#3: Lotto-Kinga Szemik

Wir haben mit diesen Gästen über den Spieltag und das CL-Aus von Wolfsburg und Frankfurt gesprochen:

Wie hat euch die Sendung gefallen?

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Gerade nach einem (aus politischen Gründen deprimierenden) Wochenende wie diesem mal wieder die heilsamsten Stunden der Fussballwoche! Danke für die Sendung!

Ich würde gerne noch eine komplett unbesungene Heroine in den Ring werfen: Marie Gmeineder hat bei ihrem Bundesliga Startelfdebüt Lina Hausicke mehr als würdig ersetzt! Mit 18 so eine Ruhe auszustrahlen ist schon bemerkenswert.

Ich finde den Wolfsburger Sieg auch nicht unverdient, weil man zB eben die Qualität einer Svenja Huth nicht 90 Minuten verhindern kann, und der gemachte Punkt mit der Cleverness der Wolfsburgerinnen ist tatsächlich auffällig gewesen. Die sind halt auch einfach gut, selbst an einem schlechten Tag.

Widersprechen möchte ich jedoch bei der Bremer Kaderbreite: im Vergleich zum Vorjahr ist die Bank nahezu sensationell besetzt, was ja die Einwechselspielerinnen auch gezeigt haben: siehe Dhont, Ernst und Desic. Wäre im letzten Jahr D’Angelo ausgefallen, hätte aus Mangel an Alternativen vermutlich Maja Sternad für sie spielen müssen.

Was Fritzy da an Kader gebaut hat, lernt Fritz nimmer mehr.

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Nachklapp zur letzten Sendung, weil du es hier angesprochen hast:

Die verwunderten Kommentare zum Wechsel Böhi/Bösl von letzter Woche im Union-Segment dürften daher stammen, dass daraus eine längere Torhüterinnendiskussion entstand, die später auch noch in eine Grundsatzdiskussion über den Führungsstil von Eta mündete. Ich hatte mich beim Hören gefragt, wann/ob mal jemand auf die Aufstellung schaut, um festzustellen, dass Bösl gar nicht im Kader war, also Böhi da auch keinen einfachen Vorzug erhalten hat. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ist jetzt nix Wildes, aber es war jetzt auch nicht nur ein vertauschter Fakt im Nebensatz, den man sich nur über Instagram-Geheimwissen hätte erschließen können. :wink:

Aber gerade für die letzte Sendung gilt ja eh Welpenschutz. :slight_smile:

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erst mal Danke für die Sendung

und jetzt hab eine Frage, zum Spiel Wolfsburg - Werder Bremen

kurz vor dem 3:2 hat die Schiedsrichterin eine Werder Spielerin vom Platz geschickt,
wegen Spielverzögerung 1ne Minute raus ? Es gab keinen Medizincheck , die Spielerin war relativ schnell wieder auf den Beinen , ich habs nicht verstanden, warum die Spielerin raus musste … Leider weiß ich den Namen der Spielerin nicht mehr

ist ne neue Regel, die seit der WM gilt. Neuerdings müssen Spieler den Platz nicht nur nach einer Behandlung verlassen, sondern auch wenn

  • der Schiedsrichter für einen verletzten bzw am Boden liegenden Spieler das Spiel unterbricht
  • eine Spielfortsetzung sich aufgrund eines verletzten bzw am Boden liegenden Spielers (deutlich) verzögert

Ebenso ist neu, dass man sich nicht sofort nach Verlassen des Platzes wieder anmelden kann, sondern mind. 1 Minute warten muss.

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ok Danke

Nicht schlecht :laughing:

Gute Sendung und viele interessante Punkte. Zum Beispiel zu den Interviews vor und nach dem Spiel: Dass „nicht immer alle Teams“ interviewt werden, ist das eine; dass häufig die selben Menschen vor dem Mikrofon stehen, das andere. Solange diese Interviews nicht flächendeckend durchgeführt werden, sollte man sie meines Erachtens paritätisch verteilen. Dass ein Kader weniger kostet (und entsprechend weniger „Stars“ hat) oder ein bestimmter Trainer/in vielleicht weniger „in“ ist, sollte journalistisch nicht dazu führen, dass man als Zuschauer/in über dieses Team weniger erfährt.

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Sehr interessantes erstes Segment.

Mit der WSL mitzuhalten, ist kaum mehr möglich. Der Versuch wäre finanziell zu riskant.

Man könnte sich jedoch mit relativ geringem finanziellen Risiko als erste Anlaufstelle für Talente etablieren, bevor diese den Sprung auf die Insel wagen.

Indem man (durch gutes Scouting, attraktive Rahmenbedingungen und angemessene Gehälter) die besten Talente aus Frankreich, Spanien und Italien anzieht und diese weiterentwickelt, würden sich die Investitionen mit jedem Transfer nach England mehr als amortisieren.

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Problem daran ist nur:

Die WSL fängt jetzt auch schon an sehr früh zu scouten und notfalls junge Spielerinnen einfach ins Ausland auszuleihen. Und das Gehalt, das WSL Clubs ihnen dann bieten, kann man kaum bieten.

Ergo man bildet die Spielerinnen aus ohne dann Gewinn an ihnen zu machen. Das halte ich nicht für tragfähig.

Siehe unter anderem Alber.

Und auch sonst ist dieses Modell nicht sinnvoll, solange es keine Ausbildungsentschädigung in ausreichender Höhe gibt. Zudem wird halt einfach der Vertrag auslaufen gelassen und man verliert die Topspielerinnen der Liga ablösefrei.

Das sind 2 Probleme, die angegangen werden müssen.

In früheren Jahren wäre ein Felicia Schröder vielleicht auch in Wolfsburg oder München gelandet. Bayern hat immerhin mit Sophie Proost ein Talent an Land gezogen.

Eine Momoko Tanikawa müsstest du heute finden. Gern wird immer diese Liste genommen. Da spielen Spielerinnen in anderen Ländern, aktuell U20-WM und später U17-WM.

Jemand „Unbekanntes“ zu finden, wird auch bei den Frauen unmöglicher.

Auf der anderen Seite kann man den eigenen Nachwuchs weiterpushen. Um so mehr deutsche Spielerinnen zu den Top-Spielerinnen weltweit gehören, um so mehr Stars hast du in der Liga. Die WSL kann auch nicht zig deutsche Spieler in den Vereinen haben.

Aber ja, da kommt wieder das Thema Ablöse. Am Ende lohnt sich Talententwicklung halt heute und zukünftig nur, wenn Geld reinkommt. Sonst fehlt Geld und es trägt sich nie allein. Man kann auch nicht nur auf TV-Verträge und Sponsoren hoffen. Dieser Sommer dürfte aber wohl auch am meisten Ablöse gezahlt wurden sein.

Jain, also ja es wurde die meiste ablöse bisher gezahlt.

Aber gleichzeitig nicht so viel, wie teilweise nötig gewesen wäre um den Talentloss auszugleichen.

Also ja ne Wamser oder auch Caruso wurden sehr gut bezahlt.

Aber Frankfurt alleine hat ja einige Spielerinnen für ne für den Markt zu billige AK verloren bzw Ablösefrei verloren.

Und da drohen ja weitere Spielerinnen aus der Liga sich anzuschließen nächstes Jahr.

Nehmen wir Kett als Beispiel. Unabhängig davon, dass Bayern sie schon im Winter hätte verlängern müssen, hat sie jetzt recht spät im Transferfenster ihre Berateragentur gewechselt. Muss das heißen, die geht auf jeden Fall nächstes Jahr? Nicht wirklich. Macht es es aber quasi unmöglich sie noch zu verkaufen und nen hochwertig genügen Ersatz in diesem Fenster zu finden? Definitiv ja. Bedeutet also, entweder man verlängert sie zeitnah oder verliert ne Spielerin mit nem bis nächsten Sommer wahrscheinlich Millionenmarktwert ablösefrei.

Nochmal, da hat Bayern auch verpennt, früher zu handeln, mal wieder. Aber die Situation im Sommer selbst, hat es dann quasi verunmöglicht die richtige Entscheidung zu treffen.

Und da gibt es ja mehrere Fälle in der Liga, die wieder den ablösefreien Transfer mitnehmen.

So kann das System halt nicht funktionieren für die deutschen Clubs.

Ich finde diese ganzen Vergleiche überhaupt nicht hilfreich. Die Frauen Bundesliga hat jetzt die Chance, die Liga zu werden, die sie sein möchte und kann. Von anderen Ligen kann man da sicherlich immer lernen, am Ende aber ist doch wichtig, dass man eine Liga wird, die untereinander konkurrenzfähig ist und in der jede Spielerin wirtschaftlich so ausgestattet ist, dass sie ihre beste Leistung bringen kann. Dazu gehört natürlich auch die Infrastruktur der Vereine. Wenn der nächste Schritt einer Spielerin danach in die WSL führt, ja warum denn nicht?

Am Ende wird eine deutsche Frauen Bundesliga immer ein gutes Niveau in Europa haben, allein deshalb, weil wir hierzulande nun einmal mehr Einwohner haben als Belgien oder die Niederlande. Letztlich kann die Liga doch nur das Ziel haben, mehr junge Mädchen zum Frauenfussball zu bringen und dort gute Strukturen anzutreffen. Das hört sich jetzt arg simpel an, aber die Entwicklung ging ja in den letzten Jahren auch voran, nicht so schnell wie man es sich wünscht, aber es gibt ja gute Entwicklungen an vielen Orten.

Es gibt nicht ohne Grund keine deutschen Worte für Hype und Marketing, Engländer sind in diesen beiden Disziplinen schwer zu schlagen und halt auch super empfänglich dafür (und bereit zu zahlen). Andererseits strahlt gefühlt allein Arsenal mehr Vlogs auf YouTube aus, als die gesamte Bundesliga zusammen, es ginge schon auch mehr hierzulande. Das wird auch sicherlich kommen.

Neulich habe ich gelesen, die wichtigste Währung im Frauenfussball sei Aufmerksamkeit. Dem kann man nur zustimmen. Wenn dann die Frau, die die Liga reformieren will, die Frankfurter CL-Quali hinter einer Paywall versteckt, fragt man sich dann natürlich schon… woran hat es gelegen?

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Mir geht es aber nicht nur um die Bundesliga, sondern dem Frauenfußball allgemein. Mir ist auch bewusst, dass das Geld meist auch bei den großen Fischen landet. 600k würde ich liebend gern auch als Transfer-Plus bei Freiburg haben. Aber richtig, ablösefreie Abgänge schmerzen Top-Clubs sowie kleinere Vereine.

Die WSL und auch NSWL zahlt kräftig Ablösen. Talente kosten auch etwas, siehe Felicia Schröder. Ja, Deutschland muss davon profitieren. Bei Auslands- aber auch Inlandtransfers.

Women’s football also posted ​records, with ​international transfer spending ⁠more than doubling from 2025 to $28.6 million, FIFA said.

„A total of 1,406 international transfers were ​registered in women’s professional football – the highest ​number ever ⁠recorded and a 19.2% increase compared with the previous record,“ FIFA said.

English clubs led the spending in the men’s and ⁠women’s ​international transfer markets, accounting for $3.02 billion ​in men’s transfer fees and $8.0 million in the women’s game.

https://www.reuters.com/sports/soccer/world-cup-stars-generate-33-bln-transfer-fees-spending-hits-record-highs-2026-09-03/

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Nur ist das dann ja wieder nicht der deutsche Anspruch bloß Durchlauferhitzer zu sein. Nein, Deutschland (bzw. stellvertretend die deutschen Vereine und Nationalmannschaft) muss an der Spitze sein. Mit möglichst vielen! Wird bei den Männern ja auch immer gejault, wenn Dortmund und co. mal wieder nur Durchlauferhitzer für Stars sind und einzig Bayern solche halten kann, doch selbst dort: Was war z.B. im Land los, als das Gerücht aufkam Olise würde bald zu Real Madrid wechseln? Da war die Stimmung auch wieder niedergeschmettert, weil nicht mal Bayern sicher ist. Hat sich letztlich nicht ergeben, aber das passiert doch jede Transferperiode wieder.

Kann ich nur zustimmen. Ohne die kostenlose Übertagung auf Youtube wäre die Aufmerksamkeit, die die WSL zumindest im englischen Sprachraum heute hat wohl nicht denkbar. Auch einige andere Sportarten haben davon enorm profitiert. Allerdings ist damit ab dieser Saison damit auch Schluss und die meisten Spiele (in Großbritannien zumindest) größtenteils hinter eine Paywall verschwunden, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Liga erhofft sich wohl, dass die dadurch bisher gewachsene Reichweite für die dicken Paywall-Einschaltquoten ausreicht. Wir werden sehen ob die Kalkulation aufgeht.

Das so ein Arrangement, und sei es nur für eine Lizenzperiode, in Deutschland kaum vorstellbar ist, sagt aber auch einiges über die Sportökonomische Verkrustung hier aus. Nicht mal für das Ausland ist das hier vorstellbar. Man zieht es scheinbar vor, dass Leute in anderen Ländern aufgrund der häufigen Unmöglichkeit deutsche Abos abzuschließen, die Partien gar nicht sehen können. Da kann man sich glücklich schätzen, dass sie für die 2. Bundesliga der Frauen einen (umständlichen) Weg mit Leagues gefunden haben die Spiele leicht zu verfolgen.

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Ja, das ist im Männerfussball so. Meine Frage wäre: will man das auch bei den Frauen und ist das der beste Weg? Macht es auf Dauer Sinn, Strukturen zu schaffen, wo die Bundesliga lediglich der Ort ist, an dem sich Bayern Matchfitness für die Champions League holt?

Im Fussball der Männer kann man damit halbwegs leben. Weil jeder noch so kleine Verein mit halbwegs Tradition und Geschichte eben diese ganz eigene Geschichte hat, mit der sich zumeist grosse Gruppen von Menschen identifizieren können, in guten wie in schlechten Zeiten, über Generationen.

In der Frauen-BuLi gibt es diese ehemals grossen Vereine zumeist ja gar nicht mehr. Bad Neuenahr, Sand, Duisburg usw., selbst die SGS ist vorerst abgehängt.

So traurig das ist, ist es auch eine Chance jetzt die Geschichte neu zu schreiben. Dazu kann man gar nicht anders, als Kinder und Teenager in den Stadien mit dem zu begeistern, was dieser Sport zu bieten hat: Spannung durch seine Zufälligkeit. Ist eine Mannschaft so weit enteilt wie der aktuelle FCB, sind Tagesform und Zufall nahezu eliminiert. (Und ja, das sind natürlich tolle Fussballerinnen, mein Rant hier soll nichts davon wegnehmen).

Es wird nur mit einem vernünftigen Wettkampf gehen, in dem sich jeder „Standort“ ein paar Stars leisten kann, die Aufmerksamkeit bringen. Einer Meisterschaft, um die von mehreren Teams gekämpft werden kann. Wenn das bedeutet, die Bayern gewinnen (nach wie vor) nicht die Champions League, so what!? Für den langfristigen Erfolg des Frauenfussballs wird man hoffentlich nicht einfach die Strukturen im Männerfussball kopieren. Dann wird sich nicht mehr viel entwickeln, fürchte ich.

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Ich sehe da langfristig keine Wahl ehrlich gesagt, wenn die Türen für Investoren nicht breit geöffnet werden.

Ich bezweifle, dass man damit halbwegs leben kann, wenn man sieht was dann immer lost ist. Es wurde sich nur damit unter ständigen Schmerzen abgefunden.

Tradition ist nichts was man schon mitbringt, sondern immer etwas, das erst aufgebaut werden muss. Das Traditionsargument und die Identität erledigen sich für die meisten Leute daher von selbst mit der Zeit. Ich sehe aktuell keinen Grund weshalb Vereine wie die SGS Essen und Sand aber bei einem möglichen 2. Bundesliga Dauerplatz keine Fans halten sollten. Erst recht, wenn es keine anderen Vereine aus der unmittelbaren Gegend in hohen Ligen gibt. Ich finde die 2. Liga macht sich ganz gut.
Duisburg ist im MSV Duisburg aufgegangen, was wie auch in Frankfurt (bis auf ein paar Herzen vllt.) wahrlich keinen Bruch bedeutet hat. Der Absturz kam erst deutlich später mit dem Absturz der Herrenabteilung in die Regionalliga bei parallelem Absturz der Damenabteilung, weshalb sich dazu entschieden wurde sie aus Kostengründen aus dem Profibetrieb zu nehmen. Das hat sicherlich auch einen Fanbruch bedeutet, aber nach einer Saison Pause spielten die Frauen wieder, dominierten die Niederrheinliga, sind aktuell mit Schalke und Dortmund in der Regionalliga West und haben (eigener Erfahrung nach :wink: ) aktuell eine Aufmerksamkeit im Verein wie sie sie selbst in den letzten Erstligaabsturzjahren nicht hatten.

Außerdem finde ich, dass der Weg den Dortmund, Schalke und Stuttgart gegangen sind (niedrig anfangen und hocharbeiten. Bei Ersteren ja sogar in der Kreisliga) sich zunehmend als der richtige entpuppt um sowas gar nicht erst aufkommen zu lassen. Alle drei haben sich in den Jahren der Aufstiege ihre eigene Fanbasis aufgebaut (auch ohne Popp gab es schon 700 Dauerkarten). Dortmund und Schalke haben sogar eine Derby-Rivalität neu erschaffen durch die engen Spiele in der Westfalenliga/Westfalenpokal (und jetzt vermutlich auch in der Regionalliga West). Die ziehen Leute auch einfach schon mit diesem Aufstiegsweg an. Falls es so weitergeht, wird Dortmund mit einem der größten regelmäßigen Fananhänge in Europa in der ersten Liga auftauchen.

Die aktuellen Top-Vereine der Liga wissen schon was sie dagegen haben, denn sie befinden sich eben nicht in einem Scheinkonkurrenzkampf sondern im einem wirklichen der zu gegenseitigen Interessen führt, obwohl sie alle in der FBL sind. Einzige Möglichkeit sowas zu bewirken sehe ich eigentlich nur in einem Exklusivklub, wie sie der Amerikanische Sport ja standardmäßig hat, ohne Abstieg und Aufstieg und mit viel Geld als Voraussetzung. Aber das will hier so gut wie keiner und ich gehöre ebenfalls nicht dazu.

Langfristig ist das für mich leider notwendig, denn auch die Männerabteilungen haben sich so ja nicht aus Spaß entwickelt. Ob das die Entwicklung stoppen wird, weiß ich nicht. Wenn das Sportmodell grundlegend so bleibt (und das ist halt der Sport, den die Leute sehen wollen) dann wüsste ich nicht, wieso sich an der Entwicklung des Geschäftsmodells etwas ändern sollte. Die Playoff Idee (abgesehen davon, dass ich ihr aus sportromantischer Sicht auch nicht viel abgewinnen kann) halte ich da halt auch nur für einen Tropfen auf den heißen Stein.

Wortspieltitel liefert mal wieder. Man kann sogar noch weiter gehen: seit dem Sommer hat der HSV je eine

Lotta, Kinga und Carla

im Kader :smiley:

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