Kurzpass 163 – EM-Tag 15

Marcus Bark (@artus69) hat mir von seiner Arbeit vor Ort bei der Nationalmannschaft erzählt. Wie hat euch die Sendung gefallen?

Finde ich gut, dass es auch zu weiteren Themen dieser EM eine Berichterstattung gibt. Wobei der Rasenfunk richtig ausdauernd darüber berichtet. Was ist denn intensiver - der 11-Leben-Podcast oder mit dem Rasenfunk eine WM oder EM zu begleiten?

Neben den Kindern im Kleinkind- und Babyalter war nichts in meinem Leben bisher so intensiv wie 11 Leben.

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Sehr nette Folge mit spannenden Aspekten zur Pressearbeit rund um so ein Tunier zu Corona-Zeiten.
Wahnsinn, dass du auch an spielfreien Tagen was machst, ich dachte da gönnst du dir mal ne Pause!
Nach einer gewissen Müdigkeit zum Ende der Vorrunde freue ich mich jetzt total auf das Achtelfinale mit dem Rasenfunk!

Angenehmes Gespräch mit Marcus Bark zu den Arbeitsbedingungen der JournalistInnen bei der EURO 2020, dem ich ergänzend einen Blick auf die freiberuflichen PressefotografInnen – auch: BildjournalistInnen – hinzufügen möchte. Konnten bei vorhergehenden Turnieren wie EM oder WM zwischen 40 und 100 freie SportfotografInnen die jeweiligen Spiele begleiten (je nach Art des Spiels und Größe der Stadien), hat sich diese Zahl durch die Corona-Beschränkungen auf ca. 10 freie FotografInnen verringert. Der große Unterschied zu Print/TV/Online besteht für die freien BildjournalistInnen darin, dass eine nicht gewährte Akkreditierung zu den Spielen gleichbedeutend mit einem Arbeitsausschluss ist – wer nicht im Stadion ist, kann keine Bilder machen und keine Honorare erwirtschaften. Dieses Dilemma begleitet die freien SportfotografInnen bereits seit dem Neustart der Bundesliga im Mai vergangenen Jahres. Im Vergleich zu den DFL-Richtlinien für BildjournalistInnen sind die Arbeitsbedingungen bei der EURO 2020 sogar traumhaft, lässt die UEFA doch 16 FotografInnen in den Innenraum (davor ca. 3 freiberufliche SportfotografInnen) und ca. 15 FotografInnen auf die Tribüne (davor ca. 7 freiberufliche SportfotografInnen), um dort ihre Bilder zu machen. Zum Vergleich: Bei Heimspielen des FC Bayern durften in der abgelaufenen Saison ein freier Fotograf / eine freie Fotografin in den Innenraum und zwei freie Bildjournalist*Innen auf die Tribüne. In einem komplett leeren Stadion, versteht sich. Eine sinnvolle Erklärung für diese Einschränkung der Arbeitsfreiheit konnte die DFL nicht geben, sie verwies lediglich auf ihre eigenen Hygienemaßnahmen, welche für die Vereine verpflichtend seien.

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Moin, guter Einblick in das Dasein eines Journalisten, der bei zwei Tagen Medienpause der Mannschaft praktisch sich die Meldungen aus den Fingern saugen muss.
Kein Wunder, dass ich dann plötzlich Dinge wie „Gündogan denkt übers Aufhören nach, hat’s aber noch keinem gesagt“ :woozy_face: lesen muss.
Beste Grüße

Ja, wobei du sowas sicher von Marcus nicht lesen wirst.

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Richtig, ich denke nicht, dass dein Gast auf so ein Niveau herabfallen würde, er ist mir extrem sympathisch und reflektiert in Erinnerung.