Wir haben mit Sebastian Rose (Autor beim Vertikalpass und Podcaster bei VFB STR, Twitter) über den VfB Stuttgart gesprochen. Wie hat euch die Folge gefallen?
Aus Sicht eines VfB Fans und langjährigen Hörers des STR Podcasts war ich natürlich total begeistert, dass Sebastian hier dabei war. Der Nachteil war aber auch, dass ich seinen Take zur Saison schon mehr oder weniger kannte. Aber es waren immer noch Aspekte drin, die den Podcast sehr interessant machten!
Ich werd’s mir anhören, bin aber sehr enttäuscht darüber, dass wieder Rose dabei ist, der einen Arbeitsvertrag mit dem VfB hat, wie er letztes Mal erklärte. Kann man machen, hat in meinen Augen dann aber keinen wirklichen Wert. Außer natürlich Osts Takes zum VfB, die ich sehr schätze.
Da muss ich zur Verteidigung von Sebastian Rose aber sagen: wer regelmässig den STR Podcast hört, weiss, dass die kein Blatt vor den Mund nehmen und auch deutliche Kritik äussern. Daher kann ich die Aussage mit dem fehlenden Wert nicht nachvollziehen.
In dieser schon länger andauernden Phase, in der es kaum Anlass zu deutlicher Kritik gibt, weil es beim VfB läuft wie geschmiert, kann man das gar nicht beurteilen. Prinzipiell kann man aber davon ausgehen, dass man von den Leuten nichts hören wird, was ihr Angestelltenverhältnis oder – viel wichtiger – ihren Zugang zum VfB gefährden könnte. Ist halt so.
Habe STR auch gehört, als es dem VfB schlecht ging, denke also schon, dass ich das beurteilen kann.
Zu dieser Zeit hatten sie auch keinen Deal mit dem VfB.
Uns Fans des VfB geht es aktuell wirklich gut, denn wir haben keine Brandherde. ![]()
Lang lebe Hoeneß! Lang lebe der Spaß und gute Laune.
Ja und nein, finde ich. Hier ist das Fanboytum wenigstens einigermaßen transparant (wenn auch nur indirekt, da ausschließlich in in früherer Episode bekanntgemacht). Es gibt aber die Saison über und auch jetzt auch im Royal so viele nicht im geringsten objektive Gäste, dass sich dieser Fall auf dieser Ebene gut einfügt - immer gut zu erkennen am “Wir”, wenn man über das Team spricht.
Dass der Gast vom besprochenen Club bezahlt wird, ist aber noch einmal ein ganz anderes Level, so gesehen kann man den Beitrag voll und ganz unterschreiben.
Hallo @Taro,
Bitte mal Namen nennen bzw. aufzeigen, was Dir missfällt.
Welchen Inhalt der Sendung bringst Du damit in Verbindung?
Ist doch in fast jeder Royalfolge gewesen, dass es ein Journalist mit Schwerpunkt des Vereins, oder ein Content Creator mit hauptsächlichem Inhalt des Vereins war?
- Also hier ein Podcaster der soweit ich es verstehe vom Verein bezahlt wird.
- Bei Gladbach war es mit Lisa Tellers eine freiberufliche Journalistin die aber doch auch gar kein Geheimnis daraus gemacht hat, dass sie Gladbach Anhängerin ist.
- Bei Wolfbsurg mit Rebecca eine Podcasterin die Fan ist.
um da ein paar Beispiele zu nennen, aber ich würde sagen es ist bei fast allen Royals so gehalten worden? Ist meiner Meinung nach auch recht logisch, die, die emotional mit dem Thema verbunden sind, werden in der Regel besser informiert sein
. Ich hatte nie das Gefühl dass aufgrund der Verbindung der Gäste zu den Clubs Themen ausgespart wurden, oder Kritik nicht deutlich geäußert/gesehen wurde. Was ja das Hauptproblem wäre, wenn man zu große Parteilichkeit vorwerfen würde.
er muss doch damit gar nichts in Verbindung bringen? Es ist doch nur die Feststellung, dass hier eine Person als Experte war, der vom Club bezahlt wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vereinen bei denen „nur“ „Fans“ interviewt wurden, ist es hier ein Mitarbeiter.
Ich fand Sebastian hat seine Aufgabe hervorragend gemacht und hatte, wie gesagt, nicht das Gefühl dass Themen ausgespart wurden. Ob es bei einer schwierigeren Saison genauso gewesen wäre, oder er sich „schützend“ vor seinen Arbeitgeber gestellt hatte ist ja nur spekulativ
.
Hast du das inzwischen getan?
Bei aller Arbeit, die sich damit gemacht wurde, und bei dem anspruchsvollen Niveau, auf dem sich auch dieser Teil des Rasenfunk Royals bewegt, halte ich es für angebracht, auch konkret darüber zu schreiben.
Ich habe sie als weitere sehr gute “RR”-Episode erlebt, die Max aus einer sehr skeptischen Perspektive angeht, wie ich finde. Das war zunächst überraschend für mich, nach einer VfB-Saison, die ich als sehr konstant und erfolgreich erlebt habe. Aber er erklärt es ja schließlich, und das Fazit ist dann auch positiv.
Gast Sebastian habe ich als sehr kenntnisreich erlebt, vielen Dank, hat mir gut gefallen!
Sebastian Rose ist auf Minijob-Basis beim VfB angestellt und hauptberuflich anderweitig tätig. Das sollte man hier zur Einordnung schon mal klarstellen.