Zu Werder - Mainz:
Insgesamt stimm ich euch zu, allein die Statistiken verraten ja schon, dass Werder offensiv kaum nachhaltig Druck erzeugen bzw. Torchancen herausspielen konnte.
Mir fehlt aber ein bisschen der Nachdruck beim Hinweis auf die vielen Verletzungen. Es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Ersatzleute ausfallen. Die Tatsache, dass Agu, Mbangula und Coulibaly nicht eingewechselt wurden, stattdessen Schmidt, Musah und Schmetgens, spricht sehr dafür, dass die drei genannten eigentlich nicht wirklich spielfit sind.
Wenn man die drei addiert, kommt man mit Malatini nun auf 13 (!) verletzte/nicht spieltaugliche Spieler.
Allein in der Innenverteidigung fallen 4 von 6 Spielern aus (Pieper, Stark, Malatini, Coulibaly). Ob man Wöber noch dazu zählt oder lieber zur Außenverteidigung, wo mit Weiser und Agu die Stammkräfte der letzten Saison praktisch dauerhaft fehl(t)en, ist dann irgendwie egal.
Vorne ist man vermeintlich gezwungen Topp aufzustellen, einfach aus Mangel an Alternativen (Boniface und Milosevic fehlen). Es ist ja völlig offensichtlich und wird auch angesprochen, dass er nicht bundesligatauglich ist.
Grüll muss schon fast spielen, einfach weil er einen Part gegen den Ball spielen kann, den einige andere Außenspieler nicht bieten. Aufgrund der maladen Defensive, verstehe ich schon, dass man seine Vorzüge dort einbinden möchte. Njinmah und, wenn er fit wäre, Mbangula, geben dir das definitiv nicht 
Außer des Hinweises, dass Werder mehr Überzahlsituationen schaffen soll, werden nun auch wenige realistische Lösungen erwähnt. Genau da liegt ja das Problem, der Kader ist einfach wirklich nicht gut, und mit den absurd vielen Verletzten schon mal gar nicht.
Ja, es fehlt ein Zielspieler, aber Topp kann es nicht, und sonst auch niemand der fit ist, Grüll&Njinmah haben es oft genug probiert.
Ja, es fehlt ein kreativer 6er, der halbwegs defensivtauglich ist, aber Puertas&Bittencourt bringen die Robustheit nicht mit und Stage muss, wie ebenfalls von euch korrekt genannt, weiter nach vorne.
Ja, es fehlt das gewonnene 1 vs 1 Duell auf der Außenbahn, aber Deman fehlt die Geschwindigkeit, Sugawara die Ballbehandlung, Grüll die Technik und Topspeed und Njinmah die Technik/Ruhe/Entscheidungsfindung. Einzig Mbangula kann das wie ein klassicher Dribbler, Schmid wuselt sich eher dank seines niedrigen Schwerpunkts als durch tatsächliche Dribbleskills durch.
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Ich finde in der Folge werden zwar die Probleme benannt, aber realistische Lösungen wird man in diesem, in allen Bereichen von Verletzungen geplagten Kader, nicht so leicht finden.
Die Startelf ergibt sich aktuell eben wirklich meist von alleine.
Irgendwo zu überladen, heißt ja auch immer andernorts jemanden abzuziehen.
Mainz schafft die Überzahl im Zweifelsfall eben einfach mit einer Taube 
Wenn Werder zu häufig nachschiebt, stehen sie hinten blank, und Malatini und Friedl werden gezwungen zu überlegen wann sie rausrücken, was sie beide echt nicht gut können.
Das frühe 0:1 hat natürlich sein Übriges getan. So konnte Werder “nie” kontern.
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Ausblick auf Wolfsburg:
Vielleicht kann man genau dies am Samstag häufiger tun. Eigentlich muss Wolfsburg auf Sieg spielen. Andererseits besitzt Werder selten die Ruhe, um tief zu stehen und zu lauern, weil eben auch jeder weiß, dass der Nebenmann im Zweifelsfall nen katastrophalen Fehler begeht.
Stages Gelbsperre ist natürlich unfassbar dämlich getimed. Alternativ hätte er sich seine 5. Gelbe vor dem Bayernspiel holen können.
Sollte Lynen weiterhin ausfallen, wird man das Mittelfeldzentrum vermutlich nicht dominieren. Dort stünden dann:
Bittencourt, Puertas, Schmid (und/oder Covic). Alles keine Beißer, Zerstörer, Holding Six, Vorstopper. Der 10er Raum wird für Wolfsburg dann relativ offenstehen.
Positiv: Schmetgens unaufgeregt, sehr ordentlich. Nur Stage gesperrt. Keine düstere Stimmung erkennbar.
Hinten kackt die En…Taube
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Lieben Gruß an die beiden Gäste. Insgesamt schöne Folge 
edit: lustig, dass @MR_SV kürzlich Statistiken bzgl. 2/3 Tagen Pause nennt und Werder sich denkt: no way