weil die Hand bewegungstypisch vom Körper abgestanden ist, die Entfernung kurz war, er den Ball nicht kommen gesehen hat und auch nicht zum Blocken dort gestanden ist.
Dank geht raus noch mal an Steffen Baumgart bzgl. Coulibaly.
Jatta ist einfach nur eine Feel Good Story. Sein Name wird nicht umsonst bei der Aufstellung am Lautesten geschrien, wurde ja von diversen Fans aus dem eigenen und aus fremden Lagern abgeschrieben. Interview nach dem Spiel war auch so.
Vuskovic mit DEM Tor der Saison. Wahnsinn, wie er das gemacht hat.
Ansonsten, wenn diverse Leute nun Stach in die Nationalmannschaft fordern… Nicolai Remberg. *hust* Das ist ein Spielertyp, der wirklich fehlt im DFB Team.
Und wenn ich mich recht entsinne, hätte der Ball den Körper getroffen, wäre der Arm nicht “im Weg” gewesen.
Unsung Hero: Soumahoro. Gegen Bayern unter die Räder gekommen, gegen Kiel den entscheidenden Elfmeter versemmelt und jetzt so ein solides Spiel gemacht.
Ich verstehe die Regel auch nicht mehr. Ich dachte, das nach dem nicht geahndetem Handspiel von Cucurella die Regel so angepasst wurde, dass wenn der Ball aufs Tor geht und der Ball mit der Hand gespielt wird, es Elfmeter geben muss.
Ähnliches Problem habe ich bei der Abseitsregel. Letzten Spieltag bei Bremen gegen Köln wurde das Tor von Topp wegen abseits aberkannt, obwohl der Kölner Verteidiger unbedrängt den Ball hätte klären können. Für mich hätte das Tor wegen deliberate play zählen müssen.
Hm, vielleicht redest du von einer anderen Szene.
https://x.com/YvesSVW/status/1997705151575150959
Er guckt auf den Ball, er hat beide Arme nach vorne gestreckt und der Ball berührt auch beide Arme. Inwiefern stand er nicht zum Blocken da?
Denke ohne die Arme erreicht er den Ball nicht aufgrund der Positionierung.
Ich hab ne andere Einstellung im Kopf und da wirkt es so,dass der Ball gegen den Oberkörper gehen würde. Dann kommt die kurze Entfernung dazu und dass es keine unnatürliche Bewegung ist.
Alles in allem wird Stegemann dazu bewogen haben, keinen Elfmeter zu geben. Und das ist auch keine klare Fehlentscheidung, als dass der VAR eingreifen müsste. Zumindest ist das mein Eindruck der Szene.
Also ich muss ehrlich, ich hätte mich nicht gewundert über nen Elfmeter. Kenne zwar die aktuellen Regeln nicht und finde es insgesamt auch gut so, da der Ball zuerst an den Unterarm (keine unnatürliche Haltung) springt nach einem Aufsetzer aus 30 cm und dann an den anderen, würde aber auch anderherum sicherlich nicht vom VAR zurückgenommen werden.
Glaube aber das war das geringste Problem von Werder. Hab nochmal nachgeschaut und alle Statistiken sprechen für Hamburg. xG, Abschlüsse, Ballbesitz, Zweikämpfe, gespielte und angekommene Pässe.
Ja genau, weiter oben sagte ich ja auch, dass das Ergebnis in Ordnung ginge. Den Elfmeter hätte man auch erstmal verwandeln müssen.
Bezeichnend war’s dann als Muheim ins Spiel kam: Offensiv deutlich aktiver, gleichzeitig fand Werder dann über die Seite mehr und mehr Lücken, beispielsweise bei der angesprochenen Handspiel-Szene.
die Zahlen sind tatsächlich krass:
- 1,3 zu 0,7 xG
- 114 zu 112 km
- 26 zu 14 Dribblings (73% zu 36% Erfolgsquote)
- 63% zu 37% Zweikämpfe (!!!)
- 7 zu 13 Fouls (2 zu 7 gelbe Karten)
Bremen hat gegen einen Aufsteiger, der unter der Woche 120 Minuten Pokalk(r)ampf in den Beinen hat, gespielt wie ein Zweitligist, der im Volkspark gegen den großen HSV irgendwie einen dreckigen Punkt entführen möchte. Habe mir Bremen ja schon letzte Woche gegen Köln komplett angeguckt und Alarm geschlagen. Alles außer der Punktzahl schreit da gerade “schwächstes Team der Liga”.
Lohnenswert ist sicher das Thema der Last Minute Neuzugänge auf beiden Seiten, da Hamburg und Bremen zwei der aktivsten Teams in der letzten Transferwoche waren. Beim HSV fällt der Königstransfer Viera sogar noch ab, einfach weil Vuskovic und Lokonga so krass sind. Diese drei Spieler haben offensichtlich relativ wenig bei einem Aufsteiger verloren. Bremen hatte dagegen überhaupt kein Glück mit diesen späten Transfers. Boniface und Schmidt kommen nur zu Kurzeinsätzen. Sugawara macht seine Sache solide und schließt immerhin die Kaderbaustelle durch die Weiser-Verletzung, brauchte heute gegen Dompe aber auch 90 Minuten lang Unterstützung. Steffen wechselt drei Mal spät und verzichtet auf zwei Wechsel ganz. Der erste Wechsel war Njinmah, also ein klassischer Konterstürmer beim Stand von 1:1. Nicht die Option die man wählt, wenn man auf Sieg gehen möchte und andere Optionen auf der Bank hat. Bevor irgendjemand Steffen anzählt, würde ich da gerne nochmal einen ernsthaften Versuch sehen, ihm ohne Deadlineday-Wundertüten einen Bundesligakader hinzustellen.
Shoutout an die Greenkeeper, die ohne Schutzhandschuhe und/oder Greifzangen die Knallkörper vom Platz sammeln. Und zwar nicht in Mülleimer, sondern in ein Hütchen vom Aufwärmen
Friedl, Pieper und Backhaus haben ihnen dabei geholfen. Also immerhin einer mit Handschuhen.
Du hast recht, er schaut wirklich auf den Ball, aber da kann er schon nicht mehr reagieren. Die Arme hat er ja nicht nach vorne gestreckt, um den Ball zu blocken, sondern als Ausgleichsbewegung zum Abbremsen. In dieser Zeitlupe kann man natürlich auch argumentieren, dass die Hand zum Ball geht, aber das würde ich eher als Schutzreflex interpretieren, somit wiegen für mich die anderen Argumente schwerer, vor allem, da er sich ja auch wegdreht.
Er stand nicht zum Blocken da, weil er nicht stand, sondern gelaufen kam, und weil er sich nicht in Richtung Schussbahn orientiert hat, sondern in Richtung Ball. Das ist in der Zeitlupe, die du verlinkst, nicht so gut erkennbar, weil man ihn nur sehr kurz sieht. Man kann das schon so interpretieren, dass er in den Block gehen wollte, insofern ist es wohl auch eine Entscheidung im Graubereich, für mich ist die Entscheidung auf dem Platz aber die naheliegendere.
Nein, das gilt nur für den Fall, dass jemand den Ball mit dem Körper blocken will. Cucurella stand ja da, weil er dem Ball auf dem Weg zum Tor im Weg stehen, also ihn blocken, wollte. Da sagt man (mMn auch nachvollziehbar), dass es dann persönliches Risiko ist, wenn der Ball an die Hand geht.