Euer Input für die Saisonvorschau 19/20

Uff, das ist aktuell noch nicht so klar, glaube ich.

Rangnick war im Trainingslager dabei und hat viel Training und Testspiele beobachtet. Das deutet darauf hin, dass er durchaus noch Einfluss auf die Kaderzusammensetzung hat.

Andererseits wurde Nagelsmann gerade am Anfang öfter nach ihm und Rangnick gefragt und antwortete, dass er sich noch nicht mit Rangnick inhaltlich unterhalten habe. Er meinte, Rangnicks Tür stehe ihm offen und er würde Rangnick bestimmt auch mal nach Ratschlägen fragen, aber dafür sei es noch zu früh. Ob es diese inhaltlichen Gespräche inzwischen gab, weiß ich nicht (kann gut sein, dass ich da etwas verpasst hab).

Was insgesamt auffällig ist: Bei allen Gelegenheiten treten Nagelsmann und Krösche zusammen auf und Rangnick ist weit und breit nicht zu sehen.

Aber ich glaube, das Thema wird zu Beginn der Saison noch mal ordentlich medial bearbeitet werden und Du wirst noch viele Meinungen zum Personalwechsel hören und lesen.

Eintracht Frankfurt

Nach der letztjährigen Erfolgssaison war klar, dass ein paar Leistungsträger die Eintracht verlassen werden. Das erwirtschaftete Geld wurde in die Breite gesteckt, da gegen Ende der Saison fast noch der Einzug in den europäischen Wettbewerb verspielt wurde.

Abgänge sind:

  • Luka Jovic ca. 65 Mio zu Real Madrid
  • Sebastien Haller ca. 45 Mio zu West Ham United
  • Branimir Hrgota Vertrag lief aus
  • Danny Blum ca. 250 Tsd. zu VFL Bochum
  • Max Besuschkow ca. 100 Tsd. zum 1. FCN
  • Jetro Willems Leihe+KO zu Newcastle
  • Tuta Leihe zu KV Kotrijk

Außerdem mehrere Jugendspieler welche ablösefrei den Verein wechselten.

Somit Gesamteinnahmen von ca. 105 Mio Euro, wobei aufgrund von Beraterkosten, gezogenen Kaufoptionen und Beteiligungen schon angedeutet wurde, dass etwa die Hälfte der Summe auf dem Konto der Eintracht landet.

Zudem würde Eintracht Frankfurt folgende Spieler noch gerne abgeben:

Frederik Rönnow, Taleb Tawatha, Marian Cavar, Marc Stendera, Nicolai Müller

Allgemein ist der Kader noch etwas zu groß und es gibt noch weitere Spieler außer den oben genannten, welche vielleicht bei einem anderem Verein besser aufgehoben wären.

Zugänge:

  • Djibril Sow “Box to Box” Spieler für ca. 12 Mio von YB Bern
  • Dejan Joveljic “Strafraumstürmer” für ca. 5 Mio von Roter Stern Belgrad
  • Kevin Trapp Für ca. 7 Mio von PSG
  • Martin Hinteregger Für ca. 12 Mio vom FCA
  • Sebastian Rode Für ca. 4 Mio von Borussia Dortmund
  • Erik Durm Ablösefrei von Huddersfield
  • Dominik Kohr Für ca. 10 Mio von Bayer Leverkusen
  • Rodrigo Zalazar Ablösefrei vom FC Malaga, jedoch gleich wieder weiterverliehen

Somit stehen Ausgaben von ca. 50 Mio zu Buche.

Zusammenfassung der Transferperiode

In der Abwehr und im Tor ist das Personal genau dasselbe, wie im letzten Jahr. Hier wird es auch zu keinen großen Veränderungen mehr kommen.
Das Mittelfeld als schwächsten Mannschaftsteil der letzten Saison wurde massiv verstärkt. Ein breites Repertoire an Spielertypen steht hier Adi Hütter zur Verfügung, insbesondere da Lucas Torro (Letztes Jahr viel verletzt) und Daichi Kamada (Rückkehr von Leihe) einen guten Eindruck in der Saisonvorbereitung hinterlassen haben.
Im Sturm müssen Jovic und Haller ersetzt werden. Pacienca hat schon letztes Jahr einen guten Eindruck hinterlassen und könnte die großen Fußstapfen zumindest teilweise gut ausfüllen. Dejan Joveljic wird wohl eine Jokerrolle einnehmen ähnlich wie Jovic in seiner ersten Saison.
Trotzdem müssen mindestens noch 2 Stürmer kommen, von denen einer zumindest Stammplatzanspruch hat, um die vielen “verlorenen geschossenen Toren” zu ersetzen.

Wichtige Themen

Alles deutet daraufhin, dass wieder ein Europahype Eintracht Frankfurt erfassen wird. Selbst das Qualifikationsspiel gegen den estnischen Meister war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Zudem ist das Umfeld so entspannt wie seit einer Ewigkeit nicht. Haller und Jovic verkauft? Bobic, Manga und Hübner bekommen das schon hin. Dreifachbelastung? Der Kader ist breit genug und die Euphorie wird uns durch alle Wettbewerbe tragen. Zudem wird nicht das ganze Geld in Beine investiert, sondern auch in eine neue Geschäftsstelle und eine Erweiterung des Kaders.

Spielsystem

Das 3-5-2 der letzten Saison wurde in den Qualifikationsspielen bisher immer gespielt. Es gibt aber immer wieder Gerüchte, dass Adi Hütter neue Formationen (4er-Kette) und insbesondere mehr Lösungen mit dem Ball üben lässt. Bisher gibt es nämlich keinen Stürmertyp Haller im Kader und so müssen neue Wege Tore zu schießen neben dem Umschaltspiel erschlossen werden. Man erhofft sich größere Variabilität und eine geringere Abhängigkeit von einzelnen Spielern.
Zusammengefasst bleiben die Stärken der Mannschaft wahrscheinlich dieselben:

  • Große Körperliche Fitness
  • Starker Teamgeist
  • Schnelles Umschaltspiel
  • Eine gute Endverteidigung

Saisonauftakt

Aus den bisherigen Spielen lässt sich eigentlich wenig deuten, außer dass sie jeweils solide herunter gespielt wurden. Positive Überraschungen sind Torro und Kamada, wirklich Negativ fiel eigentlich kein Spieler auf.

Die ersten Bundesligaspiele fallen wiefolgt aus (Heimspiele fett):

Hoffenheim, Leipzig, Düsseldorf, Augsburg, BVB, Union

Somit startet man gleich gegen zwei Teams mit neuen Trainern, was von Vorteil sein kann. Insgesamt gestaltet sich das Auftaktprogramm sehr ausgeglichen und vermeintlich schweren Gegnern folgen oft sogleich wieder leichte.

Insgesamt ist ein einstelliger Tabellenplatz sicher möglich und mit Euphorie, Spielfreude und etwas Glück kann diese Mannschaft sicherlich viel erreichen.

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TSG Hoffenheim

Kader

Abgänge:

  • Joelinton, ST (Newcastle), 44 Mio € + Boni
  • Kerem Demirbay, ZM (Leverkusen), 32 Mio €
  • Nico Schulz, LAV (Dortmund), 25 Mio €
  • Nadiem Amiri, ZM (Leverkusen), 9 Mio €
  • Reiss Nelson, LA (Arsenal), Leih-Ende
  • Antonio Colak, ST (Rijeka), 800.000 €
  • Robin Hack, LA (Nürnberg), 500.000 €

Verliehen:

  • Gregor Kobel, TW (Stuttgart)
  • David Otto, ST (Heidenheim)
  • Felipe Pires, LA (Fortaleza)
  • Alfons Amade, ZM (Braunschweig)
  • Justin Hoogma, IV (Utrecht)
  • Kasim Adams Nuvu, IV (Düsseldorf)

Zugänge:

  • Robert Skov, RA (Kopenhagen), 10 Mio €
  • Ihlas Bebou, ST (Hannover), 8,5 Mio €
  • Sargis Adamyan, LA (Regensburg), 1,5 Mio €
  • Konstantinos Stafylidis, LV (Augsburg), ablösefrei
  • Philipp Pentke, TW (Regensburg), ablösefrei

Ausgeliehen:

  • Sebastian Rudy, DM (Schalke), 850 Tsd € Leihgebühr (5 Mio € Kaufoption)

Rückkehrer nach Leihen:

  • Kevin Akpoguma, IV (Hannover)
  • Vincenzo Grifo, LA (Freiburg)
  • Steven Zuber, LM (Stuttgart)
  • Robert Zulj, OM (Union)
  • Havard Nordtveit, IV (Fulham)
  • Philipp Ochs, LA (Aalborg)

Saldo: + 111,85 Mio €

Fazit:

Die TSG durchlebte in diesem Sommer mit den Abgängen von Amiri, Joelinton, Demirbay und Schulz ihre profitabelste Transferperiode ihrer Geschichte. Mit Demirbay geht (neben Grillitsch) die Schaltzentrale im Hoffenheimer Mittelfeld. Joelinton war derweil einer der Überraschungen der vergangenen Saison, der sowohl mit Körperlichkeit, als auch mit Technik und Tempo glänzte - ein Paket, das in dieser Form kaum ein Stürmer mitbringt. Schulz war im Team der TSG kaum wegzudenken. Vor allem seiner Tempoläufe auf die Grundlinie waren eine gefährliche Waffe im Offensivspiel der Kraichgauer - simpel, aber extrem effektiv. Zudem geht mit Nadiem Amiri eine wichtige Identifikationsfigur den Klub. Der gebürtige Ludwigshafener spielte schon seit der Jugend für die TSG, wurde unter Julian Nagelsmann deutscher A-Jugend-Meister und legte sich in jedem Spiel ins Zeug. Verletzungen verhinderten, dass er sich als Stammspieler etablierte. In Leverkusen könnte er nun den Durchbruch schaffen.

Dem gegenüber stehen gerade einmal rund zwanzig Millionen Euro Ausgaben. Die TSG hat effektiv sechs Neuzugänge verpflichtet, die sich wie die letzten benötigten Puzzleteile in das Gefüge einfügen.

Der wohl vielversprechendste Transfer der TSG kam aus dem nichts und sagt den meisten Fans zunächst eher wenig. Robert Skov (Aussprache: Sko) ist auf dem rechten offensiven Flügel beheimatet und zieht von dort aus gerne Robben’esque ins Zentrum. Damit ist er genau der Spielertyp, der Hoffenheim in Schreuders bevorzugtem 3-4-3 als Außenstürmer fehlte. Dabei ist der Däne vor allem mit Distanzschüssen brandgefährlich. Skov erzielte in der Superligaen für Kopenhagen ganze 16 Tore von außerhalb des Strafraums - mehr als jedes Bundesliga-Team (!). Mit 30 Toren und 10 Vorlagen in 34 Ligaspielen war er zudem dänischer Toptorschütze und -Scorer. Trainer Stale Solbakken verglich Skovs linke Klebe sogar mit der seines ehemaligen Kölner Schützlings Lukas Podolski.

Der Offensivneuzugang Ihlas Bebou bringt ein Element in das Hoffenheimer Spiel, das zuletzt häufiger fehlte. Der Ex-Hannoveraner ist enorm temporeich und glänzt vor allem mit Läufen in die Tiefe. Daneben könnte er das Chancenverwertung des kraichgauer Angriffs ankurbeln. Auch seine Verpflichtung zeigt, dass Schreuder großen Wert auf temporeicher Flügelspieler legt.

Mit Sargis Adamyan kommt zudem ein vielversprechender Spieler, der in Regensburg vor allem mit Tempo und Technik punktete - zwei Elemente die zuletzt Reiss Nelson als Leihspieler beitragen sollte, was ihm aber nur zu Saisonbeginn gelang. Er wird zunächst eher von der Bank kommen, kann als Joker aber in Eins-gegen-Eins-Duellen ein Unterschiedsspieler werden.

Konstantinos Stafylidis hat von den vier Neuzugängen derweil die größte Aufgabe vor sich. Er muss die großen Fußstapfen des abgewanderten Nationalspielers Nico Schulz füllen. Dabei ist der Grieche jedoch keine schlechte Kopie des Neu-Dortmunders. Stafylidis füllt die Linksverteidigerposition deutlich defensiver als sein Vorgänger aus. Dadurch könnten die klassischen Hoffenheimer Diagonalbälle und Grundlinienläufe auf Links an Bedeutung verlieren, jedoch könnte im Gegenzug die zuletzt vernachlässigte Defensive stabilisiert werden. Indes hat Stafylidis zudem mit Steven Zuber einen starken Konkurrenten, gegen den es sich durchzusetzen gilt.

Mit besagtem Zuber, sowie mit Vincenzo Grifo kehren zwei Spieler von einer Rückrundenleihe zurück, die das Zeug zum Stammspieler haben. Während die beiden unter dem System Nagelsmanns keinen Platz fanden, könnte ihnen der Trainerwechsel zu Schreuder guttun. Nicht nur bekommen sie unter dem Niederländer eine neue Chance, sich zu beweisen, Schreuders Vorliebe zum 3-4-3 kommt den beiden deutlich mehr entgegen. Vor allem Grifo, der auf der Achterposition unter Nagelsmann zumeist falsch aufgehoben schien, kann endlich auf seiner favorisierten Flügelposition spielen, die er in Freiburg so stark ausfüllte und auch in der italienischen Nationalmannschaft bereits besetzte.

Der vorerst letzte Neuzugang kam für viele überraschend, scheint aber fast logisch zu sein. Sebastian Rudy kehrt zunächst leihweise nach zwei erfolglosen Jahren in München und auf Schalke in den Kraichgau zurück. Während der Mittelfeldstratege zuletzt nicht in seiner Lieblingsrolle eingesetzt wurde und so nie wirklich an seine Leistungen in Hoffenheim rankam, darf er nun bei der TSG wieder das machen, was er am besten kann. Im zentralen Mittelfeld soll Rudy gemeinsam mit Florian Grillitsch die Schaltzentrale bilden und kann dabei endlich wieder seine Stärken ausleben. Nach den Abgängen von Nadiem Amiri und Kerem Demirbay ist Rudy genau der Spieler, der im Mittelfeld der TSG fehlte. Für viele TSG-Fans geht mit seiner Rückkehr ein Traum in Erfüllung.

Ein möglicher Konkurrent für Rudy könnte indes Dennis Geiger werden. Der Youngster kehrt nach mehreren Verletzungspausen endlich in den Kader der TSG zurück und könnte dort eine tragende Rolle einnehmen. Das Eigengewächs wirkt trotz seines jungen Alters und seiner schmächtigen Statur extrem abgeklärt. Er kann im Zentrum auch unter hohem Druck die Bälle verteilen und ist dabei sehr wendig. Gleichzeitig arbeitet der Mittelfeldmann aber auch viel mit nach hinten und könnte das Hoffenheimer Gegenpressing wieder in die Spur bringen. Vor Rudys Wechsel schien Geiger auf der Doppelsechs neben Florian Grillitsch gesetzt. Nun deutet sich ein Zweikampf zwischen den beiden an, doch es gibt auch eine weitere Lösung um dieses Luxusproblem zu lösen: Schreuder experimentierte bereits mit einem 3-4-1-2, in dem Rudy und Grillitsch die Doppelsechs bildeten und Geiger als Zehner beziehungsweise fast als falsche Neun agierte. So wirkte das System zeitweise als würde es ohne Mittelstürmer auskommen, da die eigentliche Doppelspitze von zwei Flügelstürmern (Bebou und Grifo) gebildet wurde, die ihre Positionen dementsprechend interpretierten.

Weitere Rückkehrer von Leihen werden es derweil in dieser Saison schwer haben. Vor allem in der Innenverteidigung ist derzeit - ähnlich wie in der vergangenen Spielzeit - ein Überangebot vorhanden. Neben mehreren Jugendspielern, die sich bislang nicht durchsetzen konnten, sind auch Überbleibsel der Kaderverbreiterung im Zuge des Champions-League-Einzuges davon betroffen. So sind im Kader der TSG noch mindestens zwei Spieler zu viel vorhanden, das Niveau ist dafür auch in der Reserve trotz prominenter Abgänge weiterhin äußerst hoch.

Insgesamt kristallisieren sich nach der Vorbereitung vor allem in der Defensive bereits einige Stammkräfte heraus. Lediglich die Besetzung der Dreier-Angriffsreihe scheint vor allem durch die Verletzungen von Andrej Kramaric (entzündeter Nerv am Knie) und Ishak Belfodil (Rückkehr nach Kreuzbanddehnung) noch offen zu sein. Das könnte mit Blick auf die Vergangenheit zum Vorteil werden. Die, durch die Drei-/Zweifachbelastung in den letzten zwei Jahren ausgelöste Rotation der Startelf belastete häufig das Spiel der TSG, das viel auf Eingespieltheit beruht.

Gleichzeitig scheint unter Schreuder ein neuer Konkurrenzkampf entfacht worden sein. Einerseits ist durch den neuen Trainer die Rollenverteilung etwas aufgeweicht, andererseits werden Spieler, die in der Vergangenheit keinen Platz mehr im Kader fanden, ins Spielsystem integriert. Der Kader wirkt zudem ausgewogener und die Stimmung im Team scheint sich gebessert zu haben. So schien es in der Retrospektive so, als wären manche Spieler trotz großem Respekt und großer Sympathie von der fordernden Persönlichkeit Nagelsmanns angestrengt, vielleicht sogar genervt gewesen. Der Tapetenwechsel hat den Spielern augenscheinlich gutgetan.

Spielstil

Spielidee:

Die Hoffenheim Philosophie bleibt auch nach dem Abgang von Julian Nagelsmann die Gleiche: Mutiger Offensivfußball mit viel Ballbesitz, gutem Positions- und Kombinationsspiel, sowie schnellem Umschaltspiel. Dabei liegen die meisten Veränderungen in den Details und in der Umsetzung.

Grundordnung:

Während der Vorbereitung kristallisierte sich eine Grundordnung als der klare Favorit von Alfred Schreuder heraus. Während die TSG unter Nagelsmann zumeist auf ein 3-1-4-2/5-3-2 mit einem Sechser, zwei Achtern und zwei klassischen Mittelstürmern zurückgriff, setzt der Niederländer nun zumeist auf ein 3-4-3 mit zwei Sechsern und erstmals zwei klassischen Flügelstürmern. Dabei ist vor allem die Einführung der offensiven Außen eine Neuerung. Auch unter Nagelsmann lief die TSG schon mit drei Stürmern auf, doch der Neu-Leipziger verzichtete dabei auf klassische Flügelflitzer und besetzte die Außen stattdessen mit gelernten Mittelstürmern wie Joelinton, Kramaric und Belfodil. Auch die Transfers machen Schreuders Liebe zum Flügelstürmer deutlich. So wurden mit Skov und Bebou zwei offensive Außen verpflichtet und auch Rückkehr Grifo kommt auf seiner geliebten Außenbahn statt wie unter Nagelsmann im Zentrum zum Einsatz.

Neben dem 3-4-3 experimentierte Schreuder außerdem mit einem 3-1-4-2, bei dem die beiden Spitzen soweit außen standen, dass es fast schon ein 3-4-3 mit hängender Spitze darstellte. Auch die Viererkette könnte eine Alternative sein. Im Test gegen Sevilla stellte Schreuder nach 70 Minuten auf ein klassisches 4-3-3 um, das vor allem während seiner Zeit als Co-Trainer von Erik ten Haag bei Ajax seine bevorzugte Grundordnung war.

Schreuder vs. Nagelsmann:
- 3-4-3 erster Wahl
- klassische inverse Flügel statt nominelle MS (Grifo)
- IVs rücken häufiger vor, ZMs sichern ab
- Weniger Grundlinienläufe der Wingbacks, mehr Bälle aus dem Halbfeld*
- Kombination aus zwei 6ern + eine 10 als neue Alternative pic.twitter.com/xTAGCS6gqm

— Louis (@regionalkapital) 26. Juli 2019

Defensive:

Nachdem es der TSG in der abgelaufenen Saison besonders schwerfiel, Führungen über die Zeit zu bringen und sie defensiv häufiger instabil wirkte, forciert Schreuder eine diszipliniertere, etwas pragmatischere Spielweise bei gegnerischem Ballbesitz. So möchte Hoffenheim die Gegner weiterhin früh unter Druck setzen, Schreuder verschiebt dabei die Pressinglinie jedoch zeitweise fünf bis zehn 10 Meter weiter nach hinten. Durch den favorisierten Dreiersturm kann man im Aufbauspiel der gegnerischen Mannschaft zudem vor allem Seitenverlagerungen unterbinden und so bereits früh Druck aufbauen. Die zwei defensiven Mittelfeldspieler haben währenddessen die Aufgabe, in der Zentrale bei gegnerischem Ballbesitz gefährliche Halbräume abzudecken und Löcher zu stopfen. Dadurch, dass Grillitsch nicht mehr alleine vor der Abwehrkette agiert, ist die TSG besser gegen Konter abgesichert, büßt dafür aber bei eigenem Ballbesitz etwas Tiefe ein. Nach Ballverlusten sollen die zwei defensiven Mittelfeldspieler zudem das Gegenpressing antreiben, das unter Schreuder wieder besser funktionieren soll. Was in der vorletzten Saison von Nagelsmann nahezu perfektioniert wurde, zeigte zuletzt Nachlässigkeiten auf: Hoffenheim war zu nachlässig nach Ballverlusten. Dabei war es meistens nur ein Sekundenbruchteil, in dem die Spieler statt nachzusetzen noch mit ihrem Ballverlust haderten - Konzentration heißt das Zauberwort.

Schreuder möchte dem mit Disziplin entgegenwirken. Der Trainer paart seinen modernen Ansatz mit Elementen aus der alten Trainerschule. So lässt er die Nachwuchsspiel beim Aufbau der Spielformen und beim Toretragen helfen. Außerdem sprach er beim Essen ein striktes Handyverbot aus. Was zunächst aus der Zeit gefallen und für das moderne Hoffenheim unpassend scheint, zeigte bisher Wirkung: Die Mannschaft wirkt disziplinierter und im Training scheint mehr Zug zu sein. Auch das Gegenpressing sah in den Testspeielen deutlich engagierte aus. So ließ man Hellas Verona im Trainingslager in Österreich kaum Luft zu Atmen. Nach Ballverlusten folgte sofort die Rückeroberung und häufiger auch eine gefährliche Torchance.

Offensive:

In der Offensive ändert ist die größte Änderung ebenfalls durch die neue Grundordnung bedingt. Während Nagelsmann zumeist mit zwei, teilweise sogar drei Mittelstürmern spielte, lässt Schreuder nur einen Mittelstürmer, gepaart mit zwei Flügelstürmern auflaufen. Dabei haben die Flügel die Aufgabe, immer wieder den Weg in die Mitte zu suchen. Damit öffnet sich einerseits der Laufweg für die Wingbacks, die hinter den Flügelspielern kreuzen können. Andererseits sind die Flügel auch dazu angehalten, aus der Distanz abzuschließen. Mit Grifo, Kramaric und Skov hat man dabei gleich drei Spezialisten in den eigenen Reihen. Diese könnten auch bei Standards für große Gefahr sorgen.

Im letzten Spielfelddrittel bietet Schreuder seinen Spielern viele Freiheiten. So möchte er, ähnlich wie Nagelsmann, den Spielern einen Rahmen schaffen, in dem sie sich frei bewegen sollen. Vor allem Dribbler wie Kramaric, Grifo oder Belfodil sollen in ihrer Kreativität nicht beschnitten werden. Einstudierte Passkombinationen erachtet Schreuder deshalb als eher einengend.

Der Spielaufbau soll derweil weiterhin geordnet aus der Dreierkette heraus geschehen. Dabei hat Kevin Vogt erneut die “Quarterback-Rolle” inne. Im Zentrum hat man mit Grillitsch, Rudy und Geiger zudem erneut spielstarke Ballverteiler, die große Sicherheit ausstrahlen und die Spielverlagerung in die Hand nehmen sollen. Ein neues Element betrifft hingegen vor allem die beiden äußeren Innenverteidiger. So sind der rechte und der linke Part der Dreierkette dazu angehalten - ähnlich wie Hummels in der letzten Saison bei den Bayern - bis an den gegnerischen Strafraum vorzurücken, wenn sich die Gelegenheit bietet. Zur Absicherung muss gleichzeitig einer der beiden Sechser sich fallen lassen. Damit sorgt man sowohl für ein Überraschungsmoment, als auch für eine Überzahlsituation.

Auftaktprogramm:

  1. Frankfurt (A)
  2. Bremen (H)
  3. Leverkusen (A)
  4. Freiburg (H)
  5. Wolfsburg (A)
  6. Gladbach (H)
  7. Bayern (A)
  8. Schalke (H)
  9. Hertha (A)
  10. Paderborn (H)

Die TSG erwartet erneut ein knackiges Startprogramm. Sechs der ersten sieben Gegner standen in der Abschlusstabelle zuletzt vor der TSG. Auf Schreuder wartet also direkt zu Beginn ein Härtetest. Zu Beginn könnten außerdem Verletzungssorgen in der Offensive zur Gefahr werden. Der Saisonstart könnte für Schreuder zum Knackpunkt werden. Mit einem schwächeren Abschlussprogramm könnte die TSG sich dafür erneut zum Saisonende in einen Rausch spielen, wie es in den vergangenen Saisons der Fall war – auch wenn es in der abgelaufenen Spielzeit nicht mehr für das internationale Geschäft reichte.

Wichtige Themen:

Kann die TSG die schweren Abgänge verkraften?

Die TSG ist es gewohnt, im Sommer Leistungsträger abgehen zu müssen, doch einen Personalschwund wie in diesem Jahr, gab es noch nie. Mit 20 Millionen Euro hat man vergleichsweise wenig Geld reinvestiert. Trotzdem zeigen alle Neuzugänge großes Potenzial und können der TSG sofort weiterhelfen. Ob das reicht, um Demirbay, Amiri, Joelinton und Schulz zu ersetzen, bleibt abzuwarten.

Wie macht sich Nagelsmann-Nachfolger Schreuder?

Mit Alfred Schreuder kommt ein alter Bekannter zur TSG. Der Niederländer kam bereits unter Huub Stevens in den Kraichgau und blieb daraufhin aufgrund seiner guten Beziehung zu Julian Nagelsmann bis 2018 Co-Trainer, ehe er das Angebot von Ajax bekam, in seine Heimat zurückzukehren. Nun hat Schreuder die schwierige Aufgabe in der erfolgreichsten Phase ihrer Vereinsgeschichte in neuer Rolle zu übernehmen. Dabei liegt das Erbe des jüngsten Trainers der Bundesliga-Geschichte schwer auf seinen Schultern. Schreuders Verpflichtung kam für Viele überraschend. Auch einiger Spieler traf die Personalentscheidung unvorbereitet. Doch obwohl der ehemalige Nationalspieler einen Großteil seiner Trainerkarriere als Co-Trainer bestritt, war seine neue Tätigkeit als Teamchef vorhersehbar. Bereits während seiner ersten Amtszeit bei der TSG strebte Schreuder nach Höherem. Lediglich das Angebot von Ajax konnte ihn dazu umstimmen, erneut als Assistent zu fungieren. Nun möchte sich Schreuder auch als Trainer auf höchstem Niveau beweisen. Während seiner einzigen Amtszeit als Trainer bei Enschede gelang ihm das nicht, zu der Zeit befand sich der Klub laut Meinung der Experten jedoch im Chaos und Schreuder konnte nicht viel anrichten. Bei der TSG findet er nun ideale Bedingungen und ein intaktes Team vor. Wir bleiben gespannt, was Schreuder damit erreichen kann.

Schafft es die TSG wieder ins internationale Geschäft oder waren der 3. Und 4. Platz unter Nagelsmann nur Ausreißer?

In der abgelaufenen Saison spielte die TSG lange wie ein Champions-League-Teilnehmer, doch die Ergebnisse entsprachen zumeist nicht dem Eindruck. Eine verheerende Chancenverwertung und defensive Instabilität führten dazu, dass man mit Platz 9 sogar den Einzug in die Europa League verpasste. Die 2:4-Niederlage nach 2:0-Führung am letzten Spieltag in Mainz wurde zum Symbolbild einer verhunzten Abschiedssaison von Julian Nagelsmann. Was nun spannend zu beobachten sein wird, ist, ob im Kraichgau nun nach zwei Jahren im internationalen Geschäft wieder Normalität eingekehrt ist. Sprich: Geht es für die TSG zurück ins Niemandsland oder war die vergangene Saison nur ein Ausrutscher? Sollte es Schreuder gelingen, die Defensive zu stabilisieren und die Abgänge aufzufangen, könnte die TSG erneut um die internationalen Plätze mitspielen. Ansonsten wird man erneut im grauen Mittelfeld der Liga landen. Ein Vorteil könnte dabei sein, dass die TSG aufgrund der Abgänge und des Trainerwechsel derzeit von vielen bereits abgeschrieben wird.

Bleibt Benjamin Hübner fit?

Die defensive Instabilität der vergangenen Spielzeit lässt sich vor allem auf den langen Ausfall von Benjamin Hübner zurückführen. Der Innenverteidiger fiel zunächst aufgrund einer langwierigen Gehirnerschütterung und später wegen Oberschenkelproblemen lange aus. Dass es für die TSG in der Rückrunde zwischenzeitlich bergauf ging, als der Linksfuß wieder zur Verfügung stand, ist so kein Zufall. Hübner ist ein sicherer Abräumer, der sich kaum Fehler erlaubt und auch im Aufbauspiel Akzente setzt. Seine Konkurrenten Stefan Posch, Ermin Bicakcic, Kevin Akpoguma und Kasim Adams zeigten hingegen immer wieder Wackler und auch der zentral Verteidiger und Kapitän Kevin Vogt schwächelte kurzfristig. Ein fitter Hübner könnte ein wichtiger Erfolgsfaktor werden.

Wird das schlechte Verhältnis von Steven Zuber zum Problem?

Ein Randthema, dass in einer brenzligen Phase jedoch die Stimmung im Verein zusätzlich vermiesen könnte ist Steven Zuber. Der Schweizer war zuletzt an den Lokalrivalen VfB Stuttgart ausgeliehen und blühte dort trotz des Abstiegs auf. So kam es, wie es kommen musste: Im Duell bei den Schwaben gelang Zuber ein Treffer, den er exstatisch mit dem Stuttgarter Krokodil Fritzle (ich teile die Meinung des Wochenendrebells) vor dem Gästeblock feierte. Zuber erklärte zwar nach dem Spiel, dass es nie seine Intention war, die Fans zu provozieren, eine Entschuldigung gab es seither jedoch nicht. So ist der Allrounder bei viele TSG-Fans (ja, uns gibt es wirklich) mittlerweile unten durch. Einige forderten bereits Zubers Verkauf, doch der Ehemann von Star-Podcasterin Mirjana Zuber ist mangels Alternativen nomineller Stammspieler als linker Wingback. Bei der Hoffenheimer Saisoneröffnung empfingen die Anhänger Zuber mit Pfiffen. Ob es dabei bleibt, werden wir sehen.

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Einer der schwersten Momente in meiner Karriere🙏 Gerne würde ich etwas los werden... schon vor dem Spiel habe ich gesagt, dass ich bei einem Tor jubeln werde. Mein Jubel vor der @tsghoffenheim Kurve war keinesfalls mit Absicht. Falls es provozierend rübergekommen ist, möchte ich mich hiermit offiziell entschuldigen. Jeder der mich kennt, weiss, dass ich immer 💯 Prozent für meine Mannschaft gebe. Ich bedanke mich für die tolle Unterstützung von unseren Fans @vfb Ihr wart heute wieder einmal überragend! Grosses Kompliment auch an unsere Mannschaft! Euer Steven #olézubervfb#sz9#together

Ein Beitrag geteilt von steven zuber (@stevenzauber) am Mär 16, 2019 um 1:02 PDT

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Update zu Mainz:

Es wurde nun ein weiterer IV von Feyenoord Rotterdam, Jeremiah St. Juste (gesprochen San Dschüste, laut der PK vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen Lautern) verpflichtet. Die Ablöse soll wohl 8-9 Mio. gewesen sein. Letzte Saison hat er 26 Pflichtspiele für Feyenoord und hat dabei 3 Tore und 3 Vorlagen. Solide Werte für einen IV, der auch als kopfballstark und damit torgefährlich gilt. Darüber hinaus ist er in der niederländischen U23-Nationalmannschaft. Ich hab zwar keine Ahnung, aber soweit klingt das ziemlich vielversprechend.

Darüber hinaus wurde Taiwo Awoniyi von der zweiten Mannschaft Liverpools für ein Jahr ausgeliehen. Er soll die verletzungsbedingte Lücke im Sturm etwas füllen. Letzte Saison war er ein halbes Jahr an Gent und danach ein halbes Jahr an Royal Mouscron verliehen, also an belgische Erstligisten. In 38 Spielen schoss er 14 Tore. Klingt auch ziemlich gut. Eine Kaufoption gibt es, soweit ich weiß nicht.

Ich muss sagen, mir gefällt das ziemlich. Wenn die neuen Spieler annährend einschlagen wie die vor einem Jahr, finde ich, dass Mainz keine übermäßig große Schwachstelle hat. Flo Müller ist nur wenig hinter Nübel anzusiedeln, Zentner ist ebenfalls ein guter Keeper auf BuLi-Niveau. Der ehemals dritte Torwart ist jetzt der erste Torwart in Paderborn. Die Außenverteidiger sind mit Martin (links) und Pierre-Gabriel (rechts) stark besetzt. Auch wenn letzterer verletzt ist, finde ich Brosi durchaus einen soliden Rechtsaußenverteidiger. Die IV besteht aus Niakhaté (der zum 3, Kapitän ernannt wurde) und besagtem Juste. Bell und Hack dürften danach kommen, haben aber auch solides BuLi-Niveau (von ein paar Böcken mal abgesehen). Das Mittelfeld mit Baku, Kunde, Latza, Fernandez, Boetius, Barreiro, Öztunali und Maxim ebenfalls breit und gut besetzt. Im Sturm sind nun Quaison und Onisiwo gesetzt. Beide zwar mit Schwankungen, aber mit einer guten Torquote, vor allem weil beide auch mal auf der Bank waren. Burkhardt (der meines Erachtens wie Anduin Wrynn aus WoW aussieht :O) dürfte auch bereit für den Profikader sein.

Also ich hab Bock auf die Saison. Es sei denn man verliert gegen Lautern. Dann ist die Saison (fast) im Arsch.

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Update zu Köln: Mit den Verpflichtungen von 6er Skhiri und Innenverteidiger Boornauw hat man die Transferaktivitäten was Neuzugänge angeht als beendet erklärt. Positiv ist zu bewerten das wirklich die offensichtlichen Problemstellen angegangen wurden und man zudem darauf geachtet hat das die Spieler eine gewisse Schnelligkeit mitbringen, also auch gezielt auf Beierlorzes Spielstil hingearbeitet hat. Man könnte meinen das sei normal, in Köln erscheint ein erkennbarer Plan hinter den Neuzugängen allerdings als Novum.

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Hui, Hut ab für diese knackige Übersicht. Klasse! Es wird spannend sein, zu beobachten, wer die einzelnen Positionen in der Offensive besetzen wird. Kutucu und Uth könnten Abnehmer der Grundlinienbälle von Raman und Matondo werden, sind aber wohl keine echten „Knipser“. Fabian Reese ist mir in der Vorbereitung aufgefallen, weil er viele Abschlüsse bekommen hat, die er aber leider oft schlecht verwertet hat. Auf der zentralen Position im Strafraum würde ich daher - bei aller Wertschätzung für Burgstaller - noch Bedarf für eine Neuverpflichtung sehen. Harit hat sich in der Vorbereitung unglaublich spielfreudig gezeigt und kann zusammen mit Uth oder Kutucu (auf den ich in dieser Saison besonders gespannt bin) zu einer Schlüsselstelle für das System von David Wagner werden. Hoffentlich bleib er möglichst lange von Verletzungen verschont. Im defensiven Mittelfeld und Aufbauspielern sind wir mit Serdar, McKennie und Mascarell sowie Stambouli nicht schlecht besetzt. Das scheint eine gute Mischung aus Erfahrung und Jugend zu sein. Wenn das schwere Auftaktprogramm nicht wäre, könnte man echt optimistisch in die neue Saison gehen. Trotzdem: viel Spaß.

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Ich kann leider nicht den ausführlichen Input geben, wie sämtliche Vorredner (Respekt an eure Beiträge), aber bei Bayern wird Max ja sowieso gut genug informiert sein.
Eine Frage hätte ich gerne diskutiert: Abgesehen von den nicht stattfindenden Transfers, liegt für Bayern diese Saison vielleicht eine große Chance darin, dass die Strukturen/Hierarchie im Kader richtig aufgebrochen und durcheinandergewirbelt wird? Frischer Wind, neuer Hunger und so

Kann die Sommerpause nicht noch so ca. 6 Monate weiter gehen?

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Is’ doch klar, durch die Millionen-Einnahmen im letzten Jahr:
D’Akanjie jetzt auch 'ne Menge ausgeben, die Borussia.
Thorgan man eigentlich gar nicht meckern: Wird Hazard über die Außen nicht eingschlagen, wird da sicher Brandt gefährlich.
Den vermarktungsfähigsten Amerikaner hat man für gutes Geld ziehen lassen, mit Reyna aber Gio für hoffnungsvollen Ersatz gesorgt.

Diallo’b ich mir die Einkaufspolitik, wenngleich 34 Millionen für einen 30-jährigen Hummels, der letzte Saison eine Grotten-Hinserie spielte, sicherlich too Mats sind.
Das zeigte sich heute in der ersten Pokalrunde schon. Auch einen 23-jährigen nach Paris zu geben, für den man erst im letzten Sommer fast den selben Betrag ausgegeben hat, ist bei einem laufenden Fünfjahresvertrag nicht unbedingt die beste Entscheidung. Sancho ein bisschen wenig, die 30 Millionen… Auch Lucien scheint die Entscheidung nicht favre-siert zu haben, trotz dass er nur in der Außenverteidiger-Position zum Einsatz kam.
Delaney ich mich schon etwas weit aus dem Fenster Reus, sowas zu kritisieren, oder? Zagadou was dazu, Max!

Isak nix zur Stoßstürmer-Politik des BVB. Sammer da als einziges nicht gut aufgestellt?
In der Breite sind wir sehr gut aufgestellt, nur in der Spitze nicht, das ist meine Meinung.
Verletzt sich Alcácer, mach ich mir große Zorcen, und hoffe, dass am Ende nicht wie bei Pep die Ärzte Schulz’sind, wenn er zum Champions-League-Finale nicht rechtzeitig fit wird.

Danke euch allen für den Input! Bin mit der Vorbereitung der Vereine fertig und ihr habt mir da sehr geholfen mit euren Beiträgen.

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