Innenministerkonferenz (IMK) vom 3. bis 5. Dezember und die geplanten Verschärfungen der Sicherheitsmaßnahmen

Da ich mir nicht sicher war, wo ich das jetzt mit rein packe, neuer Thread.

Es gibt eine gemeinsame Stellungnahme einiger baden-württembergischer Profi-Clubs.

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Danke für das Thema-Aufmachen. Ich konsumiere eher die traditionellen Medien, deshalb mal als Frage in die Runde: Kann es sein das die Stimmung in Richtung Fans gekippt ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr?

Die großen Medienhäuser, zahlreiche Politiker, die Vereine selbst,… alle haben vor den Verschärfungen gewarnt. Über die Fanproteste wurde positiv berichtet. Und so weiter.

Ich habe den Eindruck, dass “Härte gegen Fans zeigen” nicht mehr so das Gewinnerthema ist, wie es sich die Innenminister erhofft hatten. Da die Kernwählerschaft ihrer Parteien es altersbedingt eh nicht mehr ins Stadion schaffen, muss das nichts heißen, aber “this time is different”

Das passt auch zu meiner Wahrnehmung. Gut fand ich, wie das Sportstudio das am Sonnabend aufbereitet hat: knapp 8 Minuten (nach Bayern-St. Pauli), erst die grundlegenden Infos, dann Sachsens Innenminister im Interview, dann Interview mit Thomas Kessen von „Unsere Kurve“. Da kann man sich grundsätzlich gut eine Meinung bilden.

Aber auch hier durfte Kessen 4 Minuten sprechen und Armin Schuster nur eine… Das wäre vor zehn, zwanzig Jahren im Sportstudio wohl andersherum gewesen (wenn überhaupt BAFF oder Unsere Kurve zu Wort gekommen wären).

Über Armin Schuster zu sprechen wäre ganz Sinnvoll→ Fanprojekte: Das Dilemma mit der Sicherheit

Ich glaube eher das im Moment der Druck auf Projekte die Soziale Arbeit machen zunimmt. Aber ja, der Thread war überfällig

Das stellt für mich allerdings keinen Widerspruch dar. Leute wie Schuster versuchen, Druck auf Fanprojekte auszuüben - aber gleichzeitig werden ihre Thesen im Sportjournalismus erfreulicherweise nicht mehr so stumpf wiedergekäut, wie das vor 20 Jahren war.

Schuster war ja auch letztens im Interview im DLF Sport; Matthias Friebe hat das sachlich, aber eben auch kritisch geführt.

Christoph Koopmann heute im Feuillton der SZ:

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