Ich bin gerade zufällig darüber gestolpert, der Beitrag ist schon etwas älter (22.11.24) und vermutlich mit geo-blocking weil SRF.
Aber trotzdem interessant, falls noch nicht bekannt, auch weil die niederländische Innenverteidigerin Wiëlle Douma inzwischen zur TSG Hoffenheim gewechselt ist.
Ich bin gespannt ob bei Urbig das Protokoll eingehalten wird. Kimmich sprach von einer Gehirnerschütterung. Allerdings direkt nach dem Spiel, da wird die Diagnose noch nicht gefestigt sein. Aber das sah nicht gut aus bei ihm nach dem Abpfiff.
Gute Besserung auf jeden Fall.
Raul Jimenez überlebt im November 2020 eine schwere Kopfverletzung nach einem Zusammenprall auf dem Fußballplatz. Seither trägt er ein ungewöhnliches Stirnband. Nun hat er sein erstes WM-Tor erzielt - und das ausgerechnet mit dem Kopf.
Die Geschichte ist krass. Toll, dass er seit Jahren wieder Fußball spielen kann, er war nach dem Tor auch zu Tränen gerührt. Weiß jemand was das für einen Schutz ist. Sah aus wie eine primitive Piraten-Augenklappe, muss allerdings mehr sein? Und ist es da so schlau auf Kopfbälle spezialisiert sein, kann nicht jede Erschütterung wieder gefährlich sein?
Ich habe gelesen - ich glaube bei einem SRF-Beitrag - dass diese Schutzklappe „nur“ die Narbe, von der OP damals, schützen soll. Das würde für mich auch eher Sinn machen, also, dass die noch empfindlich auf Berührung ist, also eher im Bereich von „unangenehm“.
Auf Erschütterung wird das nichts schützen. Ob Jimenez besser mit einem richtigen Helm oder so spielen sollte können wir vermutlich von aussen nicht abschätzen. Aber ich fürchte auch, dass diese Konsequenz zu selten wirklich gezogen wird.
(vom aufhören mit Fussball ganz zu schweigen)
Hier sind ja anscheinend auch einige American Football Fans unterwegs. Wie sähe für euch ein vernünftiges Concussion Protokoll inspiriert von der NFL aus?
Weil mir ist aufgefallen, dass das im Fußball anscheinend nur so rudimentär praktiziert wird. Da macht dann ein Arzt oder irgendwer anderes vom medizinischen Staff so Übungen wie „Wie viel Finger zeige ich?“ oder „folge meinem Finger mit den Augen“. Ich hab ja keine Ahnung, aber das kann doch nicht ernsthaft ausreichen um seriös eine medizinische Einschätzung zu machen? Ich mein, gefühlt hätte man diese Übungen 1980 auch schon gemacht.
Meiner Meinung nach bräuchte es mindestens in der Kabine eine Untersuchung durch einen neutralen Arzt und eine temporäre Auswechslung die KEIN Wechselfenster verbraucht. Käme der untersuchte Spieler wieder zurück, dann würde der temporär eingewechselte auf die Bank zurückkommen, wenn nicht würde er im Spiel bleiben.
Wie würdet ihr ein vernünftiges Concussion Protokoll inspiriert von der NFL im Profifußball gestalten?
Wenn ich es richtig verstanden hab, dann ist das Problem in der Regel nicht das Spiel beim Football, sondern das Training. Da rasseln die auch immer wieder mit den Köpfen zusammen. Und das ohne Protokoll.