Schlusskonferenz 217 - #26

#1

Gemeinsam mit Mara Pfeiffer (@Wortpiratin) und Max Bergmann (@MaxBergmnn) habe ich den 26. Spieltag besprochen. Bin gespannt auf euer Feedback!

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#2

Nur eine kleine kurze Anmerkung: Auch ich bin kein Doll-Fan, aber die Hannover Analysen werden immer wieder an der Person Doll festgemacht. So schlecht wie in viele sehen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Als Person ist er sehr unsympathisch, aber vorsicht vor dem Halo-Effekt

Es auch bei anderen Podcast immer das Hauptthema

#3

Als erstes möchte ich mich für den tollen Podcast bedanken. Es ist mir eine Freude nach jedem Spieltag die Schlusskonferenz zu hören. Tolle Arbeit!

Nur dieses mal bin ich als Schalke Fan :slight_smile: nicht so ganz zufrieden.

  1. Aussage Jochen Schneider auf der PK: “Wir werden in dieser Konstellation die Saison 2018/19 bis zum Ende spielen”. Also Huub Stevens, Büskens, Asamoah und Kreuzer bleiben bis Saison Ende. Es wird kein anderer Trainer für diese Saison gesucht.

  2. Ich habe alle Schalke Spiele in dieser Saison gesehen und fande schon dass zu erkennen war, welche Ideen Huub mit Rudy und Uth zum Beispiel hat. Anders als Tedesco hat Stevens Uth viel weiter vorne spielen lassen, dadurch gingen seine Laufwege mehr hinter die Abwehrkette. Als Beispiel nenne ich jetzt mal das Abseitstor oder die 100 prozentige Chance nach Steckpass von Rudy. Gerade diese Rolle, sich in den Zwischenräumen zu bewegen und Steilpässe spielen, habe ich in Ansätzen erkennen können bei Rudy. Das Vorne nicht alles gut war und es oft bei Ansätzen blieb, war für mich nicht so überraschend. Es wird diese Saison wahrscheinlich auch nicht mehr alles spielerisch klappen. Aber damit komm ich zum nächsten Punkt:

  3. Was ihr überhaupt nicht angesprochen habt ist die Stimmung. Meiner Meinung nach ist Sie mit ein großer Grund für den Trainerwechsel und für die Entscheidung Stevens, Büskens… Bis Saison Ende. Gerade Die Eurofighter sollen wieder einen neuen Zusammenhalt beschwören. Stevens wird die Mannchaft nicht mehr grundlegend taktisch neu einstellen, das werden in dieser kurzen Zeit wenige andere Trainer können. Doch es hilft schon sehr, wie man gesehen hat, wenn nicht nach jedem Fehlpass gepfiffen wird. Gerade das hat es Leipzig schwerer gemacht, ich denke viele Spieler von Leipzig dachten “haja lassen wir sie anlaufen in der 2ten Halbzeit, irgendwann kippt es und dann schlagen wir zu”. Was Ragnick nach dem Spiel auch so ein bisschen angedeutet hat.

So das war jetzt mein Senf dazu :wink:

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#4

Hm, aber ich finde schon, dass der Trainer zu Recht im Mittelpunkt steht. Denn man hat ihn ja geholt, um eine Veränderung herbeizuführen und an diesem Maßstab muss sich Doll halt messen lassen. Da fällt es ihm halt auf die Füße, dass er zum fußballerischen bis jetzt ganz wenig beigetragen und gesagt. (Keine Äußerungen zur Taktik, Aufstellung, Trainingsinhalten, etc.) Es wird seit Wochen (!) die offensichtliche Standardschwäche im Training nicht von Doll angegangen und ansonsten glänzt er auch nicht gerade mit Ideen. Die Umstellung auf Viererkette ist dem vernehmen nach auf Grund von Druck aus der Mannschaft erfolgt und sein Steckenpferd “Motivation” ersetzt offensichtlich nicht defensive Zuordnung oder ein Offensivkonzept (was mehr als eine Halbzeit leidlich funktioniert).
Summa summarum: Doll bietet halt wenig taktisches / fußballerisches an, über das sich diskutieren ließe und wenn (Vernachlässigung von Standards) dann selten im positiven Sinne. Stattdessen beherrscht er mit seiner Persönlichkeit und seinen polemisch bis weltfremden Ansichten schließlich die Pressekonferenz und den anschließenden öffentlichen Diskurs. Dafür sorgt er durch die Auswahl seiner Themen (Klaviatur wie Max das nannte) aber selbst, da er jede Woche mit aller Energie eine neue Welle reitet - ganz egal wie der Wind steht. Am Spiel der Mannschaft ändert sich wenig, nur der Trainer haut jede Woche auf was anderes drauf - kein Wunder also, dass niemand um ihn herumkommt.

Das_Daw

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#5

@ Das_Daw ich stimme Dir in allen Punkten zu. Wie gesagt ich bin kein Doll-Fan und finde ihn auch seltsam, nein eher arrogant. Aber ist die Mannschaft von Hannover vielleicht einfach nicht besser? Das Verletzungspech war enorm und eine Mannschaft wie in Hannover kann das schlecht auffangen. Ist nicht eher das Management und das Präsidium für die Misere verantwortlich. Was hätte Doll gruppentaktisch und individualtaktisch besser machen können. War dies überhaupt möglich? Diese und weitere Punkte fehlen mir in der öffentlichen Diskussion. Kloppo ist ein Menschenfänger und weiß sich sehr gut zu verkaufen, dennoch hat er in seiner Karriere wie jeder andere auch Fehler gemacht, aber ihm verzeiht man diese mit einem Augenzwinkern. Doll hingegen kann machen was er will.

#6

Doll hat einfach von Beginn an unglücklich agiert, und mir stellt es sich so dar, als ob er durch diese Art die schlechte Lage von Hannover keiner Verbesserung zugeführt, sondern sie weiter verschlimmert hat. Er hat sich jedenfalls nicht als Hoffnungsträger entpuppt, der ein neuer Trainer sicher immer auch sein soll. Er erscheint mir eher als zusätzlicher Abtörner…
Insgesamt - um das mit Doll und Hannover nun nicht zu hoch zu hängen, schließlich war der Schwerpunkt ja eigentlich Mainz 05 bzw. das Spiel Bayern München gegen Mainz 05… :wink:) - hat mir diese Schlusskonferenz übrigens TOP gefallen!
Zwei gut informierte Gäste mit Ansichten und Schlussfolgerungen, die ich sehr gut nachvollziehen konnte und sympathisch fand.
Kannst du, Max, womöglich noch die Veranstaltung am Samstag, bei der du auftrittst/moderierst, in die Shownotes setzen?
Vielleicht sehen wir uns.

#7

@GNetzer: Good show as always. I haven’t finished listening yet so I will withhold final judgement but I doubt the entire affair is going to derail completely in its ultimate stages. :wink:

Just a few words on high crosses though if I may, a pet peeve of yours which is fast becoming a perennial issue on your show (a very amusing one, incidentally, which I quite like :slightly_smiling_face:).

I share your almost instinctive dislike for high crosses. Their conversion rate is abysmal and they are usually not a sign of a very refined brand of football. They also always smack a little bit of helplessness and a lack of creativity and better ideas. Would you associate a Pep Guardiola with a high-cross-dominated game? Rather not. Would you associate a „Big Sam" Allardyce with a high-cross-dominated game? You bet. So I get where you’re coming from.

However, if you look at it soberly, you might find a certain line of argumentation for why high crosses may be of value in a game that at least seems to have some validity to it (have I phrased this carefully enough? :joy:).

A. The statistical argument: simplicity, time and frequency. High crosses do not require a lot of preparation or elaborate build-up play. They can be driven from several large areas on the pitch, e.g. from almost anywhere in midfield or the two wide areas close to the opponent’s goal line. They can be executed quickly, it hardly takes more than a few seconds to get the ball to the crossing player and for him to deliver the cross. Thus, you can kick a LOT of crosses without great effort in any one single game.

Now each individual cross may have almost no chance of resulting in a goal, but just deliver enough of them and you WILL score. And given how simply and quickly they are done, you can make frequent use of them and might even score several times in a game.

B. The player quality argument: I know that you watch a great deal of football. My dose isn’t nearly as high as yours but I get the impression that we have been seeing an increasing number of players who have become quite adept at driving crosses lately. Trent Alexander-Arnold in the EPL or Philipp Max in the Bundesliga come to mind. (And there are more. I can think of a number of games in the EPL, BL, and CL recently where this realisation struck me specifically but not of the players involved.) It seems to me that their crosses result in significantly more goals than the statistical average, which actually might make them a useful tool.

If my supposition were in fact true and the quality of crossing on the rise (at least with some players), this would add a whole new layer to the discussion about a cross’s value in a game and how backward a means they really are in modern football.

I’m looking forward to your take on this (all of yours)!

EDIT: By the way, I DO understand German. So please don’t feel compelled to answer in English, German suits me just as fine.

#8

Selbstverständlich hängt vieles auch am Management - in meinen Forumsbeiträgen in den letzten Wochen habe ich daher ja auch kaum ein gutes Haar an Heldt und seinem Team gelassen. Da gibt es vieles was an der Kaderzusammenstellung und Transferpolitik (und zwar bereits auch Hypotheken aus der Vergangenheit: Jonathas) zu kritisieren ist, was ich aber hier nicht alles wiederholen möchte.

Wie ich bei der letzten oder vorletzten Schlusskonferenz zu Doll aber bereits geschrieben habe: Die Verletzungsmisere war schon VOR Dolls Verpflichtung ein gigantisches Problem. Genauso wie die individuellen Fehler von wichtigen Spielern (Anton, Schwegler, ggf. Walace und Co.) auch schon VOR Doll der Grund waren, warum Hannover in den Keller rutschte. Genau diese Herausforderungen hat Breitenreiter nicht beheben können (bzw. das Management hat ihm nicht mehr zugetraut diese noch zu beheben). Dann kommt es zum Trainerwechsel, den ich nicht gut fand, aber der wie Max ja in den Folgen immer argumentiert durchaus ein legitimes Mittel ist. Die oben genannten Probleme (Kaderzusammenstellung, Verletzungsanfälligkeit, individuelle Verunsicherung, kein Abwehrverhalten, kein Drang nach vorne, etc.) waren da ja bereits ausgemacht. Dann holt Heldt Thomas Doll (Kind favorisierte hier wohl Slomka, ich sogar vielleicht Tayfun Korkut), der mit dem Konzept antritt, die Mannschaft wieder motivieren zu wollen. Aber nach JEDEM seiner ersten Spiele als Trainer fällt er regelmäßig aus den Wolken und ist ganz erstaunt über die eben aufgeführten Probleme. Und dann sagt er (sinngemäß) auf der PK, dass er in Anbetracht der Verletzten, Verunsicherung und individuellen Fehler die Wende nicht schaffen kann. Aber (und das zielt ja auch deine Frage, was Doll denn in Anbetracht der Misere eigentlich machen soll) diese ganzen Baustellen sind doch der Anlass für seine Verpflichtung gewesen; es sind alles Probleme gewesen die er lösen sollte. Die kann er jetzt nicht anführen als Gründe, warum er eben diese Sachen nicht lösen kann. (Denn bleiben nur Zirkelschlüsse: “Ich kriege die Verunsicherung nicht aus der Mannschaft, weil die Mannschaft nach wie vor verunsichert ist.”)

Und hier ist mMn dann auch wieder die Frage ans Management zu richten: Mit welchem Plan ist denn Doll geholt worden? Welches Konzept hat er denn vorgelegt? Und da muss ich nach zwei Monaten Doll sagen: Das kann ja kein taktisches oder strategisches Konzept gewesen sein! Max sagt zwar immer im Podcast, dass ein Systemtrainer 96 in so einer Situation nicht retten kann, aber man braucht doch dennoch irgendeine Idee wie das Gewusel auf den Platz zu strukturieren ist, um ggf. noch Erfolg zu haben - und zwar IN ANBETRACHT der bestehenden Verletzungsmisere, die es ja bereits dort gab. Die Verletzungen kamen ja nicht über Doll, sondern die warn vorher schon da. Mir ist schleierhaft wie ich einen Trainer holen kann, der für den einsatzfähigen Kader keinen Plan mitbringt!

Stattdessen probiert Doll seit Wochen ein bisschen rum und spielt im wesentlichen Sachen, die Breitenreiter so auch schon hat spielen lassen. Die wichtigste taktische Neuereung (4er Kette) hat ja schon die Mannschaft durchgesetzt. Von Doll kommen halt 0 Impulse: Weder schafft er es defensive Stabilität herbeizuführen, noch (von zwei Halbzeiten mal abgesehen) ein Offensivspiel zu etablieren, etc. Und da hat @Tarantandy recht: Er verschlimmert es sogar noch. Das Verhalten bei offensiven und defensiven Standards war schon bei Breite nicht toll, aber bei Doll ist die Mannschaft da jetzt komplett durchgesackt. Trauriger Tiefpunkt war dabei ja, dass er der Mannschaft in der Woche vor dem Stuttgartspiel selbst überlassen hat, wie sie bei Standards agieren will. (“Überlegt euch mal selbst ob ihr Mann- oder Raumdeckung spielen wollt und wie ihr euch dann aufstellt.”) Hat Stuttgart in dem wichtigen Make-oder-breakspiel mit 3 Standardgegentoren belohnt. Das Coaching ist unterirdisch. Als der Skyseitenlinienkommentator dann im Spiel gegen Augsburg zugeschaltet wurde und es hieß “beide Trainer coachen schon das gesamte Spiel engagiert von der Seitenlinie” habe ich nur gedacht: Doll brüllt vermutlich “lauf hin da” und “pass doch raus” aber “coachen” im Sinne von der Mannschaft taktische Anweisungen geben traue (Lasst euch in der Viererkette hinten nicht so zusammenschieben, etc.) traue ich ihm nicht zu. Neulich haben sie im "hannoverliebt"podcast mal vom Training berichtet: Da wird 20 Minunten stumpf 5 vs 4 Angriff gespielt ohne dass Doll einmal unterbricht (und der Abwehr mal sagt was sie falsch macht) oder im Nachhinein alle zusammenholt und da was erklärt. Da ist es kein wunder, dass die Abwehr am Wochenende dann wieder herumirrt - da gibt es von der Seitenlinie halt keinen (nicht genug / den richtigen) Input. “So kannste in 2019 nicht mehr Bundesliga.” (Hätte der Menschenfänger Klopp dann vielleicht wieder so raugehauen ;))

Klopp hat auch deshalb mehr Kredit, weil man ihm einfach Sachverstand und einen Plan unterstellt (und er das nachgewiesen hat). Doll ist nicht nur auf Grund seiner Kommunikation mit der Öffentlichkeit aus der Zeit gefallen, sondern auch auf Grund seiner Fähigkeiten und Vorstellugen von coaching. Deshalb kreiselt vermutlich auch alles immer zu seiner Person zurück, weil die eben nicht nur in der öffentlichen Darstellung Angriffsfläche bietet, sondern einfach auch beim “Handwerklichen”. Unsympathisch sein und keine Ahnung (oder zumindest den Eindruck von Inkompetenz / Planlosigkeit vermitteln) haben ist die denkbar schlechteste Kombination.

Das_Daw

PS: Was gruppen und individualtaktisch jetzt anders laufen sollte, kann ich nicht so gut sezieren wie andere. Aber ich denke, dass ein Trainer die Standardschwäche direkt hätte erkennen müssen und durch fokussierte Training wenigstens hier sowohl offensiv als auch defensiv einiges hätte bewirken können - auch wen aus dem Spiel heraus erstmal nichts besser wird. Aber wenn man dann vielleicht einfach nicht jedes Spiel 1-3 Tore nach Standards kassiert, dann stabilisert das ja vielleicht auch schon ein wenig. Und da geht es ja um Stellungsspiel und Co. - das kann ich halt auch mit dem Rumpfkader egal in welcher Besetzung trainieren. Vielleicht kriegt man es auch hin, dass dann mal ein eigener Standard gefährlich vors Tor segelt, weil die ausführenden Schützen den Ball nicht in den ersten Verteidiger dreschen.
Individualtaktisch: Er hat beim ersten Spiel Weydandt ohne Not auf der Bank schmoren lassen und stattdessen Jonathas 90 Minuten laufen lassen, der eine Woche vorher von Breitenreiter als “für maximal 20 Minuten fit” bewertet wurde. Dann hat er auch wieder mit Haraguchi als Außenverteidiger experimentiert, obwohl das die einzige Position im Kader ist, wo zu dem Zeitpunkt keine Verletzen zu beklagen waren, sondern alle vier fit waren). Dass Haraguchi vorne besser wirkt haben wir ja gegen Augsburg bewundern können. Dann legt er sich auf Korb als RV fest, der unter Breitenreiter glaube ich 3 Spiele gemacht hat und überhaupt nur weitere drei im Kader war und sonst aussortiert. Klar da kann man jetzt immer argumentieren, dass das die Maßnahmen sind, mit denen der neue Trainer dann frischen Wind reinbringen will, aber wenn dann keine Erfolg eintritt, der ihm Recht gibt, dann sieht es nach kopflosem Aktionismus aus.

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#9

Ich konnte mir die Schlusskonferenz noch nicht anhören, aber ich finde die Kommentare, die bei der Allgemeinen Zeitung in Mainz, bei der ja auch die Wortpiratin schreibt, mal wieder sehr typisch und exemplarisch für den …sagen wir komplizierten Stand bei Schwarz und Schröder. Beide scheinen mal wieder für die Internettrolle (es liest sich wirklich so als ob da ein paar FCK-Fans Fake-Accounts erstellt haben). Hier mal ein kleines Beispiel:
> Woche für Woche immer das gleiche Geschwätz. Beide sollten endlich so ehrlich sein und eingestehen, das sie nicht in der Lage den Negativtrend aufzuhalten. Man kann von diesem Personal nicht anderes erwarten. H. Schröder, hat mit seiner Einkaufspolitik Fehler gemacht
> die er nicht mehr abstellen kann. Nach der Vorsaison muss man jetzt feststellen, das die
> Qualitätsansprüche nicht mehr vorhanden sind. Für mich ist H. Schröder der Hauptschuldige
> an diesem Negativtrend. Auch H. Schwarz besitzt nicht die Qualität für die 1. Bundesliga,
> aber was soll er machen ? Im wurden von einem Supermanager Spieler zu VerfĂĽgung gestellt
> deren Leistungen fĂĽr 1. Liga nicht vorhanden sind. Sollten die 05 trotzt dieser Misere den Abstieg vermeiden (was ich mir wĂĽnsche) muĂź aber in der neuen Saison ein neuer Manager
> und ein neuer Trainer schnellstens gefunden werden.

Ich weiß natürlich, dass es solche Leute auch bei anderen Mannschaften gibt, wenn´s mal nicht läuft und vielleicht sehe ich das nur aufgrund selektiver Wahrnehmung. Verstehen kann ich diese Lust, den eigenen Verein niederzumachen, trotzdem nicht…

#10

I remember an article about Alex Ferguson at spielverlagerung.de that followed this argument and stated it as a strength the 90s United developed under him. I always have to think about this when Max mentions his views on the show!

#11

Eine sehr gute Sendung. Finde, dass die Wortpiratin fachlich absolut top ist. Leider verwendet sie in jedem zweiten Satz “tatsächlich”. Ansonsten vielen Dank.

#12

Es hat mal jemand jedes “tatsächlich”, das ich in einer Saisonvorschau vor zwei (?) Jahren gesagt habe, aneinander geschnitten. Das waren 1:30, glaube ich… Finde es leider nicht mehr.

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#13

Tatsächlich schreibt diese Geschichten nur der Rasenfunk.

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#14

Mir ist das auch ein totales Rätsel, woran die Leute sich da Woche für Woche abarbeiten… Und schade ist es noch dazu.

#15

Es. Tut. Mir. Leid. (Mir fällt das beim Reden schon auf teilweise, aber je mehr ich mich darum bemühe, es zu lassen, umso häufiger rutscht mir das Wort raus. Tatsächlich!)

#16

Der Hobbypsychologe in mir sagt: Es gibt/gab einfach einen Identitätsverlust, der mit einer “Früher war alles besser”-Denke gefüttert wird. Wenn Schwarz in vier Jahren Trainer in Dortmund wird und dann Bo Svensson Nachfolger wird, gibt´s auch die üblichen Verdächtigen, die auf einmal Schwarz toll fanden und sagen, jetzt geht´s in die Dritte Liga…

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#17

Schöne kompakte Sendungen.

Zur Einschätzung der Effizienz der Eintracht gegen Nürnberg (und auch in Mailand) vielleicht ein Einwurf bzgl. der mentalen Frische. In einigen Szenen - in beiden Spielen - hat gerade der Tick gefehlt Präzision gefehlt, die z.B. noch gegen Hoffenheim beim 3:2 da war (nach einer Woche Pause). Aus Frankfurter Sicht darf man halt nicht vergessen, dass man 13 Spiele (** mindestens zwei mehr als jeder Bundesligist mit europäischen Verpflichtungen**) in 8 Wochen hinter sich gebracht und bereits gegen die Tabellenplätze 2, 3,4,8 und 9. gespielt hat sowie zwei CL-Absteiger in der UEL aus dem Wettbewerb genommen hat. Hinzu kommt die unglücklich Terminierung des Auswärtsspiel in Düsseldorf montags vor dem Rückspiel in Mailand.

Dass man sich gegen NĂĽrnberg (und phasenweise auch gegen den DĂĽsseldorf) vielleicht mit 70% bis 80% Einsatz spielt und am Ende vielleicht die letzte Konsequenz fehlt, ist natĂĽrlich dann nachvollziehbar.

Die Ausgangssituation für den Schlussspurt ist eigentlich. Mn hat im April und Mai jeweils maximal 2 englische Wochen und mit den Tabellenplätzen 16,15 und 14 nun drei mehr als nur gewinnbare Spiele. Der Endspurt startet dann mit dem Auswärtsspiel in Wolfsburg. Danach weiß man auch, ob und wie es in der UEL weitergeht und hat dann genau 52 Wochen nach dem Pokalsieg erneut als Partycrasher in München zu agieren.

#18

Das braucht dir nicht leid tun. Meine Kollegin war mir mal sehr dankbar, dass ich sie darauf aufmerksam gemacht habe :).