#15 Euer Input für die Frauen Spieltagsbesprechung des 15. Spieltags

Hallo,
endlich geht es wieder los mit der BL Frauen. Max bespricht alle Spiele (insofern sie stattfinden) am Montagabend mit diesen Gästen:

Wie immer freuen wir uns euren Input zu den Spielen zu lesen.

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Whoa! Vanessa Fudalla Fussballgöttin. Tolle Freistöße, großartiges Tor, und dann in der Nachspielzeit noch den dritten Haken und die Traumvorlage für den Siegtreffer. Kögel, Wamser, Fudalla: Leverkusen ist stark verteten bei der Zukunft der Nationalelf.

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Was waren das bei #FCUB04 eigentlich für „Schieber“-Rufe?
Also „Fußball-Folklore“ :roll_eyes:, weil das eigene Team verloren hat/gelb-rot kassiert hat, oder hat Riem Hussein sonst irgendwas Gravierendes gemacht?

Ich habe gerade nur die Highlights gesehen. So ein Freistoßtor zu kassieren, wo drei Leverkusenerinnen sich wegducken und niemand von Union da steht, ist schon sträflich. Das Leverkusen in Unterzahl in der Nachspielzeit so im Strafraum sich den Ball hinspielt, sollte auch nicht passieren. Da ist Fudalla eine Unterschiedsspielerin.

Mir ist das auch aufgefallen. Es wurde tüchtig gepfiffen. Und es schien so, dass Mickenhagen und Fudalla sich viel Unfreundliches an der Seitenlinie anhören mussten. Das ist alles nicht enorm skandalös, bringt die Frauen-BL aber gefühlt etwas näher an die Herren-Oberliga-Ost; es fehlen dunkle Rauchtöpfe und behelmte Polizei. Was mich - ehrlich gesagt - mehr wundert, ist der rhetorische Aufwand, mit dem sich Union diese Niederlage schöngeredet hat. Man sollte weiterhin so viel Geld ausgeben, wie man will - sich dann aber nicht mehr immerzu selbst so ein Underdog-Image andichten dürfen. Ich fand den Sieg hochverdient. Die Carlotta-Wamser-One-Woman-Army erreichte am Ende die Gefechtskraft eines ganzen Mannschaftsteils, das war schon nicht ganz schlecht..

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Mich wundert es natürlich nicht. Das ist das was Laura Freigang mal angesprochen hat im letzten Jahr. Man freut auf mehr Zuschauer und mehr Aufmerksamkeit, lebte aber bisher so auch in einer kleiner Bubble. Je größer es wird, desto mehr verändert es sich und größer wird. Hier im Podcast von Robin Gosens war es: https://www.instagram.com/p/DPgRuszDKEg/?hl=en

Die Schiedsrichter sind Schuld oder werden ausgepfiffen, die gegnerischen Spielerinnen werden ausgepfiffen oder von jemand beleidigt. Möglicherweise alles im kleineren Rahmen, so scheint halt die Fußballatmosphäre zu sein. Besonders dann auch im Vergleich zu einem Freitagabendspiel als zu einem Samstagmittag.

Das fällt mir immer nur auf Instagram auf. Ob nun bei Soccerdonna oder auch auf den Vereinsseiten. Da fällt es mir schwer die Poster und Posterinnen zu beurteilen. Da ist wahrscheinlich zwischen rosarote Brille und extrmer Negativität alles vorhanden.

Mir fiel diese Underdog-Rolle nur als Freiburg-Fan gegen uns auf. Ich ich hatte tatsächlich gedacht, dass wir in Berlin unter die Räder kommen. Das wäre halt typisch gewesen. Nach dem souveränen Sieg liest man der SC Freiburg sei eine etablierte BL-Mannschaft und man selbst der Aufsteiger in den Kommentaren. Ich finde das im Frauenfußball zu kurz gedacht. Ein Mannschaft, die im Sommer komplett den halben Kader wechseln musste (inklusive zwei wichtige Spielerinnen nach Berlin) und ein sehr junges Team hat, ist mit Sicherheit kein etablierter Bundesligist. Zu Mal jeder in der Saisonvorschau mit neuen Trainer Freiburg eher als Wundertüte sah. Daher sehe ich uns auch in drei Wochen nicht als Favorit, nur weil wir mehr Punkte haben. Anhand anderer nackter Zahlen hat Union viel höheren Kaderwert.

Mit den Verletzungen über all die Wochen in der Hinrunde lief es natürlich auch bei Union schwer.

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An dem Zusammenhang mit größeren Stadien und höheren Zuschauerzahlen ist sicher was dran. Mich hat es schicksalhaft in die Provinz verschlagen, um die Ecke spielt Hoffenheim. Die Frauen-Spiele sehe ich mir in dem kleinen Stadion öfter an: Zuschauer auf eine leise Art recht anstrengend. Alles etwas aus der Zeit gefallen, der Stadionsprecher erinnert in Form und Inhalt seiner Ansprache an einen älteren Grundschullehrer. Das ist „Bubble pur“, man muss das nicht toll finden. Dass Vanessa Fudalla nach ihrem irrem Tor dort letztes Jahr applaudiert worden ist, fand ich allerdings schon irgendwie schön. Aber es ist eben auch ein Umfeld, in dem eine enorm gute Jugendarbeit gemacht wird und Spielerinnen wirklich besser werden. Bei Union Berlin werden, wie ich es wahrnehme, bislang keine Spielerinnen taktisch oder spielerisch besser. Entweder kommen sie mit ziemlich viel Erfahrung oder scheinen, wie N. Bauereisen zB, eher zu stagnieren. Ich will nun aber auch kein Union-Bashing betreiben. Geschrieben hatte ich das, weil die eher unfreundlichen Szenen unpassenderweise vor einem großen Banner „Fußball, wie er sein sollte“ (oä) sich zutrugen. Das ließe sich ja auch als Frage formulieren. Und offenbar fallen die Antworten selbst in Ansehung scheinbar extremer Gegensätze (Union Berlin: Ostberliner Dissidententum, Arbeiterstolz; TSG Hoffenheim: Hopp, SAP, dystopischer Endzeitkapitalisums) nicht immer ganz eindeutig aus. Als Fußball-Nostalgiker muss man jedenfalls ein Leben lang hellwach sein :wink:

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dazu fällt mir eine Aussage vom Bundesligaschiri Daniel Siebert ein: er meinte, es ist schmerzhafter, von 1.000 Leuten in der Oberliga ausgepfiffen zu werden, als von 50.000 in der Bundesliga, weil du bei 1.000 Leuten jedem in die Augen gucken kannst, der gerade deinen gesamten Stammbaum durchbeleidigt, während 50.000 Leute zu einem Hintergrundrauschen verschmelzen.

FCU - LEV

Dem möchte ich widersprechen. Ida Heikkinen beispielsweise macht eine rasante Entwicklung, wie ich finde, Naika Reissner vor ihrer Verletzung ebenfalls, so wie Tomke Schneider im letzten Jahr. Und vorher auch schon in der 2. Liga, beispielsweise Pia Metzker hat sich von einer Regionalligaspielerin zu einer sehr guten Zweitligaspielerin entwickelt und bei Viktoria ist man mehr als froh sie, dass man sie zu einem Wechsel überzeugen konnte. Dazu die Entwicklung von Lisa Heiseler von der Regionalliga hoch, wer hätte ihr das vor drei Jahren zugetraut?

Zum Spiel. Es tut weh und selbst nach einer Nacht frage ich mich, wie man das so aus der Hand geben und die Struktur im eigenen Spiel in so einem Maße verlieren konnte?

Ich finde einige Entscheidungen von Ailien Poese nicht so einfach nachzuvollziehen. Statt Toni Halverkamps zur Halbzeit hätte ich Georgieva auf RV gesetzt. Als sichtbar das Spielsystem von den Spielerinnen nicht mehr auf den Platz gebracht wurde und es teils wild wurde, hat mir auch ein Coaching gefehlt. Zum Beispiel wäre es möglich gewesen Sophie Weidauer nach hinten zu ziehen, nach der Auswechslung von Tanja Pawollek, um zusammen mit Jenny hipp Ruhe ins Spiel zu kriegen. Fudalla hätte man bei 11 gegen 10 auch öfters doppeln können.

Der Freistoss zum 1:1 ist so ein Thema an sich. War da überhaupt ein Foul? Wie ungeschickt stellt sich Nele Bauereisen da an (fehlende Spielpraxis?)? Und wie stellt man eine Mauer?

Gestern hatte man bei den Wechseln und den letzten zwanzig Minuten des Spiels das Gefühl, ein Spiel in der Saisonvorbereitung anzusehen.

Edit:

Die Bayer-Spielerinnen feierten nach dem Spiel mächtig und das direkt vor der Gegengeraden, das haben einige dann als Provokation aufgefasst.

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Schwer zu bewertendes Spiel aus Sicht für Freiburg. Ich war heute im Stadion, daher habe ich keine Wiederholungen. Die erste Hälfte fand ich von uns gar nicht so schlecht. Man stand größtenteils gut. Man ist die Kölnerinnen Vorne auch gut angegangen und konnte bei einigen Abstößen den Ball zurückbekommen. Hat da aber zu wenig rausgemacht. Selbst hatte man rechts Probleme. Die ersten beide Gelbe Karten sind auch da entstanden, weil die Kölner recht schnell waren.

Dann muss Egli in der 33. Minute das Tor machen. Sie stand so frei. Im Dezember haut sie Buden traumhaft rein, dann passiert da ein Verstolperer. Das muss das 1:0 sein. So kassiert man kurz vor dem Halbzeitpfiff diesen Handelfmeter. Was mir noch aufgefallen ist, sind wieder die falschen Pässe/Entscheidungen. Man hätte noch den in oder anderen guten Angriff ausspielen können, man fand aber Fölmli nicht. In einer Szene spielt Egli den Ball halt nicht so wie es sich Fölmli gewünscht hätte, da wäre der Weg frei gewesen und im Anschluss hatten die beiden wohl darüber geredet. Das ist halt wie immer ärgerlich in so einem Spiel.

Nach der Halbzeit Egli mit einem knappen Schuss über das Tor. Dann kommt der Worst-Case. Unser 3fach-Wechsel in der 64. Minute, um neuen Schwung reinzubekommen. In der 65. Minute kassiert Szenk die Gelb-Rote Karte und wir sind in Unterzahl. Das wirft den Plan hinüber… Ich hab nur kurz die Wiederholung gesehen. Kann man ggf. vertreten. Das war ungestüm. Möglicherweise auch als taktisch wertbar. In der Phase danach, kam es mir im Stadion so vor, dass mehr gegen Freiburg in Zweikämpfen gewertet wurde. Egli wurde einmal gefoult, war danach raus. Stegemann lag einmal. Immer zeige die Schiedsrichterin nichts an. Weiter machen. Ich hasse es dann der zu sein, der dann ohne Bildern dann jetzt meckert. Aber so war das Gefühl.

Mit dem Platzverweis von Szenk hat man nun das hausgemachte Problem. Man hat eigentlich niemand als Ersatz. Da müssen sie mit Gelb durchspielen. Jetzt fehlt Szenk gegen den HSV. Das Spiel war für mich ab da an auch eigentlich durch. Viel Durchschlagskraft oder Ideen hatten wir auch nicht mehr. Überraschenderweise war Köln mit ihren Chancen auch sehr leichtfertig. Da waren Bälle dabei, die musst du eigentlich reinmachen. Zum Schluss bekommen wir auch noch ein Elfmeter. Mir wäre lieber gewesen, wenn Karl den Ball um Fuchs gespielt hätte. So scheitert Birkholz mit einem schwachen Elfer.

Ärgerlich. Köln zieht so an uns vorbei.

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Kurzer Blick in die Tabelle: Köln ist dran an dem Hauen und Stephen um Platz drei! Für mich im Windschatten von Werder das noch größere Überraschungsteam

Köln - Freiburg

Ein Spiel der Torhüterinnen. Sowohl Benkarth (MVP heute!) als auch Elfmeterkillerin Fuchs waren überragend. Der SC hatte seine offensiven Chancen, aber das Spiel nie wirklich unter Kontrolle, insgesamt fand ich Köln insgesamt schon stärker, auch vor der Überzahl. Aber sonst lässt es mich auch etwas ratlos zurück wie ich das Spiel bewerten soll.

Die Reaktion nach der roten Karte fand aber positiv, da war die mentale Stärke schon da um das Spiel zu drehen. Dass Szenk sich mal gelb-rot oder eine Gelbsperre abholt war abzusehen, ich finde ihren Spielstil trotzdem richtig und wertvoll für das Spiel des SC. Jetzt haben wir aber mal die Situation, dass auf einer der schwach besetzten Außenverteidigerinnenpositionen jemand ersetzt werden muss während der Sperre. Im Spiel hat Sigurðardóttir die Rolle von Szenk übernommen, aber meiner Einschätzung nach fehlt ihr etwas die Geschwindigkeit um den ganzen Flügel zu bespielen wie Szenk und Karl das machen. Für ein Spiel wirds aber reichen.

Zum Abpfiff saßen auch nur noch zwei 17-jährige Feldspielerinnen auf der Bank beim SC.

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Es hapert dann leider wieder an dem, was uns auch mit elf Spielerinnen um gute Möglichkeiten bringt. Man war auch am Kölner Strafraum und es gab auch Bälle, die am Tor vorbei gingen.

Mich lässt so ein wenig Vobian ratlos zurück. Sie hat vorhin auch wieder gezeigt, dass sie am Ball was kann. Irgendwie hakt es trotzdem. Man hatte nach der letzten Saison gedacht, da setzt sie nochmal ein drauf. So richtig den Stempel aufdrücken, ist es dann auch nicht. Vielleicht ist das auch ein zu negativer Blick. Ihr Spiel der Saison war das gegen Frankfurt. Nachtigall wäre als Option auch wieder Willkommen. Sie scheint im Aufbautraining zu sein, also verlief die OP wohl gut.

Offensiv wirklich alles gesagt. Defensiv fand ich es rätselhaft, warum Freiburg die rechte Seite schon lange vor dem Platzverweis nicht annähernd zubekommen hat. Stolze machte das paar mal sehr gut, Jessen schafft da teilweise gute Überzahl, aber das war jetzt alles nichts, was man noch nicht gesehen hatte. Trotzdem regelmäßig Durchbrüche, riesige Abstände, Kolb wurde überlaufen, Missverständnisse zwischen Szenk und Stegemann usw. Alle 3 gelbe Karten (auch wenn ich die gelb-rote anhand der Linie deutlich zu hart fand und ja eigentlich Vorteil Köln lief) nach Angriffen auf dieser Seite.

Man hätte aber auch personell auf diese überforderte Seite kaum reagieren können, weil man wie hier schon erwähnt seit Gudorfs Abwesenheit keine alternativen AVs hat. Klar, man kann Stegemann oder Sigurðardóttir rausziehen, das ist bei Rückstand aber eigentlich keine Option für die Offensivbemühung, für die die AVs beim SC ja wichtig sind. Tippe mal gegen den HSV wird man es so machen und das halt anders kompensieren, aber ideal ist es wirklich nicht.

Köln muss danach halt den Deckel drauf machen, da haben sich die Abschlussschwächen schon immer noch gezeigt. Bisschen unglückliche, aber definitiv nicht unverdiente Niederlage für den SC all in all, und für Köln ja allein schon wegen des Hinspiels voll verdient, dass das Spielglück diesmal etwas mehr auf ihrer Seite lag.

SVWFCN

Hmpf. Da war mehr drin

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HSV - SGS

Über die Wichtigkeit dieses Sieges brauche ich keine Worte zu verlieren. Überwiegend gut funktioniert hat die Abwehrkette mit Stoldt als Hybridspielerin. Gegen den Ball eine Viererkette mit Stoldt in der IV, mit dem Ball meist ein 3-2 Aufbau mit ihr auf der 6. Auch die Tiefe konnte man bis auf ein paar Ausnahmen besser absichern. Generell war das Spiel gegen den Ball wirklich gut, auch im hohen Anlaufen und Gegenpressing. Anonsten die selben Stärken und Schwächen wie vorher, nur das die besseren Phasen des HSV-Spiels länger aufrecht erhalten werden konnten. Hoffentlich kann man in den drei Heimspielen im Februar weiter punkten.
Ein paar Einzelkritiken:

Lea Paulick: Bei Ecken extrem gewackelt, retten uns aber einmal toll vor dem Rückstand. Ansonsten nicht viel zu tun.

Magou Doucoure: Mit dem Ball noch nicht wirklich eingebunden, defensiv aber sehr stabil. Vielverpechender Einstand, gerade wenn man bedenkt, dass sie ein halbes Jahr nicht gespielt hat.

Vicky Schulz: Meine zweite Wahl bei Unsung Heroine. Sehr souverän, wie sie sich auf dieser ungewohnten Position eingefunden hat. Über sie müsste eigentlich noch viel mehr geredet werden. Wird hoffentlich irgendwann als das anerkannt, was sie ist: eine absolute HSV-Legende. Hoffentlich kann sie die Form in die nächsten Spiele transportieren.

Maria Mikolajova: Sehr, sehr umtriebig. Deutliche Leistungsteigerung zur Hinrunde, wenn auch mit Ball noch unglücklich. Gegen den Ball herausragend.

Lotta Wrede: Ah, mein Lieblingsthema. An keinem Tor beteiligt, aber: 3 Torchancen kreiert, 10 (!!!) von 14 erfolgreiche Dribblings, dazu brutale Defensivwerte. Dabei kommen am Ende 16 gewonnene Duelle herum. Solche Werte in einem so wichtigen Spiel in so einer Gurkentruppe als Siebzehnjährige. Halte sie trotzdem soweit Außen für verschenkt. Der Klassenerhalt wird auch maßgeblich dran hängen, sie in offensivere, zentralere Positionen zu bringen. Trotzdem nur Unsung Heroine.

Sophie Hillebrand: Nicht nur wegen den zwei Toren MVP. Gute Tempodribblings und in der zweiten HZ wichtigster Aktivposten im letzten Drittel. Hat ihre aufsteigende Form aus dem Jahresende bestätigt.

Camilla Linberg: Hatte offenkundig noch wenig Bindung zum Rest des Teams, konnte aber auch erst eine Trainingseinheit absolvieren. Scheint mir aber sehr dynamisch zu sein. Holt den Elfmeter raus, der ehrlicherweise für mich keiner war.
Edit: Ist mir erst beim Anschauen der Highlights aufgefallen, dass sie an erstaunlich vielen gefährlichen Aktionen direkt beteiigt war. Zusätzlich zum Elfmeter legt sie die Großchancen von Brunnthaler und Mikolajova auf.

Darüber hinaus ist vielleicht noch erwähnenswert, dass der HSV in der Winterpause einen neuen Scout eingestellt hat. Vielleicht erklärt das auch die (für den HSV) exotischen Neuzugänge aus Russland, Norwegen und Italien :sweat_smile:
Zudem wird ab sofort am Stadion trainiert, also auf den selben Plätzen wie die Männer. Ist zwar der richtige Schritt, macht mich aber auch etwas wehmütig, da mit der Anlage in Norderstedt ein Stück HSV-Frauen Geschichte „verschwindet“, zu der ich an dem Standort einen sehr persönliche Bezug habe.

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Ich hätte eine andere Ansicht zur Leistung von Schulz. Ist häufig von Ramona Maier abgekocht worden und hatte mehrere Querschläger und Kerzen bei ihren Versuchen, den Ball zu klären. Ich habe sie nicht schwach gesehen, aber für einen Award sollte das nicht ausreichend gewesen sein.

„Häufig“ finde ich stark übertrieben. SIcherlich kein perfekes Spiel, deswegen bekommt sie den Award ja aber auch nicht. :grinning_face:
Mir ging es mehr darum, dass sie sich in Anbetracht ihrer Vergangenheit als Offensivspielerin bemerkenswert gut geschlagen hat in der IV und ein deutlicher Fortschritt zu erkennen war.

Das Spiel FCB gegen die Dosen war aufgrund des Wetters natürlich kein spielerischer Leckerbissen.

Während am Anfang Bayern Leipzig sehr gut dominierte und auch verdient in Führung ging, war irgendwann die Abnutzung des Platzes zu erkennen und es war mehr ein, wer Kurzpasspiel hintenraus versucht, steht mehr unter Druck Spiel.

Leipzig hatte einige Torraumszenen wovon allerdings nur eine wirklich gefährlich war und diese wurde nur durch ein Abfaelschen eines Schusses wirklich heiß.

In der Szene hat allerdings Mahmutovic glänzend agiert und eine der Paraden der Saison rausgehauen.

Man sieht in der Szene schon, wie sich Viggosdottir selbst a den Kopf fasst und über das Abfaelschen zum Gegentor ärgert und dann taucht Mahmutovic da noch ab und kratzt den raus.

Mit gehaltenem Elfer in anderen Spielen natürlich schwer, aber für mich mit Fanbrille trotzdem der Moment des Spieltags.

Ansonsten dann noch 2 Bälle mehr mit Hängen und Würgen nach Kurzer Zeit in der zweiten Hälfte im Leipziger Tor versenkt und dann war das Spiel durch.

Der Neuzugang Amani durfte sich dann noch 15-20 Minuten zeigen und wusste durchaus zu gefallen und hat mich positiv überrascht.

Ansonsten Pflichtaufgabe erledigt und ich bin gespannt wie das Ganze nächste Woche in Jena aussieht.

Bei hoffentlich besserem Wetter hoffe ich darauf, weitere Verbesserungen taktischer und individueller Natur zu sehen.

Ich glaube nicht dass nächste Woche in Jena der Platz bespielbar sein wird. Es ist weiter Frost angesagt und die Rasenheizung ist nicht an bzw. sogar abgeklemmt weil zu teuer.

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