC in seiner aktuellen Situation (hire & fire Mentalität, mutmaßlich wenig Mitsprache bei Kaderpolitik) so ein attraktiver Arbeitgeber bezweifle ich auch.

Was Max im Podcast sagt, gibt mir auch immer ein eigenartiges Gefühl: Da werden Trainer ohne Erfahrung im Frauenbereich einfach so direkt Bundesligatrainer.

Allgemein passiert im Verein immer viel, dass man schwer erklären kann: Die Trainerrochaden, der plötzliche Nachtigall Abgang, der Adamczyk Abgang (selbst ohne Schwangerschaft hätte man Adamczyk eine Perspektive aufzeigen können müssen, Benkarth ist 34 Jahre alt).

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finde spannend, dass das Union-Glazing konsequent weiter durchgezogen wird. Letzte Saison hattet „ihr“ (also Max und zwei andere Gäste) Union als Aufsteiger direkt auf Platz 5 getippt. Am Ende wurden sie Neunter und waren punktetechnisch dichter am Abstieg als an Platz 5. Nach der Heimniederlage gegen Jena an Spieltag 17 war man sogar kurzzeitig ernsthaft im Abstiegskampf und hat dann ja auch die weichenstellenden Entscheidungen getroffen, Poese zurück in den Nachwuchs zu versetzen und so weiter. Der prognostizierte Spaziergang in die Bundesliga war es keineswegs.

Max spricht den Elefanten im Raum ja korrekt an, wie weit man letztes Jahr mit der eigenen Erwartungshaltung daneben lag. Trotzdem tippt ihr Union wieder alle ganz selbstbewusst 3-5 Plätze nach oben. Klar, in Anbetracht der getätigten Investitionen muss es die Erwartungshaltung an Union sein, sich im oberen Tabellenmittelfeld zu etablieren. Aber mit 3-5 Plätzen nach oben und damit am internationalen Geschäft schnuppernd bewegt ihr euch genau wie letztes Jahr wieder am oberen Limit des Denkbaren.

Ebenso tappt ihr denke ich bei Stuttgart in die Union-Falle. Ja, Stuttgart ist ein starker Aufsteiger mit viel Bundesligaerfahrung. Aber eben auch viel Bundesligaerfahrung, die aus einer ganz anderen Zeit stammt. Die meisten Spielerinnen haben in den letzten Jahren, während die Bundesliga sich weiter entwickelt hat, unterklassig gespielt. Drei einstellige Tabellentipps halte ich auch da für sehr ambitioniert. Wenn Stuttgart auf Platz 10-11 abschließt und 2-3 Spieltage vor Schluss gerettet ist, wäre das eine sehr erfolgreiche erste Bundesligasaison.

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Danke euch für die grandiose Vorschau. Hat Spaß gemacht und viel Vorfreude auf die Saison.

Ich hoffe natürlich, dass ihr mit eurer HSV Prognose nicht Recht habt und sehe auch Argumente dafür. Aber die ganzen Neuzugänge aus dem Ausland kann man wenig einschätzen, deswegen wird sich das erst nach den ersten Spieltagen zeigen, wie gut die jeweilige Konkurrenz im Abstiegskampf wirklich ist.

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