Was bringt die all das Geld, wenn man es nicht richtig verwendet, wenn nicht die richtigen Leute am Ruder sitzen. Klar fehlt den Bayern in der absoluten Spitze vielleicht die eine oder andere Millionen, das Geld wurde aber, vor allem seit 2012, doch oft sehr gut Investiert. PSG hat bei ihren drei „Weltstars“ wahrscheinlich so viel Geld verpulvert ohne den CL Titel zu holen. Und Manchester United ist ja das Paradebeispiel von viel Geld bringt nicht immer viel Erfolg, während Liverpool z.B. deutlich erfolgreicher war mit ihrer etwas zurückhaltender Transferpolitik. Barca ist ein Verein auf tönernen Füßen, also auch kein Gutes Beispiel. Und die italienischen Vereine können auch nicht mithalten mit den PL und PSG, und trotzdem schafft es Inter zweimal ins CL Finale.
Seitdem PSG und City die Gelder um sich herumwerfen stehen alle am Scheideweg, nicht nur die Bayern, die Italiener sind bis auf Inter
schon weg. Wobei man aber sagen muss das Juve und AC Milan, die letzten 5 bzw. 15 Jahre nicht unbedingt am Maximum des möglichen Unterwegs waren.
Was ist den die Realität? Woran misst man das? Seit 2013 bis auf eine Ausnahme Meister geworden, in den Jahren 2 CL Titel geholt. Der größte Verein in Deutschland. Klar kann man als Mitglied die Vereinspolitik im Hintergrund sch… finden (Müller-Abgang, Sponsoren Deals ect.), aber die Welt ist nun mal nicht ein Hort, wo man alle seine Wünsche und Vorstellungen erfüllt bekommt.
Diese Geschichte, dass die Bundesliga den Anschluss verlieren würde hören wir doch jetzt auch schon seit 30 Jahren. Genauso wie dass Frankreich uns den 4. CL Platz wegnehmen würde. Aber nichts davon ist bisher eingetroffen. Noch letzte Saison haben wir uns den 5. CL Platz durch die guten Leistungen International erkämpft und der BVB hat es bis ins Finale geschafft. Ganz offensichtlich ist man doch noch international wettbewerbsfähig. Und ich sehe auch nicht, wieso sich das in Zukunft ändern sollte. Mike hat ja schon richtig angemerkt, dass viel Geld nicht gleich viel Erfolg bedeutet. Und ich würde sogar noch weiter gehen, viel Geld bringt dir in der absoluten Spitze eigentlich gar nichts mehr.
Denn zum einen bedeutet viel Geld, dass du auch sehr viel mehr für Spieler zahlen musst, weil ja jeder weiß, dass du viel Geld hast und mit Vereinen konkurrierst, die ebenfalls viel Geld haben. So dass du konstant für Spieler überbezahlst. Jetzt ganz aktuell mit Wirtz. Seine Qualität sind unbestritten aber mal Hand auf’s Herz, ist er jetzt schon 150 Millionen wert? Ich würde sagen nein. Und dazu kommt, dass auf dem Niveau die sportliche Perspektive oftmals wichtiger ist als das reine Gehalt. Mal angenommen, die Premier League würde jetzt nächste Saison nochmal 100 Milliarden mehr an Fernsehgeld bekommen. Da wechseln die Weltklassespieler trotzdem nicht alle zu Brentford, weil man mit denen nicht Meister werden kann und sehr wahrscheinlich auch nicht in der Champions League spielt. Und es würden auch nicht alle Spieler bei Liverpool, City und Arsenal landen, weil diese Vereine auch nur 11 Spieler in der Startelf haben können. Die Bayern bekommen dann vielleicht Wirtz nicht aber dafür ein Olise.
Und ich würde mal in Frage stellen, ob die Bayern jemals die allererste Adresse im Europäischen Fußball waren. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren aber ich würde behaupten, dass schon immer Vereine wie Madrid, Barca, Liverpool oder früher Man United und Mailand vor den Bayern standen. Die Bayern hatten doch auch nie die absoluten Weltstars, wenn sie nicht gerade aus der eigenen Jugend/eigenen Liga gekommen sind. Insofern halte ich die ganze Kritik, man wäre keine europäische Supermacht mehr, für Unsinn, weil man das in der Form nie war.
Die größte Gefahr für Bayern ist nicht PSG oder City sondern 50+1. Wenn irgendwann Hoeneß und Rummenige weg sind und es kommen irgendwelche Fans ans Ruder dann kann ein Untergang wie bei Schalke und dem HSV drohen! Glaubt mir ihr halte Hoeneß wirklich nicht für nen Moneyballer wie Toney Bloom aber die größte Gefahr für deutsche Traditonsvereine ist die deutsche Vereinsmauerei
Kannst du mir erklären wie du auf die Idee kommst, dass dann „irgendwelche Fans“ die „Machtpositionen“ übernehmen? Der einzige Verein bei dem ein „Fan“ in einer entsprechenden Position war die letzten Jahre der mir spontan einfällt ist Hertha BSC?
Wieso sollte es denn irgendwie anders ablaufen als bei allen anderen Vereinen und bei Bayern bisher, dass Funktionäre entweder aus dem Verein, oder von anderen Vereinen die Positionen übernehmen?
verwechselst du hier nicht die Bayern mit den Boulevard-Reportern und Social Media-Selbtdarstellern drumherum? Ja, es gab Bayernfunktionäre in den letzten Jahren, die sich vom öffentlichen Geschrei zu sehr beeinflussen ließen, aber die sind weg, und zwar mMn genau deswegen.
echt? Schalke und der HSV sind an den Fans gescheitert? Hab ich anders erlebt, aber man lernt ja nie aus.
Können Fans aus Prinzip keine Fußballvereine führen? Welche Menschen können das dann und was qualifiziert sie dazu und was unterscheidet sie von „irgendwelche(n) Fans“?
Das tolle am Fußball ist, dass es in keiner anderen globalen Multimillionen-Branche so deutlich sichtbar wird, wenn Dilettanten am Werk sind. Siehe HSV, Schalke, Hertha.
Abstiege und Fast-Insolvenzen besorgen Wirtschaftsexperten und Unternehmer wie Kühne, Tönnies , Gegenbauer ganz ohne Fans.
Die würden sich alle als Fans bezeichnen und wenn Kühne den HSV hätte kaufen können und sie (der HSV) nicht in die deutsche Vereinsmaierei sondern in eine kapitalistische Struktur eingebettet wären, wäre der HSV möglicherweise der größte Verein Deutschlands.
btw. Bayern soll einfach Mitoma kaufen der war der beste Winger der Premier League, fand den auch fast geiler als Olise als der noch in der Prem war
Es gibt steiler Thesen, Kühne ist unfassbar reich, sogar in der PL gibt es wenige die reicher sind, die BuLi ist dagegen low buget, Hamburg ist eine reiche Stadt, dass so eine Stadt lange Zeit ohne Bundesligist war sagt eigentlich alles über die deutsche Vereinsmeierei aus
Die Vereinsmeierei ist ein Konsequenz von 50 + 1, mein ursprünglicher Punkt war dass sich die großen Traditionsvereine in De regelmäßig auseinandernehmen weil man sich bei so Vereinen. ohne finanzielle Konsequenzen für sich selbst, profilieren kann. Wird aber schon gut gehen für Bayern, im Moment würde ich mich als Fan eher sorgen dass die neue aufgestellte Scoutingabteilung bedenken bei Mitoma hat, one trick Ponys wie Gittens und Martinelli aber geil zu finden scheint
Ich glaub nicht das Windhorst das auch so sieht, hat der nicht sogar ne Agentur bezahlt die Gegenbauer in den Schmutz ziehen soll.
Ich würde sogar sagen Hertha und der HSV sind Musterbeispiele für Vereinsmeierei, hätten Windhorst und Kühne die Vereine wirklich besessen könnte man Urteilen wie inkompetent sie wirklich sind. Gut Windhorst hat sich in einen 50 + 1 Verein eingekauft und gedacht er kann Geld machen, das spricht nicht für ihn