Diesen Kommentar empfinde ich als persönlich angreifend.
Ich hab mir das Ganze Frame by Frame mit , und . in der Zusammenfassung auf Youtube angeschaut. Leider sind die Bilder durch den Schwenk stark verwischt, deswegen lässt sich nichts genaues sagen. Aber: ich bin mir zu 99% sicher, dass sie den Ball mit ihrem rechten Handgelenk berührt und der rechte Arm im L-Shape am Körper ist. Also so, als wollte Eggert ihre Körperfläche verkleinern und den Arm wegziehen. Ob er komplett anliegt oder leicht vor dem Körper ist, kann ich nicht genau sagen. Ganz sicher ist aber nicht „klar abgespreizt“, wie es in den ARD Highlight kommentiert wurde, im Gegenteil sogar. Insofern weiß ich nicht, warum so eine Bewertung igendeine Relevanz haben sollte. Persönlich finde ich es falsch, den Elfer aus den genannten Gründen zu pfeifen. Aber sei es drum, lässt sich eh nicht mehr rückgangig machen.
Zum Wob-FCB:
Die Szene des Spieltags schon jetzt für mich, als Gwinn in die Gestiken von Stanway läuft und von diesen niedergestreckt wird.
Das war Gwinn die da den Facepalm abbekommt
Ganz stark von Freiburg nach zweimaligem Rückstand noch zu gewinnen. Gleichzeitig aber auch ein erneuter Hinweis dafür, dass die SGE massiv overrated ist/wurde.
Ne der Ball kann da nicht so die Richtung ändern, wenn die Hand flach am Körper liegt. Das war einfach schlechte Koordination von Eggert. Der Ball war lange genug in der Luft um den Arm entweder an den Körper oder aus der Flugbahn zu bringen.
Beim ersten Teil gebe ich dir recht. Der Rest, naja…
Sind übrigens 12 Frames bei 50 fps im Video von der Flanke bis zur Berührung am Handgelenk.
Weiß nicht, von wem die SGE overrated wurde. Ich persönlich hätte dir auch vor der Saison sagen können, dass es wahrscheinlich nur Mittelfeld wird diese Saison. Dafür sind einfach zu viele wichtige Spielerinnen weggebrochen und der Ersatz ist qualitativ einfach nicht auf dem selben Niveau. Die Überraschung ist für mich nicht, dass die Defensive nach dem Weggang von Doorsoun und Kleinherne wackelig ist, sondern eher wie viel Rückhalt da verloren ging.
Spannend fand ich an dem Spiel, dass nach den Wechseln in der 57. defensiv noch weniger ging als vorher. Wolter war einfach komplett neben der Spur. Auch die Umstellung auf eine Doppelsechs (Senß/Gräwe) war kaum bemerkbar. Freiburg hatte sich nach den Wechseln zunächst ein wenig zurückfallen lassen, da konnte man sehr gut beobachten wie beide eigentlich nur zur Besetzung des Raumes da waren und nichts mit dem Spielaufbau zu tun hatten. Da wurde dann eher Memeti auf den Außen geschickt, und wenn mal was über die Mitte ging, dann war das durch direkte Ballgewinne. Hinterlässt mich taktisch mit vielen Fragen.
Nochmal zum Nordderby: Ich hab zwar gesehen, das Medina Dešić mit einem Plakat mit HSV Raute einen Teil der Ehrenrunde lief, aber das es ein Scheißhaufen war hatte ich auf die Distanz nicht erkannt. Find ich absolut daneben. War auch der einzige Sprechchor aus der Kurve den ich ausgelassen hab.
Ich hab auch im Moment überhaupt nicht verstanden, warum die Ersatzspielerinnen des HSV dann während der Ehrenrunde Sprints von einer Grundlinie zur anderen gelaufen sind. Kann mir im Nachhinein durchaus vorstellen, dass das eine Trotzreaktion darauf war.
Für die unsportliche und toxische Aktion kriegt Medina Dešić meinen persönlichen Kackspecht des Spieltags.
Nachtrag: und dann ist mir auch klar, warum unter den Highlight videos bei YouTube auch schon wieder die gleichen, toxischen Hasskommentare wie bei den Menners stehen. Scheiß Dešić, Hamburgverbot, braucht sich in Hamburg nicht mehr sehen lassen. Damit ist das Rückspiel im Volkspark für mich direkt wieder gestorben. Ich hab als Jugendliche*r in der Schule lange genug unter queerfeindlicher und patriarchaler Gewalt gelitten. Bullying. In genau dem Tonfall. Mit genau der Attitüde. Uns gehört die Welt, wir sind viele, das Gewaltmonopol nehmen wir uns. Auch im Schulsport. Mit Bällen. Weil klar, die gute Wurf- und Schusstechnik hatten diese Menschen.
Brauch ich nicht in meiner Freizeit. Werd den Teufel tun, da ins Stadion zu gehen. Gleich dreimal nicht mit grüner Klamotte.
Ne, das hat nichts mit Trotzreaktion zu tun. Sprints von Ersatzspielerinnen nach dem Spiel sind im Fußball nicht unüblich und haben verschiedene Gründe. So ist beispielsweise jedes Spiel immer auch eine „Trainingseinheit“, die die konditionelle Leistungsfähigkeit beeinflusst. Für den Ablauf unter der Woche sollen möglichst alle auf einem Niveau sein, um vernünftig arbeiten zu können. Die Belastung muss entsprechend von den Nicht-Eingesetzten nachgeholt werden. Ein weiterer Grund ist das sogenannte Carboloading. In ausdauerbetonten Sportarten wird vor dem Wettkampf die Ernährung umgestellt. Salopp formuliert: man stopft sich mit Kohlenhydraten übermäßig voll, um den Glykogenspeicher aufzuladen, damit im Wettkampf mehr Energie länger abgerufen werden kann. Wird, wie bei den Ersatzspielerinnen, auf diese Reserven nicht zugegriffen, kann es zu negativen Effekten kommen ( u.a. Gewichtszunahme). Im Leistungssport nicht optimal, deswegen die Läufe.
Gibt noch mehr Gründe, aber letztendlich ist es immer sehr individuell und von Team zu Team anders.
Ach nee, das finde ich auch völlig daneben von desic. Sehr schade….
Ich fand es ja auch so schön, dass ein Nordderby mal.friedlich verläuft und die Pfiffe gegen die auslaufenden Ersatzspielerinnen schon nervig.
Nochmal ein Nachtrag zum Wolfsburg Bayern Spiel:
Hat der VfL ein Torhüterinnenproblem?
Sowohl beim 1:0 als auch beim 2:1 sieht Johannes nicht gut aus.
Man könnte auch ein Abwehrproblem attestieren. Wedemeyer war schon ein Unsicherheitsfaktor und hat einige Aktien im Spiel. Dass Bühl kaum zu stoppen war, liegt zwar mehr an ihrer Qualität als an der fehlenden Qualität von wolfsburg, aber dass auch Linder quasi kein Land gesehen hat in den Duellen war schon deutlich.
Also könnte man auch da von einem grundsätzlichen Abwehrproblem sprechen, wenn man das bei Bayern nach dem Barca Spiel auch getan hat.
Gleichzeitig will ich aber die Unsicherheiten auf der anderen Seite nicht verschweigen. Sowohl Mahmutovic als auch den Feldspielerinnen war in einigen Situationen die Nervösität anzumerken. Die besten Situationen für Wolfsburg hat man durch einfache Fehler vor allem vermeidbare Fehlpässe im Spielaufbau selbst zu verantworten. Auch das Gegentor.
Ich finde das Ganze albern, aber: es ist ungeschriebenes Gesetz, dass man da (beim Auslaufen) Abstand zur gegnerischen Kurve hält (eigtl. nur in der Hälfte der eigenen Gästekurve). Das ist dann in der Regel schon Absicht, wenn man sich daran nicht hält.
Bei den Frauen ist es aber evtl (noch?) nicht etabliert, weil es bei den meisten Teams gar nicht diese klassische Heimkurve hinter dem Tor gibt, sondern sich die Zuschauer an vielen Spielorten eher entlang der Seitenlinie verteilen.
Das man als Gast zum Auslaufen nur die eigene Haelfte nutzt, kenne ich so aber auch von den Maennern nicht. Man wendet halt vor der Heimkurve eher am 16er und nicht auf der Grundlinie.
Ich wollte es nur anmerken, das hätte ein Grund für die Pfiffe sein können. Ob es das nun (schon) gibt, kann ich nicht beurteilen.
Wenn das Auslaufen während der Ehrenrunde oder während der Feierlichkeiten des Heimteams stattfindet, wird (ungefähr an der, vielleicht auch ein wenig hinter der) Mittellinie umgedreht, um eben keine Pfiffe zu “provozieren”.
Exakt so war es am Samstag auch. Die HSV-Spielerinnen sind von 16er zu 16er gelaufen.
Gab trotzdem jedesmal gellende Pfiffe aus der Kurve. Auch das fand ich daneben.
Gab es denn irgendjemanden von Werder Bremen, der Ihr das Schild weggenommen hat? So nach dem Motto: Das machen wir hier nicht.
Kurzer Eindruck zu Köln: Ich fand die erste Hälfte sehr gut. Beim frühen Gegentor war man wohl noch nicht ganz wach, sich dann davon aber gar nicht beeindrucken zu lassen und im Anschluss vor allem über die rechte Seite immer wieder mutig und kontrolliert mit flachen Pässen nach vorne zu spielen, war stark. Nicht nur wegen ihrer Vorlage und ihres fast-Tores ist mMn Hegering hervorzuheben, die hinten mit klaren Ballklärungen gerade in der Anfangsphase Sicherheit reinbrachte, als es hier und da ein paar Wackler in der letzten Kette gab. Ihre Übersicht in stressigen Situationen war im Stadion sehr gut zu beobachten. Bei Union hatte ich den Eindruck, dass man vor allem nach Ballgewinnen im Mittelfeld gegen aufgerückter Kölnerinnen schnell in die Spitzen spielen wollte, was jedoch häufig zu unpräzise und zu einfach gespielt/verteidigbar war. Zum Beispiel sind mir kaum kreuzende Laufbewegungen oder ähnliche klare Abläufe aufgefallen.
Hier das strittige Handspiel vor dem ersten Strafstoß, aus ner Perspektive die ich bisher noch nicht gesehen hatte. https://youtu.be/cKFRoNrmOgk?t=4m49s
Sieht für mich so aus als geht der Ball an den Ellbogen in der Bewegung ihn anzulegen. Aus der kurzen Distanz, geschätzt so um einen Meter, ist da mit Reaktionszeiten auch wirklich nicht mehr zu verlangen. Ich kenn mich im Regelwerk nicht in den Feinheiten aus, aber für mein Bauchgefühl ist das kein Handelfer.
Das gleiche sieht man auch für den zweiten in diesem Video , Schiedrichterin verlässt sich auf ihrer Assistentin weil sie beide Szenenen vom Stellungspiel nicht sehen kan. Iht sieht man beim zweiten man kann ihn geben weil die Regel so ist wie sie ist. Aber die Spielerinn spielt den Pass so das der nie und nimmer gefährlich sein kann und so auch keine Torchance zu Nichte gemacht wird , warum spielt das keine Rolle in der Betrachtung wo das Handspiel stattfindet im 11 Meter Raum
