Schonmal etwas Input, auch wenn es nicht unbedingt was mit diesem Spieltag zu tun hat, sondern mit der Saison.
In dieser Saison gab es 5 rote und 5 gelb-rote Karten. Also 10 Platzverweise, 0,37 pro Spiel.
In der letzten Saison gab es 28 rote und 26 gelb-rote Karten. Also 54 Platzverweise, ,18 pro Spiel. deutlich weniger, als in diesem Jahr.
Was meint ihr, ist die Ursache dafür? Und was sind die Auswirkungen und meint ihr, das ist so gewollt?
Was ich bei der PK von Ilzer vor dem Bayernspiel bemerkenswert fand, ist dass er mal wieder nicht erzählen möchte, welche Spieler für das Spiel gegen die Bayern ausfallen werden. Er spricht nur von einigen kleinen Blessuren und Krankheitsfällen, wegen denen man umbauen muss. Bei den vorherigen TSG Trainern war es selbstverständlich, dass es am Anfang ein kleines Update über die Verletzungen gibt, Ilzer geht da nicht einmal auf Nachfragen ein. Mich würde hier interessieren, wie das andere Trainer so halten, ich schau eigentlich keine Vor-Spieltags PKs von anderen Vereinen, vielleicht kann mich da mal jemand aufklären. Ansonsten fällt dadurch für mich auch noch einer der letzten Gründe weg, wieso man sich so eine PK noch als Fan anschauen sollte. Der Informationsgrad geht da mittlerweile gegen Null, die Fragen und Antworten kann man sich fast schon selbst vorher zusammenbauen, in 90% der Fälle wird man richtig liegen.
Es gibt ja bestimmte Spielmuster, die sich mittlerweile als Teil des Standardrepertoire etabliert haben (hinterlaufende Außenverteidiger, Steil-Klatsch, etc.). Mir ist ein Muster bei diversen Mannschaften aufgefallen, was ich so in der Häufigkeit vorher noch nicht gesehen habe. Im eigenen Angriff wird der Ball an der 16. Kante quer zum Strafraum in die Mitte gespielt. Dabei lässt der erste Spieler (die vermeintliche Anspielstation) den Ball durch, wodurch der zweite Spieler Raum für einen Pass oder Torschuss hat. Klar haben Spieler auch schon früher den Ball mal durchgelassen. Aber so in dieser strukturierten, oft sehr ähnlichen Form hab ich das bisher nicht gesehen. Und ich mag’s. Durchgelassene Pässe sind meine Lieblingsart der Vorlagen.
FCH: Personal Update in der PK. Und das auch recht detailliert. Bei den anderen Vereinen werden meist die sicheren Ausfälle genannt und kleinere Blessuren oder Rückkehrer mit: “Hat normal mit trainiert, jetzt schauen wir ob es reicht” oder “Er wird im Kader sein, ob es schon die Startelf ist, werden wir sehen” kommentiert.
Es werden über Ausfälle die sowieso bekannt sind oder in der Woche passiert sind immer berichtet.
Aber da die PK bei Freiburg fast immer Donnerstags ist und das Spiel Samstags kommen oft noch krankheitsbedingt oder verletzungsbedingt( kleine Sachen) Ausfälle dazu wie an den ersten Spieltagen mit Osterhage und Beste.
Könnte man vielleicht doch nochmal die Handspielregelung besprechen? Hajdari bekommt den Ball von seinem Knie an die Hand und Hartmann gibt Elfmeter. Gab es da nicht mal eine klare Anweisung, dass sowas kein Elfmeter ist?
Da habe ich doch schon wieder Flashbacks beim FCA - ein neuer Trainer möchte “aktiv” und “offensiv” spielen und stolpert über die löchrige Abwehr. Wiederholt sich der Spielfilm jetzt zum x-ten Male und Wagner denkt um wie seine Vorgänger? Oder vertraut man in die Entwicklung?
Bei den Werder Herren zählt das der Pressesprecher in der Einleitung auf. Bei den Frauen nehme ich an das gleiche, die PKs werden aber nicht gestreamt
Eher was für eine Sendung mit Sascha Felter, eine*r Trainer*in oder Torhüter*in: könnt ihr bitte mal dezidiert auf Kane und Elfmeter schauen, aus der Perspektive vom Torhüter? So langsam wird mir das unheimlich.
Das wurde letztes Jahr mal erklärt anhand einer vergleichbaren Szene. Relevant ist hier: warum steht der Spieler da? Weil er einen Schuss blocken will. Und wenn er den mit unnatürlich vergrößerter Körperfläche blockt, dann ist es auch egal, ob der Ball ihm vorher an den Oberschenkel gegangen ist.
Wäre der Hoffenheimer nicht dagestanden, um den Schuss zu blocken, sondern zB im Zweikampf gewesen, würde die Regel mit dem Abpraller vom eigenen Körper greifen, obwohl der Arm abgespreizt war.
Sehr nervöser Beginn vom HSV. Heidenheim muss in den ersten 20 Minuten die Führung machen. Nach 10 Minuten stand es ja irgendwie schon bei 5 Ecken für Heidenheim, die aber allesamt nicht gefährlich waren. Danach wurde man langsam etwas besser und erspielte sich erste Chancen. Das Tor kurz vor der Pause war dann natürlich eine riesen Erlösung und so laut habe ich den Volkspark selten erlebt. Was eine Explosion! Natürlich eine schöne Story, dass ausgerechnet Vuskovic das Tor macht. Der hat mir aber sonst echt nicht gut gefallen. Viele gefährliche Fehlpässe, die dann zu guten Chancen für Heidenheim geführt haben.
In Halbzeit 2 blieb es es dann weiterhin nervös. Das Recht frühe 2:0 brachte dann etwas Ruhe rein. Danach hatte Heidenheim auch nicht mehr die wirklich zwingenden Chancen, aber weiterhin viele Ecken. Das sollte sich dann noch rächen. Mit der 12. Ecke macht dann Heidenheim in der langen Nachspielzeit den Anschluss und danach begann das Zittern nochmal. Die 8 Minuten waren vollkommen berechtigt. Gerade in den ersten 5 Minuten nach der Pause rollte der Ball quasi gar nicht. Dann hat man es aber über die Linie gerettet und das war natürlich sehr wichtig für die Stimmung.
Insgesamt war es natürlich weiterhin kein gutes Spiel. Man hat sich immerhin ein paar Chancen erarbeitet. Da muss man Vieira herausheben, dem man jetzt doch mehr und mehr anmerkt, was für ein Trumpf er sein kann. Gerade im Zusammenspiel mit Muheim und Dompe hat er sich ein paar Mal echt gut durchgespielt. In Halbzeit 2 hat man dann gemerkt, was Philippe bringen kann, wenn er mit Tempo auf den Gegner zulaufen kann, da war er dann der stärkste vorne drin. Defensiv war das aber sehr wackelig, da fehlt weiterhin das Verständnis für die Mitspieler und es gab große Lücken durch Abstimmungsprobleme. Nur Heuer Fernandes und den verletzten Heidenheimer Stürmern war es zu verdanken, dass man so lange die Null gehalten hat. Was die für freie Schüsse hatten, das geht normalerweise nicht gut.
Auch Hervorheben muss ich die Stimmung (wie es auch Polzin gesagt hat). Es war sehr positiv. Bis auf ein paar kurze Phasen, wo das Stadion unruhig wurde, weil man zu viel hinten rum gespielt hat, war es sehr positiv. Jede kleine positive Aktion wurde gefeiert. Sei es ein Zweikampf, ein guter Pass oder ein Schuss. Diese Stimmung muss man jetzt die ganze Saison behalten!
Kleiner Moment des Spiels: Bei der Einwechslung von Rössing-Lelesiit, sagt Stübi (Stadionsprecher): Jetzt zeigt Mal Lothar, wie er ausgesprochen wird.
Hoffentlich können wir die positiven Aktionen mitnehmen und die Dreierreihe aus Vuskovic, Omari und Elfadli sich jetzt weiter einspielen.
Wäre der Hoffenheimer nicht dagestanden, um den Schuss zu blocken, sondern zB im Zweikampf gewesen, würde die Regel mit dem Abpraller vom eigenen Körper greifen, obwohl der Arm abgespreizt war.
Okay, und nun bitte die Szene in Bremen analysieren
Vermutlich wird hier mit der Bewegung des Arms zum Ball argumentiert, obwohl ich es schwer finde, den Ursprung der Bewegung (Eggestein oder Puertas) zu identifizieren.