Schlusskonferenz 296 – #15

Wie hat euch die Sendung mit Annika Becker (@NikaBe5) und Martin Schneider (@MSneijder) gefallen?

Lieber Max, ich hör Euch schon lange…vielen Dank für Deine Arbeit. Ich hab einen Gedanken zu BvB Raba: vor dem Spiel war mir schon aufgefallen, dass Leipzig - so gut sie auch in dieser Saison drauf sind - gegen kein Topteam (Bayern, Leverkusen, Gladbach) gewinnen konnte. Das setzt sich jetzt gegen den BvB fort. Was meinst Du…kann es sein, dass das wahnsinnig intensive Pressing, das sie von Beginn an spielen gegen spielerisch nicht ganz so versierte Teams wirksamer ist als gegen die „Grossen“? Ihr habt spekuliert, wo in der 2.HZ die Räume für den BvB herkamen. Liegt es nicht Nahe, dass schlicht die Kraft nachlässt?
Steile These: Leipzig ist überbewertet… viele Grüsse!

zu Long-Covid/Pongracic:
Grundsätzlich finde ich gut, dass ihr das auf dem Schirm habt und insbesondere der kicker den Artikel geschrieben hat.
Ich finde aber in diesem Fall deine/eure Darstellung verkürzt.
Ja, Pongracic war gestern offensichtlich nicht fit.
Und das kann aus der Covid-Erkrankung stammen.
Die Aufstellung fand ich aber nachvollziebar (mit meinen Informationen) und damit eure Kritik an Glasner nicht berechtigt.

Pongracic war auch bereits im Winter mit Fitnessproblemen nach Wolfsburg gekommen und hatte dann ab Ende August Teile der Sommervorbereitung durch eine Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber verpasst (die ja für sich schon erhebliche Folgen haben kann). Ab Ende Oktober hat er wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Mitte November kam dann die Covid-Erkrankung.

Warum er also trotzdem spielte?
Am 16.12. hat er erstmals wieder gespielt, vor dem Unionspiel waren es bereits wieder 4 Pflichtspiele. In den Spielen hat er regelmäßig erst ab der ca. 60 Minuten müde gewirkt und wurde dann im Folgenden ausgewechselt.
Zudem hat Glasner (laut PK vor dem Spiel) mit Roussilion und Lacroix gerade zwei andere Spieler aus Fitnessgründen nicht nominiert, obwohl die Covid-Erkrankung abgeschlossen ist (Zitat: „behutsam ranführen, genau beobachten, keine Erfahrung, (bei Lacroix) einen Schritt zurück gehen“).
Ja, er sprach auch vom Spagat, Pongracic bringen zu müssen und dass „Not am Mann“ ist. Das „Not am Mann“ bezog sich aber auf die Spiele vor Weihnachten und war nicht auf das Unionspiel bezogen.

In der PK waren es schon gut 8 Minuten nur das Thema, mit guten Fragen der Journalisten. Mein Eindruck war, dass Trainer + Ärzte das Thema auf dem Zettel haben.
Die Aussagen von Glasner wurden ua. in diesem Artikel vom NDR aufgegriffen, dass etwa entsprechende medizinische Tests von Pongracic gemacht wurden.
Glasner hat schon erkannt, dass Pongracic nicht bei 100% ist.
Wenn der Spieler aber im Training auf den Trainer weitestgehend fit wirkt, er schon gespielt hat und die Werte stimmen, würde ich es dem Trainer nicht ankreiden. Nach meinen Eindrücken aus den letzten Spielen hätte ich ihn auch aufgestellt.

Martin sah zwei Möglichkeiten, warum er gespielt hat, verstecken oder Risiko von Glasner.
So platt wie er war, kann ich mir nicht vorstellen, dass er das im Training unter verstärkter Beobachtung (s. PK) verstecken konnte.
Zudem war er wie gesagt schon deutlich fitter in den vorherigen Spielen. Daher + PK würde ich auch Risiko von Glasner eher ausschließen.

Renato Steffen sagte im NDR Ende November nach 5 Wochen Covidfrei:
„Er fühle sich zwischendurch immer mal wieder schwach oder habe Tage, an denen er wieder schwerer Luft bekomme.“
Möglicherweise hatte Pongracic einen solcher Tage (Mutmaßung).
Wie Pongracic sich beim Aufwärmen gefühlt hat und ob es zu einem Austausch mit Glasner kam, weiß ich natürlich nicht.
Vllt hat Pongracic es am Spieltag gespürt, aber für sich behalten (war ja eine Idee auch von Martin).
Vllt hat er sich nicht intensiv aufgewärmt.
(Sofern er Glasner dies mitgeteilt haben sollte und dieser ihn in der Elf behielt, habt ihr vollkommen Recht mit der Kritik.)

Insofern: Thema im Auge behalten. Langfolgen nicht unterschätzen und Spieler langsam ranführen. In meinen Augen hat Glasner aber genau das getan (man kann dann eher vorwerfen, dass er gegen Bayern spielte).

Ansonsten danke für eure Arbeit!

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Hallo lieber Max,
vielen lieben Dank für Deine tolle Arbeit. Wenn ich demnächst den Umzug nach Scheidung durch habe, gibt es auch kleinen Beitrag.
Ich hätte eine kleine Bitte, die überhaupt nichts mit Fußball zu tun hatte. Ich bin ein großer Verfechter von Gleichberechtigung und habe mich im Schreibgebrauch auch an das Binnen-i mit oder ohne Sternchen gewöhnt. Läuft mittlerweile wie von selbst. Nur lösche ich im Moment viele Podcasts, wie von Deutschlandfunk Nova oder Lage der Nation, aus meiner Podroll, da ich fassungslos zuhöre, wie einer nach dem anderen dieses Binnen-i auch noch 1:1 in den regulären Sprachgebrauch übernimmt. Immer schön mit einer Minikunstpause zwischen Höhrer und Innen, so dass es sich zwar trotzdem noch anhört, als sei nur der weibliche Part gemeint, aber der Hörer weiß ja dann wo es lang geht. Wir hatten eine Rechtschreibreform, die es Menschen aus anderen Ländern erleichtern sollte, unsere Sprache zu lernen … ich frage mich immer wieder, wie man einem Chinesen, Eritreer oder einer Amerikanerin vermitteln soll, wie sie dieses totel übertriebene Gender-Tourette aussprechen sollen und warum eine derart unästhetische Veränderung überhaupt notwendig ist. Unästhetisch … wir scheinen einfach keine anderen Probleme zu haben. Ich wüsste in meinem Bekannten-, Verwandten- und Kollegenkreis niemanden, der dies gut heißt und auch keine Frau, die sich aufgrund neuer Wortschöpfungen ernsthaft mehr wertgeschätzt fühlt. Kommt wieder so ein Beitrag im Radio rollt einfach jederInnenDiverse Anwesende mit den Augen. Ich arbeite in einem Internat für Menschen mit Behinderung … da ist das im Moment großes Dauerthema bei meinen Schülern. Um politisch Korrekt auch immer die Geschlechter mitzunehmen, macht weder sprechen, noch zuhören schöner und einfacher. Nebenbei hängt es die Menschen, die bildungstechnisch eh schon zu kurz kommen, sprachlich für lau weiter ab. Menschen, die sich in großer Masse weigern, Artikel auszusprechen, werden sich garantiert auch hier nicht beteiligen. Könnte mich bei der Thematik ohne Ende reinsteigern und bin diesbezüglich tatsächlich nicht alleine. Lieber Max, könntest Du den Podcast vielleicht auch weiterhin ohne diese sprachliche Unart belassen? War beim Hören der letzten Schlusskonferenz beim Wort „HöhrerInnen“ tatsächlich ein wenig enttäuscht. Das fängt in jedem Podcast immer klein an. :frowning:
Danke und winterliche Grüße

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Moin Moin,

vielen Dank für die wieder einmal sehr interessante und kurzweilige Schlsskonferenz mit dem Schwerpunkt FC Bayern München. Wobei, ich den Schwerpunkt dieses Mal im Verhältnis zum Mal davor mit Dortmund recht zurückhaltend (Fragen, Themenbereiche) empfand. Ich hatte für mich die Vermutung, dass es dafür, wenn auch nur indirekt, einen Zusammenhang geben kann mit „Elf Leben“ und dem zumindest für die Hörer noch offenen Interview mit Herrn Hoeneß.
Am 15. Spieltag gab es einige Überraschungen mit den Siegen von Mönchengladbach, Schalke, Freiburg, Stuttgart und Bielefeld.
Aus der neutralen Perspektive ist es für mich erstaunlich, dass Herr Labbadia als Trainer von Herta BSC Berlin die Mannschaft noch nicht nachhaltig formen konnte. Teure Spieler einkaufen (Herr Preetz) und dies nicht zu einer Einheit formen, die Erfolg lebt, wirkt sich negativ auf das Puknktekonto der Bundesliga und dem Geldbeutel (Spielerwert) aus.

War eine sehr ausgewogene Folge, in der beide Gäste gut zur Geltung kamen. Ich empfand den Schwerpunkt auch als etwas zu kurz. Es stand ausschließlich der sportliche / fußballerische Aspekt auf dem Programm, was ich ein bisschen Schade finde. Aber gut, vielleicht gibt es derzeit auch nichts „Dramatisches“ beim FCB. Der Rassismus-am-Campus-Vorfall hat auch nicht mehr hergegeben. Martin wirkte etwas überrumpelt, als Max das Thema aufgemacht hat.

… also mich störts nicht. Sprache ist lebendig und entwickelt sich mit der Zeit. Wenn man sich darauf einlässt, hört man es nicht mehr.

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Nein, ich werde weiter die weibliche Variante mitsprechen und manchmal ist mir das „Hörerinnen und Hörer“ einfach zu lang. Ich verstehe deine Reflexe dazu, dasselbe merke ich bei mir, wenn jemand „Gästin“ sagt, was ich einfach kein schönes Wort finde.

Der dahinter stehende Grund ist aber wichtig: Gleichberechtigung. Das Mitdenken der weiblichen Perspektive.

Und deshalb würde ich nie jemanden kritisieren, der ein Wort verwendet, an das ich mich noch nicht gewohnt habe (alles eh nur eine Frage der Zeit) und ich selbst werde auch weiter gendern, selbst wenn wir dann Hörer wie dich verlieren (hier ist kein Gendern nötig, meiner Erfahrung nach).

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Mmh finde ich schon eine etwas extreme Haltung ehrlich gesagt.
Das es ungewohnt und bei manchen Formulierungen auch unschön oder sehr gewollt klingt kann ich zwar nachvollziehen, aber deswegen keine Podcast mehr zu hören bzw. tatsächlich zu fordern, man solle es doch bitte lassen?
Zumal es ja nur eine weitere Form von „Hörerinnen und Hörer“ ist.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich den Umgang mit dem Thema insgesamt zu verkrampft sehe und eigentlich eine Sprachentwicklung hin zu mehr „geschlechtslosen Formulierungen“ besser fände. Das ist aber noch schwieriger :wink:

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Auch ich fand den Schwerpunkt leider nicht so tiefgehend, wie den über den BVB (der war hervorragend). Man hätte schon etwas tiefer nachbohren können.
Noch ein Gedanke zu KHR: Ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass das penetrante falsche Tragen des Mundnasenschutzes eine Art „dog-whistle“ message an Coronaleugner ist. Ich finde einfach keine andere sinnvolle Erklärung.
Ansonsten ist diese Rasenfunksaison bisher hervorragend!

Wie lange ist das Wintertransferfenster eigentlich noch offen?

Bis 02. Februar.

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Jetzt erst durch, sehr gute Gästekombination. Annikas Taltikanalysen haben mich beeindruckt, sehr gut verständlich. Was Martin über Köln gesagt hat: ohne Offensive wird es schwierig kann man auch so für Werder unterschreiben finde ich. Und Max dein Vergleich von Union und Werder ganz am Ende spricht mir aus der Seele :slight_smile:
Den Schwerpunkt fand ich auch nicht so spannend. Interessant aber das die Resonanz auf den Dortmund-Schwerpunkt so gemischt war…

Bin gerade durch und fand den Bayern Teil ausgesprochen informativ .

Nachtrag:
Ich muss mein Urteil wohl etwas revidieren. Aber die Kritik im df finde ich auch nur teilweise zutreffend.

Was gibts neues?

  • Pongracic stand gegen Leipzig nicht im Kader
  • erneutes Durchchecken hat immer noch keine Beeinträchtigung ergeben (lt. Glasner)
  • der deutschlandfunk nimmt sich der Sache kritisch an (Link)

Was ist klar?

  • Pongracic war gegen Union offensichtlich nicht fit, spielte aber dennoch
  • Es gab aber ein Okay von den Ärzten (lt. Glasner)

Was wir (Öffentlichkeit) nicht wissen?

  • Wie hat Pongracic trainiert, wie fit war er da? (lt. Glasner hat er zwar nicht alles mitgemacht, aber doch das meiste)
  • Wie lief die Kommunikation zwischen Spieler und Trainer?
  • Was sind die Ergebnisse von medizinischen Tests (lt. Glasner sowohl vor, als auch nach Union Tests ohne Befunde)
  • Inwiefern waren die medizinischen Tests geeignet?
  • Wie sah das Okay der Ärzte aus? (Spielfreigabe oder Bedenken oder…)
  • Wie reagiert ein geschwächter Körper auf Belastung?

Meine Einschätzung:
Ich finde auch den deutschlandfunk-Artikel gut. (Wobei eine Ferndiagnose durch einen Arzt sicherlich auch immer nur das ist.)
Aber erneut: Das Unionspiel war das vierte nach Infektion.
Zwischen Corona-Infektion und erstem Spiel waren 4 Wochen.
Aus dem df-Artikel: „Es wird bei symptomfreien-Verlauf nach 2 Wochen + Tests volle Sporttauglichkeit attestiert.“
Ich weiß nicht, wann die Infektion abgeklungen ist. Und ob Pongracic bei Wiederaufnahme des Trainings symptomfrei war.
Aber sofern 2 Wochen Infektion + 2 weitere Wochen + symptomfrei, dann hat der Verein doch das Schema eingehalten?
Nochmal: Die Atemnot (in dieser Form) war erst gegen Union. In den Spielen davor hatte er erst jeweils in der Schlussphase müde gewirkt. Aber das war von Außen keine Atemnot, sondern ein Spieler, der nur für 70 Minuten Luft hat.

Daher stellen sich mir die Fragen:

  1. War Pongracic wirklich im Training frisch?
    Aus den Aussagen von Glasner (vor Union) wird deutlich, dass Pongracic besonders beobachtet wurde und er fit war.
    Zwar nicht komplett, aber gegen Union war er ja nach 5 Sprints schon fertig. Da liegen Welten dazwischen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Glasner einen im Training wirklich müde wirkenden Pongracic aufgestellt hat, wenn er andere (Lacroix) gerade deswegen draußen lässt. (Insbesondere Roussilion ist jetzt schon lange mit Covid draußen)

  2. Wieso ergeben die Tests dieses einwandfreie Bild?
    Sind sie also geeignet gewesen?
    Zitat aus dem df vom einen Arzt:„Wer Luftnot unter Belastung hat, der hat irgendwas“).
    Dazu aber der andere Mediziner: „Es sind sehr viele einzelne Aspekte zu berücksichtigen, die einen Spieler betreffen und den Verlauf in den letzten Wochen. Ich glaube die Vorgaben sind schon sehr ordentlich. Und in der Praxis, sind die Kollegen in den Vereinen extrem gründlich unterwegs.“

  3. Was kann der Verein/Trainer anders machen?
    Das Pongracic insbesondere die englische Woche vor Weihnachten spielen musste, war aus meiner Sicht fragwürdig und darf/sollte kritisch betrachtet werden.
    Den Rüffel von Schmadtke im kicker (der umfassender auf Pongracics Verhalten bezogen war) fand ich nicht gut.
    Die Zitate aus dem df vom Auftritt von Schmadtke im ASS sind auch zum kopfschütteln.
    Spieler sollten die Zeit bekommen, die sie benötigen.

Fazit: Gesundheit von Spielern sollte Priorität haben. Ob das vom Verein durch die Aufstellung vor Weihnachten eingehalten werden, darf bezweifelt werden (nur „darf“, weil unbekannte Faktenlage).
Die Aufstellung gegen Union würde ich weiterhin nicht als falsch sehen, denn all die Forderungen aus dem df waren für mich gegeben (Sorgfalt in der Woche vor dem Spiel; postitive Tests; Atemnot ja erst in dem Spiel).
(schiefer Vergleich: welcher Arbeitgeber würde unter diesen Umständen jemanden bezahlt frei geben?)

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Ich weiß nicht genau ob das mit dem „dog-whistle“ wirklich ernst gemeint ist aber halte das schon für eine sehr gewagte These.

Wenn ich es interpretieren müsste, würde ich KHR eher so einschätzen das er das angenehmere Atmen durch die Nase über der Maske eher deshalb nutzt weil er aufgrund des Abstandes zu Mitmenschen um ihn herum und der Tatsache das es kein geschlossener Raum ist, das Risiko als niedrig genug sieht. Wie das in der aussendarstellung und Symbolik wirkt ist ihm entweder Wurst oder er ist so weit davon weg das er es nicht merkt.

Etwas verspätet auch von mir noch ein Lob für die SK und den Schwerpunkt.

Was mir in der Öffentlichkeit etwas zu kurz kommt, ist die in meinen Augen verheerende Transferpolitik. Man hätte diesen Sommer die wohl einmalige Gelegenheit, sich etwas demütiger zu verhalten. Es gab mit der Pandemie und der Meisterschaft in der 3. Liga gute Gründe, Kaderplätze an Amateurspieler zu geben. Mit Früchtl, Stiller, Fein, Dajaku, Zirkzee und Richards wären Spieler da gewesen, die Potenzial haben, ob es gereicht hätte, hätte man später sehen können.

Stattdessen wurden auf dem letzten Drücker Spieler für teilweise viel Geld verpflichtet, die den Kader nicht verbessern, aber trotzdem spielen. Selbst jetzt kann man diese Verfehlung noch ausgleichen. Aber die letzten Tage werden eher Abgänge der eigenen Nachwuchsspieler gemeldet.

Das Vorgehen war nicht nur für die Meistermannschaft der Amateure ein Schlag ins Gesicht, sondern auch für künftige Talente eine deutliche Warnung, die ersten Schritt im Profigeschäft besser woanders zu machen, als zu Bayern zu gehen.

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Ich will diese „dog-whistle“ Theorie nicht unterstützen, aber wie dramatisch wäre denn bitte dein Szenario?! KHR ist eine Figur des öffentlichen Lebens, das weiß er auch, und wenn ihm seine Außendarstellung in diesem Fall egal wäre, würde das nur von größtmöglicher Ignoranz zeugen.

Ich könnte mir schon vorstellen dass Kalle sich generell nicht mehr sehr um seine Außendarstellung schert, weil da eh schon lange alles vorbei ist mit irgendwelcher Sympathie außerhalb der Bayern-Welt (und innerhalb wahrscheinlich auch bei vielen).
Macht das Maskenthema natürlich nicht besser…

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