Schlusskonferenz 225 - #34

#1

Gemeinsam mit der Saisonvorschau-Kombo aus Nele Hüpper (@HippHuepp) und Chris Ramm (@rammc) haben wir Spieltag 34 besprochen und diese Topelf der Saison bestimmt:

#2

Schon lustig, da wird bei Gladbach gegen Dortmund von einem Duell der Enttäuschten (war ein Zitat aus der Zeit?) gesprochen. Was war dann das Duell Schalke gegen Stuttgart - das Duell der Super, super, super Enttäuschten? :slight_smile:
Auch wenn es für BVB nicht zur Meisterschaft gereicht hat, war das eine tolle Saison.

#3

Du nimmst den gag vorweg, den ich anderthalb Stunden später in der Sendung mache! NO SPOILERS!!!

:joy:

#4

Die Kritik an Marco Reus ist für mich nicht nachvollziehbar, “unsportlich” etc. Letzten Endes hat er meiner Auffassung nach ein Gefühl geäußert bzw. seine eigene Einschätzung. Hätte er den Schiedsrichter anbetteln sollen das Tor zurück zu nehmen? Nachdem es dieser in mehreren Sequenzen gesehen hat und Reus lediglich in der Aktion.
PS: Kein BVB Supporter

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#5

Danke für die GOT Podcast Empfehlung. Ich bin gerade am Lesen und da klingt mir ein Podcast der das Ganze Kapitelweise bespricht, sehr interessant.

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#6

Wo steht in der Grafik der Trainer (Funkel), der unter den drei Expert*innen ja gar nicht zur Diskussion stand? :wink:

#7

Habe ich mich irgendwie verhört oder habt ihr tatsächlich bei Hannover mehrfach vom direkten Wiederabstieg gesprochen? :thinking:

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#8

Das ist wirklich eine abenteuerliche Forderung. Soll er am 34. Spieltag auf ein Tor verzichten, bei dem wirklich nicht ganz klar ist, dass der Ball aus ist? Wie soll er das überhaupt erkennen?

Wenn er jetzt absichtlich Hand gespielt hätte, ok. Aber bei so einer schwierigen Sache ist das wirklich lächerlich

#9

Muss sagen, dass ich die Folgen zum Hin- und Rückrundenabschluss immer sehr toll fand, da du meistens Gäste mit Fachwissen (zu jedem Club) auf Augenhöhe hattest, zB Tobi Escher, Martin Schneider oder eben Chris von Miasanrot. Die Aussagen von Nele haben leider Eure tollen Diskussionen manchmal ad absurdum geführt, wenn auf 5 Minuten exzellente fachliche Analysen ein “ja bei denen läufts halt” oder einen “keine Ahnung was mit denen ist” kam. Dann kamen etwas abrupte Themenwechsel, war aus meiner Sicht ein kleiner Killer beim Zuhören.

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#10

Also hör deine Sendungen lieber Max sehr gern.
Ich bin allerdings immer wieder und vorallem in dieser Saison der Meinung das die Gladbacher immer wieder zu schlecht weg kommen. In der Hinrunde war das Team nicht so gut wie es der Tabellenplatz aussagte und die Rückrunde war ja so schlecht das nicht mal der “enttäuschende” 5. Tabellenplatz noch zu gut war. Auch find ich dann den Zuspruch zu Hecking schwierig der ja nun mal Trainer dieses Teams ist welches ja nicht so gut sei. Natürlich hast du vll nichts persönliches gegen die Gladbacher aber gefühlt kann es einem so vorkommen. Das du den Frankfurter Hype ein wenig mit schiebst sei dir mal verziehen.
Grüße

#11

In Teilen hat Hecking mit seinen Worten zum aktuellen Umgang mit Trainern nicht Unrecht, andererseits ist es auch nicht so, als hätte er sich die heutigen Mechanismen nicht auch schon zunutze gemacht, als er den FCN einst im Winter kurzerhand entgegen anders lautender Aussagen zuvor verließ. Mit diesen losen Bindungen heutzutage muss man sich dann wohl einfach abfinden.

#12

Hmm, ich hab mir den Podcast auch angehört und empfand die Aussagen von Nele sehr kompetent. Und wenn man nicht weiß, weshalb ein Verein nicht aus dem Quark kommt oder besonders gut performt, dann ist mir lieber, wenn jemand sagt “Ich weiß auch nicht, woran das liegt”, als daß man irgendeine an den Haaren herbeigezogene Erklärung liefert. Denn die Profis aus der Liga wissen auch nicht immer, woran es liegt, daß es so oder so läuft. Wenn es anders wäre, dann würde es diese “Anomalien” nicht geben und alles wäre straight am Etat abzulesen, wo ein Verein am Ende landet.

#13

Gladbach in den letzten 14 Saisonspielen 13 Punkte, und das leistungsgerecht. Wenn man Monatelang wie ein Absteiger spielt muss man dann auch damit leben dass das (aus Prä-Saison-Sicht natürlich erfreuliche) Ergebnis 5. Platz dann doch ein bisschen getrübt rüberkommt, trotz der fantastischen Hinrunde.
Zu Hecking: Er hat bestimmt mit seiner Kritik nicht komplett unrecht. Auf ihn selbst ist das aber nur bedingt anwendbar, weil die Zusammenarbeit mit ihm eben nicht im Erfolg beendet wurde, sondern in einer ganz schwachen Phase. Womit ich nicht sagen will dass man in so einer Phase automatisch den Trainer feuern sollte, aber aufgrund der Erfahrungen in den letzten beiden Jahren unter Hecking fand ich es mindestens nachvollziebar, dass man sich dann anders orientiert.

#14

Der Punkt ist vor Allem, dass Reus es gar nicht im Spiel gesehen hat, sondern die Aussage aufgrund von TV Bildern nach dem Spiel getroffen hat. Der kleine Aspekt scheint aber irgendwie verloren gegangen zu sein in der Stillen Post ¯_(ツ)_/¯ (keine Kritik an Nele, da das anscheinend viele nicht mitbekommen haben)

#15

Hallo zusammen,
zunächst möchte ich ein Lob aussprechen! Eure Sendung ist meist informativ und interessant. Gut gemacht und gut anzuhören. Jetzt aber zu meiner Kritik. Wie man meinem Nick entnehmen kann, supporte ich den VfB Stuttgart. Dies bereits seit 25 Jahren. Diese ewige Mär vom schwierigen Stuttgarter Umfeld, von den anspruchsvollen Stuttgarter Fans… …könnt ihr das nicht einfach lassen??! Es ist für einen Fan wie mich, der diesen Verein in jeder Situation die Treue hält, seit 10 Jahren eine Dauerkarte besitzt, Vereins- und Fanclubmitglied ist kaum noch zu ertragen wie diese erfundene Geschichte durch alle Medien hinweg, künstlich am Leben erhalten wird. Ich weiß nicht wer sich dies ausgedacht hat, aber es nervt. Ehrlich Leute, es nervt. Wir sind nicht beliebt in der Liga, okay. Muss auch nicht sein. Aber diese Story immer und immer wieder aufzuwärmen geht nicht und wird den Menschen nicht gerecht, die diesen wunderbaren Club unterstützen. Schaut doch mal wie viele Stuttgarter zu den Auswärtsspielen fahren. Das Stadion ist fast immer ausverkauft. Wer hat hier Ansprüche? Wie definiert man Ansprüche. Ich stehe in der Kurve, bin nah dran an den Menschen. Aus erster Hand kann ich Euch sagen, unser Anspruch, der Anspruch der Fans in Stuttgart ist es, eine einzige Saison lang nicht gegen den Abstieg kämpfen zu müssen, nicht drei Trainer zu erleben und Spieler die gegen Ihre Chefs spielen. DAS wollen wir. Eine ruhige Saison irgendwo zwischen Platz 10 und 13. Viel wichtiger als die Platzierung wäre einfach Ruhe. Hört doch damit auf, vom schwierigen Stuttgarter Publikum zu sprechen. Geht doch mal zu einem VfB Heimspiel in den Bereich Cannstatter Kurve, Untertürkheimer Kurve oder Kärcher-Tribüne. Da wird nicht mehr oder weniger gemeckert als in anderen Stadien. Aber die Stimmung ist immer super und kommt Energie von der Elf, dann gehen die Fans ab und geben diese zurück!! Es scheint einfach zu sein, die Lage beim VfB mit dieser Mär zu erklären. Aber Leute, die Fans und Stadiongänger sind es nicht, die diesen Club dahin gebracht haben wo er heute ist. Es stimmt, die Stuttgarter sind leicht zu begeistern, aber ist das etwa schlecht? Ist das ernsthaft schlecht?! Erzeugt das automatisch überhöhte Ansprüche? Ich glaube, dies kann man nicht unbedingt in einen zwingenden Zusammenhang setzen! Euphorie führt bei anderen Clubs zu den selben Ansprüchen, zumindest bei dem Einen oder Anderen. Aber die Mär vom schwierigen Umfeld würde ja implizieren, dass bei uns in Stuttgart überproportional viele Menschen, die euphorisch werden wenn es mal gut läuft, dann automatisch vom Gewinn der C-League träumen. Ich hoffe man merkt wie dünn diese Argumentation ist! Also bitte, bewertet doch das Umfeld und die Fans in Stuttgart einmal fair und hört auf diese Gesichte weiter in den Äther zu senden! Vielen Dank im Voraus von einem treuen Hörer und Stuagartr!

#16

Nein hast du nicht, tatsächlich haben alle Beteiligten mehrmals vom direkten Wiederabstieg gesprochen. Dabei ist Hannover doch ganz eindeutig im verflixten zweiten Jahr gewesen :wink:

Das_Daw

#17

Bin nun auch durch mit der SK zum 34. Spieltag.

Habe wohl mehr RF gehört als Spiele gesehen, dank meines HSVs. Ich fühlte mich immer gut informiert und auch wenn ich monatlich spende, sind Worte ja auch schön als Feedback. Von daher danke für die Saison. Für die SKs, die KPs und die TGs. Ich habe wohl fast alles gehört und auch wenn du mit KPs zu Liga 2 erst anfingst, nachdem die beste HSV Zeit der Saison schon vorbei war, bin ich nicht böse.

Erhol dich gut, schöne Sommerpause!

#18

Thanks for the show. I enjoyed it for the most part, even though I agree with @nacho that Nele’s comments were a bit on the light side at times. Especially with respect to Schalke, her home turf, I’d have expected a more in-depth analysis of the game against Stuttgart and more background information about the current mood at the club in general.

I’d like to discuss the interesting issue of a club’s decision whether to continue the employment of their coach in a bit more detail.

When a club decides about the future employment of their present coach, they can theoretically look at four stages of their coach’s achievements: (1) their coach’s general career record of his lifetime’s achievements; (2) his hitherto achievements in his current position at the club itself; (3) their coach’s performance at present and the club <-> coach relationship; and (4) the club’s future sport and business expectations and (strategic) plans and their implications for the role and position of the coach.

Now, (1) is fairly uninteresting, generally speaking. The coach has already been hired and a his past achievements elsewhere don’t really allow the club to make an informed decision now about whether or not to keep him on (other than, say, perhaps to gain some new hope that he might still turn around a seemingly hopeless situation because he has done so a few times in his career already).

(2) is only a little bit more interesting. A coach’s success at his present club last season or the season before that is not a good indicator of whether he is the right man at present or for the future. What good is last season’s Europa League qualification when now you find yourself in 15th place and the players don’t seem to respond to the coach’s input anymore? And loyalty is generally not a good advisor in business. Save for the very rare situation when there is a special bond between a coach and a club (e.g. Jürgen Klopp in his latter stages at Dortmund), the club <-> coach relationship is a business relationship at arm’s length. A coach is not a member of a family, but a business partner with (usually) a short half-life who is very generously compensated for his troubles. So when a club deliberates whether to continue their coach’s employment, looking at (2) doesn’t really help. In fact, it might even be dangerous because it can lead to a wrong conclusion (e.g. keeping a coach out of gratitude).

(3) and (4) both are probably the key indicators when a club decides whether to continue with their present coach. In both cases, generally the same kind of questions have to be asked:

  • Does the coach’s playing style (his “philosophy”) correspond to the club’s idea(l) of good football?

  • Is he intelligent and motivated enough to keep up with future developments in football (tactics, man motivation, …)?

  • Does the coach have a good rapport with the players? Does he have an open ear for their problems? Does he understand them (speak their language?)

  • Is he a good educator in terms of technical and tactical knowledge and can he motivate his players to perform on a matchday?

  • Does he get along with management and the background staff at the club?

  • – and so on. All of these aspects (and more) have to be considered by a club when they decide whether to keep on their coach.

The essential difference between (3) and (4) is whether a club makes a decision for the present or the future. (3) is relevant when the club is in a state of relative stability without going through a crisis or phase of major transition, and (4) is pertinent when a club is in a situation of (voluntary or enforced) change or trying to define a new outlook on their football.

Therefore, in total, as we can disregard aspects (1) and (2) as proper input for a club’s decision making for lack of relevance, any club will decide on their coach’s continued employment on the basis of whether he suits or doesn’t suit their present or future understanding of ‘good football‘. As a matter of logic, it follows from this that not every coach who is perfect for a club now must be so in the future, too. By the same token, not every coach who is the best man for a club in the future must be so at present, too.

Considering all of this, all the recently discussed cases of coaches released already or to be released soon seem perfectly logical and explainable:

Markus Anfang at FC Köln? A case of probably (3) and certainly (4). I can’t say how well he got along with Köln’s management and his players, but he certainly didn’t fit the club’s present and probably not their future idea of good football.

Dieter Hecking at Gladbach? A clear case of (4). Max Eberl has stated that the club wanted to take the next step in terms of the quality of their football. They intend to establish a strategically more versatile and flexible kind of football for which Dieter Hecking doesn’t seem to be the right coach. He certainly has met the club’s expectations of what makes a good coach at present – he seems to have been liked by management and players alike –, but Eberl and Gladbach didn’t believe he would be the right man for their future ideas and strategic plans for their brand of football. Gladbach could have kept him on out of loyalty or gratitude (-> (2)), but they did not make that mistake.

Niko Kovac at Bayern? A case of (3) and (4). It’s not always easy to tell with Bayern, but as far as I can see, they question both Kovac’s present and future fitness for the job in a whole lot of respects (ranging from quality of his football, to his relationship with his players, to his relationship with the bosses, to his ‘seniority’ in general, and so on).

Bruno Labbadia at Wolfsburg? A case of (3). For once, Wolfsburg is not in a state of crisis. There is some rare stability at the club, and Bruno Labbadia certainly fits Wolfsburg’s football expectations at present and would arguably have done so for the future, too. Unfortunately, he didn’t get along with the club’s management. So he might have been the right man for the present AND the future in some respects, but neither the present nor the future in others.

Pal Dardai at Hertha? A case of (3). Like Wolfsburg, Hertha is not a club in crisis or transition at the moment. For all I know, Pal Dardai got along well with the club’s management and his players and his style of football was also acceptable. Unfortunately, however, he never quite managed to accumulate enough points in the “Rückrunde” to ensure his continued tenure at the club. Prudently, Hertha did not fall back on (1) or (2) and hoped that, one day, he might finally break the “Rückrunde” curse or kept him on out of gratitude.

Heiko Herrlich at Leverkusen? A case of (3), certainly (4). Rudi Völler liked him a lot, but he appears to have had problems “in the dressing room“ and some players were against him. More to the point, his style of football didn’t find the pleasure of the club’s management and even though he may have reached the Champions League qualification the same as Peter Bosz now has, his football wasn’t considered right going forward.

What do you think?

#19

Ok zwei der drei Teilnehmer waren für Weghorst in der Top 11. Aber der Bayern Fanboy findet jemanden mit den Scorerwerten eines luka jovic zu “limitiert”. Wohingegen natürlich der Higuain der Bundesliga (gegen "kleinere Gegner treffen, gegen “große” häufig unsichtbar sein) selbstverständlich rein muss.