#12: Mainz wie es sinkt und kracht

Ist doch das exakt gleiche Problem? Nur geht es dann halt nicht darum ob die fußspitze 5mm im abseits ist, sondern halt die letzten 5mm der linie jetzt abseits sind :person_shrugging: .

Die Technik wird in dem Fall halt (eigentlich) niemanden ins Abseits stellen der „real“ nicht im Abseits war, dafür werden Spieler nicht im Abseits gewertet werden, die in der „Realität“ im Abseits gewesen wären.
Aber die Diskussionen bleiben doch exakt die gleichen.

Nein, empfinde ich anders, analog zu Nycoros Ausführungen weiter oben. Hypothese: Angenommen es gibt eine Messtoleranz von 12,5 cm. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist die kalibrierte Linie dann 20cm breit, weil ja, wie bereits mehrfach beschrieben, 5mm meist keinen signifikanten Vorteil bringen. Wenn jemand jetzt 5mm außerhalb dieser Zone ist, ist sie/er definitiv im Abseits und erlangt vermutlich auch einen Vorteil. Sie/Er wäre, wenn man so möchte, in jedem Fall “abseitser” als die- bzw. derjenige Sportler*in, dessen Fußspitze oder Schulter 5mm zu weit vorne ist. Ich persönlich empfände das näher an der grundsätzlichen Idee von Abseits.

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Wieder mal ne Folge wo man hauptsächlich den Schilderungen von Max erkenntisgewinnend folgen kann.

Vorallem das Gladbach Segment von Frau Hüpper das war von Ihr genau - eine “Frechheit” - . Da machts mehr Sinn zu sagen “ Max mach Du” und gut…

Das ist am Ende ne Expertise die in der zweiten Liga einfach besser aufgehoben ist.

Sportliche Grüße

Nele zuzuhören macht wenig Spaß bzw. ist auch wirklich mit einem hohen Maß an Anstrengung für relativ geringen Ertrag verbunden.

Es ist unfassbar wie viele Sätze sie anfängt ohne sie zu beenden.

Wenn man bei Spotify mal das (ich glaube automatisch) erstellte Transkript einblendet, sieht das teilweise wirklich absurd aus.

Aufgrund des Hinweises auf das Gladbach Segment habe ich mir dieses auch nochmal angehört. Es ist schon heftig, wie lange es zu Beginn um Schalke oder Katzen geht bzw. es doppelt Erwähnung findet, dass sie eingeschlafen sei. Und nein, ich bin weder Gladbach noch Leipzig Fan.

Mit solchen Gast-Beiträgen verkommt so eine Episode leider schnell zum, wie heißt es heute so schön, “Laber-Podcast”.

Vermutlich hören die meisten Nutzer den Rasenfunk aber doch eher wegen der taktischen Tiefe bzw. der tiefergehenden Erläuterung der aktuellen Situation in den Vereinen. Natürlich ist es legitim zu sagen “Spiel xy war langweilig”. Man könnte dann aber auch erklären wieso es denn langweilig war, was hat sich vielleicht egalisiert, was war vor dem Spiel der Anspruch der Clubs, spielt der Pokal unter der Woche eine Rolle, usw.

Ich mochte die Folge, auch das Gladbach-Segment.

Torlinientechnik:
@GNetzer Du hast, glaube ich, von 12,5 cm Genauigkeit oder so ähnlich geredet (finde die Stelle gerade nicht). Hast du dafür eine Quelle? Der im Millernton verlinkte schwatzgelb-Artikel ist ein paar Jahre alt, kommt aber auf 20-30+ cm Fehlerbereich.
Ich habe versucht eine aktuelle Genauigkeit herauszufinden (via einfachem Googeln) - es war nicht möglich. Man kann die BuLI-Behauptung von wenigen Millimetern finden, aber keine technischen Daten. Btw finde ich auch keine Aussagen zum Fehlerquotienten: Da für die Abseitserkennung gemessen und errechnet wird, muss es statistisch eine Quote geben, die aussagt, wie oft die Erkennung daneben liegt (sowohl falsch-positiv als auch falsch-negativ).
Kann ich auch nicht finden. Was ich finden kann, sind die 90%, die in der Folge vorkamen: Die beziehen sich aber auf 90% der Zeit hat die Technik funktioniert und es musste nicht ‘per Hand’ eine Linie gezogen werden. Die Schiri GmbH framte das nur anders:

So wurde die Technologie laut Schiri GmbH in der laufenden Saison „in rund 90 Prozent der Fälle“ in der Bundesliga und 2. Liga „erfolgreich und zuverlässig angewendet“. In den restlichen zehn Prozent wie zuletzt auf St. Pauli wurden mögliche Abseitspositionen „manuell durch die bewährten Prozesse überprüft“, wie etwa kalibrierte Abseitslinien.

Sie sagen also nichts über die Fehlerquote aus, aber wenn 10% die Fehlerquote wären, dann wäre das ein ziemlich hoher und kein niedriger Wert.
Im Übrigen bin ich hellhörig geworden, wenn ich höre, dass Bundesligaspiele anscheinend sehr unterschiedlich mit Kameras ausgestattet sind. Das bedeutet, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit der Technologie auch von Spiel zu Spiel schwankt.
Kurzum: Die sollen einfach anfangen, für jedes Spiel die Messungenauigkeit auszuwerfen und sich anzeigen lassen, ob innerhalb der Messungenauigkeit ist (dann kein Abseits, im Zweifel für den Fußball und den Stürmer) oder eben nicht (dann auch Abseits). Dafür braucht es keine Linie und Diskussionen über Dicke und Pixel. Dafür müssen einfach Daten ausgeworfen werden und jemand muss die dann bitte in eine Ansage im Stadion übersetzen.

Kurzer von-Schirach-Hinweis Aktualitätshinweis:
Wer eine Talkshow sieht, sieht in der Regel Multimillionäre miteinander quatschen. Wer einen Politiker reden hört, hört in der Regel einem Multimillionär zu. Das braucht man nicht an Schirach festmachen.
Trotzdem möchte ich nur ganz kurz daraufhinweisen, dass Schirach wunderbar zur Torlinientechnik-Diskussion passt:
Vor Jahren hat die ARD “Terror - ihr Urteil” ausgestrahlt. Ein hochgradig manipulativer und clever gemachter Film, der ‘eine Debatte lostreten sollte’ über die Frage, ob man das Leben weniger zugunsten des Lebens vieler Opfern kann (etwas sehr zugespitzt). Basierend auf einem Schirach-Theaterstück und unter dessen Mitarbeit.
Der Film hat damals über die ganze Strecke das Thema aus allen Seiten versucht auszuleuchten, er hat es dem Zuschauer nicht leicht gemacht zu entscheiden, und dem Zuschauer ein moralisches Für-und-Wieder angeboten. Schauspielerisch war alles schön, dramaturgisch war der Film on point und nach dem Film konnte man abstimmen, ob man den Angeklagten (bei Schirach geht nur was mit Jura) jetzt für schuldig oder unschuldig hält. Klingt also tatsächlich nach einem Debattenbeitrag. War es nicht. Denn Lars Eidinger durfte als Verteidiger die letzten Minuten die vierte Wand durchbrechen und die Zuschauer quasi direkt ansprechen, während Martina Gedeck als Staatsanwältin nicht ‘direkt’ mit dem Publikum redete. Das fiel ehrlich gesagt kaum auf, hatte aber eine große Wirkung auf die Sogkraft der gesagten Worte.
Mit der Torlinientechnik ist es ähnlich: Man verkauft mir das als neutrales Ding, aber unter der Haube steckt mehr und fehlerfrei ist halt nicht - man glaubt aber mir das so verkaufen zu müssen und zu können.

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Frage: Wie könnte man “gleiche Höhe” so definieren/formulieren, dass die Abseitsstellung möglichst gerecht im Sinne des Spiels bewertet werden kann.

Das mit den Körperteilen, mit denen ein Tor erzielt werden kann, würde ich komplett weglassen. Das würde die Beurteilung m.E. stark vereinfachen und die größeren Füße nicht bestrafen.

Eine andere Sache ist die mit “aus dem Abseits zurückkommen”. Wer hat sich denn das ausgedacht? Wieso kriegt ein Spieler, der abseits war, aber dann im Nichtabseits stehend den Ball annimmt, die Situation abgepfiffen? Wo soll denn da sein Vorteil sein?

Wäre es eine Möglichkeit, den Spielern einen Chip ins Trikot zu setzen auf Höhe Brustbein vllt. und Abseits ist der Spieler dann, wenn der Chip sich vor dem des Verteidigers befindet in Richtung Tor. Kopf, Schulte, Beine sind dann egal. Bliebe noch der Moment der Ballabgabe - aber da wäre evtl. auch etwas mit Chip zu machen.

ich weiß nicht was die Meisten machen, aber ich höre den Rasenfunk wegen der Vielfalt der abgedeckten Perspektiven durch die rotierenden Gäste mit unterschiedlichstem Bezug zum Fußball.

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@FriedhelmRasenfunkel @Dr.Ball Es ist völlig ok, wenn euch was nicht gefallen hat, aber mir fehlt in euren Kommentaren der Respekt vor Nele, die viel Zeit und Energie in die Sendung gesteckt hat. Das kann man auch anders und wertschätzender formulieren.

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Ich muss hier Kaer recht geben, mir hat die Folge insgesamt genommen sogar sehr gut gefallen. Es ist sehr selten so, dass ich mir eine ganze Spieltagsbesprechung über nur einem Tag verteilt reinfahre, zumindest für mich braucht es dafür auch mehr als taktisch fundierte Analysen (die es ja wie immer auch gab) sondern auch einen gewissen Spaßfaktor, am Ende höre ich den Rasenfunk ja auch in meiner Freizeit und dann macht es natürlich eine Mischung. Am Ende ist das natürlich eine persönliche Sicht und es gibt vermutlich keine Spieltagsbesprechung die es allen recht macht, da es jetzt hier aber mehrfach negative Rückmeldungen gab wollte ich auch mal die Gegenseite anspielen.

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Ja ok, da es nicht nur vereinzelt, sondern bei vielen so ankommt, dann war meine Formulierung wohl tatsächlich drüber und persönlich verletzend.

Tut mir leid, dass ich nicht sachlich geblieben bin.

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Ich fand es eine fantastische Folge. Die Chemie war super und ich persönlich mag es, wenn es auch mal abdriftet.

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absolute Zustimmung!

Mir ist mal wieder aufgefallen warum ich Sendungen mit zwei Frauen zu gast so gut finde. Es will nicht jede immer zu allem ihren Senf dazugeben.

Abgesehen davon, finde ich es schon frech Nele ihre Expertise abzusprechen.
Um Kritik von oben aufzugreifen: Manche Spiele sind einfach langweilig, da bedarf es aus meiner Sicht dann auch nicht der x-ten Analyse zu den eigentlich bekannten Gründen.

Bei manchen männlichen Gästen entsteht hingegen so ein bisschen ein “Ballknowledge Schwanzvergleich”, um es mal ganz flappsig zu formulieren.

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DangIt! Hätte nie gedacht, dass mich die Aufstiegschancen von Schalke jemals wirklich interessieren würden, von emotionalem Investment ganz zu schweigen, aber Miron! :heart_eyes: Großartiger Name. Alle Daumen gedrückt, Nele!

Tolle Sendung, eins könnte schon sagen Rasenfunk Allstar Treffen. Sehr unterhaltsam, und fachlich spannend.

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Liebe Grüße an @Hipphuepp, diesen Union-Fan hast du kein bisschen gegen dich aufgebracht, du hattest ja leider mit vielem recht.

Insgesamt hat mir die Sendung sehr gut gefallen, nicht zuletzt auch wegen der guten Chemie zwischen euch dreien. Danke dafür.

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Ich liebe diese Form der Sendung. Ein Gespräch zwischen Menschen bei denen die Chemie stimmt und die Spaß an dem haben was sie tun. Taktisch-trockene Analysen haben sicher ihre Fans und eine Berechtigung, da sie ja aber sonst deutlich in der Überzahl sind, freue ich mich auf jede Folge die davon abweicht. So viele sind das ja nicht und ich weiß dass einige Supporter*innen so denken. Vielfalt und so :wink:

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Meinst du das bezogen auf den Rasenfunk oder generell? Weil wenn letzteres finde ich ist eher das Gegenteil der Fall

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Moment, aber ich habe den Einwand anders verstanden: Es geht doch nicht um irgendeinen Punkt, den man benennt, sondern darum, dass wenn die Messung im Bereicht der Unsicherheit liegt, das Ruling on the field bestehen bleibt. In meinen Augen die sinnvollste Lösung.

Mir hat diese Folge gut gefallen, auch wenn sie sicherlich etwas alberner als die allgemeine Rasenfunk-Sendung war. (Total okay - die Mischung macht es!)

Mit den Analysen von Max konnte ich im Allgemeinen mehr Anfangen und ohne sein Schlussfazit hätte mir etwas gefehlt. Gerade das Bayern-Segment (mit Hinweise auf die Tuchel-Bayern) sprach mir in der Diskussion aus der Seele.

Im Hinblick auf den Kompany-Fussball möchte ich übrigens anmerken, wie viele Mannschaft gerade überspielt und müde wirken. Die nächste Schwächephase von Bayern wird nämlich wieder genau damit begründet werden, obwohl es gar nichts damit zu tun haben muss.

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Zu Sandro Wagner und seinem Standing in der Presse: Max meinte ja, die Presse hätte jeden anderen, der nicht Wagner heißt in der Luft zerrissen. Das glaub ich nicht. Es ist Augsburg. Sandra Wagner war interessant, jeden anderen Trainer hätte die Presse links liegen gelassen.

Generell sind es männliche Laber-Podcasts, so weit das Auge reicht😬
Der Rasenfunk ist überwiegend analytisch - sachlich. Ich mag es wenn daraus Gespräche entstehen. Aber ein Gelaber wie ich es verstehe, ist es hier nie.

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