Herzlichen Dank für den Podcast. Mit hat die Folge sehr gut gefallen.
Zu Jenny Hipp, für mich ist sie einfach keine Sechserin, und ich persönlich bin davon überzeugt, in der neuen Saison wird diese Position personell adäquater besetzt sein und eine Verletzung von Tanja Pawollek besser aufgefangen werden.
Der Wechsel von Lisanne Gräwe wurde von Vereinsseite noch nicht bestätigt, würde aber sehr helfen und außerdem ist da ja noch Leonie Köster. Von ihr erhoffe ich mir, dass sie in der kommenden Saison dann endlich angreifen kann.
Aus Frankfurter Sicht ist es dann wahrscheinlich auch interessant bei Union ein defensives Mittelfeld mit Pawollek, Gräwe und Köster zu sehen. Dazu dann die unglaubliche Lia Kamber.
Jenny Hipp ist weiter vorne meiner Ansicht nach besser aufgehoben.
BTW: Tomke Schneider ist zurück im Mannschaftstraining und Anna Aehling zurück auf dem Platz.
Gegen Hoffenheim wird es auf den Tribünen jetzt schon fünfstellig. Die Chancen sind gut, dass der Zuschauerschnitt die Zahl von 8.000 knackt.
Danke euch für die Folge. Zum HSV Teil: Ich würde euch beiden da zustimmen. Letztendlich ist es auch eine Qualitätssache, dass Leute wie Kardesler oder Meyer den Ball dann nicht aus besten Positionen über die Linie bringen. Da muss für die neue Saison schon ordentlich nachgebessert werden (sollte man drinbleiben).
Gleichzeitig finde ich auch, dass sich der HSV unter Cardoso leicht verbessert ist und der Trainerwechsel nicht verpufft ist. Da gibt es schon Schritte nach vorne und mehr konnte man nicht erwarten in der Kürze der Zeit.
Ich muss leider dagegenhalten. Gerade Jaschas Aussagen fand ich mitunter sehr verwirrend, teilweise sogar faktisch falsch. Das fing schon an mit der Behauptung, die Fans hätten Stunden um Doucoure bangen müssen. Die erste Entwarnung auf Social Media kam etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde nachdem sie vom Spielfeld getragen wurde. Ist auch im HSV-Thread gut nachzuvollziehen.
Beim sportlichen Teil verstehe ich beispielsweise die Aussage nicht, der Trainereffekt sei mit dem Spiel verpufft, weil die Probleme diesselben seien wie zuvor. Sogar von ähnlichen Spielverläufen, zehn oder elf(!), war hier die Rede. Bei welchen Spielen genau hatte der HSV vier Alutreffer und etliche Chancen, die überragend von der gegerischen Torhüterin gehalten wurden?
Klar ist die Diagnose richtig, dass die individuelle Qualtiät schlecht und der Kader schief ist, aber anhand des inhaltlichen Aufwärtstrends doch extrem dünn und auch wahrlich nichts neues.
Konnte da auch mehrere Aussagen nicht nachvollziehen. “Ausnahmsweise diesmal kein krasser Torwartfehler” ? Das letzte Tor nach Fehler von Paulick müsste gegen Leipzig gewesen sein, das war vor 3 Monaten. Seitdem ist sie ein immer besserer Rückhalt geworden und war nicht der Grund für die Niederlagen. Gegen Leverkusen hat man 3 Gegentore bekommen, Paulick hatte trotzdem eine Bewertung von 8.0 bei Sofascore oder 6.9 bei 4 Gegentore gg Frankfurt.
Auch die Aussage, dass die Verteidigung “fast nicht vorhanden” sei, finde ich nach 1 Gegentor in den 2 Spielen nach Trainerwechsel schon einigermaßen fragwürdig. Union hat in den drei Spielen davor gegen Topteams wie Bayern 2, Wolfsburg 3 und gegen Bremen 4 Tore geschossen. Das ist doch kein offensives Fallobst.
Auch die Entscheidungsfindung im Spielaufbau finde ich in den letzten beiden Spielen deutlich besser, ob man flach aufbaut oder lang prügelt. Natürlich nicht perfekt aber ein ganz anderes Niveau als vorher.
Danke für die Folge! Aus Kölner Sicht ein rundum gelungenes Highlightspiel, mit vielen schönen Geschichten (erstes Tor Stolze, Comeback Ziemer etc). Und ein absolut verdienter Sieg - schön auch zu sehen, dass es taktisch aufging, Britta Carlson macht einen guten Job. Gerade mit den bereits getätigten Verlängerungen macht das auch Hoffnung für die kommende Saison: Es sind einige Spielerinnen dabei, die diese Saison durch Verletzungen erst nach und nach reingekommen sind und jetzt eine wichtige Rolle spielen. Gerade mit denen und einem Jahr mehr einspielen, ergibt sich vielleicht noch etwas mehr für die kommende Saison.
Mein leidenschaftlicher Beitrag wurde auch noch in der Folge erwähnt. Das war aber schon ein unsicherer Hilferuf. Irgendwie war klar, dass da was kommt.
Ich bin der Überzeugung, dass Fölmli ihren Platz in Hoffenheim findet und nächste Saison was Tore und Vorlagen angeht nochmal einen Sprung macht. Dann würde mich nicht wundern, wenn sie in zwei Jahren schon woanders spielt. Ein Vertrag wurde bis 2029 unterschrieben.
Aus Freiburger Sicht schade, aber bei einer Ausstiegsklausel natürlich nicht zu verhindern. Bei Hoffenheim klingt das bereits nach Cerci-Ersatz (die ja anscheinend zu Lieblingsclub Arsenal geht) - da ist dann durchaus eine ganz gute Entwicklungschance für Fölmli.
Ich bin gerade dabei mich wieder in die Aktualität zu hören und muss deswegen mit zeitlichem Abstand nochmal was hier lassen, was an anderer Stelle schon mal diskutiert wurde, aber in der Folge so prominent war:
Ich finde dieses Argument die Attraktivität der Stadt bestimme die Vereinswahl verquer und merkwürdig und das gleich aus mehreren Gründen:
Erstmal ist es ein Schluß von meiner Position auf die anderer. Wir sprechen hier ja nicht über das Verhalten einer statistisch relevanten Gruppe, sondern über einzelne Personen. Geht mal aufs Land und fragt da Jugendliche wo und wie sie sich ihr Leben vorstellen, da werden viele antworten, auf keinen Fall Großstadt! Manche haben wirklich Angst vor diesen Orten.
Ich muß doch nicht dort wohnen wo ich arbeite? Von Wolfsburg kann ich problemlos nach Berlin pendeln? Das ist mim ICE eine Stunde!
Alle jungen Menschen, die ich kennengelernt habe, die sich einen Weg im Leistungssport vorstellen und den auch verfolgen, hatten recht wenig Interesse an nightlife. Ist das dann wirklich ein Argument?
Immer noch ist die Konkurrenz und die Wahrscheinlichkeit zu scheitern beim Weg in den Leistungssport sehr hoch. Die Menschen, die sich aussuchen können wo sie spielen, sind eine kleine Minderheit und dann greift wieder das erste Argument : wir stochern bei solchen Argumenten im Dunkeln, weil es um Einzelfälle geht und wir jede einzelne Person befragen müssten und nicht einfach von uns oder Wahrscheinlichkeiten ausgehen können.
So viele Worte für einen kleinen Punkt, aber weils immer mal wieder kommt wollte ich es mal loswerden!