#7: Kane – der perfekte Leader

Wir haben mit diesen Gästen über den Spieltag gesprochen:

Wie hat euch die Sendung gefallen?

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Hab’s bei Bluesky geschrieben, mache es hier auch nochmal:

Vielen Dank, dass ihr der Thematik Boateng direkt am Anfang so viel Zeit eingeräumt habt!

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Ich glaube, ich habe eine leichte, unfreiwillige Kane-Übersättigung…

Das heißt, dass ich selbst bei den interessanten Berichterstattungen Abstand halten möchte, weil die Masse der Unterhaltungsmedien darüber berichtet, wie elegant Harry Kane in der Nase popeln kann.

Dem möchte ich mich anschliessen. Danke.

Und zum Stichwort “Resozialisierung” hast du quasi das ausgesprochen, was ich gestern öfter gedacht habe, aber nicht ausformulieren konnte. Musste aber dringend mal gesagt werden.

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Sorry. Ist aber nur der Aufhänger. Irgendwie fand ich die Überschrift auch weird, aber es war sehr spät und eine andere wäre mehr am Segment vorbei gewesen. Passt nicht ganz zum Rasenfunk.

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die YT Kommentare mal wieder ein maximaler Unfall nachdem man so etwas links-woke-versifftes getan hat, wie sich gegen Gewalt an Frauen auszusprechen :face_with_spiral_eyes:

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So langsam ist es echt nicht mehr feierlich. Sechser kann er auch?! Das wird so ein Jahr in dem den Bayern in der Liga keiner was kann.

Kane OP devs pls nerf

ich finds jetzt nicht sooo schlimm, wenn der Rasenfunk auch mal einen Bayernspieler lobt :wink:

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Von mir großes Lob für die Sendung, insbesondere Julie hat ein sehr stimmiges Debüt gegeben mMn.

Das führt aber auch dazu, dass ich fand vom Sendungsverlauf war ein bisschen ein Ungleichgewicht. Wenn ich mich nicht irre hat Jan Lukas mehr der Spiele gesehen, bzw er hat Input zu (fast) allen Spielen gegeben, das möchte ich auch überhaupt nicht bemängeln. Aber da Julie nur bei ihren Spielen mitgesprochen hat, kam es mir so vor, als dass sie insgesamt weniger beigetragen hätte und manchmal etwas „verschwunden“ wäre. Obwohl ich ihre Punkte und Zusammenfassungen sehr gut fand.

Und das ist dann auch der inhaltliche Punkt der mir am wichtigsten wäre: Ich bin seit 30 Jahren Bayernfan und ich hätte überhaupt kein Problem wenn Boateng hospitieren würde, wenn das „vernünftig“ gehandhabt würde. Ich bin der Meinung dass die meisten Menschen eine zweite Chance verdienen, aber dazu gehört halt auch, dass man es eine zweite Chance ist.

Boateng hat mir bis heute keine glaubwürdige Reflektion geliefert, geschweige denn Reue oder ähnliches (genau das was Julie hervorgehoben hat). Im Gegenteil, alle paar Jahre kommt halt der nächste Bericht dass er wieder gewalttätig geworden ist. Wenn man sich nicht bessern will, dann hat man keine weiteren Chancen verdient und dann ist es mir unbegreiflich wie mein Verein immer und immer und immer wieder seine Werte nur zu Werbezwecken nutzt, aber sobald er mal die Chance hätte sie real umzusetzen einfach nichts macht.

Bayern hätte genauso gut sagen können: „Boateng hat angefragt aber aufgrund seiner Vergangenheit und dieser nichtvereinbarkeit mit unseren Werten, konnten wir ihm leider keine Hospizzeit einräumen“, da wäre nichts verloren gegangen, kein Sponsor, kein Nachteil nichts, aber man hätte halt doch endlich mal etwas getan was positive Verbindungen zur Führungsetage zugelassen hätte.

Aber nein, natürlich versucht man es unter den Tisch zu kehren, bzw. erstmal überhaupt zu ignorieren dass es da Probleme geben könnte und macht einfach alles falsch was man falsch machen könnte.

Sorry für den Rant.

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das macht besonders baff, dass es bei diesem Deal fuer Bayern wirklich nicht die geringste Dimension von dem im Fussballgeschaeft ueblichen Opportunismus gibt, dass man die negativen Seiten ausblendet um sich dafuer irgendeinen Vorteil zu versprechen. Der Fall Boateng ist wirklich einzig und alleine oeffentlich gelebte Bro-Culture. Weil sie es machen koennen und niemand sie daran hindern kann.

Boatengs Trainerkarriere wird sich darauf beschraenken, dass ihn irgendein Groessenwahnsinniger Maezen in der Regionalliga mit etwas zu viel Geltungsdrang einstellt und innerhalb von 6 Monaten wieder rausschmeisst. Bayern hat wirklich gar nix davon, sich nochmal mit diesem Namen zu assoziieren. Trotzdem machen sie es.

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@Boateng:

Sobald Boateng irgendwo als Trainer Fuß fasst und sportlich auf sich aufmerksam macht, wird es auch bei Bayern potentiell eine Argumentation gegen jede Fanmeinung geben, ihn einzustellen.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass diese Werteorientierung nicht nur bei einigen Clubs spürbar ist: Stärker bei St.Pauli, Union, noch vorhanden bei FFM und Freiburg, aber viele Vereine werfen so einige Prinzipien über Bord, wenn es den finanziellen/sportlichen Zielen entgegenkommt.

Sind da Kommentare gelöscht worden? Bei denen die ich jetzt noch sehen konnte sind glaub ich 2 dabei, die den Umgang mit dem Thema kritisieren und soweit ich es verstehe gehen beide darauf, dass die Unschuldsvermutung besteht und zu beachten ist. (Vergessen dabei natürlich, dass das ganze fürs Justizsystem gilt und sich Privatpersonen und Vereine ihre eigene Meinung bilden dürfen und wie damit umzugehen ist). Soweit ich das sehe gibts gleich viele Pro-Kommentare wie Kontra Kommentare. Die meisten der momentan 58 Kommentare richten sich aber eh an komplett andere Themen :person_shrugging: .

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Hab nur einen Kommentar gelöscht, in dem die Gäste und ich beleidigt wurden.

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Den Punkt, den @K0nsumBauer richtig gemacht hat, ist ja, dass der FC Bayern aus dieser ganzen Situation keinen sportlichen/finanziellen Vorteil zieht.

Diese Argumentation gilt, wenn es um Sponsoring Deals mit Katar geht, aber in der Causa Boateng zeigt sich für mich, dass es beim FC Bayern kein Problembewusstsein für diesen Fall bzw dieses Thema gibt und da eben dieses Problembewusstsein fehlt, sind sie auch wie Eberl überrascht und haben eben so eine miese Kommunikation, was eigentlich noch trauriger/erschreckender ist.

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Big if true.

Beim FC Bayern gibt es:

  • einen Vorstend der AG: zwei (bald wieder drei) deutsche Männer
  • den Aufsichtsrat der AG: neun deutsche Männer
  • den Vorstand des e.V.: vier deutsche Männer
  • den Ehrenrat des e.V.: sieben deutsche Männer
  • die Abteilungsleiter des e.V.: sieben deutsche Männer

Lediglich im Verwaltungsbeirat des e.V. sitzen, neben sieben deutschen Männern, auch vier Frauen. Dazu einen CEO mit fragwürdigem Umgang mit Mitarbeitern, die der Verein dann grosszügig abfindet.

Gut, dass es die Ultras als Regulativ gibt, sonst hätte Boateng möglicherweise bereits einen Job in München.

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Ich kann hier eigentlich nur allem zustimmen, was zu dem Thema Boateng geschrieben wurde.
Aber ich wollte auch noch mal Danke sagen, dass das mit der B-Lizenz hervorgehoben wurde, weil das es ihn dazu befähigt jugendliche zu trainieren und er vielleicht ja auch wie andere Spieler wie Raul oder Zidane den Weg über die Jugendmannschaften gehen könnte, hatte ich nicht auf dem Zettel.

Und wie ja auch ausgeführt: das geht halt nicht

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Die vier Frauen sind übrigens eine aktuelle CSU-Bundesministerin, eine ehemalige CSU-Landesministerin, ehemalige CDU-Stastsministerin im Bundeskanzleramt und aktuelle Präsidentin der Automobilindustrie sowie die Vorsitzende der Stiftung, die unter anderem 70% der Paulaner Gruppe gehört.

Ich mein, es ist ein Anfang, aber ich bin mir nicht sicher, wie divers es wirklich ist.

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Wie kommst du da drauf? Ich hätte natürlich kein Problem damit, ich weiß nur nicht wie du dir da so sicher sein kannst.

Ich finde nicht, dass das nur good will ist. Im Zweifel hat man bei ihm “einen gut”, weil man ihn in jungen Trainerjahren unterstützt hat. So eine Art rückzahlbare Gefälligkeit. Aber naja, es ist alles superhypothetisch.

Aber selbst wenn man keinen unmittelbaraen Nutzen hat, meine ich es so: Heute hat man nichts bis superwenig davon und redet den Kontext klein mit “Ist ja nur drei/vier Tage…”. Sobald man was von einer Festanstellung hat, findet man eben eine andere Argumentation. Dann “ist es doch schon ewig her." und “Der Jerome ist jetzt ein anderer.” oder “man muss es auch mal gut sein lassen.” sowie “Das war seine Privatsache.” Ich habe da kein Zutrauen, dass es in den Führungsetagen eine an Mitgliederwerten und -interessen orientierte Führung gibt.

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Zustimmung zu den Worten zu Julie. Gerne wiederkommen!

Danke für die Sendung.

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