#28 Euer Input für die Männer Spieltagsbesprechung 28. Spieltag

Dass die Spieler eigentlich besser sind hört man immer wieder aber das habe ich in den letzten zwei Jahren zu oft gehört vor allem bei jungen Spielern. Natürlich ist Guirassy in Höchstform ein richtig guter aber in dieser Form ist er mittlerweile selten und er ist maximal ein Spieler.

Man hat davor gegen Augsburg ein sehr gutes Spiel gemacht wo man eigentlich 4-0 gewinnen muss. Dann gegen Hamburg gabs 6.1 xG. Stuttgart ist ein starker Gegner gegen den der BVB seit 4 Jahren nicht gewonnen hat. Da fällt es mir schwer komplett draufzuhauen nachdem die letzten beiden Spiele offensichtlich besser waren.

Als Fan sag ich letztendlich auch dass man das mal brauchte gegen Stuttgart. Die letzten zwei Rückrunden war man klar die bessere Mannschaft und verliert trotzdem und jetzt hat es mal Stuttgart getroffen.

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Ging mir gar nicht um Undav, der war nur der Messenger. Die Fans hatten offensichtlich ein Problem mit jubelnden Gästefans und die Stuttgarter Spieler sind auch auffällig schnell in die Dortmunder Jubeltraube rein. Alles sehr peinlich, wenn ihr mich fragt.

Vor 14 Tagen

BVB-VFB: Ich glaube die Diskussion um Kovac ist auch so kompliziert, weil ein Hauptargument für ihn die Ergebnisse sind. Für mich als “Laien” ist aber der Einfluss von Kovac auf diese Ergebnisse nicht direkt ersichtlich. Dortmund lässt hinten auch heute wieder ein bisschen was zu, hat Glück, dass der VFB die Chancen nicht nutzt, und macht vorne aus relativ wenig das Maximum. Ist das der Gameplan? Hinten halbwegs sicher stehen und vorne knallt Brandt das Ding halt unter die Latte? Und diese Argumentation konsequent weiter gedacht, ist er halt in der ersten halbwegs großen Krise direkt weg, weil dann das Argument “die Ergebnisse” genau gegen ihn läuft. Fällt mir schwer einzuschätzen, ich bin sehr gespannt auf den nächsten BVB-Schwerpunkt bzw. auf das Royal-Segment.

Zu den Fans kann man eigentlich nur den Kopf schütteln, aber der Klappstuhl, der da zwischendurch durchs Bild fliegt ist halt schon absurd. Um es mit Ranger zu sagen: Jetzt drehns völlig durch! (Der Schuh des Manitu wird dieses Jahr übrigens 25, für alle, die sich heute noch nicht alt gefühlt haben.)

FCB-SGF: Freiburg war richtig stark für die ersten 75 Minuten oder so, haben das genau richtig gemacht mit aggressivem hohem Druck gegen die “1b” Manschaft der Bayern. Aber irgendwie hat es sich dann die letzten 20 Minuten schon angedeutet, dass da von den Bayern noch was kommt. Ist halt auch irgendwie ein bisschen fies, da gibst du ~60 Minuten alles, machst ein richtig gutes aber auch intensives Spiel, und dann werden halt Olise, Pavlovic, Musiala eingewechselt. Fand auch die 8 Minuten Nachspielzeit angemessen, es gab 3 Tore, 3(?) Wechselfenster vor dem Anschlusstreffer und dann eine lange Behandlungspause mit zwei unabhängigen Wechseln (Davies für Kim 87’ und Ogbus für Höler/Höfler für Suzuki 90’ waren beide in derselben Spielunterbrechung IIRC) zwischen der 86. und der 90. Auch, dass dann nach einem Treffer in der Nachspielzeit nicht nach 8 Minuten Schluss ist, finde ich korrekt. Wird nicht immer so gehandhabt, aber ist so besser als dann nur die üblichen 3-5 Minuten Nachspielzeit. Unentschieden wäre “gerecht” gewesen, aber diese Kompany-Bayern sind halt eiskalt. Bin sehr gespannt auf Dienstag.

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Der Vorwurf ist unfair. Die Vereine müssen strike Quoten einhalten, den Rechteinhabern Spieler und Trainer für Post Match Interviews zur Verfügung zu stellen. Welche Spieler das zu sein haben ist nicht vorgeschrieben aber gängige Praxis ist es, dass die Rechteinhaber sich Spieler wünschen und der Verein das abnickt, insofern keine triftigen Gründe dagegen sprechen.

Wenn überhaupt läge es also am VfB, Undav zu blocken und andere Spieler zu schicken. Oder an den Rechteinhabern, das tot gerittene Pferd nicht weiter zu strapazieren. Undav kommt da einfach nur seiner vertraglich festgehaltenen Pflicht nach.

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(Schöner) Moment des Spieltags war für mich die Szene mit Deniz Aytekin und Gregoritsch, inklusive der Betrachtung dazu von Aytekin nach dem Spiel.
Da kann man auch noch so sehr Klappstühle nach werfen…

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Guirassy hat bis zu deinem 28. Lebensjahr keine gute Saison im Profifußball gespielt. Ich bin mir deshalb nicht sicher ob seine 1-3 guten Jahren ein Ausreißer waren oder der Normalfall.

Sonst isses halt imho so, das der BVB keine potentiellen Unterschiedsspieler mehr kauft (Jude Bellingham, Haaland, San ho, Dembelé) sondern die Spieler aus der Bundesliga, die Bayern übrig lässt (Guirassy, Beier, Anton, Nmecha) weil sie nicht gut genug fürs höchste Niveau sind.

Das is auch Ironie, oder?

Es gab bis zur letzten Saison klare Anhaltspunkte für die Schiris, was die Nachspielzeit anbelangt: pro Auswechslung ½ Minute, pro Tor 1 Minute.

Dh allein das wären schon die 8 Minuten, da ist eventuelles Zeitspiel noch gar nicht drin. Und die zusätzliche Minute ergibt sich durch den Ausgleich in der Nachspielzeit.

Seit dieser Saison stoppt der VAR-Assistent die verlorene Zeit mit, dadurch sind die Nachspielzeiten nochmal länger geworden, im Durchschnitt waren es bis November über 10 Minuten.

Das sollten Kaer und Julian Schuster eigentlich wissen — auch wenn es natürlich verständlich ist, dass ein Trainer nach so einer Niederlage erstmal emotional reagiert. Und bei Kaer war es ja Ironie. :wink:

Guirassy hat bei Köln nicht funktioniert
Ansonsten hat er sich stetig weiter entwickelt und hat „funktioniert“
Er hat wichtige Treffer geschossen(sieht man an den Statistiken nicht) die die Liga gesichert haben und in die Europaleague geholfen haben

Und du kannst die Zeit in FRK nicht mit Stuttgart oder Dortmund vergleichen, bzw. Ein Grund warum Kane so erfolgreich sein kann, sind die Mitspieler und die Taktik.
Wenn du einen selbstlosen Undav an der Seite hast, der dir eine Vorlage nach der anderen serviert… Wenn du mit Olise zusammen spielen darfst, der genau weiß wie du den Ball brauchst und dir den Butterweich serviert ist es einfacher ein Tor zu machen l, als wenn die Fähigkeiten deiner Kollegen begrenzter sind, was sie vermutlich bei Auxerre waren.

Und da einfach Mal schauen, welche Tore er geschossen hat(ich will Kanes Leistung nicht schmälern, weil das ist krass, aber ein 7 zu 0 ist nicht so viel Wert für das Team wie das erste Tor oder der Ausgleich) und diese Tore hat Guirassy bei seinen Stationen geschossen

Und wenn der Kader auch gar nicht so schlecht ist wie immer alle sagen?

Wir haben einen Dortmund Thread. die Kaderanalyse geht nun wirklich über den Spieltag hinaus

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Und wir erinnern uns vielleicht an Bayers Meistersaison
Das Spiel ist erst vorbei, wenn Bayer nicht verloren hat
Und ich geh davon aus, dass die Schiedsrichter:innen den Unterschied mit dem N gekannt haben
Es wirkt natürlich unfair(und ehrlich gesagt hätte ich mich als Bayernhasser natürlich sehr über eine Niederlage oder zumindest ein Unentschieden sehr gefreut), aber dieses Jahr ist weniger Dusel dabei als sonst
(Dieses Jahr müssen wir uns wohl oder übel mit Bayerns Reichtum als Überlegenheitsargument zufrieden stellen)

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sehr lustig finde ich ein anderes Interviewsyndrom bei Undav, nämlich dass er gefühlt immer vor dem Interview nach oben schaut. und auch während des Interviews schaut er meistens irgendwohin.

Das mit den Mitspielern lasse ich nicht gelten.

Ein Tönies hat in Duisburg getroffen wie am Fließband, Völler in der 2. Liga, es gibt zich Beispiele von Stürmern die bei schlechten Mannschaften getroffen haben. Wenn man einen Scorer hat bedient man den und dann trifft er. Und gleichzeitig wäre dein Argument auch ein Argument dafür, dass die Dortmunder Mitspieler zu schlecht sind…

Und zu den 1:0 Treffern würde ich tatsächlich gerne mal ne Statistik sehen. Bin mir sicher das ist eher nur dein Gefühl.

Der Schiedsrichter stand im Sichtfeld von Atubolu beim 2:2. Die Ecke war auch Katastrophal von Freiburg verteidigt.

Und es war keine Ecke. Olise war zuletzt am Ball.

Aytekin sagte dazu im Sportstudio, als Vieira an der Achillessehne behandelt wurde, hatte er ein Bauchgefühl, der Pfiff sei falsch gewesen.

Zur ganzen Wahrheit dürfte gehören, dass er nicht nur ein Bauchgefühl, sondern auch ein Gefühl im Ohr hatte, nämlich einen inoffiziellen und eigentlich nicht gestatteten VAR Eingriff, dass er einen klar falschen Freistoß in bester Position gepfiffen hat.

Das stimmt so nicht. Es ist keine halbe Minute pro Auswechslung, sondern pro Wechselslot. Bei 6 Wechselslots und 3 Toren sind wir also bei 4,5 Minuten technischer Nachspielzeit. Dazu ca 1 Minute für die Höler Behandlung und 0 Minuten für VAR Eingriffe, in Summe also 5,5 Minuten technische Nachspielzeit.

Das der Schiri obendrauf nochmal 2,5 Minuten für Zeitspiel gibt liegt in seinem Ermessen. Und dieses Ermessen ist je nach Verein sehr unterschiedlich ausgeprägt. Habe diese Saison schon etliche Spiele gesehen wo die Schiris trotz ausgeprägtem Zeitspiel nur die technische Nachspielzeit gegeben haben und keine Sekunde zusätzlich.

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BMG – FCH

Kurz raus aus der Bayern-BVB-Dauerschleife, zu einem Spiel, das wenige gesehen haben und zu dem ich ein bisschen was ergänzen kann, was über den reinen Spielfilm hinausgeht.

Schon vor dem Anpfiff war die Ausgangslage eher suboptimal: Die Conteh-Brüder fehlten beide – Verletzung und ein Trauerfall. Heidenheims familiäre Flügelzange also offline, und mit ihr ein Großteil der Geschwindigkeit nach vorn.

Henning Behrens hat in diesem Spiel einiges einstecken müssen – im wörtlichsten Sinne, inklusive eines ordentlichen Schlags. Die Entscheidung, nach der Pause weiterzumachen, hielt exakt vier Minuten. Dann musste er ausgewechselt werden.

Mikkel Kaufmann kam in der 62. Minute, verließ den Platz aber nach fünf Minuten verletzt wieder – und damit waren alle drei Wechselfenster aufgebraucht. Schmidt stand die letzten 25 Minuten ohne Optionen da, was vor allem im Mittelfeld zu sehen war; die hatten schon viel Kraft gelassen.

Jonas Föhrenbach, eigentlich linker Außenverteidiger, hatte gegen Leverkusen so überzeugend als Innenverteidiger ausgeholfen, dass Schmidt ihn gegen Gladbach gleich von Beginn an dort aufstellte. Schneller als Gimber und Siersleben, spielte er wieder eine sehr gute Partie und lief viele Bälle ab. Leider zwang ihn Behrens’ Verletzung zurück auf die angestammte Position, und Gimber kehrte auf den Platz zurück.

Und dann ist da noch Ramaj. Das 1:0 geht auf seine Kappe – er konnte den Ball nicht festhalten, und der kullerte irgendwie durch seine Arme und Beine hindurch über die Linie. Aber er zeigte eine gute zweite Hälfte mit mehreren starken Paraden und verhinderte in der 91. Minute die Niederlage, die wirklich maximal unverdient gewesen wäre.

Für Gladbach hoffe ich, dass der Nicht-Abstieg keinen Mantel der Barmherzigkeit über die offensichtlichen Probleme legt.


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es waren pro Mannschaft 3 Wechselslots, also mit Toren 6 Minuten, mit Höler dann 7. Und wie gesagt, seit dieser Saison wird die reale Zeit gemessen.

Jedenfalls freue ich mich auf die detaillierte Statistik der unterschiedlichen Ausprägung der Nachspielzeit vs. Nettospielzeit nach Verein und Spielstand. Die hast du ja sicher zur Hand, niemand würde nur nach Gefühl einem Verein einen Bonus andichten. :wink::hatching_chick::rabbit:
Frohe Ostern!

Wie gesagt, nach meiner Erinnerung ruhte der Ball zwischen Minute 86 und 89.5, weil es ein Foul von Bayern gab, dann eine Auswechslung bei Bayern, dann die Behandlung auf dem Platz (die erst nach dem Abschluss des Wechsels aufs Feld gerufen wurde), dann zwei Wechsel bei Freiburg. Finde leider gerade kein VOD, um das nachzuschauen, aber bin mir da relativ sicher. Damit kommen 8 Minuten bei 3 Toren, 3 Wechselfenster außerhalb dieser Aktion, und 3.5 Minuten durch die Aktion schon hin (3+1.5+3.5 => 8 Minuten). Und wenn es nur 2.5 Minuten waren ist es auf jeden Fall nicht komplett undenkbar viel, dann reden wir eben von ± 1 Minuten oder so. Aus meiner Sicht nicht genug, um daraus eine Legende zu konstruieren. Aber manchmal braucht es ja keine Grundlage für so eine Legende.

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