#16 – Euer Input für Schlusskonferenz 253

Donnerstag Vormittag nehmen wir auf mit Schwerpunkten auf Leverkusen und Freiburg.

Freue mich über Input!

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Hallo Herr Ost, ein kurzer Kommentar zum Thema „ach“.
Für eien Fan vom FC Bayern (seit 55 Jahren) wird es immer schwerer mir dem Rasenfunk. Der Moderator will und muss sich natürlich neutral verhalten. Um nicht Gefahr zu laufen das der Rasenfunk das Etikett „Bayernfunk“ bekommt, werden die Kommentare zunehmend überkritisch beim Thema FCB. Die Gäste sind sowiso ganz überwiegend gegen Bayern eingestellt.

Bitte nicht nur darüber reden, was Bremen alles schlecht macht, sondern auch was zu Mainz sagen. Ich war das Spiel über in der Berufsschule und weiß gar nix…

Für mich als FC-Fan ist es ein Rätsel weshalb der FC plötzlich gewinnen kann. Liegt es am Input, den Markus Gisdol der Mannschaft gibt, eventuell den vielen jungen Talenten, die er aufstellt, oder ist es einfach nur Glück in den letzten zwei Spielen - unter anderem gegen Leverkusen - gewesen?

Apropos Leverkusen: Woher kommt die Formkrise? Es gab ja immer wieder starke Spiele, zum Beispiel in der Champions League. Anschließend auch noch der Sieg gegen Bayern und jetzt plötzlich die Niederlagen gegen die so formschwachen Teams Köln und Hertha. Woran das liegt werdet Ihr sicher im Schwerpunkt besprechen - ich freue mich auf die neue Folge!

Hallo Max,

jetzt nochmal in langer Form zu Leverkusen: (wo fange ich an, wo höre ich auf???)

Ist die Mannschaft von Bayer wirklich so stark, wie alle denken?

Nein, meiner Meinung ist Sie überschätzt und ich gehe jetzt alle Mannschaftsteile durch.

Tor:
Hradecky ist ein guter Torwart, der seine Stärken auf der Linie hat, aber spielerich nur solide ist. Dennoch würde ich ihn im oberen Drittel der Liga ansiedeln, ist aber nicht in der Spitze.

Abwehr:
Total überschätzt und für das Leverkusener Spiel schon seit Jahren nicht ausgelegt. Egal ob Ballbesitz oder extremes Pressing, bzw. Ballbesitz mit Gegenpressing benötigst du schnelle Abwehrspieler, die nur schwer
zu überlaufen sind. Sven Bender ist nicht der Schnellste, hat aber ein sehr gutes Stellungsspiel und macht einiges wieder weg, aber nicht alles. Tah hat eine hohe Endgeschwindigkeit, aber im Antritt verliert er einige Meter. Dragovic stark am Mann, aber auch nicht der Schnellste und nicht immer das beste Stellungsspiel.

Außenverteidigung links:
Wendell ist für mich schwer zu bewerten, offensiv mit Stärken, aber auch keiner der entscheidende Pässe oder Flanken spielt. Defensiv manchmal vogelwild mit katastrophalem Stellungsspiel v.a. bei Zuspielen auf seinen zweiten Pfosten bei Flanken der Gegenseite. Sinkgraven noch nicht zu bewerten, scheint aber defensiv solider zu sein, aber sehr verletzungsanfällig, was vorher bekannt war.

Außenverteidigung rechts:
L.Bender sehr solide, aber eigentlich auch kein Außenverteidiger und ihm fehlt es auch an Geschwindigkeit, jedoch erfahren seine Seite zu zumachen, aber keiner der seine Stärken in der Offensive hat und natürlich extrem verletzungsanfällig. Weiser hat guten Tagen gewiße Stärken in der Offensive, aber die kommen selten vor. Total überschätzt. Defensiv ist er schwach (s.Frankfurt gegen Kostic)

Eine Taktik gegen Leverkusen ist der überfallartige Konter mit einer schnellen Seitenverlagerung in den freien Raum auf die Gegenseite bedingt durch das Gegenpressing von Leverkusen.

Retsos hat 18,5 Mio gekostet, die wenigen Spiele, die ich von ihm gesehen habe, fand ich ihn gut, v.a. einer der eine gewiße Technik hat und auch in der Spieleröffnung seine Stärken hat. Das hat sonst keiner in der Abwehr. Lange Bälle sollen nicht gespielt werden, kann aber auch keiner. Dragovic ist der einzige, der mit einem Dribbling in die andere Hälfte kommt und somit Unruhe und Anspielstationen schafft. Dieses Mittel wird viel zu selten angewandt und damit ist das Aufbauspiel statisch und geht oft in das tödliche U. Was würde ich für ein Lucio geben!
Abwehr oberes Drittel mehr nicht!

Mittelfeld:
Tja wer ist dort überhaupt Stammspieler. Okay Aranguiz, das Herz der Mannschaft, sehr guter Zweikämpfer, verliert kaum Bälle, läuft viele Räume zu. Ein Wunder, dass er überhaupt noch bei Bayer spielt. Im Sommer ist er dann weg und den zu ersetzen wird sehr schwierig.
Baumgartlinger ein guter defensiver Mittelfeldspieler, gute Zweikämpfe, jedoch null Kreativität, macht das Spiel langsamer und jeder seiner Aktionen ist auf Defensive ausgerichtet. Tödlich für die Leverkusener Spielidee.
Demirbay ist für mich ein zweikampfstarker Stratege mit sehr guten Standards, jedoch keiner für ein Spiel auf engem Raum, kann aber sehr stark lange Bälle schlagen und bringt daher eine andere Option ins Spiel rein.
Amiri ist für mich weder ein Außenspieler noch ein Achter, aber er ähnelt in seiner Spielweise Brandt ohne seine genialen Momente und seine Grundkreativität zu haben. Vielleicht braucht er aber auch seine Zeit.
Havertz ist ein Schatten seiner selbst und spielt seit Beginn der Runde ein Schrott zusammen. Welche Rolle soll er überhaupt ausüben? Hängende Spitze, die in die Box geht und dort Tore macht, Ballschlepper?,Aufbauspieler?, 10er? Kein eindeutiger Plan, im letzten Jahr war er eine Hängende Spitze und funktionierte hervorragend mit Brandt, nur der ist weg und nun? 100 Mio wert? Nein! Ich bin kein Löw Sympathisant und kritisiere ihn eigentlich ständig, aber es hat seinen Grund warum Havertz in der Nationalelf nicht so oft gebracht wird.
Bellarabi, der mit dem „Kopf unten Dribbler und Vollspann auf den Torwartschießer“, sehr bemüht, leider häufig ineffektiv. Bellarabi wäre der perfekte Spieler für die Eintracht, optimale Ergänzung für Kostiv, aber spielerich auf engem Raum mit wenig Optionen fehlt ihm Passstärke und Kreativität (jetzt habe ich ganz oft über Kreativität geschrieben, was meine ich damit: in schwierigen Situationen zielgerichtet Lösungen finden).
Bailey ohne Worte, zwei rote Karten nach Einwechselungen, das geht nicht, er kann einen sehr starken Abschluß haben (s.Hinrunde unter Herrlich oder gegen die Bayern). Er braucht aber Raum und wenn er den nicht hat, s.Bellarabi.
Diaby ist ein sehr interessanter Spieler und nicht so eindimensional wie Bailey und Bellarabi. Vielleicht sogar noch schneller, aber er sieht Räume und besetzt sie. Das Tor gegen Freiburg ist dafür beispielhaft. Positionswechsel auf Position 14, aufgedreht und Tor.
Dieses Aufdrehen gelingt prinzipiell viel zu selten in der gegnerischen Hälfte. Zum einen weil die Räume eng sind, aber auch weil keiner es sich traut. Brandt ist diesbezüglich ganz anders.
Paulinho 19 Mio, großes brasilianisches Talent, aber wird nicht eingesetzt, kann ich nicht bewerten, in den wenigen Minuten erkennt man seine Stärken? Ihn würde ich auf der 8 als Brandt Ersatz probieren.
Oberes Drittel vielleicht mit Kontakt zur Spitze an guten Tagen

Sturm
Volland, mein kleines dickes Volland, für mich ein Mentalitätsspieler, der für Gegner mit seiner Körperlichkeit unangenehm ist. Für mich eine hängende Spitze, ein bißchen wie ein Max Kruse, nur er ist kein Außenspieler (fehlender Schnelligkeit), kein Stoßstürmer (fehlender Größe und damit fehlende Kopfballstärke), in Konterspielen wie z.B. gegen die Bayern kann er ein guter Zielspieler sein. Nationalelf s. Havertz
Alario ist argentinischer Nationalspieler, aber eher ein Stoßstürmer bzw. Knipser bekommt viel zu wenige Zuspiele. Außerdem braucht so ein Spieler Vertrauen.

Oberes Drittel mit Kontakt zur Spitze an guten Tagen

Spielidee:
Ballbesitzfußball, ist eher ein Defensivkonzept, auch wenn das die meisten Journalisten anders bewerten. Wenn der Gegner den Ball nicht hat, dann kann er auch kein Tor schießen (dieser Satz stammt von Bosz).
Es ist auch positiv zu vermerken, dass Bayer das Spiel machen möchte und nicht wie 3/4 der Liga durch schnelles Umschalten. Jedoch ist dieses Spiel viel viel schwieriger. Obwohl Frankreich vielleicht auch spielerisch die beste Mannschaft der Welt war, wurden sie mit einem schnellen Umschaltspiel Weltmeister. Doch für so ein Ballbesitzsystem benötigt man auch die entsprechenden Spieler und die hat Leverkusen nicht.
Im gegnerischen letzten Drittel sind viele Aktionen sehr unsauber aufgrund der mangelnden spielerischen Fähigkeit mit der Folge eines möglichen Konters, der durch ein Gegenpressing (wie allgemein üblich in diesem System) verhindert werden soll, jedoch großen Räumen in der eigenen Hälfte anbietet. Man kommt auch nicht in die gefährlichen Räume vor der Box (Position 13-15).
Am Anfang der Saison war das tödliche U das häufige Spielbild. Das wurde vom Trainerteam auch erkannt und ich glaube zu sehen, dass die Anweisung kam, genau die oben genannten Positionen zu besetzen und anzuspielen mit der Folge, dass der Raum in der Mitte noch enger wurde.
Ein Mittel um die enge Staffelung des Gegners auszuschalten, sind gegenläufige Bewegungen der Spitze zu den Außenspieler und dem offensiven Mittelfeld, um dann auch mal ein Ball über die Abwehr zu spielen oder mit einem Wechselpaß in den Halbraum zwischen die Linien zu kommen. Aber diese Bewegungen finden nicht oder nur sehr begrenzt statt. Ein Chipball hinter der Linie wird sehr selten gespielt, weil keiner einläuft. Jeder bietet sich kurz an und ohne Gegenbewegung. In der Folge ist das Spiel statisch und nicht dynamisch.
In einem erfolgreichen Ballbesitzspiel muss eine schnelle Ballzirkulation stattfinden mit scharfen Pässen auf die Gegenseite, um dort die entstandene Unterzahl auszunutzen. Dafür fehlt es Leverkusen an Passgenauigkeit und Positionsspiel.
Brandt war ein entscheidener Faktor als 8. Dies sieht man jetzt auch in Dortmund. Seitdem er dort auf dieser Position spielt, läuft es spielerisch viel besser für Dortmund. Ein Olmo oder ein Ödegaard wäre ödeal (ideal :)) gewesen, wollten aber nicht kommen bzw. man hat es nicht geschafft sie zu holen.

Leverkusen ist keine Ballbesitzmannschaft, sondern eine Mannschaft, die ihre Stärken im Umschaltspiel haben. Sehr sehr schnelle Außen, guter Zielspieler im System mit Volland, gute nachrückende Mittelfeldspieler. Dies sieht man auch wieder in Momenten, gerade wenn das Gegenpressing funktioniert und der Gegner ungeordnet ist. Und das ist ein Fehler in der Kaderpolitik der letzten Jahre. Wo ist da das System? Talentierte Spieler, die im Scouting gut bewertet werden, werden geholt, passen aber nicht in das geplante Spielsystem.

Schauen wir uns die Neuzugänge an:
Demirbay, Stratege, aber keiner für die kreativen Momente im engen Raum, jedoch kann er sehr gut öffnende Pässe in den Raum spielen, gut für ein Umschaltspiel

Amiri, dynamischer Spieler, jedoch s. Demirbay keiner für den engen Raum

Diaby ist ein sehr sehr schneller Spieler, der aber auch kreative Momente hat, für mich die beste Lösung auf außen

Sinkrgraven: holländische Schule, passt ins System, aber sehr oft verletzt

Brandt verloren, der Spieler mit den meisten Vorlagen in der letzten Saison, wurde nicht ersetzt, warum nicht ein Dahoud als Nachfolger?

Von Schmidt mit seinem extremen Pressing zu Bosz mit seinem extremen Ballbesitzspiel (beides übrigens eher Defensivsysteme) in kurzer Zeit. Wie soll das gehen? Leverkusen will für offensives Spektakel stehen, aber für keine Kontinuität! Jetzt wird ein Palacios geholt für 25 Mio. Ein sehr talentierter Spieler, aber auch keiner für das Ballbesitzspiel, eher wieder dynamischer Stratege, aber kein Spielmacher. Ich hätte eher Diego geholt, der füllt bei Flamengo genau diese Rolle als 8 aus.

Ende 90er/Anfang 2000er stand der Verein für Innovativität. Alles wurde in Frage gestellt, exzellentes Scouting, exzellente Trainingsbedingungen, exzellenter Rasen, offen für neue Dinge (Motivationstraining besonderer Art, Voodoo Zauber durch den Physiotherapeut Trzolek usw, nicht alles davon war hervorragend, aber anders als die anderen). Mittlerweile arbeitet Leipzig so, aber bei Bayer wird nur noch tradionell ohne Konzept gedacht. Ein Mitarbeiter, der quer schießt und Sachen anders sieht wird gegangen (Boldt).

Klopp war fast schon in Leverkusen, aber der schöne Bruno den Oberen lieber, welche Fehlentscheidung, Tuchel fast in Leverkusen, aber wieder scheiterte es Kleinigkeiten.

Und der gesuchte Spitzentrainer ist sogar in den eigenen Reihen (Sascha Lewandowski) leider aber psychisch krank und bringt sich dann selbst um. Lewandowski war als Trainer auf einer Stufe mit den oben genannten oder einem Nagelsmann.

das wars erstmal

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Schalke:

Schalke musste nach dem Spiel gegen Frankfurt auf McKennie verzichten, der bis Februar fehlen wird. Dies führte dazu, dass Oczipka in die Innenverteidigung rücken muss und Miranda sein Startelfdebüt gab. Zusätzlich kam Schubert für Nübel (Rotsperre) und vorne begannen Burgstaller und Reese (für Raman und Matondo). Letzteres war für alle überraschend. Matondo und Raman waren wohl angeschlagen.

Erste Halbzeit:

In der ersten Halbzeit hatte Wolfsburg zahlreiche Chancen. Unteranderem Weghorst mit einem Kopfball (1. Minute), Guilavogui mit einem Fernschuss (9. Minute), Tisserands Kopfball (27. Minute) und Arnolds Schuss (33. Min), welcher von Schubert stark pariert wurde. Zusätzlich kreierte Victor noch zwei große Chancen (38 und 40. Min). Von Schalker Seite kam kaum Entlastung. Burgstaller hatte eine Chance in der 17. Min, die er mit mehr Selbstvertrauen aufs Tor gebracht hätte. So versucht er quer zu legen, was misslingt. Daneben gab es noch einen gefährlichen Schuss von Serdar (37. Minute). Schalke war in der ersten Halbzeit quasi nur in der eigenen Hälfte und Wolfsburg hat im Zentrum so viele Spieler gehabt, dass Mascarell viel zu tun hatte.

In der zweiten Halbzeit trifft dann jedoch Schalke. Kabak, der für mich auf Schalker Seite, der Man of the Match war, köpft nach einem Eckball ins Tor. Schalke hatte in der zweiten Halbzeit sogar die Möglichkeit zu erhöhen. Wieder war es Burgstaller, der jedoch aus kurzer Distanz nicht traf (59. Min). Auch aufgrund solcher Situationen, wird der Ruf nach einem neuen Stürmer zur Winterpause, lauter. Danach zeigen vor allem Kabak und Schubert ihr Können, da Wolfsburg auf den Ausgleich geht. Letzterer verschuldet jedoch den Ausgleich. Hier stellt sich die Frage, ob Tisserand Schubert behindert. Meiner Meinung nach reicht es nicht um einen Treffer abzuerkennen. Danach kam von Schalke nichts mehr und Wolfsburg kommt noch mal durch Victor (der für mich sehr stark gespielt hat) noch mal zu einer Chance, die Schubert pariert.

Auch wenn Schalke recht spät den Ausgleich kassiert, kann man sich als Schalker nicht beschweren. Wolfsburg hat grade in der ersten Halbzeit Chancen um Chancen kreiert und hätte in Führung gehen müssen. Schalke hat momentan eine recht dünne Personaldecke (Vor allem in der Defensive). Zusätzlich hat man trotz des Fehlers von Schubert, das Gefühl dass die Torhüterposition in den nächsten spielen gut besetzt ist.

Wolfsburg fand ich überraschend (Lauf)stark, dafür dass dies das 4 Spiel innerhalb kürzester Zeit ist. (117. km laut Kicker, was ihrem momentanen Durchschnitt der ersten 16 Liga Spiele entspricht)

Das ganze Spiel wurde von einem Todesfall überschattet. Ein Schalker Anhänger ist auf dem Weg zum Spiel verstorben. Daraufhin wurde der Support von beiden Fanlagern eingestellt. Zusätzlich stellte Wolfsburg auch Seelensorger zur Verfügung. Nach dem Spiel äußerten sich beide Trainer auch wenig zum Spiel, aufgrund des Todesfalls.

P.S. Auffällig waren die Standards. Wolfsburg wurde von Schalke viermal erlaubt, die Ecken kurz auszuführen und dann eine Flanke in den Strafraum zu schlagen. Schalke gewohnt mit Ecken auf den kurzen Pfosten, was angesichts der fehlenden Kopfballspielern (Ausnahme Kabak) auch logisch erscheint.

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Zu #SGEKOE:

Aus Eintracht-Sicht lässt mich das Spiel sehr ratlos zurück. Ich probiere mal anhand von Fragen aufzuzeigen, in welche Richtung meine Gedanken gehen:

  • Warum gibt es immer wieder Spiele, in denen die Eintracht das Spielen einstellt nach eigener Führung (St. Pauli, Guimaraes, jetzt Köln)? Sieht wie ein Einstellungsproblem aus, dagegen sprechen aber die Spiele, in denen man sich zurückgekämpft hat (Hertha, Arsenal)…
  • Liegt das Problem eher an zu vielen „körperlosen“ oder unfitten Spielern, die kaum in die Zweikämpfe kommen (Kamada, Sow, z. T. Hasebe, oder auch Dost, der beim 2:2 und 3:2 nur im Schneckentempo rausrückt) oder ist es doch ein taktisches Problem mit zu großen Lücken in den Halbräumen bei stürmenden Außenverteidigern, nachschiebenden Innenverteidigern und defensiven Mittelfeldspielern, die sich auf den Füßen stehen?
  • Liegt die Häufung individueller Fehler in der Defensive und dem Spielaufbau tatsächlich an der Vielzahl der Spiele oder ist diese Erklärung vielleicht doch zu einfach (Fehlerquote von Vielspielern wie Hinteregger und Kostic eigentlich niedriger als von Spielern mit weniger Spielen wie z. B. Touré)?
  • Wie kann es sein, dass ein defensiver Wechsel (N’Dicka für Paciencia) zu noch größerer Instabilität in der Defensive führt? War die Mannschaft von der folgenden Systemumstellung überfordert?
  • (hier muss @GNetzer jetzt stark sein) Ist Hasebe vielleicht mittlerweile doch über den Zenit hinaus? Das soll ihn jetzt keinesfalls irgendwie als Hauptschuldigen darstellen, da gab es deutlich Schwächere. Gerade gestern hatte er es auch besonders schwer gegen den aggressiven und körperlich klar überlegenen Cordoba. Aber die Fehler im Stellungsspiel, zu zögerliche Zweikampfführung und Fehler im Aufbauspiel mehren sich.
    -Hängt die Kompaktheit im Mittelfeld tatsächlich alleine an Rode, sodass sein Auswechslung sofort die komplette Statik durcheinander wirft?

Das sind jetzt vielleicht etwas viele Themen für die Schlusskonferenz, auch viele allgemeine Punkte dabei. Ich kann sie ja mal mit in den Thread für den Royal-Teil von Alice nehmen.

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Danke für euren Input, Sendung beginnt gleich.

Kommt noch der Vorbereitungssthread zum 17. Spieltag?

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Ja, sorry, ist jetzt online. Dürft gerne auch ihr anlegen, wenn ihr merkt, dass ich nicht dazu komme. Hatte es einfach vergessen.

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