Werder Bremen (f)

Wie ich schon schrieb Belgien und die Niederlande sind aktuell zwei Länder, wo es Spielerinnen nach Deutschland zieht. Es muss dann nicht immer nur Schweiz und Österreich sein.

Eine weitere Östereicherin wechselt mit Julia Magerl (23 J.) vom RasenBall zum Fußball in der Pauliner Marsch.

https://www.werder.de/news/frauen/2026-2027/pm-magerl-02072026

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Mei Shimada (24 J.) kommt mit einer beeidruckenden Torquote von den Urawa Red Ladies aus Japan nach Bremen.

https://www.werder.de/news/frauen/2026-2027/pm-shimada-03072026

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Werder verpflichtet die belgische Offensivspielerin Elena Dhont

https://www.werder.de/news/frauen/2026-2027/pm-elena-dhont-09072026

Soweit so (un)spektakulär. Die Spielerin ist in Sassuolo eher durch ihre Arbeit gegen den Ball aufgefallen, da war sie sehr gut, als mit dem Ball. Sehe sie aber nicht im Vorteil gegenüber den Spielerinnen die schon da sind. Spektakulär ist dagegen Werders Ankündigung, dass die Kaderplanungen damit abgeschlossen seien. Das ist angesichts der Tatsache, dass der 9. Juli ist und somit noch fast zwei Monate Transferphase schon interessant, kann man aber natürlich als gute Planung verbuchen. Es so anzukündigen, ist dennoch kommunikativ… ungewöhnlichy Was aber wirklich spannend ist, ist die Tatsache, dass Werder damit mit Wirtz, Hausicke, Mahmoud, Ernst und Mühlemann nach meiner Zählung nur fünf echte Mittelfeldspielerinnen hat. Klar einzelne IV können auch im defensiven Mittelfeld spielen und sollte man in ein 4-4-2 flach gehen, braucht es auch nicht so viel echte Mittelfeldspielerinnen. Es wirkt aber dennoch irgendwie unrund in der Kaderzusammenstellung

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Boh. Find das immer schwierig nur an der letzten Station festzumachen. Sassuolo hat in den zwei Spielzeiten Platz 8 von 10 und 9 von 12 geholt. 14 Tore aus 38 Spielen in drei Spielzeiten mit Twente ist ne deutlich bessere Quote.

Klar, immer abhängig von der Mannschaft und den Möglichkeiten - wobei Twente in der Zeit, wo sie da war, wahrscheinlich auch nicht der Referenzrahmen für Werder 26/27 ist, weil die in der Zeit ja ein Spitzenteam in der Liga waren.

Meine Anmerkung war aber gar nicht so sehr auf die Produktion gemünzt - also schon auch n bisschen -, sondern vor allem auf ihre Spielweise - gut im Zustellen von Passwegen des Gegners, im Auflesen von Bällen - solche Offensivspielerinnen braucht es ja auch.

Gmeineder und Purtscheller würdest Du nicht im Mittelfeld verorten?

Hier im Forum sind wohl einige Neuzugänge und News von und zu Werder nicht erwähnt worden.

Lange nur lesend, habe ich mich mal angemeldet, um zu ergänzen.

Ein Überblick der Neuzugänge
Tor:
Thea Farwick (Meppen) - damit sind es jetzt 4 Torhüterinnen, btw: El Sherif hat ihren Vertrag vorzeitig verlängert

IV:

  • Julia Magerl (Leipzig, öster. Nationalspielerin)
  • (Sarah Gutmann (St. Pölten, öster. Nationalspielerin) kam bereits vorausschauend im Winter, könnte auch im DM spielen)

AV:

  • Wiktoria Zieniewicz (Basel, polnische Nationalspielerin)
  • Felicia Sträßer (Jena, dt. U19 Nationalspielerin)
  • (btw: Caro Siems ist weiter bei Werder und in der Reha, Vertragsverlängerung wurde heute bekanntgegeben)

Mittelfeld:

  • Marie Gmeineder (Leihe FCB, dt. U19-Nationalspielerin)
  • Elena Mühlemann (Jena, Schweizerin)
  • Lilli Purtscheller (Essen, öster. Nationalspielerin) - wobei auch ihre genaue Position in Fritzy Kromps System(en) spannend wird

Offensive:

  • Elena Dohnt (US Sassualo, belgische Nationalspielerin)
  • Isabella Jaron (Jena, Deutsche und Polin aus der Umgebung von Bremen)
  • Mei Shimada (Uwara Reds, Japanerin, ist mit der U20-Natio 2022 Vize-Weltmeisterin geworden) ergänzend: da sie bis jetzt nur wenig englisch und deutsch spricht, ist erst einmal ein Übersetzer beim Training und bei Besprechungen dabei
  • Luna Vanzeir (RSCA, belgische Nationalspielerin)
  • (- Sarah Ernst (FCB, Deutsche) ist auch bereits vorausschauend im Winter gekommen)

Überblick über den veränderten und erweiterten Staff (soweit bereits bekannt)

  • Neuer Co-Trainer: Sebastian Kmiec (bis vor einen Jahr Cheftrainer beim Bremer SV in der RL Nord/Männer, früher Nachwuchsspieler bei Werder im NLZ, bringt als Lehrer die didaktische Kompetenz ins Trainer*innenteam ein

  • Neuer Athletiktrainer: Alvaro Chaparro (kommt aus Elversberg, dort auch Head of Performance)

  • Neuer, dann komplett eigener, Rehatrainer kommt zum 01.08.

  • Neue (wohl weitere) Betreuerin für das Team (schon da, mehr nicht bekannt)

Zitat Fritzy Kromp im Interview bei Werder.de: “Das Team wächst und es ist viel frischer Wind dabei”.

Der bisherige Co-Trainer Björn Bremermann hat als Cheftrainer die U19 (Männer) im NLZ übernommen. Das passt aber gut, weil die Frauen auch gelegentlich mit der U19 zusammen trainieren bzw. sie interne Testspiele machen (was man so hört, unter Fritzy wird nämlich öfter auch mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert/gespielt). Auch sind U19-Spieler schon mal beim Training der Frauen dabei.

Das passt auch generell zur besseren Verzahnung und zur Nutzbarmachung der Bremer Besonderheit, dass alle (Männer, Frauen, männlicher und weiblicher Nachwuchs + Vereinsführung/Management an einen Standort sind). So wird der weibliche Nachwuchs jetzt anscheinend voll in das NLZ (bisher nur Jungs) integriert. Im Zuge der Ernennung des neuen Gesamtleiters des Leistungszentrums, Oliver Hüsing, spricht auf werder.de Clemens Fritz zumindest inzwischen explizit von “Spieler*innen”. Früher, als Brüggemann noch alles bei und unter sich hatte, wurde da nur von Spielern gesprochen.

Und dann ist da natürlich noch das Thema Leitung des Frauenbereichs und dessen neue Struktur. Hier hat Fritzy Kromp am Donnerstag beim Trainingsauftakt im Videointerview bei der Deichstube gesagt, dass in wenigen Tagen “die Katze aus dem Sack” gelassen wird. YouTube

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Purtscheller ist für mich eine Flügelstürmerin. Ja, in nem 4-4-2 kann sie schon auch außen spielen, aber an sich sehe ich ihre Idealposition als offensiven Flügel in einem 4-3-3.

Gmeineder hatte ich als IV verbucht, ist aber schon ne Sechs. Evtl hab ich die mit Zähringer verwechselt. :sweat_smile:

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Uuh, da bin ich ja gespannt wien Flitzebogen. Auch wie das dann organisatorisch aussieht. Paritätisch wäre eine Stelle equivalent zu Peter Niemeyer, also Leiter*in Profis Männer und Leiter*in Profis Frauen.

So niedrig, dass Jena das bezahlt hat.

Wurden bei Jena seitens des FCB die gleichen Konditionen aufgerufen? Sofern das überhaupt stimmt, was die Deichstube geschrieben hat. Vielleicht hat Jena den Bayern aber auch gewisse Rechte/Beteiligung bei einem Weiterverkauf einräumen müssen.

Werder hat zumindest stattdessen zwei ablösefreie belgische Nationalspielerinnen für die Offensive verpflichtet. Womit man vermutlich besser fährt, als mit noch einem weiteren U19-Talent.

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Die Katze, um im Bild zu bleiben, ist Lena Lotzen. Bringt in den Bereichen Kaderplanung, Scouting, etc. auf Vereinsebene keine Erfahrung mit. Gibt natürlich auch weniger Leute mit Erfahrung in dem Bereich, die genuin im Frauenbereich arbeiten und nicht Abteilungsleiter sind, also die logische Leute wären, die dann in so einen Posten aufsteigen. (Frankfurt hat eine Sportdirektorin, Union hat nen Kaderentwickler, Nürnberg einen Chefscout, Köln, Wolfsburg, Hamburg haben zumindest eigene Scouts für den Frauenbereich, Hoffenheim glaub ich auch, beim Rest weiß ich nicht mal das) Das ist gerade im Aufbau überall. Daher schon klar, dass man da nicht so viel Menschen mit Erfahrung nehmen kann. Immerhin hat sie Verbandserfahrung - wie Fritzy Kromp auch und kommt wie Kromp (und Medina Desic) aus Würzburg (oder Umgebung.

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Dominik Kupilas wird in Bremen künftig den Gesamtbereich Frauenfußball beim SV Werder, bzw. die sportliche, strategische, wirtschaftliche und organisatorische Entwicklung und die Internationalisierung verantworten.

Lena Lotzen tritt ihre neue Stelle bei Werder nach der U17 WM im November an.

https://www.werder.de/news/frauen/2026-2027/neustruktur-ff-14072026

Mal ein Update zu „Platz 11“ & Infrastruktur für die Werder Frauen

  • Die neuen bzw. offiziell sanierten Gebäude im Stadion "Platz 11“ (es sieht jetzt von Außen, wenn man vom Osterdeich kommt, wirklich schon wie ein kleines Stadion aus) wurden planmäßig fertig und im Rahmen des Eröffnungsspiels der RL Nord (Männer) von Werders U23 gegen den VFB Oldenburg am vergangenen Freitag (31.07.26) eingeweiht.

  • In den Gebäuden gibt es nur noch Spieltagskabinen, d.h. die Frauen werden nicht dorthin zurückziehen (sie hatten dort vor der Sanierung eine Kleinstkabine sehr alten Schlags, wo sie täglich waren). Der Rückumzug war wohl ganz ursprünglich mal angedacht, wenn ich das richtig erinnere.

  • „Platz 11“ hat in der Sommerpause einen neuen Hybridrasen bekommen (ist wieder der gleiche, wie der im Weserstadion). Eine Rasenheizung ist weiterhin vorhanden (!)

  • Es wurden auch neue Fußballtore aufgestellt. Aber wegen der speziellen Luft- und Wasserbedingungen im dortigen Marschgebiet dürften diese vermutlich auch bald wieder mitgenommen aussehen. Ka Lehmann & Co. können sich wieder darüber ereifern :wink:

  • Der eine Trainingsplatz (Platz 10) der Frauen hat, wie der der Männer, im Sommer einen neuen Rasen bekommen. Ihr anderer Trainingsplatz bekommt aktuell noch einen neuen Rasen.

  • Für die Besucher*innen (und optisch für die TV-Zuschauenden) endet damit auch die anstrengende Baustellensituation. Das neue Vereinsheim (mit Dachterrasse mit Blick auf das Spielfeld, aber nur für Leute mit VIP-Ticket und wohl für Medienleute) wurde eröffnet und es gibt wieder “richtige” Toiletten im Heimbereich (keine Dixies mehr im TV-Bild).
    Das Gastroangebot an den Ständen war leider zum Auftakt weiterhin extrem schwach, aber Werder hat jetzt nach wohl massiven Beschwerden geschrieben sich darum zu kümmern. Möge es endlich besser werden, sonst wird es schwierig, die Zuschauer*innenzahlen trotz großen Interesses bei vielen Werder Fans an den Werder Frauen zu steigern. (30 bis z.T. sogar an die 45 Minuten Wartezeit gehen halt gerade mit Kindern, noch dazu bei den aktuellen Temperaturen, nicht)

  • Der Heimbereich scheint auch vergrößert zu bleiben, um mehr Heimfans Platz zu bieten. D.h. die ganze Gegengerade (die man im TV sieht) bis in die Kurve (im TV-Bild die rechte Kurve ggü. von den Gebäuden) hinein weiterhin für die Werderfans nutzbar sein. Das wurde während der Baustellenzeit eingeführt, weil Teile des Heimbereichs nicht nutzbar waren. Ursprünglich hat „Platz 11“ einen größeren Gäste- als Heimbereich, weil bei der U23 tendenziell mehr Gäste- als Heimfans kommen.

  • Das Thema Modernisierung der Tribünenanlagen ist jetzt auch auf der Agenda des Vereins, weil klar ist, dass diese so jetzt auch nicht mehr zu den modernen neuen Gebäuden passen. Da es sich um eine städtische Bezirkssportanlage handelt und es spezielle rechtliche Rahmenbedingungen in dem Gebiet gibt, dürfte aber auch dieses Projekt nicht ganz einfach durchzuführen sein.

  • Die Frauen bleiben erst einmal mit ihrer Kabine und weiteren Räumlichkeiten im sog. Containerdorf auf dem Parkplatz vor der Ostkurve des Weserstadions. Sie nutzen inzwischen allerdings auch einiges der Infrastruktur im Weserstadion, die ursprünglich nur für die Männer gedacht war (z.B. das Evergreen Restaurant für die Rund-Um-Verpflegung der Spieler*innen, den Kinosaal für die Spieltagsbesprechungen, die Arztpraxis etc.). Ex-Spielerin Saskia Matheis hat vor ein paar Wochen auf YouTube mal eine Führung durchs Weserstadion, das Containerdorf, die neuen Trainingsplätze und an „Platz 11“ gemacht)

  • In einem Jahr sollen - man liegt im Zeitplan - die neuen Gebäude des Leistungszentrum (hinter „Platz 11“, vom Weserstadion aus gesehen) bei Platz 12 fertig sein. Dort sollen nach derzeitigem Stand auch die Frauen (Profis) einziehen.

  • Aber: Werder ist dabei das Gebäude des veralteten „hansewasser“ Hallenbades zu kaufen (nicht mit dem Freibad daneben verwechseln, sind verschiedene Gebäude). Das Hallenbad liegt direkt neben dem Weserstadion bzw. grenzt unmittelbar mit seiner Kopfseite an dieses (beim Marathontor, sprich nah am Spielertunnel, wo jetzt der Tribünenteil bei Bauarbeiten eingestürzt ist). Das Hallenbad wird im September geschlossen, da es zu marode für eine Sanierung ist. Hier sollen die Werder Frauen (die Profis) eine neue Heimat bekommen. Der für Organisation & Personal zuständige GF Tarek Brauer treibt auch dieses Projekt stark voran. Er gilt in Fankreisen als ziemlicher „Macher“. Seit er im Amt ist, ist es auch endlich mit dem Neubau des Campus` losgegangen (inkl. „Platz 11“), die Verlagerung des Gästeblocks im Weserstadion und weiteres wurde umgesetzt. ( Anmerkung: Mit dieser neuen Heimat müssten die Männer vermutlich auch nicht mehr aus ihrer Kabine samt weiterer Räumlichkeiten raus, wenn die Frauen im Weserstadion spielen, was Werder perspektivisch öfter machen will). Quelle: Weser-Kurier/Deichstube

Die neuen Gebäude im Stadion „Platz 11“ sowie die neuen Trainingsplätze sorgen auf jeden Fall bei vielen Fans für viel Begeisterung. So gab es auch gleich einen großen Ansturm bei der U23 (2.800 Zuschauende, wenn auch gute 1.000 aus Oldenburg kamen), wo sonst nur ein paar hundert Werder Fans vor Ort sind). Sie sehen auch sehr gut aus. Hier ein Bericht mit Bildern und unten einem kurzen Video durch das Gebäude von Werder auf seiner Website.

Editiert 05.08.26: Korrektur des Links zur Vorstellung des neuen „Platz 11“, da er vorher auf die Startseite ging.

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Die „Katze“ dürfte vermutlich nicht nur Lena Lotzen, sondern das Doppelpack Kupilas/Lotzen sein. Aber gerade als Ex-Nationalspielerin ist Lotzen natürlich vielen Fußballfans eher ein Begriff als Kupilas.

Dominik „Kupi“ Kupilas ist ein Werder Eigengewächs. Er hat bei Werder in den vergangenen Jahren bereits mehrere strategische Projekte, wie Internationalisierung und eSports aufgebaut und vorangetrieben. So hat er z.B. maßgeblich die Promo-Reise der Werder Frauen nach Vietnam nach der Saison 24/25 auf die Beine gestellt. Er hat seit dem 01.08. die Gesamtverantwortung für die sportliche, strategische wirtschaftliche und organisatorische Entwicklung inne. Lotzen übernimmt dann im November die sportliche Führung. Zwischendurch gab es wohl eine andere Person mit der man sich für die Leitung schon fast einige gewesen sein soll. Ob diese Person dann aber doch abgesagt hat, keine Freigabe bekommen hat oder Werder sich dann doch umentschieden hat, weil z.B. mit der Person nicht das jetzt verfolgte Organisationsmodell möglich gewesen wäre, ist unbekannt.

Eigentlich fast spannender als die Personen finde ich die Struktur dahinter. Man ist weg von der Struktur einer klassischen Vereinsabteilung hin zu einer eigenständigen und professionell geführten Organisationseinheit gegangen. Kupilas bündelt die Gesamtverantwortung, Lotzen bekommt die sportliche Verantwortung, andere Funktionen wie Marke, Club-to-Fan und Erlebnis werden auch stärker eingebunden. Wenn die Verantwortlichen tatsächlich die notwendige Entscheidungs- und Budgethoheit bekommen, könnte man deutlich schneller und spezialisierter agieren als in der alten Struktur.

Während der Übergangszeit ist es zumindest allen Beteiligten gelungen frühzeitig den neuen Kader zusammenzuhaben, so dass sich die Spielerinnen als auch der zum Teil neue und vergrößerte Staff wohl bereits recht gut kennenlernen konnte. Es wirkt in den digitalen Medien bereits sehr vertraut und harmonisch.

Da die Testspiele überwiegend im Ausland, weiter weg oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden haben, bleiben vielen Fans nur die Eindrücke aus den Vereinsmedien und den Social Media Kanälen der Spielerinnen. Die Spiele wurden und werden auch nicht übertragen. Es scheint auch eine gezielte Maßnahme zu sein, dass man sich als Gruppe mit so vielen neuen Leuten eher zurückgezogen hat. Fritzy Kromp äußert sich zumindest immer wieder sehr zufrieden über die Fortschritte und wie die Mannschaft die Inhalte annehmen und umsetzen würde. Die verpflichteten ausländischen Nationalspielerinnen sowie die Japanerin Mei Shimada dürften den meisten (noch) nichts sagen. Aber die neuen Offensivspielerinnen treffen bereits und speziell die Probleme der Rückrunde, dass fast alles von Mühlhaus abhing und das Offensivspiel stark auf sie zugeschnitten war sowie ein Rotieren in der Startelf nicht möglich war, scheinen behoben zu sein bzw. weiter zu werden.

Es scheint wohl weiter meistens mit einer Viererkette gespielt zu werden. Kromp Lieblingsformation ist generell ein 4-2-3-1. Aber sie wechselt da auch gerne mal. Aus den Berichten und Livetickern ging nicht wirklich hervor, was für ein System gespielt wurde. Gegen Wolfsburg letzten Sonntag gab die Aufstellung auch gut eine Dreierkette her. Es wurde aber auch immer viel aus- und z.T. wieder eingewechselt, was es noch undurchschaubarer gemacht hat. Werder ist also wohl eher ein Wundertüte, die sich vermutlich gerne wieder unterschätzen lässt um dann zu überraschen. Viele Fans freuen sich auf jeden Fall schon sehr das neue Team dann endlich sehen zu können. Praktischerweise ist das zweite Heimspiel gleich das Nordderby im Weserstadion und auch ohne bisher große Werbung läuft der Kartenverkauf bereits recht gut.

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Ich finde es auch äusserst spannend, was in diesem Jahr gemacht wurde. Sicher, es geht langsam voran, aber das ist ja auch irgendwie Werder Bremen. Man merkt deutlich, dass die Professionalisierung voranschreitet, vermutlich auch getrieben von der Trainerin. Manch liebgewonnne Bankdrückerin wurde ersetzt durch eine Spielerin mit Potential. Das kling immer hart, aber auch das ist ja Professionalisierung.

Gebäude und Strukturen entstehen, 20% höherer Etat als im Vorjahr auch nicht selbstverständlich.

Ich war mit meiner Tochter beim Testspiel gegen Zwolle, sicherlich kein Gegner auf BuLi Niveau, aber halt weiter als wir in der Vorbereitung. Als diese noch Luft hatten, haben sie sehr intensiv gepresst, da hatte Werder wirklich wenig zu bieten. In der zweiten Halbzeit dann allerdings eine andere Ordnung im Spiel. Positiv herauszuheben aus meiner Sicht: Sarah Ernst mit sehr viel Druck nach vorn, unspielbar, ball- und passsicher. War mir letzte Saison nicht so aufgefallen. Shimada und Jaron beide mit richtig Tempo und vielen guten Aktionen, zB Hackenvorlage Shimada auf Jaron vor dem ersten Tor. Insgesamt wirkte die Truppe auch neben dem Platz gut gelaunt, das machte alles einen richtig guten Eindruck. Wird sich alles finden müssen, aber Sorgen machen müssen wir uns wirklich nicht. An jeder Ecke so viel Potential in dem Kader.

Abschliessend noch ein Hot Take: der neue Co-Trainer wird mehr gelbe Karten sammeln als Hausicke.

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Hooboi, bitte nich /o\

Das letzte Testspiel am Sonntag um 15:00 Uhr in Rotenburg gegen den HSV wird auf YouTube und bei Werder TV übertragen

Fritzy Kromp hat der dortigen Lokalpresse ein sehr interessantes Interview zur neuen Mannschaft, dem Stand der Vorbereitung, der Förderung des Frauenfußballs generell, der Japanerin Mei Shimada sowie zur großen Bedeutung von Torwarttrainer Hendrik Lemke gegeben.

Quelle: Kreiszeitung

Mit Lars Søndergaard war jetzt auch noch ein besonderer Gast mit auf dem Trainingsplatz und im Austausch mit Fritzy. Der österreichische Nationaltrainer kann in Bremen natürlich auch gleich fünf seiner Spielerinnen besuchen. SV Austria Bremen :grin:

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Hat ja eine lange und erfolgreiche Tradition

Ich krieg bei den Personalien Kupilas und Kmiec eher Bauchschmerzen, aber in Fritzi Kromp we trust. Die regelt das hoffentlich.

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