Alles zum Frauenfußball

Marokko kann 3 Wochen vor Beginn des AFCON keine Zusage geben, ob das Turnier wirklich stattfindet, da der Verband “vergessen” hat, Stadionkapazitäten für das Turnier zu blocken.

Die Stadien in Casablanca und Rabat werden während der kommenden Länderspielpause der Männer für die sechste Ausgabe der Freundschaftsspielserie “Morocco, Capital of African Football” zwischen irgendwelchen afrikanischen und asiatischen Fußballzwergen benötigt. Marokko selber nimmt nichtmal teil, die spielen zeitgleich natürlich WM-Vorbereitungsspiele gegen ernstzunehmende Gegner aus Südamerika.

Der CAF zieht eine Verlegung nach Südafrika oder Algerien in Betracht.

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Unglaublich, danke für den Link!

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Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hat die AS Rom die getragenen Hosen ihrer Spielerinnen zur Versteigerung angeboten. Die getragenen Hosen erreichten ein Vielfaches von getragenen Trikots, die sowohl von Männern wie Frauen ja öfters versteigert werden. Ein Kommentar von Charlotte Bruch, die ich als Gast beim Rasenfunk sehr schätze.

Dass ausgerechnet diese Kleidungsstücke solche Summen erzielen, hätte der Klub der italienischen Serie A vorhersehen müssen. Die Reaktionen zahlreicher Fans zeigen, wie klar der Verdacht ist: Der Verein dürfte mit der Sexualisierung seiner Spielerinnen gerechnet haben – und hat sie dennoch billigend in Kauf genommen.

… Statt seine Spielerinnen zu schützen, befeuert der Klub ein System, das sie weiterhin sexualisiert. Denn wer den Kampf gegen Gewalt an Frauen bewirbt und gleichzeitig ihre Körper zu Verkaufsargumenten macht, ist Teil des Problems.

Mir fehlen die Worte. Was für ein durch und durch krankes und bösartiges System. Als Frau ist es schwer, Männer nicht grundsätzlich zu hassen.

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Weiß wer, ob es Reaktionen oder Aussage von den Spielerinnen gibt? Das würde mich interessieren. Das ist der eigene Verein, der Arbeitgeber.

WATT???!?!

Ich würde gerne wissen ob die Spielerinnen vorher davon wussten und falls ja: konnten sie auch nein sagen?

Hier der Text von 20 Minuten, auf den Charlotte Bruch sich bezieht. Darin heisst es:

Die Diskrepanz zwischen den Erlösen der Trikots und jenen der Hosen erklären sich auf Social Media viele mit sexuellen Motiven von Männern mit entsprechenden Fetischen. Auch aus dem Spielerinnenlager der Roma-Frauen sind ähnliche Voten zu vernehmen. Der Verein will dies jedoch nicht weiter kommentieren.

Es wurde auch die getragene Hose der 17jährigen Giulia Galli versteigert.

Das ist eklig.

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Kein Wort bisher zu den Vorgängen um die iranische Nationalmannschaft beim Asien Cup in Australien? Erst verweigern sie das Singen der Hymne, beim nächsten Spiel singen sie und salutieren sie. Bestimmt freiwillig. Auf X/Twitter gibt es Videos, wie die Spielerinnen nach dem Ausscheiden und bei der Abfahrt aus dem Stadion die internationale Hilfegeste machen. Ein Drecksregime.

Ich kann dazu diesen Artikel sehr empfehlen:

https://www.news.com.au/sport/football/impossible-situation-iranian-womens-team-facing-jail-death-after-final-game/news-story/d75aababb6bfdbd0de24384a180f3d36

Ich hoffe sehr, dass sie Visa bekommen.

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Was in dem Kommentar nicht erwähnt wurde, ist, dass diese Shorts mit einem speziellen Aufdruck versehen waren, nämlich dem italienischen Slogan im Rahmen der Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen. Der Slogan war auf den Shirts nicht aufgedruckt. Die Roma hatte daher diesmal auch die Shorts zur Versteigerung gestellt. Bezüglich der Shorts (nicht bezüglich der Trikots) wurde auf der Platform herausgestellt, dass der Erlös der Versteigerung teilweise in Projekte gegen Gewallt gegen Frauen fließen würde.

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Der Aufdruck auf den getragenen Shorts wurde von der AS Roma zusammen mit ihrem Versicherungspartner HDI Assicurazioni als Teil einer Initiative gegen geschlechterspezifische Gewalt gestaltet. Das macht aus meiner Sicht die Versteigerung der getragenen Hosen der Spielerinnen nicht besser, auch wenn der Erlös teilweise in solche Projekten fließt. Eine Kampagne mit der Botschaft sich zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen einzusetzen, sollte meiner Überzugung nach unter keinen Umständen selber die eigenen Spielerinnen sexualisieren, indem deren gebrauchte Shorts versteigert werden.

Für die hohen Gebote bei den Auktionen für die getragenen Shorts haben mutmaßlich sexuelle Motive von Männern mit entsprechenden Fetischen gesorgt. Laut der Zeitung 20 Minuten sehen die Spielerinnen der AS Roma dies ähnlich.

Der Aufdruck auf den getragenen Shorts richtet sich im Übrigen wörtlich genommen nicht gegen Gewalt an Frauen und dürfte den mutmaßlich sexuellen Motiven der Bieter bei der Auktion eher entgegen kommen. Er lautet “Amami e Basta”, auf deutsch “Liebe mich einfach”.
(Anm.: Darunter findet sich dann in klein noch der Aufdruck des Sponsors HDI Assicurazioni.)

Ich unterschreibe von daher ausdrücklich den Kommentar von Charlotte Bruch (Zitat): “Wer den Kampf gegen Gewalt an Frauen bewirbt und gleichzeitig ihre Körper zu Verkaufsargumenten macht, ist Teil des Problems.” So befeuert die AS Roma “ein System, dass Spielerinnen weiterhin sexualisiert”.

Die getragene Shorts einer 17jährigen an einen Meistbietenden zu versteigern, und das dann als Teil einer Initiative gegen geschlechterspezifische Gewalt zu verkaufen, entspringt meiner Ansicht nach einer frauenverachtenden Denkweise.

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Das würde ich eher mit „Liebe mich und nichts weiter“ übersetzen. Den Satz gibt es schon länger aus irgendeinem Lied glaube ich. Er schließt Besitzdenken und Gewalt aus. Das versteht jeder.

Ich glaube wir Männer sollten die Haltung von Frauen wie Charlotte lieber weiter verbreiten und unterstützen, anstatt hier in Detaildiskussionen zu gehen.

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Krasses Statement von einem kritischen Journalisten. Ich denke, Charlottes Haltung hält Details aus; so schwach ist die nicht, dass Du sie vor rein faktischen Beiträgen schützen müsstest.

So, ich sage das genau einmal und mit allem Respekt: An manchen Stellen passt das Auseinanderfleddern von Argumenten und an manchen Stellen nicht.

Dies ist eine solche Stelle. Wer über den Grad der Misogynie der Roma diskutieren will, kann das gerne tun, aber NICHT HIER. Der Rasenfunk steht für diskriminierungsfreies Verhalten und den Schutz von Frauen. Dazu gehört Solidarität oder wenigstens Stille in den Momenten, in denen es um Aufmerksamkeit geht.

Hier sind ein paar Spezialisten unterwegs (gendern nicht nötig), die alles bis ins letzte Detail durch diskutieren wollen und dabei entweder nicht bemerken, wie sie den Ton des Forums so verändern, dass sich hier nicht alle wohlfühlen, oder es ihnen egal ist. Ich zähle dich dazu.

Diskutiert wegen mir die Bedeutung des Völkerrechts für die Einwechslung in der 85. Minute oder die historische Quellenlage der Verwendung gelber Farbe für die Karten der Schiedsrichter. Alles ok.

Aber lasst die Finger von Diskussionen, die den Erfahrungshorizont diskriminierter Gruppen teilweise oder sogar ganz delegitimieren. Das könnt ihr überall im Internet machen, aber nicht hier.

Es tut mir leid, dich jetzt so herauszugreifen, aber das hier ist ein Paradebeispiel für einen Fall, bei dem es keine Hermeneutik braucht, er darf für sich stehen.

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Warum greifst du dann mich heraus, der noch nicht mal eine Meinung und auch kein Argument geäußert hat, sondern nur Fakten beigesteuert? Schaden Fakten? Muss ich stattdessen konforme Meinungen äußern? Sind Dir die Unterschiede zwischen Argument, Meinung und Faktum klar? Sorry, dass ich so fragen muss, aber Du greifst mich raus, also halte das aus.

Wie kannst Du ernsthaft Fakten ablehnen, und Dich noch als Journalist bezeichnen? Wie kannst Du es wagen, mir die Delegitimation der Kritik misogyner Praktiken vorzuwerfen, wenn ich nichts weiter tue, als Fakten zu berichten? Weißt Du überhaupt nach meinen Beiträgen, wie ich über die Versteigerung oder die Roma denke? Nein, weißt Du nicht, wie denn auch. Es delegitimiert nicht den “Erfahrungshorizont diskriminierter Gruppen”, wenn man vollumfänglich informiert ist. Man muss nicht indifferent werden, um emphatisch zu bleiben. Man kann aber der guten Sache schaden, wenn man schon mit Fakten nicht umgehen kann, die einen nur zwingen, mal kurz zu reflektieren.

Du wirst augenscheinlich dünnhäutig, wenn man Dich kritisiert, Du hast aber eine Verantwortung als Forumsbetreiber - jedenfalls solange es ein Forum der Meinungsfreiheit ist. Greif mich nicht raus, nur weil ich Dir nicht zujubele.

Bullshit. Du hast nicht „nur“ Fakten beigesteuert, du hast relativiert. Die Tatsache, dass das ganze für einen guten Zweck stattgefunden hat macht es keinen Deut besser. Und wie exakt du „e Basta“ übersetzen willst ist maximal irrelevant.

Hast du eine Meinung zu dem Vorfall oder nicht? Wenn ja, raus damit. Wenn nicht: warum das Gelaber?

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Erkläre mir, wie ich relativiere.

Dieser Thread hat diese Diskussion nicht verdient. Bitte in Open Mic weiter machen. Danke :slight_smile:

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