Damit hat der BVB das physisch stärkste Sturmduo Deutschlands.Viel vergnügen für die Gegnerinnen in der RL oder 2.BL.
Sollte sich dann Dana Marquardt einen neuen Verein suchen?
es nimmt doch jeder, der sich diesem Projekt anschließt, bewusst in Kauf, dass man spätestens nach dem nächsten Aufstieg ins zweite Glied rotiert.
Dafür kann man rückblickend darauf verweisen, Teil von etwas historischem gewesen zu sein.
Teil von etwas Histrorischen ist für mich aber immer irgendwie übertrieben. Vielleicht bin ich da zu zynisch.
Es mag sein, dass das ein BL-Aufstieg wäre. Aber es ist auch ein Verein, der jahrelang kein Interesse an Frauenfußball hatte und nun halt die Infrastruktur/Geld im Rücken hat. Und so in jeder Liga bisher die beste Mannschaft von Qualität und Namen stellt. Sollte man jetzt noch ein Jahr Regionalliga spielen (hat man nicht nur wegen Wechselfehler vergeigt, sondern man hat auch gegen Köln und Bielefeld Punkte liegen lassen), können Popp und Maier halt die Liga zusammenschießen und Rekorde aufstellen.
denke eher in der Kategorie, wenn man in 7-8 Jahren vor 80k Zuschauern im Westfalenstadion gegen Barcelona spielt ![]()
Dann können die Spielerinnen von gestern, heute und morgen sagen: “das habe ich mit aufgebaut”.
Mit Lara Schmidt kommt jetzt auch die nächste, die in grün-weiß in der Bundesliga gespielt hat, zum BVB. Für die Regionalliga sicher auch eine „überpowerte“ Lösung, aber noch eine weitere Spielerin, die sehr viel Physis und Aggressivität in ihrem Spiel mitbringt (in den beiden Saisons, in denen sie in der Bundesliga Stammspielerin war, hat sie sich 17 Gelbe Karten eingefangen). Mich hat nur das Zitat, das die Medienabteilung Högner zugeschrieben hat, etwas gewundert: „Ich verfolge Lara schon seit einigen Jahren. Sie verfügt über eine gute Spieleröffnung…“ Wenn Lara Schmidt eines nicht hat, dann ist es eine gute Spieleröffnung. Alles andere, was eine Innenverteidigerin braucht, bringt sie zur Genüge mit, aber gerade das halt wirklich nicht.
Ich finde den Punkt wichtig. Klar hätten auch die drei Punkte, die man durch den Wechselfehler wieder verloren hat, für den Aufstieg gereicht. Zur Wahrheit gehört aber, dass man keins der vier Spiele gegen Platz 1 und 3 der Liga gewonnen hat (1 Niederlage gegen Köln und dann insgesamt drei Unentschieden gegen Köln und Bielefeld)
Diese Zitate der Medienabteilungen für Spieler*innenverpflichtungen sind immer so austauschbar, es ist schon ein bisschen traurig. Gefühlt hat jede Medienabteilung so 10 vorformulierte Pressemeldungen, die dann immer durchrotiert werden.
At this point wird jedes Gegentor peinlich nächste Saison.
Halbe erste Liga gekauft und jetzt noch Zinsberger.
Das doch n schlechter Witz.
Hat Österreich noch WM-Chancen über irgendein Playoff-System?
Mit der Mannschaft auch nicht aufzusteigen, wäre auch eher peinlich.
Ich weiß, in anderen sozialen Medien keifen einign BVB-Fans an, wen wer schreibt, das sei wie Leipzig damals bei den Männern. Nene, die Frauen sind in der untersten Liga gesartet.
Das heißt, wenn sie so weitermachen, müssten in der Bundesliga Spielerinnen auf dem Niveau von Aitana oder Pajor kommen. Also doch due ersten Millionen-Ablösen aus Deutschland. ![]()
Wenn sie so weitermachen, holen sie Brand und Lopez für die zweite Liga.
ja klar, sogar relativ realistische Chancen, da sie als Liga A Team gesetzt in die Playoffs gehen und in der ersten Runde erstmal gegen ein Liga C Team spielen dürfen. Die zweite Runde könnte je nach Los knifflig werden, aber auch da sollte Österreich Favorit sein. Gelost werden die Playoffs am 24. Juni.
Okay, sehe gerade auch Zinsberger ist auch zuletzt gar nicht mehr nominiert gewesen. Als Torhüterin in der Regionalliga wird man nicht große Ansprüche stellen können.
Sie ist seit Oktober durch einen Kreuzbandriss ausgefallen.So wie einige andere Stammspielerinnen in der NM auch.
Was im Endeffekt dazu geführt hat, dass man auch in den unteren Amateurligen einiges ins Wanken gebracht hat und die Entwicklung einiger Teams dort um Jahre zurückgeworfen hat.
Nur um danach behaupten zu können, in der untersten Liga gestartet zu sein. Im Endeffekt hat man aber auch dort schon mit einem überqualifizierten Kader auf Jahre hinweg kein einziges Spiel verloren (die erste Liganiederlage war in der Westfalenliga beim FC Iserlohn).
Vermutlich gibt es keine charmante Lösung für einen Verein wie den BVB. Man wird auch kaum vermitteln können, dass der BVB eine Kreisligamannschaft gründet und dann kaum unterstützt.
Gleichzeitig ist es aber auch vermessen so zu tun, als wäre die Frauenmannschaft des BVB irgendwie historisch gewachsen. Große Teile des Erfolgs kommen nur zu Stande, weil von (halb-)extern Geld herein kommt, welches zumindest aktuell noch nicht durch eigene Einnahmen wieder refinanziert werden muss.
genau das. was soll der verein den tun?
- keine frauen abteilung haben? wurde er für kritisiert.
- Frauenabteilung gründen und sagen sie muss sich selbst tragen? Dann gibt es den Vorwurf er würde sie nicht fördern.
- Frauen team in der ersten Liga übernehmen? Das ist der RaBa Weg und die schlimmste Option von allen meiner Meinung nach.
Also unten Anfangen und von den Männern kreuzfinanzieren (so wie quasi alle anderen Vereine mit Männer Bundesligisten auch). Wo jetzt das richtige Maß zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ Unterstützung ist, ist dann natürlich im Augebdes betrachters.
Aber es zeigt halt das Dilemma und ich kann absolut verstehen warum es befremdlich aussieht gerade. Aber dann möge man doch bitte eine geeignete Alternative aufzeigen. Im Augenblick sehe ich es so: „Der BVB kann es sowieso nur falsch machen jetzt gerade, daher versucht er möglichst schnell nach oben zu kommen wo es anscheinend dann völlig okey ist die Frauenanteilung zu unterstützen.“
Wäre die Frage, ob das so schlimm wäre. Ständig ziehen Teams im Amateurbereich ihre Mannschaften vom Spielbetrieb zurück. Bspw Borchen und Gütersloh in der Westfalenliga dieses Jahr. Vielleicht wäre es die bessere Lösung gewesen, das Spielrecht einer dieser Mannschaften zu übernehmen.
Es ist halt jetzt so, dass die Westfalenliga auf Jahre hinweg für alle anderen Mannschaften blockiert wird. Glücklicherweise gibt es ja zwei Aufstiegsplätze soweit ich weiß. Aber trotzdem ist der Meister-Platz mal mindestens drei Jahre belegt, vielleicht vier, je nachdem was Schalke mit ihren Mannschaften vor hat.
Ich persönlich sehe den riesigen Gewinn nicht, von ganz unten anzufangen. Im Endeffekt hat man damit halt auch nur drei Jahre länger gebraucht, in denen man aber sportlich auch schon komplett außer Konkurrenz gespielt hat.
Leipzig hat keine Frauenmannschaft in der ersten Liga übernommen. Es war die 4. Liga (Landesliga Sachsen). Ich sehe nicht, warum das die schlimmste Option ist. Auch wenn Eintracht Frankfurt und Co. die Vereine und Lizenzen von etablierten Frauen-Clubs aus der Stadt übernommen haben, die sich dann nicht hätten tragen können. Ob ich den Weg gehe oder halt all mein Geld reinpulvere und jede Saison mit den besten Kader aufsteige. Sportlich hat für mich beides einen geringen Wert.
Mich regt nicht mal der Verein auf. Ich verfolge das halt amüsiert. Ich darf hoffentlich zumindest den BVB zukünftig in meine „Den-Verein-mag-ich-nicht-so“-Liste aufnehmen, wenn man in der BL spielt.
Was aber auch in erster Linie an einige Fans liegt, denen ich unter Kommentare bei Soccerdonna und anderen News über den Weg gelaufen bin. Da stellen sich halt einige so hin als ob der BVB jetzt der Heilsbringer des deutschen Frauenfußballs wird, was man sich noch so alles für Spielerinnen holt oder DFB-Pokal-Finale (das fällt in der Saison 2026/27 eher flach). Ich weiß, dass es auch andere Stimmen und Ansichten gibt. Aber der Nichtaufstieg in dieser Saison, ein kleines Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen.
Aber am Ende ist mir komplett egal, was sie in der Regionalliga machen. Das ist wahrscheinlich einfach dort zu investieren und die beste Mannschaft zu stellen, wenn man die finanziellen Mittel hat und schnell nach oben will. Spannend wird es halt, wie sieht es aus, wenn man das Ziel erreicht hat. Wie hoch wird man bei den Frauen investieren? Da hatte ich schon mal geschrieben, welche Ablösen zahlt man. Im internationalen Vergleich sind deutsche Clubs auch mehr Fisch als Hai. Bei den Männern sind dem BVB anscheinend auch Grenzen gesetzt, sonst würde man näher an Bayern dran sein und auch manche Spieler halten können. Würde das bei den Frauen anders aussehen? Zusätzlich natürlich die Frage, wie sieht es mit der Jugend und Entwicklung aus. Kommt da auch schon etwas nach.
Ich stimme euch beiden zu, es gibt halt keine andere Wege. Von daher machen sie, was man machen muss. Ich kann nur mit dieser Kommunikation von Spielerinnen in den Interviews nichts anfangen. Was erzählt man dann in 20 Jahren? „Ich gehörte zur BVB-Frauenmannschaft, die zum ersten Mal es bis in die Bundesliga aufgestiegen ist. Auf dem Weg von der Regionalliga haben wir alles weggebombt.“ ![]()
114 Tore hat man diese Saison erzielt, wie viel werden es in der neuen Saison? Da werden sicherlich Rekorde purzeln. 13 Gegentore, das sollten auch weniger werden. Falls man nicht wieder ein Spielberichtsborgenfehler macht, ist gefühlt jede Niederlage und Remis eins zu viel. Durch die ganzen Transfers wird man das in der Spielberichtserstattung noch mehr mitbekommen. Allein schon wegen Popp.
Man hätte alternativ eine Jugendabteilung gründen können und dann von dort über die Jahre die eigene erste Mannschaft verbessern können.
Ich sag nicht, dass man es so machen muss. Es ist lediglich eine Möglichkeit, für die man relativ wenig kritisiert wird.
eben. Bisher ist da wenig Nachhaltigkeit zu erkennen. Wenn man den “langen” Weg von der Kreisliga in den Profifußball geht, ist der einzige Vorteil davon, Infrastruktur und Nachwuchsabteilungen proportional zum sportlichen Aufstieg zu entwickeln.
Aber aus der eigenen Jugend kommt bisher noch relativ wenig. Die Spielminuten gehen größtenteils an erfahrene Spielerinnen, die man sich aus höheren Ligen zusammengekauft hat. Auch die aktuellen Neuzugänge fallen nicht in die Kategorie, dass man damit einen Mannschaftskern für die nächsten Jahre entwickelt. Man möchte jetzt zwei Aufstiege in 24 Monaten erzwingen und dann werden die ganzen Neuzugänge aus Essen etc ganz unromantisch zugunsten stärkerer Spielerinnen raus rotiert.
Mit Emilia Pauls hat man immerhin eine vielversprechende U-Nationalspielerin im Kader. Allerdings bekommt sie bisher nur Kurzeinsätze. Mit 17 Jahren muss es in der nächsten Saison der Anspruch sein, sie zur Stammspielerin zu entwickeln. Aber das wird halt schwer, wenn die Konkurrenz auf ihrer Position Alex Popp, Ramona Maier und Dana Marquardt heißt ![]()
Man hat das Gefühl, die sportliche Strategie in Dortmund lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen: “bis zum Bundesligaaufstieg” und “ab dem Bundesligaaufstieg”. Wenn ich damit richtig liege, hätte man ebenso gut vor 5 Jahren die Spielberechtigung vom FSV Gütersloh kaufen können und wäre jetzt schon längst in Abschnitt Zwei angekommen.
Interessant. Pauls hatte ich gar nicht auf der Liste. Aber richtig, so eine Spielerin bräuchte wirklich eher Minuten. Wird man bestimmt sagen, die wird von Popp lernen. ![]()