Ich freue mich sehr, dass es der Tobias-Escher-Preis in die Sendung geschafft hat (und dass ich Tobias Escher anscheinend besser kenne, als er sich selbst. Ich kann mich noch an eine Sendung des Mainzer Kellers erinnern, wo eines von Tobias’ seltenen schwärmerischen Momenten des gesamten Formates Konstantinos Mavorpanos galt).
kleines Zwischenfazit nach den ersten 7 Awards: geht auf, das Konzept! Sehr gelungen insgesamt, manches wird sich noch einschleifen, zB dass der Karl del’Haye-Award natürlich Calle del’Haye-Award heißen muss, denn Karl hat ihn damals niemand genannt.
Nach außen hin war (und ist) es natürlich auch die Wahrnehmung, dass er nur für die Bank verpflichtet wurde von den Bayern, Calle del’Haye selbst sieht das allerdings anders, wie er immer wieder in Interviews betont, unter anderem hier bei kicker+ oder hier bei 11Freunde. Zusammenfassung wegen Bezahlschranke: Calle del’Haye hat über 100 Spiele für die Bayern gemacht (darunter 31 in der Saison 82/83) und hält dieses Klischee für oberflächlich. (Das gilt übrigens auch für Mario Götze und Lukas Podolski, die haben, wenn sie fit waren, bei den Bayern auch sehr viel gespielt.)
Aber natürlich passt der Name trotzdem, denn ich glaube mich zu erinnern, dass Uli Hoeneß mal gesagt hat, dass die Verpflichtung von seiner Seite wirklich auch das Ziel hatte, Gladbach zu schwächen. Ich hab mich damals trotzdem gefreut, weil ich mochte ihn schon bei Gladbach.
Mir kam beim Hören noch der Gedanken an den goldenen Karl Del’Haye für den FCA, der den offensiven Elias Saad von St. Pauli holte, um den nach wenig Einsatzzeit an H96 in die 2. zu verleihen
Also der Kagawa der Saison war von mir natürlich ein Vorschlag für einen günstigen Transfer mit viel Impact, da der ja damals immer mit 350k durch die Foren ging und als Beispiel für einen unmöglichen Transfer galt. Bin gespannt auf die Diaz/Diamonde Begründung.
Also euer Feedback ist mal wieder… speziell. Klar, der Award muss natürlich nach dem Spitznamen benannt werden und bei einem der über zwanzig Awards wird der Vokal zu lang gezogen. Na, ich bereite mal weiter Royal vor.
Alles eine Frage des framings, Max! Wir sind direkt bei den ganz nickeligen und haarspalterischen Kritikpunkten weil es, wie so oft, nichts gravierendes auszusetzen gibt. Tolle Sendung auf dem gewohnt hohen Niveau des Rasenfunks. MVP der Saison: Jens Stage, glitzerndes Showsakko für Justin „noch ein Übersteiger mehr vor dem Yeet auf die Tribüne?“ Njinmah: das sitzt. Exakt meine Werdersaison.
Ein bisschen gewundert hat mich um ehrlich zu sein, dass niemand bei der Kategorie Känguru-Sprung Mannschaft den VfB Stuttgart genannt hat. Dadurch, dass die in der EL gespielt haben hat man es eventuell ein stückweit verdrängt, aber Stuttgart ist letzte Saison in der Liga “nur” 9. geworden und hat über die Liga Europa verpasst. Von Platz 9 in die CL ist für mich definitiv ein Sprung, der groß genug gewesen wäre, um in dieser Kategorie Erwähnung zu finden
Eine honorable Mention für den Robert-Körner-Preis geht meines Erachtens an den, in der Sendung nicht genannten, Gerardo Seoane und damit Roland Virkus Entscheidung, mit diesem in die neue Saison zu gehen, aber nach drei Spieltagen zu freizustellen.
Kaum zu fassen, dass mein Username noch frei war. Als neues Mitglied möchte ich alle in meinem Beitrag willkommen heißen und gleich zur Sache kommen: tolle Show mit kreativen Awards.
Der Würdigung zur Aussprache von “Rookie” würde ich den Namen “John Anthony Brooks Award” geben – da haben sich die Kommentatoren schon immer die Zunge verknotet: “Bwouuhks” – obwohl man ihn einfach nur “Brucks” aussprechen darf und kann.
Trainer-MVP ist eigentlich Sebastian Hoeneß, ohne den es beim VfB ganz anders aussähe und aussehen wird, aber ich mag Vincent Kompany wirklich sehr gern und gönne ihn den Bayern wie viele andere nicht. Er verdient aus den genannten Gründen die Auszeichnung durchaus.
Tor des Jahres ist für mich Undavs Treffer in Dortmund über die eigene Schulter mit dem Rücken zum Tor – aufgrund seiner Frechheit, und weil ich das so noch nie gesehen hatte. Fallrückzieher hingegen habe ich schon oft gesehen, und so spektakulär sie auch sein mögen, es sind letztlich Verzweiflungstaten. Aber egal, es gibt jede Saison viele schöne Tore.
Die kurze Würdigung des wichtigen Augsburger Siegs in München finde ich sehr schön. Hatte ich gar nicht mehr dran gedacht, gut dass jemand mitschreibt.
ja sorry, du hast recht, ich hätte dazuschreiben sollen, dass ich mich über die Ehrung von Calle del’Haye sehr gefreut habe. Oder mit den Kleinigkeiten warten, bis genug gelobt wurde. Aber hey, alles andere ist bisher einfach perfekt, hab ich ja geschrieben. Oder zumindest gemeint.
Funfact: Robert Körner hatte noch einen Bruder Alfred, beide spielten bei Rapid. In der Presse damals wurden sie tatsächlich Körner I und Körner II genannt. Der Gebrauch von Vornamen hat sich im österreichischen Sportjournalismus offenbar nur zögerlich durchgesetzt. Bis heute gibt es (einzelne) Fernsehkommentatoren alter Schule, die die Spieler ausschließlich beim Nachnamen nennen.
Sehr sehr schöne Idee mit der Award Show und noch besser war die Umsetzung dessen mit originellen Awards und bestens aufgelegten Diskutanten. Max in der Kombi mit Caro und Tobi hat wie immer Spaß gemacht. Ich fand schön, dass Ihr bei allem Spaß mit den Awards auch genug Raum für ernstere Themen gefunden habt, sowohl sportlich (und da immer fair und nicht hämisch den handelnden Personen gegenüber) als auch über das rein Sportliche hinausgehend.
Bin erst bei der Hälfte, habe aber einen Nitpick. Nachdem es mir komisch vorgekommen ist habe ich nachgeprüft und siehe da: Tobi meinte, bei Frankfurt sei der Absturz nicht tabellarisch zu verstehen. Aber: sowohl Wolfsburg als auch Frankfurt haben zur Vorsaison genau 5 Plätze verloren.
Muss aber zugeben, dass mein eigenes Gefühl einen geringeren Absturz bei Wolfsburg vermutet hätte - hätte sie schon letztes Saison weiter unten verortet…
Hmmmja, ich kann nachvollziehen, den VfB hier nicht zu nennen, denn 1. war der Sprung von der Relegation zur Vizemeisterschaft noch viel größer und 2. die Leistung 24/25 besser als der Platz es aussagte. Ein Känguru-Sprung war das also nicht unbedingt.