“Die Vereine hätten sich die Frage gestellt, ob sie „eine Partnerschaft machen, in der wir eigentlich nicht richtig glücklich sind mit den Entscheidungen, die gefällt werden. Es gebe angesichts der schnellen Entwicklung im Frauenfußball aber keine Zeit zu verlieren.”
„Ganz ohne den DFB geht es natürlich nicht.“ so Jennifer Zeitz weiter. Eine Gründung des Ligaverbands ohne den DFB bedeute außerdem nicht, “dass die Türen ganz zu sind“. Aber: „Um den wirtschaftlichen Aspekt im Frauenfußball zu sehen und zu betrachten – das liegt halt nicht in seiner Kompetenz.“
Schöne Sendung mit guten Gästen! Waren beide Premieren für mich und insbesondere Lisa hatte immer wieder gute Beobachtungen und Einwürfe.
Inhaltlich finde ich, man darf bei Teams wie Leipzig und Union nicht vergessen, dass eine lange Verletztenliste noch viel mehr Implikationen hat, als nur fehlende Spielerinnen für das besprochene Spiel.
Die Trainingsqualität nimmt stark ab, es fehlt Konkurrenzkampf, es wird mehr Regeneration benötigt, die Müdigkeit nimmt zu, die Verbliebenen kriegen weniger Pausen, Angst um eigene Gesundheit und das Team, wenn man selbst auch ausfällt, weniger Entlastungsmomente im eigenen Spiel usw. usf.
Vor diesem Hintergrund wundern mich viele der besprochenen Probleme bei diesen Teams dann auch deutlich weniger.