Schlusskonferenz 215 – #24


#1

Wir haben mit Marvin Mendel (@marv2punkt0) und Sebastian Rose (@buzze) über den Spieltag gesprochen. Sind gespannt auf euer Feedback!


#2

Ein kleiner Gedanke, der mir aktuell immer kommt, wenn es um das Concussion Protocoll geht. Vielleicht ist das ein Punkt, den man im Royal mit den Erben nochmal aufgreifen sollte. Mein Eindruck ist, das kann nur von einer unabhängigen Stelle gemacht werden die nicht von den Vereinen kommt. Denn die werden im Zweifel “den einen wichtigen Spieler” lieber drinlassen befürchte ich.
Warum mit den Erben: Um zu diskutieren, inwieweit man da etwas an den Regeln ändern sollte. Unabhängige Ärzte an jedem Spiel die darauf nochmal gesondert spezialisiert sind? Strafen für Vereine, die ihre Spieler bewusst gefährden/ nicht raus nehmen trotz verdacht? Wie können und sollten da DFL und DFB eingreifen?


#3

Es ist ehrenwert von Dir, Max, dass Du den advocatus diaboli für Thomas Doll gibst und deshalb widerspreche ich Dir hier wohlwissend, dass du ggf. nicht ausschließlich Deine tatsächliche Meinung vertreten hast.

Alle Sachen die Doll für sich ins Feld führt (Verletzungen, individuelle Fehler) sind ja der Grund weshalb man ihn geholt hat. Das sind ja alles Faktoren die er abstellen sollte, weil der alte Trainer es nicht konnte. (Bis auf das mit der Fitness, aber das ist ja auch nur Dolls exklusive Einschätzung?). Wenn Doll sich auch nur irgendwie mit 96 beschäftigt hätte, dann wären ihm genau diese Baustellen bewusst gewesen - stattdessen präsentiert er sie jede Woche als Erkenntnis aus dem letzten Spiel. Das finde ich schon sehr verrückt.
Nach seiner ersten Niederlage mit dem Team sagte er “da muss ein kalter Nordwind wehen” und jetzt sagte er nach Stuttgart “da muss ein anderer Wind wehen” - er schafft es ja nicht mal die Sprachbilder zu wechseln! Da fragt man sich schon, wie genau er die Verschärfung der Verschärfung jetzt noch weiter verschärfen will.

Und das ist leider alles was von ihm hört und das ist einfach zu wenig und ich bleibe dabei: Ein Abstieg lässt sich nicht nur mit markigen Worten verhindern, wenn die anderen Absteiger einen Plan verfolgen. Deshalb war dieser Trainer für mich eben kein “legitimer Versuch”. D.h. auch nicht, dass ein Systemtrainer die einzige Alternative wäre. Ein Feuerwehrmann, der nur dafür sorgt, dass Beton angerührt wird und Standards geschunden werden hat für mich auch ein Plan - ohne dass an der Taktiktafel gezaubert wird. War Hannover nicht nach der Hinrunde das achtbeste Team im Verteidigen von Standards (meine ich wurde im Rasenfunk gesagt?)? Was wir unter Doll jetzt an Standardtoren kassiert haben, zeigt, dass er die Mannschaft in diesem basalen (und gut zu trainierenden) Part enormverschlechtert hat. (Ich weiß leider nicht, wo man solche Statistiken einsehen kann, aber da müssten wir ziemlich durchgesackt sein).

Ich frage mich halt: Was genau hat Doll denn den Verantworlichen erzählt, als er sich “beworben” hat? Ich stelle mir das ja in meiner Naivität so vor, dass gerade Kind (der alte Kaufmann!) und auch Heldt die potentiellen Kandidaten dann schon fragen: Wie willst du - in Anbetracht der erheblichen Personalprobleme und der vielen individuellen Fehler - die Wende schaffen? Da muss doch dann irgendein taktischer Plan diskutiert werden! Da kann doch Doll nicht einfach nur gesagt haben: “Ruhe reinbringen und mit den Spielern reden” um dann verduzt nach dem ersten Saisonspiel festzustellen, dass die Mannschaft nicht funktioniert. (Ich kann mir z.B. ganz gut vorstellen, wie das Gespräch damals mit Tayfun Korkut geführt wurde und wie er da eine Strategie präsentiert.) Womit Doll überzeugt hat, kann ich mir einfach nicht einmal ausmalen.

Daher ist es für mich irgendwie ein Zirkelschluss: Doll wurde geholt um die Mannschaft zu stabilisieren, weil sie zu viele individuelle Fehler macht und total verunsichert ist. Wenn er sich jetzt hinstellt und behauptete, dass er die Mannschaft nicht stabilisieren kann, weil sie versunsichert ist und zu viele individuelle Fehler macht - da schiebt man nicht nur die Verantwortung von sich weg, sondern offenbart, dass man die Probleme irgendwie verkannt und keine Lösungsansätze hat.

Das_Daw

PS: Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass Horst Heldt nicht mit in die 2. Liga geht (und selbst im Falle des Klassenerhaltes nicht bleibt). Irgendwie ist es um ihn recht ruhig geworden und rückblickend könnte das Theater um den Kagawa-Trade dann auch als Bewerbungsschreiben verstanden werden (weil er immer noch große Fische an die Angel kriegt - aber der Club nicht so kann, wie Heldt.) Nach seinen zweifachen Wechselambitionen würde es mich wirklich wundern, wenn er nicht auch versucht, den leckschlagenden 96-Tanker zu verlassen.

/edit: Also “widersprechen” bitte sportlich verstehen, als “interpretiere ich anders” und nicht als “meins ist die einzig wahre Wahrheit” :slight_smile:


#4

Ich schweige mal zu meiner persönlichen Meinung. :slight_smile: Du hast viele valide Punkte.


#5

Ich glaube, Doll wollte/will mit seinen Aussagen eine Trotzreaktion bei der Mannschaft bewirken. Also auf die Mannschaft draufhauen, damit die dann daraus Motivation ziehen.

Mich überrascht übrigens, dass ein Martin Schmidt bei diesen klassischen Trainerdiskussionen auftaucht. Das mag die Mainz-Brille sein, aber ich hätte ihm zugetraut, sowohl für Nürnberg als auf für Hannover vielleicht noch was zu reißen.


#6

Ja das war ja jetzt kein fishing for validation, aber ich fühlte mich von dem Segment selbstverständlich sehr angesprochen.
Es macht mich immer wieder fassungslos wie (von außen gesehen)anscheinend im Millionengeschäft Fußball völlig unfundierte Entscheidungen getroffen werden. Andere quälen sich durch zwei assessment Center runden und im verein wird alles aus dem Bauch heraus entschieden. Und wenn wir ganz ehrlich sind: es sprach von Anfang an mehr gehen das Projekt doll (unabhängig vom sportlichen Ziel klassenerhalt) als dafür.

Also wenn ich hier dann man im Forum rante, dann nimm es Bitte nicht persönlich.

Das_Daw


#7

Schade, daß beim Spiel Gladbach gegen Bayern zwei wirklich schlimme Fehlentscheidungen in Eurer Diskussion keine Erwähnung finden. Man stelle sich das Szenario vor, wenn Gladbach unter Mithilfe eines Foulspiels in Führung gegangen wäre. Ausnahmslos alle Medien hätten sich drauf gestürzt. Das Foulspiel zum Elfmeter war ein ganz schlechter Witz, erfährt nirgendwo auch nur den Hauch einer Erwähnung. Kann mir irgendwer beantworten, warum Zwayer sich das wohl eindeutige Foulspiel von Martinez gegen Elvedi nicht mal anschaut?


#8

Hab ich es nicht erwähnt, dass das 1:0 sehr zweifelhaft war? Dachte schon.

Zwayer hat den Zweikampf auf dem Feld gesehen und bewertet, dementsprechend groß war die Eintrittsschwelle für den VAR. Nur bei klarem Fehler hätte er es sich nochmal anschauen müssen. War aber eine kann-Entscheidung, wie Zwayer danach auch den Medienvertretern gesagt hat, die das auch aufgegriffen haben.


#9

Wer meint, Hannover hat noch ne Chance auf den Klassenerhalt, der sollte sich mal Kinds Aussagen zu Gemüte führen:

Er plant für die zweite Liga und an seiner Stelle würde ich mit dem Sportvorstand anfangen.

Ich hab mir Marvins These zu Tedesco mal durch den Kopf gehen lassen. Ist es wirklich besser, an Tedesco festzuhalten und ihm zur Hand zu gehen, damit er die Mannschaft aus dieser Krise führen kann.

Da ist was dran. Aber dann müssen die Spiele besser werden. Mit der Leistung von Düsseldorf gewinnt man keinen Blumentopf. Wiederholt sich das auch nur annähernd im nächsten Spiel, muß der Trainer gewechselt werden.
Aber vielleicht hakt man einfach mal die Saison ab, installiert das Spiel, das man im Sommer installieren wollte, sieht dann, woran es in der Manschaft noch hapert und kann sich dann im Sommer gezielt entsprechend verändern. Vielleicht nimmt das auch einfach mal den Druck von der Mannschaft und sie kann dann befreit aufspielen und hier und da noch Punkte sammeln, die sie sonst nicht geholt hätten.


#10

Der “Hannoverliebt” podcast hat mich noch auf Folgendes aufmerksam gemacht:

Doll hat der Mannschaft selbst überlassen, wie sie Standards verteidigen will. Da kann man jetzt natürlich sagen “er wollte neue Reize setzen, etc.”. Aber doch nicht vor diesem wichtigen Spiel gegen Stuttgart! Das kann er vor Hoffenheim oder so machen, aber du kannst doch nicht einer total verunsicherten Mannschaft vor dem Abstiegsendspiel sagen: “Bei Standards mache ich euch keine Vorgabe, überlegt euch selbst wie ihr da wen decken wollt.”
Hannover 96 sind nicht die Golden Stade Warriors und Thomas Doll ist nicht Steve Kerr - das sind zwar alles Profis auf dem Platz, aber d.h. ja nicht, dass die auch in der Lage sind alleine ein gutes Standardverhalten zu ersinnen. Gerade vor dem Spiel gegen Stuttgart, muss ich meine Mannschaft doch bestmöglich vorbereiten und meine Mannschaft auf deren (no offense: beschränktes) Offensivpotential vorbereiten. Ich komm mir ja schon vor wie der letzte Stammtischpilot, aber wenn nichts läuft, dann wenigstens die Standards nicht vergeigen. Der Mannschaft in so einer Situation mehr Verantwortung zu übertragen (obwohl sie doch laut eigener Aussage so überfordert ist) zeugt einfach von einer merkwürdigen AUffassung der Realität.

Immerhin erhellt es ein wenig seine Aussagen nach dem Spiel: Der hat auf ihr Verhalten bei Standards eindreschen können, weil er dafür die Verantwortung schon weggeschoben hat… Da hätten wir uns für die Rückrunde aber wirklich auch einfach Steven Cherundolo als Glücksbärchi an die Seitenlinie stellen können.

Das_Daw


#11

Das Problem bei Schalke ist, dass man so eine Saison in deren Selbstverständnis nicht einfach “abhaken” kann. Wenn Düsseldorf am Ende auf Platz 15 steht ist das super, aber wenn Schalke auf Platz 15 landet, ein Grund den Trainer zu schmeißen. Der ganze Verein (Verantwortliche, Trainer, Spieler auch Fans) sieht sich doch einfach viel besser. Schalke ist in genug Spielen in der Favoritenrolle und kann mit diesem Druck nicht umgehen. War ja auch in Mainz so. Wie viele Leute sagten nach den letzten beiden Spielen “Wie kann man nur GEGEN MAINZ !!!11elf! so schlecht sein.” Verliert Düsseldorf dieses Wochenende 0:4…ja mei, passiert halt mal.


#12

Ich denke, das ist alles eine Frage der Kommunikation. Sagt man den Fans klipp und klar, daß man ein neues System installieren will, da man eh nicht mehr Europa erreicht und deshalb aus der Not eine Tugend machen möchte, dann werden sie den Weg mitgehen.
Und man soll nicht unterschätzen, wenn offensiver gespielt wird, dann haben die Spieler mehr Lust und gehen engagierter ans Werk. Die Spieler haben auf Dauer keinen Bock auf Mauerfußball. Ausserdem haben die Spieler dann den Kopf damit voll, das neue System zu lernen. Und sie denken nicht mehr drüber nach, wie schlecht es doch im Moment alles ist usw.

Der Weg wäre nicht ohne Risiko, aber das ist der aktuelle Weg auch nicht


#13

Erstmal das Lob: Toprunde! Wieder muss ich Max Moderationsskills loben, wenn die Gäste in einem solchen Zwiegespräch sind sich einfach zurückhalten und nur hin und wieder eine kleine Frage einwerfen! :+1::+1: (die Fehler werden weiter unten “gepickt” :wink: )

Nun zum Inhalt:
An der ganzen Tedesco Diskussion gibt es zwei Dinge, die mich stören:
Erstens wird er überall als Fachmann bezeichnet und seine Kompetenz nicht in Frage gestellt und zweitens werden das Umfeld, die Spieler, der Sportdirektor, usw. in die Verantwortung gezogen.
Woher kommt denn der unumstürzliche Glaube das Tedesco so kompentent ist? Weil er gut reden kann? Ich weiß aus Erfahrung, dass man damit viel wettmachen kann, aber ich habe seine Kompetenz noch nicht gesehen. Es wird doch immer darüber diskturiert, dass S04 mit wahnisinnigem Glück letztes Jahr Zweiter wurde. Ist er also jemand der Glück in einer Mannschaft forciert? Manchmal habe ich das Gefühl, dass da vor allem das 4:4 Derby letzte Saison überbewertet wird. Seit diesem Spiel (dessen erste Halbzeit voll in die Hose ging) wurde er irgendwie auf ein Podest gesetzt. Wenn man aber den zweiten Punkt anschaut, dann muss man sagen, dass was für alle sichtbar im Argen liegt, auf dem Platz, liegt vor allem in seinem Verantwortungsbereich. Wieso ist man dann immer so schnell es auf alles andere zu schieben? Ganz ehrlich, den Kredit den Tedesco in der Öffentlichkeit hat, hätte ich gerne bei meiner Bank!

Dann zur TSG, again. *seufz* Ich finde ja gut, dass auf die Verletzten (die übrigens fast immer ohne Gegnereinwirkung entstehen!) rekurriert wird, aber ich sehe die Probleme tiefer und da wo sie schon länger liegen.
Meiner Ansicht nach ging das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. Wiedereinmal hat es gedauert ins Spiel zu kommen, diesmal etwas schneller, eben nach etwa 25 Minuten. Was vorher geschah, war aber die Ursache für die erste Gelbe von KASIM ( :wink: )Adams. Die Eintrach kam immer wieder mit viel Tempo durchs Mittelfeld, oft als Folge von viel zu einfachen Ballverlusten.
Durch die dünne Personaldecke war klar, dass Adams nicht ausgewechselt werden konnte und gegen so viel Tempo in der Offensive musst du vielleicht später im Spiel dann mal die Gelbe ziehen und wenn du schon eine hast, tja.
Was noch auffiel war, wie stark manch einer körperlich nachgelassen hat gegen Ende und dass Joelinton und Amiri auch Doppelsechs können (zumindest im 4-4-1), ach ja und starkes Spiel von Brenet!

Provokante These: Genau das ist ein Hinweis darauf, wieso die Struktur “Verein” für ein professionelles Unternehmen wie einen Bundesligaclub ungeeignet ist


#14

Naja, das werde viele Fans auch unterschreiben. Weder HSV- noch Stuttgart-Fans träumen ja in der Regel von Platz 5, wenn sie halbwegs realistisch sind. Aber wenn Schalke sagt, wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz…käme das so gut an? Ich glaub eher weniger…

Naja, er ist eine sehr moderner Trainer, gut ausgebildet (Jahrgangsbester, nicht?) usw. Er ist halt unerfahren. Das ist wohl ein Problem, wenn schnell Unruhe aufkommt und man immer die Hypothek der ersten 5 Spiele mit sich rumschleppt. Stellt man um, macht man taktisch so weiter? Ein junger Trainer macht da einfach Fehler und auf Schalke verzeiht man die offenbar nicht so schnell. Die Saison einfach abhaken geht da einfach nicht.


#15

Wenn ich mal eine wahrscheinlich dumme Frage stellen darf @GNetzer:

Max, Du hast eine Statistik zitiert, nach der der VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen 100 lange Bälle gespielt habe von denen 51 beim Mitspieler auch ankamen.

Wie soll das denn gehen in 90 Minuten? Haben die mit mehreren Bällen gespielt? Oder was wird da als langer Ball gewertet? Oder anders gefragt: Was habe ich schon wieder komplett falsch verstanden?


#16

Langer Ball = langer Pass


#17

Danke. Aber das beseitigt meine Verwirrung genau gar nicht.

Ist denn irgendjemand anwesend, der sie mit mir teilt? Oder wenigstens sieht, was ich falsch verstehe und mein Missverständnis aufklären kann?

Ich meine, nach meinem Verständnis schlägt man einen langen Pass, der wird angenommen, verarbeitet, in eine weitere Situation gebracht, die versandet, der Gegner schlägt den Ball zurück, der wird gewonnen, verarbeitet, erneut wird ein langer Ball geschlagen.

Diese Kette an Ereignissen dauert doch mindestens eine Minute.

Wie geht das 100 mal in 90 Minuten?

Und selbst wenn ich berücksichtige, dass in 49 von 100 Fällen der Ball nicht ankommt und dieser Teil: [der Ball wird angenommen, verarbeitet, in eine weitere Situation gebracht, die versandet, der Gegner schlägt den Ball zurück] nicht zutrifft und - im einfachsten, aber wohl kaum immer zutreffenden Fall - zu übersetzen ist in: [der Gegner schlägt den Ball zurück]. Dann kostet doch auch dies Zeit.

Und da habe ich noch gar nicht berücksichtigt, dass es

a) wohl hoffentlich in diesem Spiel auch noch andere Ereignisse gab und

b) die Nettospielzeit wohl kaum bei 90 Minuten lag.

Also, mich irritiert das. Aber bleibe ich der einzige, den das irritiert, dann sei es so.

ps: Weltklasse-Profilbild


#18

Laut Opta ist ein langer Pass ein Ereignis, wenn der Ball eine Distanz von etwas mehr als 22 Metern zurücklegt. Lange Pässe beziehen sich auf alle Passarten - Flanke, Lob, Flachpass.


#19

Okay, das lässt das alles irgendwie plausibler erscheinen. Weil solche Bälle ja wohl innerhalb eines Spielzuges mehrfach gespielt werden können (links, rechts, vor und zurück - ja, das…).

So richtig befriedigt dies meine Irritation immer noch nicht. Aber ich hake das jetzt einfach mal unter “geht nur mir so und geht so sehr nur mir so, dass niemand mein Missverständnis soweit versteht, dass er es aufklären könnte” ab. Man soll ja nie Fehler bei anderen suchen, wenn die Möglichkeit besteht, dass man nur selber zu dämlich ist.

Filed under: Gespräche über Sportarten, die man nie selber ernsthaft betrieben hat.


#20

Im nächsten Jahr muß natürlich wieder mehr Erfolg kommen, aber mir geht es darum, das Spielsystem JETZT zu ändern. Das wird wahrscheinlich nicht gleich funktionieren, aber deshalb ja die Kommunikation mit den Fans.

Die Saison ist eh für den Arsch