WM-Tag 32 – Kurzpass 089


#1

Kurz vor Ende der WM wartet noch einmal ein etwas anderer Kurzpass auf euch. Mit @TiloJung und Hans Jessen. Bin gespannt auf euer Feedback!


#2

Gibt es hier auch als Video: https://youtu.be/EQmYPCHDXak


#3

Ich fass mich kurz: Großartige Folge


#4

war fantastisch!


#5

ab 41:15: Sexismus unter Sendezentralen und Kameraleuten

Vorab erstmal einen herzlichen Dank an den Rasenfunk, den ich kurz vor der WM entdeckt habe, ich glaube über einen Dopingbericht.

Was mir gleich sehr gut gefallen hat war der analytische, vorsichtige und freundliche Stil, wobei ich aber zugebe, dass mir auch eher betont maskuline, pragmatische Stil von Eurosport vor ein paar Jahrzehnten auf Anhieb gut gefallen hat, als ich ihn erstmals hörte, und als Kontrast zum biederen Verlautbarungsstil der ö.r. Anstalten empfunden habe, aber auch zum marktschreierischen Sat1-Tonfall, der mir gar nicht gefiel.

30 Fälle von Sexismus will man identifiziert und dokumentiert haben - das ist ja ein starkes Stück! Worin bestand die ungerechte Behandlung nach Geschlecht? Dass man Frauen in Nahaufnahme zeigte, aber nicht von einem bewusstlosen Zufallsgenerator ausgewählte Personen, sondern eben Frauen, und zwar “hot women”.

Ich will dazu eine harmlose Erklärung liefern. Kameraleute, wie es im Bericht neutral heißt, sind wohl in erster Linie Kameramänner und die fangen in erster Linie ein, was sie selbst gerne sehen. In den Sendezentren wählen dann wohl auch primär Männer aus, was gesendet wird - womöglich eine fiese Diskriminierung von Frauen, die mindestens ebensogut für den Job wären, aber dank Old-Boys-Networks einfach keine Chance bekommen, gläserne Decken usw.

Nur: Schaut man sich Frauenzeitschriften an, die von Frauen völlig freiwillig gekauft werden, was sieht man da auf dem Titel? Schöne Frauen.

Wahrscheinlich sind die alle hirngewaschen, dass sie diese patriarchale Propaganda selbst kaufen. Sie sind wohl unmündig, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Leider stellt sich dann die Frage, wieso ausgerechnet ein paar Fifafunktionäre der Hirnwäsche entgehen konnten, dass sie jetzt eine antipatriarchale Prüderiekampagne lostreten, gerade rechtzeitig um auf den Vorwurf, dass dies vor Katar, dem Burkaparadies, nie ein Thema war, kontern zu können: Doch, doch, 2 Tage vor dem Finale in Russland war das auch schon Thema!

Das klingt nach einer Verschwörungstheorie und Verschwörungstheorien sind immer falsch. Das kann doch gar nicht sein. Jetzt ist leider die Idee eines Patriarchats mit Old-Boys-Networks eigentlich auch eine Verschwörungstheorie, aber was soll’s - Fake News und Verschwörungstheorien, das sind immer die anderen.

Wer ist eigentlich diese Nichtregierungsorganisation Fairnetwork? Sind das die hier?

Da sich die Frage, wer hinter der Aktion steckt, von mir nicht klären lässt, will ich zurück zum Sexismusvorwurf und fragen wer hier diskriminiert wird und wie, was die Vorwürfe konkret sind, welche Alternativen es gibt und was die impliziten Prämissen sind.

Frauen ganz allgemein, weil ein paar exemplarische Frauen als Rolemodel auf ihr Äußeres reduziert werden und allen anderen Frauen insgeheim vermittelt wird, wie sie aussehen sollten? Die restlichen 88 Minuten des Spiels wird Männern vermittelt, wie sie zu sein haben: Durchtrainiert, schnell, schussstark, geistesgegenwärtig, hart, belastbar, spritzig, ideenreich, flexibel, mannschaftsorientiert, fleißig, beharrlich, geschickt, erfolgreich, überlegen, bescheiden, reich, angepasst in den Interviews … - auch eine Menge Zumutungen, aber sehr viel vielseitiger.

Es ist aber auch die Männerfußball-WM. Bei der Frauenfußball-WM wird analoges von den Frauen erwartet. Es werden allerdings kaum männliche Fans gezeigt, die sexuell attraktiv sind und nur als Zuschauer am Rande vorkommen. Hat das mal wer überprüft? Ich nicht, aber denke, dass man davon als Arbeitshypothese schon ausgehen kann, und würde zu obiger Erklärung (Kameramänner, Männer im Sendezentrum) zurückgreifen, jedoch ohne den Vorwurf, dass dies auf eine Diskriminierung von Frauen zurückgeht.

Die Alternativen sind: A) Man zeigt auch sexuell attraktive Männer, reduziert auf ihr Äußeres, also im Wesentlichen große und starke aber eher schlanke Männer - was das männliche Schönheitsideal eben so darstellt. Für den Körper leicht zu benennen, für das Gesicht, wie bei den Frauen, eher schwierig zu benennen. Jung zu sein ist dabei nicht ganz so wichtig - im Gegenteil, zu jung ist eher hinderlich.

Kleines Disclosure zwischendurch: Ich sehe gerne mal zwischendurch kurz einen hübschen Fan, gerne auch mit Dekolletee, gerne auch bauchfrei, gerne auch in Hotpants. Aber ich habe nicht das mindeste gegen weibliche Kommentatoren, Moderatoren, Schiedsrichter und Studiogäste. Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Alternative B) Man zeigt gar keine weiblichen Fans. Ich kann mich auch 90 Minuten auf Fußball konzentrieren und fühle mich durch Aufnahmen Putins oder Merkels eher belästigt und ebenso überflüssig finde ich Nahaufnahmen von Robbie Williams oder Mick Jagger im Stadion. Solange aber der Ball im Aus ist und kein Grund vorliegt, eine Zeitlupe einzuspielen soll man ruhig machen.

Alternative C) Fans per Zufall zeigen, ob alt, ob hässlich, ob Mann, ob Frau, ob in Fankluft mit Schal und Schminke und Hut oder ob in neutraler Freizeitkleidung, quasi dokumentarisch: So sieht zum Beispiel ein Fußballfan aus.

Das ist mir sogar lieber als Staatsführer, die den Fußball nur ausnutzen wollen, sonst würden sie sich schminken und Masken tragen und sich anonym unters Volk mischen, um unbeobachtet sich dem Siegestaumel hinzugeben oder den Tränen der tiefen Verzweiflung.

Aber was ich nicht will ist, dass ein Diversityoffizier vor jedem Spiel die Kameraleute instruiert, was gefilmt wird, um allen Ansprüchen an eine pädagogische WM-Berichterstattung gerecht zu werden. Viele Leute, wage ich zu behaupten, schauen Fußball, um der Pädagogik, die sonst auf sie einwirkt, zu entfliehen. Was die Arbeitsmoral betrifft sind sie da, wenn nicht im Stadion sondern an den Geräten, schon mal falsch.
Da wird man von vorne bis hinten belehrt, dass man 120% zu geben habe und sich in den Dienst der Mannschaft stellen muss - außer das Genie hat in einem Moment von Eigensinns gerade ein Tor des Monats erzielt oder der brotlose Künstler auf der Außenbahn hat 3 Gegner schwindelig gespielt ohne Raum zu gewinnen, aber das Gefühl etwas großartiges gesehen zu haben, das keinen unmittelbaren Nutzen hatte übertrumpfte für ein paar Sekunden alle Kalküle und Rationalisierungen und es war einfach nur schön, und man hofft es im Zusammenschnitt der großen Szenen nochmal zu sehen, obwohl es nichts einbrachte.

Ja, ich bin dieser verhasste Zuschauer von der Galerie, für die ab und zu ein solch brasilianischer Moment veranstaltet wird.

Die Schönheit, die sich nicht fassen lässt, Benn würde sagen “Mir geschah die Olive”.

Und da sind wir wieder bei der Schönheit. Nachgeholfen, vielleicht mit Make-up und körperbetonten Klamotten, womöglich mit eiserner Disziplin den Körper geformt, ist sie doch zu einem großen Teil unverdient durch das Schicksal der einen zugeflogen und der anderen nicht.

Und das Fußballtalent? Wie viele spielen in der Jugend stundenlang Fußball am Tag und doch hat der eine bei gleichem Aufwand mehr Erfolg als ein anderer, ist schneller, geschickter, hat einfach den Riecher. Das ist auch sehr ungerecht. Nennt es Talent, nennt es Gene. Sie können unerkannt verkommen, weil derjenige auch sehr gut Schach spielt, und da früher erfolgreich ist, oder sie mögen verkümmern, weil einer früh Erfolg hat und damit nicht umgehen kann. Unfälle, Depressionen, Verletzungen, Drogensucht.

Mit Disziplin, Ausdauer, Wille und Kampfkraft kann man sicher ein paar Prozent mehr rausholen als ein anderer mit gleichviel Talent. Aber woher kommen Wille und Fleiß?

Und wieder ein anderer hätte vielleicht alles, aber denkt sich “Wozu?” Wozu einem Ball hinterherjagen, statt ein Leben außerhalb des Rampenlichts zu führen, beschaulich und rasch vergessen aber mit den kleinen Freuden des Alltags?

Ich war einst auch sehr feministisch. Was Zugangsrechte und Gleichberechtigung betrifft bin ich es noch heute. Ich halte Frauen aber für fähig selbst Verantwortung zu übernehmen, selbst zu entscheiden, wie sie in die Öffentlichkeit treten.

Mir ist suspekt, dass wir einer deutschen Muslima, die ein Kopftuch trägt, gerne bereit sind zu unterstellen eine freie Entscheidung getroffen zu haben, aber wenn sie Hotpants und Dekolletee trägt, dann ist sie von einem System unterjocht.

Frauen leben im Schnitt 5 Jahre länger. Über 90% der Gefängnisinsassen sind Männer. Über 80% der Suizide und über 80% der tödlichen Arbeitsunfälle gehen auf das Konto von Männern. Eine schöne Männerherrschaft ist das!

Welcher Frau wurde durch die Bilder geschadet?

Ich behaupte: Ohne Zwangsmaßnahmen wird die Quote der Frauen, die begeistert Fußball spielen, auf absehbare Zeit nicht so hoch wie der Männer, die es tun. Beim sozialen Event WM feiern die Frauen gerne mit, aber die Kurven des Zweitligafußballs werden von Männern dominiert bleiben. Weil Männer und Frauen unterschiedlich ticken, weil sie biologisch unterschiedlich sind und zwar länger, als es Menschen überhaupt gibt. Die Affen haben schon Rollenverhalten, die Säugetiere haben es. Das ist nicht Sexismus, sondern Biologie.

Wieso spielt das Männchen Fußball? Ist es ritualisiertes Kriegsverhalten? Ist es kultiviertes Jagdverhalten? Jagd unter Konkurrenzbedingungen vielleicht?

Und der Wettbewerb - der Sieg, das Tor - was steckt dahinter? Geht es um den Ball, den man doch bald fortschlägt, wenn man ihn hat? Wohl weniger um Besitz und Kontrolle, sondern um den Status, den man über gelungene Aktionen erwirbt. Direkt mit einem Fallrückzieher kann man einem Weibchen nicht unbedingt imponieren, aber über die Anerkennung unter seinesgleichen, die man damit erwirbt durchaus.

Fußball ist ritualisiertes Balzverhalten. Fußball nur unter dieser Prämisse zu beachten ist natürlich langweilig. Es liefert keine anderen Erkenntnisse als Motorsport, Schach oder Immobilienhandel. Aber ich würde diese Komponente nicht leugnen.

Der Sieger bekommt keine Jungfrau sondern einen Pokal, weil wir in unserer Kultur beständig die animalische Komponente, die in uns wohnt, verdrängen, wohl um die Illusion der Unsterblichkeit zu befördern.

Es gibt und gab bereits Kulturen, die die Schönheit verteufelten. Die ultimative Gleichheit herrscht nur unter der Burka, da ist es dann egal, welche Frau man zeigt.

Wie viel Prozent der Zuschauer lehnen die Großaufnahmen hübscher Frauen eigentlich ab? Ist diese Forderung demokratisch legitimiert? Welche Erkenntnisse hat die kleine, moralische Elite, die besser weiß, was gut für die Zuschauer ist, als die Zuschauer selbst? Was legitimiert diese für die Mehrheit zu entscheiden?

Und wieso steigt die FIFA drauf ein?

Auf letzteres habe ich eine Antwort, die mich zwar nicht restlos überzeugt, aber als Basis überzeugt sie zumindest mich: Die FIFA, das ist ein Haufen geldgeiler Opportunisten, über die sich vielleicht auch das ein oder andere gute sagen lässt, aber mit Feministen legt man sich nicht gerne an. Die sind gut vernetzt, die sind gerade in den Medien sehr präsent, und selbst ein Netzwerk von Opportunisten.

Gemessen an vielen anderen haben die eine ziemliche Macht, aber die Wortführer sind selten überzeugend. Sie sind selten intellektuell brillant und auf fragwürdige Weise widersprüchlich. Es gibt so viele Spielarten von Feminismus, dass man ihn gar nicht recht zu fassen kriegt - fast immer gibt es auch Feministinnen, die das Gegenteil von anderen vertreten. Aber sie bilden erfolgreich Koalitionen und kaum irgendwo treffen sie auf öffentlichen Widerspruch.

Welche Zeitung war das eigentlich, die neben dem Artikel nur hübsche Frauen abgebildet hat? Waren das vielleicht die 30 Fälle, von denen das Fairnetwork sprach? Wieso sollen sich die Leser der Zeitung kein eigenes Bild machen dürfen, was in Zukunft nicht mehr geht?

Sonst, bei Wembley- oder Helmer-Tor, bei Abseits, Handspiel, Foulelfmeter und Schwalbe, da bist Du doch für Transparenz? Wieso bei Frauenfotos nicht? Ist das Vergehen so groß, dass dessen Wiederholung ein so nachhaltiger Schaden wäre, dass man dies keinesfalls riskieren kann?

Was ist dann mit den Werbeblöcken in der Halbzeitpause, in der Vorberichterstattung? Was ist mit Frauen auf den Covern von Brigitte und Cosmopolitan? Mit Frauen in Spielfilmen und Vorabendserien? Und was, wenn Dir eine umwerfend schöne Frau auf der Straße begegnet? Am besten ein Liter Säure ins Gesicht?

Aus Versehen habe ich heute ins Frauenradfahren gezappt, Triathlon, mit Badeanzug auf dem Rad. Nicht so durch die Bank die hübschesten Gesichter, aber junge, gesunde Körper in Bewegung, ohuwou, wie übel!

Nein, Beachvolleyball und Sport - oder ja, aber nur wenn man die Perspektive auf den Sport einengt, nur inhaltlich gibt es dafür keinen Grund. Wieso schöne Frauen beim Tatort, in Talkshows? Und kann man beim Beachvolleyball verhindern, dass weniger schöne Frauen erfolgreich sind? Soviel ich weiß nicht. Das viele Training wird sicher immer zu schlanken Frauen führen, deren Sprungkraft an der Form der Beine ablesbar ist, aber die Evolution arbeitet hier wohl umgekehrt: Weil der Körper gesund und leistungsfähig ist finden wir ihn schön.

Die gleiche Denke, die am Werk sein soll, wenn Frauen der Sportberichterstattung beschimpft werden, das hätte ich gerne näher ausgeführt, weil, wie vielleicht sichtbar geworden ist, ich nicht nur schöne Frauen schön finde, ich finde auch nichts dabei - nichts, wofür ich oder sonst wer sich schämen sollte.

Und wie gesagt, kluge Frauen als Trainer, Schiri, Kameramann und in der Bildregie, als Experte im Studio, Moderator und weiß der Geier - sie sind mir alle willkommen und dass sie ihren Job verstehen zählt da in erster Linie.

Wenn es sie denn gibt, und die Karrierewege von Männern und Frauen unterscheiden sich, außer bei den geweihten Würdenträgern der katholischen Kirche, wo es in der Tat ein sexistisches Verbot gibt, nicht durch Zugangssperren. Die meisten der Jobs spielen sich nicht im Rampenlicht ab, so dass auch der Gegenwind durch einige Gestrige, die es sicher gibt, kein Grund sind.

Früher habe ich auch derb gegen Steffen Simon gewettert und das unvergessene Duo Rummenigge-Rubenbauer verrissen. Allerdings mit 14.400er Modem in einem Forum mit ein paar Dutzend Usern, wo kein Betroffener mitgelesen hat, nicht auf FB oder Twitter.

Dass die Frauen übler angegangen werden halte ich für möglich, aber wäre noch zu belegen. Dass sie geschlechtsspezifisch beleidigt werden ist bei Beleidigungen wahrscheinlich.

Das ist sehr unerfreulich, aber man löst das Problem nicht dadurch, dass man im Gegenzug Hot Women opfert.

“Diesen Blick auf die Welt auf jeder Ebene aufzubrechen” - nun, sorry, aber dafür haben die Medien kein Mandat. Was hier als “eine Denke” bezeichnet wird ist nicht eine, sondern sind mindestens zwei. Da Frauen zahlenmäßig leicht in der Überzahl sind ist es ihnen seit 1918, als sie das freie und gleiche Wahlrecht errangen, möglich gewesen, ihre Prioritäten so zu setzen, dass sie solche Anliegen politisch durchsetzen. Soweit ich sehen kann haben solche Positionen eine Mehrheit bei den Grünen, und bei anderen Parteien sieht es schon mauer aus, als da wären SPD und Linkspartei, die keineswegs offensiv radikalfeministisch unterwegs sind.

Zum Abschluss noch etwas versöhnliches: Die WM-Folgen bislang habe ich alle interessiert gehört und hatte bislang keinen Widerspruch anzumelden, zumindest keinen der wichtig und groß genug gewesen wäre, um mich an die Tastatur zu locken. D.h. - einmal habe ich hier schon was geschrieben - müsste nochmal nachsehen, ob es nicht doch Widerspruch war, weil wieso soll man das Forum mit Lobhudeleien langweilen?

Also insgesamt einen großen Dank für informative und unterhaltsame Stunden.

Wieso das Posting so lang geworden ist muss ich hier glücklicherweise nicht erklären. :wink:


#6

Langer Kurzpass, aber an einem Sonntag war mir das willkommen. Gut wegen des Blicks über den Tellerrand. Ich werde die Pause nach der WM nutzen um mir einige Folgen des Aufwachen-Podcasts anzuhören, z. B. die mit @GNetzer .


#7

Tolle Folge, vielen Dank!


#8

Habe es gerade nachgehört, tolle Folge trotz der 3 Männer :wink:

v.a. der politische Aspekt war sehr interessant!