Wir haben mit folgenden Gästen über die 2. Bundesliga der Männer nach dem 25. Spieltag gesprochen:
Wie hat euch die Folge gefallen?
Wir haben mit folgenden Gästen über die 2. Bundesliga der Männer nach dem 25. Spieltag gesprochen:
Wie hat euch die Folge gefallen?
Ich kann tatsächlich das ganze Intro mittlerweile komplett synchron mitsprechen.
Ich möchte die Formulierung „aus dem Gewühl“ von nun an mindestens einmal täglich irgendwo einbauen.
Höre mir jede Folge an, obwohl ich keinen Zweitligaverein supporte. Grosses Lob an die Crew hier, macht grossen Spass ![]()
Das freut mich und uns sehr, vielen Dank!
Als Lilienfan würde ich die Überschrift anders wählen. War wieder eine richtig schöne Sendung. Ich freue mich, wie gut Florian Kohfeldt zwischenzeitlich gesehen wird. Ich teile die Meinung, dass die 98er in der Lage sind, sich auch während des Spiels umzustellen. Aktuell bin ich froh über die Entwicklung, denn es erschien sehr unklar, wie unsere Mannschaft ohne Fraser Hornby und ohne Kilian Corredor abschneiden würde. Lidberg wirkt ohne Hornby manchmal ein bißchen verlassen. Aber, es funktioniert. Wobei ich trotzdem auf die baldige Rückkehr dieser beiden tollen Spieler hoffe.
Alexander Vukotic war, wie immer, einfach klasse, wenngleich er keine Karte hätte fordern sollen. Das braucht es insbesondere bei Deniz Aytekin nicht. Vukotic würde ich auch im nächsten Spiel in Magdeburg spielen lassen. Er verteidigt sicher zusammen mit Maglica, mag zwar für die Spieleröffnung nicht so “fein” sein, wie es Patrick Pfeiffer kann, aber für schnörkellose und humorlose Verteidigung ist Vukotic erste Wahl.
Danke für Eure Sendung. Ja, wird noch spannend bis zum Schluss (wenngleich ich nicht hoffe, dass es auf das letzte Spiel bei uns gegen Paderborn ankommt, wie Kevin meint ![]()
Wohl doch Chaos. Kaum habe ich die Seite zugemacht, da sehe ich, dass Eintracht Braunschweig seinen Trainer Heiner Backhaus entlassen hat….![]()
Danke für den Hinweis auf die Aktionen der Fürther und Darmstädter-Kurve! Zeigt einmal mehr, dass der Fußball als soziale Sphäre verstanden werden kann und muss, in der auch positive Zukunftsperspektiven angestoßen werden. Sei es durch Sichtbarkeit für (über-)regional vermutlich weniger bekannte Vorreiterinnen oder durch authentische Solidaritätsbekundugen!
Egal, was schlussendlich propagiert wird. Der Fußball kann und wird niemals “apolitisch” und ein Stadion niemals “unpolitischer” Raum sein. Wenn bei Hansa in den ersten drei Reihen keine Frauen stehen dürfen, dann ist das eben halt auch politisch. Wenn die Mütter mit den Kindern zuhause bleiben, während Väter wochenends ins Stadion gehen, ist das ebenso politisch. Daher weiterhin nur Mut zur gendersensiblen Sprache und zum Hervorheben solcher Aktionen.
Wer gendersensible Sprache nicht mag, soll sie halt nicht nutzen. Wer sich davon angegriffen fühlt, sollte sich derweil vielleicht einmal fragen, was in seinem Leben aktuell schiefläuft, dass er (oder sie) sich von weitgehend neutralen Sprachmustern dermaßen vor den Kopf gestoßen und gestört fühlt, dass er/sie es einer anderen Person als Rückmeldung geben.
Ist halt einfach freie Meinungsäußerung, die niemanden diffamiert/attackiert oder anderweitig herabsetzt. Ich empfinde es derweil ganz im Gegenteil schön, erfrischend und für meinen (männlichen) Horizont sehr berreichernd, im Rasenfunk häufiger Frauen bei der Besprechung von Fußball lauschen zu dürfen. Vor allem dann, wenn nicht versucht wird, möglichst unauffällig und chamäleonhaft einfach im Duktus der regulären (männlich dominierten) Fußballberichterstattung zu verharren, sondern einfach authentisch ein eigener Stil zum Ausdruck kommt. ![]()
Hurra, eine neue Folge und es wird Preußen Münster besprochen. Ein Fest.
Inhaltlich war ich dann aber doch überrascht.
Die Frage mit Pech oder fehlende Qualität möchte ich mit sowohl als auch beantworten. Man hat halt die fehlende Qualität, so dass man vom Pech abhängig ist. Dass die Mannschaft um den Abstieg spielt, ist nun wirklich keine Überraschung und ich halte ein Abstieg auch für gut möglich, wobei ich mich so weit aus dem Fenster lehnen würde, dass man dann mit einer Punktzahl absteigen würde, die in der Vergangenheit häufig gereicht hat.
Ein paar Einwände oder Ansprüche an Münster finde ich aber schon ein bisschen unfair. Ja, bei Preußen Münster gibt’s eine gewisse Abhängigkeit von ihrem besten Scorer. Bei welcher (schlechten) Mannschaft ist das aber nicht der Fall?
Nein, Preußen Münster wird nicht die nächsten vier Spiele gewinnen, aber welcher Verein macht das schon? Aus dem Tabellenkeller definitiv niemand und ich glaube auch nicht, dass man nun sofort in Panik geraten muss, wenn Preußen Münster seine längste Siegesserie nicht gleich verdoppelt. Beim hören der Folge könnte man auch den Eindruck gewinnen, dass man nach den Spielen gegen die besseren Mannschaften (und Bielefeld ![]()
) alles verloren hat, aber das ist ja nicht der Fall.
Bei Hertha hatte ich den Eindruck, dass schon am Anfang der Saison zu sehr auf die offensiven Qualitäten geschaut wurde. Als Leitl dann versuchte eine Dreierkette mit Leistner als ZIV zu etablieren hatte ich erhebliche Zweifel am Aufstiegsanspruch. Er ist in der Spieleröffnung meiner Meinung nach nicht gut genug um diesen Anspruch zu rechtfertigen.
Mein Maßstab sind Eric Smith und sein Ersatz Hauke Wahl in unserer Aufstiegssaison und da fällt Leistner deutlich ab.
Mit der Viererkette wurde es besser aber nicht gut genug.
Es hat seinen Grund, warum sich der HSV damals von Leistner getrennt hat. Defensiv war das okay, aber die Spieleröffnung war nicht der Anspruch für einen Aufstiegskandidaten.
Dazu hat Hertha Defizite im DM. Was nutzen Reese & Co, wenn es im Maschinenraum hapert?
Der Kader ist total unausgewogen
War eine sehr launige Folge. Kleine technische Anmerkung: Rund um 1:45:00 sind auf der Aufnahme deutliche Atemgeräusche zu hören. Alles nicht dramatisch, nur als Hinweis. Der Inhalt hat es nach einigen Sekunden Irritationen sowieso wieder überstrahlt.
Zum “Ziele setzen”: Ich finde es gut, wenn sich die Vereine Ziele setzen und diese auch kommunizieren. Hätte Hertha zB gesagt, “wir wollen unter die ersten 6 kommen”, dann hätte man sich auch drüber lustig gemacht, weil das Ziel zu ambitionslos gewesen wäre. Einem Verein wie Hertha mit 60.000 Mitgliedern und dem Standing eines Bundesligisten, nimmt man es ja eh nicht ab, dass der Aufstieg nicht das Ziel ist.
Wenn sie jetzt einen Umbruch vollziehen und sagen, “wir wollen uns jetzt erstmal konsolidieren“, dann wäre es glaubwürdig, aber mit Reese, Cuisance und einigen anderen teuren namhaften Spielern nimmt ihnen das niemand ab.
Dem HSV hat es auch nie jemand abgenommen, wenn gesagt wurde, der Aufstieg ist nicht das Ziel.
Wir sollten uns aber angewöhnen, verpasste Ziele nicht als scheitern anzusehen. Gescheitert ist Schalke, die aufsteigen wollten und am Ende 14. wurden, oder Fortuna Düsseldorf, die das (unrealistische) Ziel Aufstieg ausgegeben haben und lange Zeit im Abstiegskampf steckten. Aber zB Hannover auf Platz 5 mit Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen wäre mit dem Ziel Aufstieg in meinen Augen nicht gescheitert, auch wenn sie es nicht erreichen.
Bei der Hertha weiß ich auch nicht, ob man es besser gefunden hätte, wenn sie vor der Saison gesagt hätten, dass sie mit den teuersten Kader haben, finanziell ein Nicht-Aufstieg ein Kraftakt ist, man Leistungsträger halten konnte und sie deswegen nun ein Mittelfeldplatz als Saisonziel haben.
Noch verspätet (und einige Zeit nach dem Hören) noch dankeschön für die gute Folge.
Am Anfang dachte ich “Was schon wieder Darmstadt - die sind aber wirklich ziemlich präsent in der Ligatour diese Saison” und “da gibts doch ein paar Vereine, die schon länger nicht dran waren”. Aber einerseits will ich mcih auf keinen Fall über Aufmerksamkeit für “meinen” Verein beschweren und freue mich, wenn er thematisiert wird (und aktuell ist es eher vorteilhaft, das die Folgen oft nach Heimspielwochen aufgenommen werden…) und andererseits kamen mit Elversberg und Münster dann Vereine dran, die mir als “waren länger nicht dran” eingefallen sind. Von daher habt ihr wohl alles richtig gemacht.
Und der Verweis auf die Darmstädter Choreo hat mich dann motiviert nochmal mehr über Luise Büchner nachzulesen.