#16 – Euer Input für Schlusskonferenz 297

Am Sonntag Abend zeichne ich die nächste Folge auf. Gäste sind Yvonne Marjan und Constantin Eckner. Schwerpunkt der Folge wird Borussia Mönchengladbach.

Aus privaten Gründen werde ich am Wochenende wohl nicht alle Spiele sehen können. Deshalb freue ich mich sehr über eure Eindrücke der Partien, sowie natürlich Fragen, wenn ihr welche habt.

Zu Gladbach: Wie sieht es mit dem Halten der Stammkräfte (inklusive Rose) aus?
Wie ist die finanzielle Situation und was würde eine dritte Corona-Saison für den Verein bedeuten (gerne auch im Verhältnis zu anderen Bundesligavereinen)? Braucht man noch mindestens einen (Innen-)Verteidiger und ist Gladbach da bereits auf der Suche? Wie schätzt der Experte die, durchaus ungewöhnliche, Pause von Eberl ein? Ein bisschen glaube ich, dass Eberl die Zeit nutzt, um a) einfach mal Abstand zu gewinnen und b) um Ruhe zu haben, um sich voll auf die BMG-Strategie der nächsten 5 Jahre vorzubereiten.
Aja und wie steht es eigentlich um den Fohlenstall, die Nachwuchsabteilung? Gefühlt werden da immer wieder Talente hervorgebracht und das Ziel ist es sie zu fördern, aber es reicht nie so wirklich für den Durchbruch in der Bundesliga. Wenn ich an die Stammelf (+Bank) denke, dann ist da keiner aus der eigenen Jugend zu finden - wenn man Herrmann und Jantschke rausnimmt, weil das über zehn Jahre her ist. Bei einem Blick in den Kader fallen Reitz, Kurt, Olschowsky und Quizzera in die Kategorie „aus der Jugend“ (Quizzera vlt. mit Abstrichen, aber gut), aber ich habe meine Zweifel, dass sich einer von denen im Bundesligakader wird durchsetzen können.

FCB-SCF
Prognose zum Spiel: Freiburg hat in der aktuellen Form eine Chance.
Viel wichtiger aber:
Prognose zur Berichterstattung: Sollten die Bayern gegen Freiburg nicht gewinnen, dann wird von einer „Krise“ geschrieben. Sollten sie mit Glück gewinnen, dann wird das Thema „Was läuft falsch beim Rekordmeister?“ trotzdem weiter bis zum Augsburgspiel vorangetrieben. Sollten sie überzeugend gewinnen, dann ist plötzlich wieder alles gut - was mit ziemlicher Sicherheit auch nicht stimmen wird.
Ist das eigentlich eine deutsche Eigenart in Sachen Großclubs von einem Extrem zum anderen zu pendeln, anstatt mal eine nüchterne Analyse (à la Rasenfunk) vorzunehmen oder ist die Berichterstattung über die englischen und spanischen Vereine - die Bundesliga wird schließlich gerne an denen gemessen - im jeweiligen Land genauso unausgewogen?

Zu Gladbach: ist das eigentlich eine realistische Option, dass Rose am Ende der Saison nach Dortmund wechselt? Für mich hört sich das in der Berichterstattung zu Dortmund immer etwas überheblich an, dass klar ist, dass Rose wechseln würde. Von außen habe ich eigentlich das Gefühl/den Eindruck, dass es Rose in Gladbach ganz gut gefällt.

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Tatsächlich ignoriert die Berichterstattung in meinen Augen zwei Dinge:

  1. Eberl hat Rose als langfristige Lösung vorgestellt und Rose stimmte damals in den Tenor mit ein. Vor Weihnachten hat er etwas dünnhäutig auf Fragen nach Dortmund reagiert und sich nicht wirklich geäußert, aber wenn man die PKen gesehen hat, dann konnte man sehen, dass Rose fast schon fertig wirkte. Ausweichende Antworten zu Spekulationen sind (zu Recht, wie ich finde) allerdings Roses Markenzeichen und vor Weihnachten waren sie aufgrund der Belastung eben ein bisschen schnippisch/gereizt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Rose über ein entsprechendes Angebot nicht nachdenken würde, aber ich gehe davon aus, dass Eberl Anfang Februar die nächsten Gladbacher Schritte mit Rose besprechen wird und versuchen wird ihn weiter an die richtige Borussia :wink: zu binden.
  2. Damit bin ich auch beim zweiten Punkt: Wenn man an den Dortmund-Schwerpunkt denkt, dann klingt das ein wenig so als wäre die Zukunft bei Dortmund momentan nicht auf dem festesten Fundament gebaut. Ich würde mich sogar aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das Dortmunder Management in den letzten Jahren und aktuell auch nicht die für den Standort bestmögliche Strategie fährt. Eberl/Schippers dagegen sind im Verhältnis vielleicht sogar etwas erfolgreicher: Der Verein ist finanziell relativ gesund, die Entwicklung geht seit 10 Jahren tendentiell nach oben und mittlerweile ist man jede Saison Europacup-Anwärter. Das und die Dortmunder Entwicklung dürfte auch Rose nicht verborgen geblieben sein. Da er bisher so wirkt, dass er sich und seine Mannschaft jeweils mit Rückendeckung der Bosse weiterentwickeln möchte, würde ich fast sagen, dass das größte kurz- bis mittelfristige Entwicklungspotential für ihn in Gladbach liegt.
    Oder kurz: Ich sehe eine 70%-Chance, dass er seinen Vertrag in Gladbach (bis 22) erfüllt und vielleicht sogar bis 23 bleibt.

FCU-B04
Union gewinnt verdient. Gerade in der zweiten Hälfte war die Berliner Verteidigung sehr gut (Lenz hat sich stark gesteigert), Leverkusen ist kaum zu richtigen Chancen gekommen. Insgesamt lagen die besseren Chancen bei Union und ein bisschen wirkte es wie ein Ermüdungskampf bei dem die Eisernen zwar eher die körperliche Kraft verloren, aber Leverkusen dafür nicht mehr mental auf höchstem Level wirkte. Das fing schon zum Ende der 1. HZ an, als die Leverkusener viel reklamierten, obwohl ich den Eindruck hatte, dass sie in der 1. Halbzeit mehr Fouls begangen haben.
Ein wenig Hauch von Gladbach-Bayern wehte durch das Stadion: Leverkusen hatte mehr Ballbesitz und war häufiger und länger in der Berliner Hälfte, aber so richtig ins „letzte Drittel“ sind sie nicht gekommen. Mit dem Unterschied, dass Union seine Chancen nicht ganz so gut genutzt hat wie Gladbach letzte Woche.

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Glückwunsch an Union, am Ende ein verdienter Sieg, die erste Chance von Teuchert war eigentlich so gut wie drin. ABER: Ich hoffe, dass der Rassismus in dem Spiel geahndet wird. Scheiß Afghane geht gar nicht. Vor dem Tor wurde Bailey eindeutig gefoult und dennoch hat der VAR nicht eingegriffen, da kann ich den Frust von Amiri schon verstehen, aber scheiß Afghane ist eine rassistische Beleidigung! Noch viel schlimmer ist aber die Szene in der Minute 58: nach einem Foul an Bailey, hört man über die DAZN Mikros den Spruch von dem Union-Spieler zu Bailey: „wir sind hier in Deutschland“ Union ist ja so sympathisch

Die Expertin! :point_up::wink:

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Laut Colinas Erben wurde Vorteil laufen lassen und wohl auch klar so angezeigt (hab das Spiel nicht gesehen).

Fc Köln gegen Hertha BSC
Die beiden gefühlten Tabellenletzten treffen aufeinander.
Trainer Labbadia trifft auf seinen Ex-Klub, also wie letzte Woche.
Köln ist sehr zweikampfstark, wie Bielefeld. Auch das ist wie letzte Woche.
Dilrosun fehlt (noch länger). Cunha ist fraglich auf links. Herthas personelle Notlage sieht ma ja schon daran, daß bei Rückstand gegen Bielefeld mit Netz und Ngankam Jugendspieler kamen.

Wenn Max die keine Zeit für alle Spiele hat, …

In Berlin fokussiert sich viel Wut auf Manager Preetz. Der habe eine Mannschaft ohne Mentalität zusammengestellt. Es gibt eine Petition im Berliner Umfeld gegen den Manager. Dort weden elf erfolglose Jahre angeprangert.
Meine eigene Rechnung von Erfolglosigkeit beginnt erst nach der Dardai Entlassung. Ansonsten denke ich, ist Hertha nach dem Aufstieg 2013 mit begrenzten Mitteln gut gefahren.

In Köln steht eher der Trainer in der Kritik.
Von den vergangenen 25 Spielen haben sie ganze zwei gewonnen. Trainer Gisdol steht längst wieder auf der Kippe. „Gisdol ist angezählt“, hat die Kölner Boulevardzeitung „Express“ geschrieben.
Aber auch Manager Heldt wird kritisiert, daß es keinen Back-Up für Andersson gibt.

Hm, zu den „Fakten“: Jonathan Tah behauptet, daß Hübner zu Amiri „Scheiß Afghane“ gsagt hat. Wie Leverkusen später mitteilte, hätte sich der Spieler später bei Amiri entschuldigt. Laut Ruhnert habe der beschuldigte Union-Profi Florian Hübner aber intern betont, dass diese Worte nicht gefallen seien. Eine Strafe durch den Verein gebe es erst einmal nicht, denn Konsequenzen könne es nur geben, „wenn irgendwas gewesen ist“.
Der DfB ermittelt nun gegen Hübner.
Ist diese Scheibchen-Taktik aus Eurer Sicht richtig, um den Spieler Hübner zu schützen? Oder vergibt Union hier die Chance damit überzeugend umzugehen?

Ich würde ja nur die mit Toren mehr als einem Tor schauen.

Edit2: Mit Ausnahme des Werders-Spiel :wink: da reicht sicherlich die letzten 10 Minuten, Zusammenfassung und Statistik

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Vielleicht kann ich ja mit meinen Gedanken zum Spiel von Union und Leverkusen ein wenig helfen :slight_smile:

  1. Halbzeit:

Hier hatte ich den Eindruck, dass beide Mannschaften mit ihren spielerischen Ansätzen gar nicht schlecht gefahren sind. Union hat sich nicht hinten rein drängen lassen und damit verhindert, dass man pausenlos unter Druck gerät. Man hat zudem gemerkt, dass das Spiel mit Ball nicht auf Zufällen beruht. Was mir zudem gefallen hat, dass sich Union bewusst ist, dass Standards gut ausgeführt und vor allem gut trainiert eine Waffe sein können, für die man keine großen Namen und teuren Stars braucht. Man macht sich Ecken und Freistöße zu Nutze und kommt damit in jedem Spiel zu Chancen.

Leverkusen hat sehr viel durch die Mitte probiert, wobei die stärksten Spieler eigentlich auf Außen standen, das waren aus meiner Sicht Diaby, Bailey und Sinkgraven. Sinkgraven hat sich über das gesamte Spiel oft und gut in die Offensive eingeschaltet und für Überzahl auf links gesorgt, das ist aber oft ins Leere gelaufen, weil man das Spiel zu selten dorthin verlagert hat. Das hat mich sehr überrascht, weil Diaby und Bailey technisch sehr stark sind und man so über Eins gegen Eins-Duelle mehr Chancen hätte kreieren können.
Die beste Torchance kam dann auch über ein gewonnenes Duell von Bailey, der gut in den Rückraum gelegt hat, auch wenn der Schuss vor dem Tor dann geblockt wurde.

  1. Halbzeit:

Union hat sich weiter zurück fallen lassen und immer wieder auf die Räume hinter der gegnerischen Abwehr gelauert, wo man dann auch Teuchert gefunden hat. Dessen Schuss geht in neun von zehn Fällen auch ins Tor. Leverkusen hat sich recht ballsicher gezeigt, ohne aber zielstrebig genug in den Strafraum zu ziehen. Als ob man zu große Angst vor Ballverlusten hatte.
Dann hat man aus meiner Sicht einen großen Fehler gemacht und Patrick Schick ausgewechselt, der in der Lage war, Bälle vor dem Strafraum festzumachen und auch mal als Anspielstation für hohe Bälle fungieren konnte. Alario ist ja eigentlich ein Stürmer, den man mit guten Bällen bedienen muss, damit war in diesem Spiel aber überhaupt nicht zu rechnen, weshalb ich den Wechsel nicht nachvollziehen konnte.
Union hat hervorragend verteidigt, vor allem durch ein sehr gutes und kompaktes Mittelfeld. Und sie sind konzentriert und geduldig geblieben, bis sich noch einmal die Gelegenheit geboten hat und Teuchert seine erste Chance quasi noch einmal bekommen hat und sie diesmal nutzen konnte.

Fazit:

Union hat das Spiel gewonnen, weil man am eigenen Plan festgehalten hat, Leverkusen hat es verloren, weil sie ihren Plan nicht geändert haben. Man hätte sich mehr auf die Stärken auf den Flügeln konzentrieren sollen, anstatt hauptsächlich durch das Zentrum die Angriffe aufzubauen, vor allem wenn mit Wirtz ein kreativer Zehner fehlt.
Union Berlin hat gezeigt, dass sie vollkommen zurecht in der Bundesligatabelle weit oben stehen, weil sie in allen Phasen des Spiels einen Plan haben und sich alle Spieler auf dem Platz diesem auch unterordnen, etwas, das mir sehr imponiert!

Alles in allem war das ein interessantes Spiel, das mir auch ohne ein Tor gut gefallen hätte!

Hallo allerseits,

Dortmund, Leverkusen und Leipzig nutzen Bayerns Hänger ja so richtig aus. So wird das nix.

Achso… Konstruktiv gesehen, würde ich gerne mal wissen warum niemand mehr mit Libero spielt?:yum:

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Bemerkenswert, dass eine Abwehr aus Stefan Bell, Alexander Hack und Philipp Mwene den BVB halbwegs in Schach halten kann. Sonst kann ich nicht viel sagen. Ich klicke nur noch ein paar mal im Ticker auf aktualisieren, sonst will ich meinen Fußballkonsum gering halten. Ist gesünder. Eigentlich ein Wahnsinn, dass überhaupt noch gespielt wird…

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Richtig. Hacki war ja in den letzten Wochen mit der beste Feldspieler, da hatte er in der Dreierkette aber auch die zentrale Position gespielt. Heute als linker Halbverteidiger (wahrscheinlich wollte Svensson einfach lieber Bell auf die Ausputzerolle in die Mitte stellen, da dort „weniger schief gehen kann“). Damit hat man Hack aber genau seine Stärke als Ausputzer in den letzten Wochen genommen, in denen er oft Bälle antizipieren, klären und rausköpfen konnte. Heute dann wieder mit mehr Unsicherheiten im Passspiel und auch dem Foulspiel vor dem Elfmeter. Weiterer negativer Punkt: Niakhaté musste auf der für ihn völlig unbekannten Position als rechter Halbverteidiger ran und sah da oft auch nicht gut aus. Wäre interessant, hier mal Svenssons Idee hinter genau dieser Besetzung zu erhalten.

1.Fc Köln gegen Hertha BSC

ExpG: 0,34:0,42

Und man muss tatsächlich kein Wort mehr über diese Partie verlieren.

Zunächst mal mein (fast schon) Beileid das ihr euch TSG-Bielefeld und Köln-hertha so ansehen müsst, auch eine Analyse dazu erzählen zu können. Ich beneide da niemanden darum. @TrotzdemHierPodcast hat mit seinem Post eigentlich alles gesagt. Die Spiele waren in der Konferenz schon kaum zu ertragen, nicht auszudenken wie das sein muss wenn man es über 90 Minuten sehen muss.

Bei Stuttgart - Gladbach finde ich es extrem Schade das ein (wie ich finde) gutes Bundesligaspiel jetzt in der breiten Berichterstattung auf die Elfmeterszene in der Letzten Minute reduziert wird. Die Statistiken geben dabei finde ich den Verlauf des Spiels gut wieder. Beim VFB ist mir vor allem Endo positiv aufgefallen.

Beim Gladbach Schwerpunkt würde mich interessieren (auch mit einem Auge auf das Spiel gegen den BVB geschielt) ob der „eher sicherheitsorientierte“ Ansatz der Borussia gegen Stuttgart bewusst so gewählt wurde ? Wirkte auf mich zumindest so. Der VFB ist für mich sowieso eine super Interessante Mannschaft mit einer tollen Herangehensweise. Wie ein Aufsteiger spielen sie nicht und wenn man im Vergleich vorher die Konferenz sehen musste sind sie eine echte Augenweide.

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Zu BVB-Mainz
Bzw. Grundsätzlich zum BVB. Ich wundere mich seit Wochen, dass der BVB hauptsächlich negativ dargestellt wird. Zuletzt auch beim BVB Schwerpunkt. In meinen Augen machen sie oft ganz ordentliche Spiele, agieren lediglich nicht mit der letzten Konsequenz, offensiv wie defensiv. Sieht eben mehr nach Arbeit als Kabinettsstück aus. Und oft fehlt auch ein Quäntchen Glück. In Mainz zb gab es ein großes Chancen plus. Ein schlechter Eindruck bleibt überwiegend weil am Ende die (mentale) Kraft nicht mehr für eine wirkliche Druckphase gereicht hat.
Understat weißt ein xG von 1.9 zu 0.5 aus. In der xp Tabelle würden Dortmund und Leipzig die Tabelle mit 6 Punkten Vorsprung vor Bayern anführen.

Vielleicht liegt es ja an den überhöhten Erwartungen der Fans, Presse, und Vereinsführung, die verzweifelt nach Bayern 2.0 streben. Und ja, Meister wird Dortmund dieses Jahr nicht. Den Fall des Ikarus sehe ich aber auch nicht.

Union spielt zwar keinen schönen aber dafür arbeiterischen Fußball. Finde es bemerkenswert wie die Jungs 90min anrennen, dem Gegner kaum Luft lassen und dann noch in der letzten Minute so einen Sprint hinlegen auf diesem Kartoffelacker. Diaby ist da für mich der hauptschuldige am 1:0. Er wird da vor dem 16er zwar schlampig angespielt aber nach dem Ballverlust bleibt er stehen… und das kurz vor Schluß! Am Ende ein verdienter Sieg da mehr Arbeit investiert. Ob Union allerdings diese Belastung die ganze Saison aufrecht erhalten kann wage ich zu bezweifeln.

TSG und Köln hab ich mir mit absicht gespart, und das wohl zurecht:)

Beim BVB ist es … naja … das fehlende Speilglück würden die Bayern sagen. Reus tut mir in diesem Spiel extrem leid. Mainz macht einen „Sonntagsschuß“ und führt dann 1:0 nachdem man die erste HZ doch im Griff hatte. In meinen AUgen ist Bürki nicht schuld, er steht da wo ein TW stehen muss, da klebt keiner auf der Linie.
Auch Leipzig pazt gegen den VFL. Hab nur die Tore gesehen daher kann ich zum Spiel nichts sagen.

Für Bayern wieder eine tolle Ausgangssituation. Alle dahinter patzen und heute gegen meinen SC der in Bayern meist unterging ( Höler sei dank zuletzt aber wenigstens ein Piunkt). Bin mal gespannt, denke wir treffen auf sehr wütende udn enttäusche Bayern. Das kann böse ausgehen.

Tja, und dann die Frage: Was sah Bibiana da gestern Abend auf ihren Bildern? Brych sagt selbst, dass er das Klammern sah und dies für ihn zuwenig war für einen Strafstoß. Den Kontakt uneten an den Füßen ist den beiden ja durchgegangen. Also welches Vergehen veranlaßte dann die VARin den Brych an den Schirm zu rufen? Wenn er sagt das Klammern war für ihn zu wenig dann kann es das ja wohl nicht sein da der SR es erkannte und anders wertete und somit keine klare Fehlenscheidung ist.
„Hey Felix, hast das halten da gesehen“?
" Ja Bibi, aber das war mir zu wenig"!
" Ok, aber willst es dir vielleicht nicht nochmal anschauen"?
" Na wenn Du so lieb bittest dann schau ich es mir halt nochmal an"

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Ich denke es gibt da zwei Aspekte, die zu bedenken sind:

  1. Union ist ein Unternehmen und als solches möchte es gerne sein Investment schützen. D.h. sich vor seine Spieler stellen, solange sie nicht direkt (und erweisenermaßen) gegen den Klub stellen oder diesem schaden. Ansonsten gefährdet man auch die Bindung anderer Spieler an den Verein und damit den eigenen Erfolg.
  2. (Das ist der wichtigere Aspekt) Hübner sagt, dass er das nicht gesagt habe, Tah sagt er hat es selber nicht gehört, Demirbay sagte nach dem Spiel er habe so einiges gehört, aber was auf dem Platz geschieht, bleibe auf dem Platz und Leverkusen sagt, dass Hübner sich bei Amiri entschuldigt hat und der die Entschuldigung angenommen hat. Der DFB ermittelt jetzt. Mit anderen Worten: Stand heute wissen wir nicht, was vorgefallen ist, aber das etwas vorgefallen ist. Ob das ein rassistischer Vorfall war oder nicht, wissen wir auch (noch) nicht. Dann sollte aber meiner Meinung nach das gelten, was gerne vergessen wird: Die Unschuldsvermutung. Wenn Hübner Rassismus nachgewiesen wird, dann soll er auch (gerne hart) bestraft werden, aber solange das nicht der Fall ist, handelt jeder Manager richtig, der sich erstmal vor seinen Spieler stellt und keine Strafe ausspricht. Eine (Vor-)Verurteilung ohne Nachweis einer Tat wäre in meinen Augen kontraproduktiv. Das wäre Wasser auf die Mühlen der Rassisten, die sich dann anhand des Falls Hübner als unfair behandelte Opfer inszenieren können.

Konkret heißt das für mich, wenn Union nach Abschluss der Untersuchungen - im Falle des Nachweises von Rassismus - nicht angemessen reagiert, dann muss man ihnen nicht überzeugenden Umgang mit dem Vorfall vorwerfen. Bis jetzt scheint es allerdings die korrekte Vorgehensweise zu sein.

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BMG

In Gladbach ist alles super … oder doch nicht?!

In der Bundesliga ist die Champions League in Reichweite … man überwintert in der CL … und im DFB-Pokal ist man auch weiter … Verträge werden verlängert.

Verträge
Wichtig waren die Vertragsverlängerungen von Eberl und auch von Schippers vor ein paar Wochen. Auch gut für Gladbach, dass Jantschke und Stindl verlängert haben. Aber … ich denke, dass ganz wichtige Entscheidungen erst noch anstehen.
Die Verträge von gleich drei Säulen im Gladbach-Kader laufen 2022 aus: Ginter, Elvedi und Zakaria. Auch ohne genauen Einblick in die Finanzbücher von BMG zu haben, kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur einer dieser Spieler Borussia ablösefrei verlassen kann/soll. Also: Verkaufen oder verlängern. Neue Verträge werden teuer für Eberl bzw Gladbach. Ich vermute, dass mindestens einer der genannten Spieler BMG im Sommer verlassen wird.

Der Trainer
Marco Rose ist super Trainer und er passt in meinen Augen perfekt zu Gladbach. Er entwickelt die Mannschaft und einzelne Spieler weiter … ist größtenteils souverän mit den Medien … hat ein gutes Verhältnis zu Max Eberl.
Aber , dass bleibt natürlich nicht im Verborgenen, sondern bringt auch andere Vereine auf den Plan. Konkret den BVB. Problem für BMG:
Rose hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertag und das bedeutet für Eberl/Gladbach: Auch hier hat Gladbach das Heft des Handelns nicht in der Hand. Die Ausstiegsklausel soll zwar über 5 Mio betragen, aber wenn der BVB Marco Rose wirklich haben möchte, wird der Betrag keine allzu größe Hürde sein.

Droht Borussia Mönchengladbach dann der Zerfall bzw. der Ausverkauf?
Sollte Rose Gladbach verlassen, droht nicht nur der sportlich Stillstand, sondern dann fehlt vielen Spielern auch der Grund warum sie (noch) in Gladbach sind. Nämlich Marco Rose. Ich denke da nicht nur an Elvedi und Zakaria, sondern auch an Leute wie Thuram und Plea.

Ich persönlich wünsche mir, dass Rose in MG über den Sommer hinaus bleibt und er „sein Projekt“ fortführen kann und wir noch viele gute Spieler vom BMG sehen unter Roses Führung.

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