Rasenfunk Royal - Hinrundenrückblick FC Augsburg


#1

Zwischen dem 18. und dem 28. Dezember zeichne ich den Rasenfunk Royal auf. Wie bisher gibt es pro Verein einen Gast, der sich zur Hinrunde äußert.

Ich freue mich über Fragen und Anregungen. Was war eurer Meinung nach wichtig, um die Hinrunde des Vereins zu verstehen, welche Fragen habt ihr an unseren Gast (wer genau, wird hier erstmal nicht verraten)? Wie ist eure Meinung zu den ersten 17 Spielen in Liga und x in Pokal(en)?

Freue mich über Input!


#2

Welchen Anteil hat der Tainer Manuel Baum am guten Abschneiden des FCA in der Hinrunde? Vergangene Saison wurde er noch ein wenig belächelt, hat ihm keine lange Zeit beim FCA zugetraut. Hat er “Glück” das einige Spieler wie Caiuby sehr gut performen derzeit oder hat der Erfolg System?


#3

Tja…der FCA. Die große Fehleinschätzung im Rasenfunk vor dieser Saison. Das wollte ich euch nur nochmal vorhalten.

Aber da wir das Thema zuletzt hatten: aus heutiger Sicht muss man wohl sagen: die Ausfälle von Finnbogason und co im letzten Jahr haben wohl schwerer gewogen als wir alle dachten. Daher bewirkt ihre Rückkehr natürlich das Gegenteil: sie machen die Mannschaft deutlich stärker.
Am Ende der letzten Saison stand Augsburg bei 38 Punkten, 35:51 Toren. Dieses Jahr nach 15 Spielen (!) sind es 23 Punkte und 22:17 Tore. Selbst wenn man noch unten rein rutschen sollte, macht doch das gute Torverhältnis Mut, dass es eine recht entspannte Saison werden dürfte.

Was aber mir - immer noch - nicht klar ist: liegt es nur an den neuen (alten) Spielern oder ist der Anteil der Trainerteams doch größer, als man denkt?

Des Weiteren: wie will man Finnbogason halten? Bei den aktuellen Leistungen düfte das komnpliziert werden.


#4

Ich frage mich ob der aktuelle Erfolg des FCA nicht zu sehr nur darauf reduziert wird, dass Augsburg jetzt mal mehr als einen Spieler hat, der ab und zu mal trifft. (Sorry für den Schachtelsatz) Denn als Fan habe ich den Eindruck, dass die positive Entwicklung auf Manuel Baum und in Teilen Stefan Reuter zurückzuführen ist.
Was Baum geschafft hat, ist den FCA vom Stil Markus Weintierls zu emanzipieren. Weinzierl hat es nie geschafft kreative Talente zu integrieren. Es ging nur über Kampf und Konter, entschieden wurden die Spiele, dann durch Spielerpersönlichkeiten wie Bobadilla. Unter Baum wird natürlich immer noch auf Konter gespielt und der FCA zaubert den Gegner nicht vom Platz, aber man ist gefühlt taktisch besser geworden und man kann plötzlich eigene Torchancen aus dem Spiel heraus kreieren und das mit vermeintlich schlechterem Spielermaterial. Die Art und Weise wie zum Beispiel Gregoritsch im Mittelfeld arbeitet, spricht meiner Meinung nach für Baum.

Zusammengefasst könnte die Frage also lauten, hat es der FCA geschafft sich nicht nur einen zukunftsträchtigen Trainer zu holen, sondern sich auch rechtzeitig von altgedienten Spielern zu trennen?


#5

Danke für eure Fragen. Aufzeichnung des Segments ist heute Abend.