Wir haben mit
- Eva-Lotta Bohle, (Sportjournalistin, Bluesky)
- Patrick Röttele (Spodcast Freiburg, Instagram, Bluesky)
über den Spieltag und all seine Nebenthemen gesprochen. Wie hat euch die Folge gefallen?
Wir haben mit
über den Spieltag und all seine Nebenthemen gesprochen. Wie hat euch die Folge gefallen?
Das “Glückwunsch zum dritten Platz!” kam von Waldemar Anton… bei 9:30
(Aber Undav hätte es sicher gefallen…)
Freu mich auf Patrick vom Spodcast, und natürlich auch auf Eva-Lotta und Max ![]()
Sportsfreund Kwasniok ist ein herausragender Trainer aber sein eigenes Ego steht ihm oft im Weg.
In seiner Trainerzeit in Jena ist er auch an seiner Arroganz gescheitert.(das war übrigens seine erste Entlassung in Liga 3)
Ich bin mal gespannt welcher Verein ihm noch eine Chance gibt.
Ein großer Wurf könnte er in Wolfsburg werden, da sein gequatsche dort niemanden (ähnlich wie in Paderborn) interessiert.![]()
Bei Wolfsburg wird seit ner Weile niemensch ein großer Wurf
Bin noch nicht durch mit der Folge, fand aber gerade auch die Besprechung der “Fan-Themen” und auch der anderen “Themen drumherum” (Personalwechsel sehr gut besprochen).
Und Max, wenn du wertschätzende Äußerungen von Trainern übereinander interessant findest, schaue dir gerne die Pressekonferenzen vor/nach Darmstadt-Schalke an. Das ging (für mein Empfinden) deutlich über die normale Höflichkeit hinaus. Und wenn jetzt keine Zeit ist, gerne für die Saisonvorbereitung vormerken, falls einer von beiden oder beide aufsteigen - die Chance ist ja durchaus da.
Und die Ankündigung der Tribünengespräche klingt ja sehr verheißungsvoll ![]()
Spannende Einordnung zum Wechsel des BVB von Kehl zu Book.
Ein interessanter Aspekt ist, inwiefern Book, von dem es heißt, dass er in Elversberg sehr eigenständig gearbeitet habe, sich in die deutlich komplexere Hierarchie des BVB einfügt. Ein solcher Rollenwechsel geht ja nicht immer gut.
Schön wars, Danke für die Einordnungen außerhalb der Plätze ! Die einzigen zu akzeptierenden Vermutungen natürlich !
@eva_bohle ist doch ein „cleverer“ Move, erst Kehl die unangenehmen Gespräche führen lassen und den Spielern mitteilen dass sie gehen müssen und dann im abschließenden Gespräch sich von ihm verabschieden.
So ersparst Du dem neuen Mann, mit negativem Touch einsteigen zu müssen. Für Kehl natürlich nicht so prickelnd.
Ich konnte die Folge noch nicht komplett hören, doch ich musste heute morgen schmunzeln, als ich folgendes Bild beim Kicker sah:
Dachte mir: Vater und Sohn ![]()
Böser Gedanke
(aber fand ja so statt)
Danke für die Folge.
Bei einer Aussage zu Kwasniok würde ich ergänzen: Also das Glück hatte er sicher nicht auf seiner Seite. Seit der Rückrunde gab es durchaus in so ziemlich jeder spielentscheidenden Szene vom VAR eine Entscheidung gegen den FC.
Gegen Leipzig war der FC drauf und dran das Spiel zu drehen (war im Stadion, das Spiel war “am Kippen”). Es gibt dann Milimeter-Abseits statt Elfmeter+RoteKarte in der Endphase, weil der VAR sich darauf beruft, dass Raum nicht kontrolliert den Ball rausköpfen konnte und es daher als aktiv zu bewerten ist. Raum konnte den Kopfball frei setzen - unbedrängt. Diese Begründung im Anschluss wirkte konstruiert. Mir erschien diese Auslegung jedenfalls sehr…neu.
Gegen Dortmund sehen wir eine Standbild-Rote-Karte (die man geben kann, vielleicht muss). GENAU die gleiche Standbild-Situation wird eine Woche danach gegen Hamburg vom VAR komplett ignoriert. Also keine frühe Rote Karte für Hamburg.
Ebenfalls gegen Dortmund wird ein Handspiel kurz vor Schluss nicht geahndet. Ich bin auch nicht für solche Handelfmeter, aber das wird in dieser Saison halt so gepfiffen. Er streckt den Arm aus und verhindert eine Torchance.
“Fun Fact”: VAR bei dieser Szene war B. Cortus. Der B. Cortus, der im Hinspiel gegen Gladbach Aytekin rausruft, weil Lund aus kurzer Nähe mit eher angelegtem Arm getroffen wird. Es war gar kein Gladbacher/Chance in der Nähe.
Nun Gegen Gladbach in der Rückrunde (Endspiel für Kwasniok) fällt sogar dem Kicker auf, dass der Schiedsrichter äußerst einseitig Gelbe Karten verteilte. Z.B. taktische Fouls bei Gladbach bleiben ohne Karte. Kapitän Schwäbe bekommt wegen Meckerns sofort Gelb.
In der Schlussphase gibt es dann eine “sehr harte” (Zitat FotMob) Gelb-Rote Karte. Im Grunde kassiert Martel zwei Gelbe Karten für Allerwelts-Kopfballduelle ohne Schärfe/Absicht/Intensität. Würde in einem CL-Halbfinale oder bei Dortmund vs. Bayern wohl sehr, sehr selten so hart ausgelegt werden (diplomatisch ausgedrückt).
Im Normalfall fällt so eine Entscheidung auch mal auf die Seite des FCs und dann hast Du 1-3 Punkte mehr und Kwasniok wird nicht nach einem 3:3 entlassen.
Die Diskussion ist immer schwierig, daher wird sie im Rasenfunk ja auch eigentlich nie geführt. Z.b. erinner ich als Mainzer eine ganz enge Elfmetersituation am ersten Spieltag, wo direkt im Gegenzug eine rote Karte für Mainz passiert.
Was ich damit sagen will: Jetzt kann man sagen er hatte in letzer Zeit Pech, aber evtl auch zu Anfang der Saison genauso Glück. Vielleicht wäre man am Ende des Tages auch bei der gleichen Punktzahl, oder er wäre sogar früher geflogen. Vielleicht hatten sie auch tatsächlich Pech und eigentlich würde man irgendwo im Mittelfeld der Liga stehen. Ist aber alles ziemlich Spekulatius, aber deswegen sollten Vereine auch nicht Entscheidungen nach den Spielergebnissen treffen. Einbeziehen tut man die natürlich, aber bei Kwasniok haben ja auch noch einige andere Dinge dafür gesprochen.
Eine kurze Nachfrage zur Folge an @eva_bohle : Du hast einen Podcast erwähnt, in dem die Schickeria die Vorfälle in Leverkusen [edit: Es war in Dortmund, danke Eva] aus ihrer Sicht darstellt. Hast du die Quelle dazu? Danke!
Ja, das stimmt. In den ersten Spiel lief alles gut für den FC. Es ist seit der Rückrunde nur wirklich extrem. Mit Leipzig, Dortmund und Hamburg waren es drei Spiele in kurzer Zeit, die irgendwo alle 50:50 standen, auf welche Seite sie fallen.
Ich kann einerseits die Haltung von Max nachvollziehen. Andererseits hat er selbst mehrfach geäußert, wie stark der Zufall im Fußball sein kann. Es ist tendenziell ein Spiel mit wenigen Toren. Die Entscheidungen, gerade ob Elfer oder Platzverweis, sind massiv in ihrer Auswirkung.
Ich empfinde es als extrem unfair und unprofessionell, dass der DfB und teilweise auch die Medien die Linie fahren: Na, da suchen sie wieder Ausreden bzw. Schiri-Sein ist ja so schwer, weswegen man sich mit Kritik zurück halten sollte.
Allein in dieser Saison sind die Entscheidungen wieder so beliebig und veränderlich, dass mir teilweise für Tage die Lust an diesem schönen Sport vergeht.
Z.B. gegen den HSV hatten wir die Situationen: Vuskovic schlägt relativ früh einen Ball unnötig weg. Nix. El Mala macht das etwas später. Sofort Gelb. Wieder etwas später schubst Lokonga den Martel vor den Augen des Schiris um, obwohl das Spiel pausiert war. Nix.
Davor die Woche wird mir erklärt, dass man beim Foul von Simpson-Pusey auf jeden Fall Rot geben muss. Ich habe da so meine Bedenken bei diesen Standbild-Roten-Karten. Aber okay. Eine Woche später passiert genau das Gleiche.
Und nicht böse gemeint: Aber du weißt ja, welche Elfmeter unter Urs Fischer für Mainz gegeben wurden.
Es gibt nicht ansatzweise eine konsistente Linie.
Warum dürfen wir beim VAR nicht reinhören? Warum müssen sich Schiedsrichter nicht auch nach dem Spiel stellen? Warum entscheidet ein B. Cortus als VAR in der Hinrunde super-kleinlich beim Handspiel und dann Monate später beim Dortmund-Spiel komplett andersrum?
Mir fehlt hier von den Medien der Druck. Jeder freut sich halt, wenn “sein” Verein mal bei der VAR-Lotterie bevorzugt wird. Geht mir ja genau so.
Aber nachvollziehen lässt sich das alles nicht mehr.
Wie gesagt, schaut Euch mal die Entscheidung für Aktives Abseits gegen Leipzig an. Normalerweise kriegt der FC einen Handelfmeter und Baumgartner die Rote Karte. Wenn das Spiel 3:2 für den FC, statt 1:2 ausgeht, läuft die Saison komplett anders.
Und dann lest Euch mal die Begründung vom DfB danach durch. Das wird im Leben so nie ausgelegt, wie bei dem (unbedrängten, freistehenden) Kopfball von Raum in der Szene.
Deswegen finde ich - bei aller berechtigten Kritik an Kwasniok (insbesondere Kommunikation) - es etwas zu pauschal, wenn im Rasenfunk gesagt wird (sinngemäß) es sei ja nicht so, dass der FC fehlendes Glück hatte (oder so in der Richtung).
Hier noch ein Nachtrag zu Kwasniok:
Man kann die Geschichte nämlich auch so erzählen, und aus meiner Sicht durchaus sachlich:
Er muss fast die gesamte Saison mit einer B-Abwehr spielen. Kurz vor dem Endspiel fällt der formstarke Spieler Krauss aus, das aber schon Notfall-Rechtsverteidiger wurde, weil die zwei nominellen RV fehlen. Es beginnt dann der 18. Jährige Neumann.
Der FC hat die beste Tordifferenz unten mit -9, was ein solider Indikator dafür ist, dass die Leistungen stimmen und das Pendel eigentlich irgendwann auf die andere Seite ausschlägt.
Aber es fehlen ja die Siege. Stimmt.
Nur ist der Spielplan so, dass der FC die schwächsten Gegner mit St. Pauli und Heidenheim ganz am Schluss hat. Auch Werder spät.
In der Rückrunde waren die Ergebnisse auf Augenhöhe: Siege gegen Mainz und Wolfsburg. Niederlage gegen Augsburg. Remis gegen Gladbach und in Hamburg. Wenn das ich hochrechne - vor allem wenn dann von den gefühlt 8 verletzten Stammspielern mal einige wieder kommen - hätte ich mit Kwasniok jetzt kein schlechtes Gefühl für diese “Endspiele” gehabt. Zumindest rein statistisch.
Gegen Leipzig und Dortmund war man haarscharf (siehe VAR) vor sensationellen Aufholjagden.
Bezüglich El Mala stand Kwasniok früh in der Kritik, weil er ihn nicht immer von Beginn bringt. Hat er dann gemacht. El Mala hat direkt Gegentore verursacht und als Nicht-Joker erstmal schlechte Auftritte gezeigt.
Grundsätzlich hat Kwasniok aber mit El Mala, Schenten und Niang aber durchaus versucht Werte zu schaffen bzw. Jugendspieler einzubauen.
Deswegen besteht bei mir die Sorge, dass Wagner vielleicht/hoffentlich ein Top-Talent ist als Trainer, aber dass Kwasniok schon sehr viel aus der Ausgangslage gemacht hat und dem Druck standgehalten hätte (wirkt zumindest so). Bei Wagner muss man es sehen.
Aber man kann Kessler auch verstehen. Im Optimalfall kommen jetzt sowieso einige Spieler wie Krauss, Sebulonsen und JSP zurück. Und allein durch die bessere Stimmung im Team haben wir das Quäntchen jetzt mal auf unserer Seite. Atmosphäre macht viel aus.
Jedoch war ich nicht ganz so unfroh darüber, dass Kwasniok auch mal recht harsch sein kann. Denn der FC ist gerne mal brav und selbstzufrieden. Auch wenn die Truppe immer korrekt wirkt und sich durchaus reinhaut. Aber es gab schon so eine Mentalität im Verein, dass man bloß auch nicht zu ambitioniert werden darf und lieb miteinander ist.
Mit der Wirtschaftspower müsste der FC eigentlich konstant in den Top 12 stehen, eher Top 10. Welche Aufsteiger holen erstmal van den Berg, Johanesson und Ache für ca. 18 Mio. € und lehnen 25 Mio. € für einen Drittliga-Youngster aus England ab?
Es bleibt spannend.
Ging um das Spiel in Dortmund, nicht in Leverkusen, aber hier:
(Leider nur Spotify, finde die nicht wo anders.)
Verschwörungstheorie zu Hoffenheim:
Ich hab Anfang der Saison in (wenn ich mich richtig erinnere) 2 unterschiedlichen medialen Quellen gehört/gelesen, dass Hoffenheim bei einer Quali für die Champions League/einen europäischen Wettbewerb Probleme mit dem Financial Fairplay der Uefa bekommen könnte.
Ich hab mir damals gedacht „naja, dann werden sie wahrscheinlich gegen Ende der Saison ein paar Spiele verlieren, um aus den CL/europäischen Plätzen rauszurutschen“.
Es nähert sich das Ende der Saison, und Hoffenheim beginnt, unerklärlich Spiele zu verlieren.
Hat meine Verschwörungstheorie eine faktische Grundlage? Also weiß jemand, ob Hoffe wirklich zu viel Geld ausgegeben hat für das FFP?
Um diese Entscheidung so zu treffen, müssten die Probleme aber gravierend sein, oder? Denn man verpasst ja auch einiges an Prestige und Attraktivität für Spieler. Und mit einem Asllani oder eventuell auch Lemperle oder Touré sollte man doch Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe erzielen können, falls nötig. Oder ginge es da um die Kaderkosten? ![]()
Glaube am europäischen Geschäft wird Hoffenheim kaum noch vorbei kommen. Und dann ists wahrscheinlich egal (aus UEFA Sicht) in welchem Wettbewerb man ist.
Interessanter würde es, wieviel Hoffenheim bereit ist für eine Strafe aufzugeben. Man müsste dann ja durchaus sehr viel verkaufen um die Bilanz noch zu schönigen, wobei ich nicht genau weiß wann die Deadline dafür ist. Aber für die CL würde man wahrscheinlich den Kader ziemlich schlachten, aber wenn man doch in der Euro oder Conference League landet, würde man dann so viel aufgeben oder einfach die Strafe fressen?
es gibt von der UEFA bei Verstoß gegen financial Fairplay üblicherweise zwei Sanktionen:
Sollte für Hoffenheim beides keine Hürde sein. Die Strafe zahlt Hopp und für die Transferbilanz schafft dir ein Verkauf von bspw Toure ausreichend Spielraum.