FCU: Zu viele Champions, zu wenig Zusammenhalt (Saisonbilanz 23/24)

Ich fand die Sendung insgesamt okay, allerdings in vielen Details auch sehr oberflächlich oder auch teilweise schlicht falsch.

Beispiel Fischer: Niemand wollte diese Trennung. Nicht das Präsidium, nicht die sportliche Leitung, nicht die Fans. Aber wenn dir der Trainer nach zwei Monaten ausschließlich voller Niederlagen sagt, er habe keine Kraft und auch keine Idee mehr, um sich auch die nächste Woche wieder eine Woche lang auf den Trainingsplatz zu stellen und alle notwendigen Spieler davon zu überzeugen, dass JETZT ABER WIRKLICH ein Umbruch möglich ist (das muss man ja dann Auch noch vorleben) … Wie genau soll man dann an ihm festhalten? Ihn einfach zwingen? :sweat_smile:[1]

Die Sache mit der „überraschenden“ Aufstiegssaison wurde ja schon thematisiert. Gab da noch ein paar andere Details, die die Folge jetzt nicht komplett runtergerissen haben, aber insgesamt dann doch ein unrundes Bild hinterließen.

Insgesamt aber auch als „Besserwisser“-Fan nochmal schön, die krasse Chronologie dieser Saison ausführlich durchgesprochen zu hören. :slight_smile:

[1] Exkurs mit Einschüben: Tatsächlich wär’s aus meiner Sicht ganz schön, wenn der Profifußball auch mal andere Modelle ausprobieren könnte. Mit Baumgart, Svensson und Fischer hatten wir diese Saison ja drei sehr ähnlich gelagerte Fälle, was vielleicht auch zeigt, dass Abstiegskampf auch fürs Personal wirklich Kampf bedeutet. (Kleiner Einschub: Und wie viel Respekt man vor Streich haben muss, dass er Abstieg und Wiederaufstieg wegstecken konnte.) (Einschub 2: Wenn man Streich und Klopp noch dazunimmt, könnten das sogar noch COVID-Nachwehen sein.) Aber ich würde mich gerne mal mit Spielern und Verantwortlichen drüber unterhalten, ob man nicht zum Beispiel den Jugendtrainer (Siewert, Grote, Butscher, …) für einen bestimmten Zeitraum (z. B. vier Wochen) für den „frischen Impuls“ übernehmen lassen könnte, während der Cheftrainer sich mal 'ne Auszeit nimmt.

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