1. FC Köln (m)

Aber hat sich das nicht inzwischen geändert? Zu Anfang der Saison ja, aber gilt das immer noch?

Bei mir würde er, sofern fit, immer von Anfang an spielen. Erstens muss er ausgebildet werden. Sei es, damit er am Ende der Saison besser ist, als zum Anfang und auch, damit er die eine oder andere Million extra bringt, wenn er verkauft wird. Und zweitens weil er, Ache und Kaminski eine solche offensive Wucht entfalten können. Und man kann niemanden doppeln, weil wenn man einen aus dem Spiel nimmt, sind die anderen beiden noch da.

Kwasniok muss ne Menge wegen Verletzungen wechseln, da wäre es nicht verkehrt, wenn man diese Konstante hat.

Ich hoffe sehr, dass nicht so eine Haltung eintrifft nach dem Motto „Wir haben E-Mala, Ache, Kaminski und Co, wir sind zu gut um abzusteigen“

Wenn ich das richtig im Kopf habe ist man damals nach der ersten Saison mit Podolski (mit dem El-Mala oft verglichen wird) auch abgestiegen.

Edit: Vielleicht trifft ja doch die 11Freunde Saisonprognose ein, dass uns wieder Funkel retten muss :sweat_smile:.

Die Saison ist noch lang :grimacing:

Friedhelm Funkel bitte rette uns!

Wenn uns jetzt wieder nur Funkel einfällt, dann können wir den Laden auch irgendwann schließen. Das ja so wie Dardai bei der Hertha.

Der achte Abstieg seit 1998 wäre auch nur noch sowas wie Achselnzuckeln, und zeitgleich die Bestätigung das es scheinbar in dieser Stadt mit diesem Verein einfach nicht möglich ist. Ich erwarte als Fan einfach das man mit diesem Team am Ende die Klasse hält, das ist nicht zu viel verlangt. Wenn Kessler der neue Vorstand das vergeigen weil man sich nicht rechtzeitig von Lukas Kwasniok (!) trennt, dann mach ich glaube ich ein Sabatjahr. Man muss sich echt nicht von jedem Mist das Wochenende vermiesen lassen.

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https://geissblog.koeln/2026/03/kessler-baut-fc-um-neuer-kaderplaner-schon-am-geissbockheim/

Struktur mit vier Direktoren unter der Geschäftsführung, Steidten kommt neu dazu:

Tim Steidten für die Profis, Lukas Berg als Technischer Direktor für die Bereiche Video, Athletik und U21, Nicole Bender-Rummler für die Frauen und Markus Halfmann für die FC-Akademie.

Interessant, wie Kessler nun umbaut. Das erklärt im Nachhinein vielleicht, warum es mit der Beförderung etwas gedauert hat. Vermute, dass das mit dem neuen Vorstand natürlich erst einmal diskutiert werden musste.

Danke für alles Florian Kainz und Luca Killian.

  1. FC Köln: Nicht nur Kainz - weiterer FC-Abschied kündigt sich an - GEISSBLOG 1. FC Köln: Nicht nur Kainz - weiterer FC-Abschied kündigt sich an - GEISSBLOG
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Armin Reutershahn, das alte Co-Trainer-Schlachtross. Alles Gute, Armin.

Interessanter (wenn auch nicht neuer) Ansatz, Wagner einen erfahrenen Co mitzugeben - wurde medial jetzt teilweise so interpretiert, das man sich eine weitere Möglichkeit zu wechseln offenhalten will. Weiß nicht, ob ich das unbedingt so sehe, aber ist sicherlich eine Interpretation.

Zu Kwasniok: finde es sehr schwer zu bewerten, ob das jetzt die richtige Entscheidung ist… fand, im Großteil der Spiele war es fußballerisch okay bis gut. Klar, anfangs eine Überperformance, seitdem geht es wieder runter. Allerdings gab es eigentlich kein Spiel, wo die Mannschaft klar unterlegen war und die Verletzungen und so manche fragwürdige Schiedsrichterentscheidung darf man auch mitdenken. Letztere ändern sich nicht durch einen Trainerwechsel. Aber es war natürlich jetzt eine lange Ergebniskrise und der Trend ist sehr schlecht.

Abgesehen davon kann man über Kwasnioks öffentliche Kommunikation diskutieren (da war ich durchaus öfter anderer Meinung als er) und es gab eben gerade im Winter Gerüchte über Unzufriedenheit in der Mannschaft.

Andererseits fand ich es da eben auch eher logisch, dass nach einer Phase, in der es in der Mannschaft eben lange keinen Wandel und damit auch neue Konkurrenz gab (Transfersperre etc.), und mit dann vielen, neuen Spielern nach Aufstieg Unzufriedenheit entstehen kann. Wenn ich mir jetzt die letzten Spiele anschaue, sieht es für mich nicht danach aus, dass das Team gegen den Trainer gespielt hat. Aber das ist natürlich immer eine Ferndiagnose via Medien ohne irgendwelche Einblicke zu haben.

Der andere Aspekt ist, dass wir halt wirklich keine langfristige Ruhe reinbekommen, wenn wir von unseren Verantwortlichen (und da zuvorderst dem Trainer) nicht so überzeugt sind, dass wir mal (Ergebnis-) Krisen durchstehen, sondern den Trainer wechseln. Das hat Kwasniok diese Woche selbst angesprochen hat, was ich etwas seltsam fand, aber ganz unrecht hat er ja nicht.

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Ne, da hat er nicht Unrecht mit der langfristigen Ruhe, aber das hilft ja auch nichts, wenn der Trainer es nicht bringt. Der Punkteschnitt ist mit Ståle Solbakken der schlechteste aller FC-Trainer, und das „gut mitspielen“ trägt halt auch nur so und so weit, wenn man lediglich zwei der letzten 18 Spiele gewinnt und am Sonntag zwischendurch auf Platz 16 stand.

Und die letzten Spiele waren mit Augsburg, lustlosen Dortmundern, dem HSV und Gladbach jetzt auch nicht berühmt bzw. ein klares Bewerbungschreiben. Klar, eine Klatsche war überhaupt nicht dabei und die Mannschaft ließ sich nicht hängen, aber es gab eben keinen Sieg, den jeder andere Verein da unten dann doch zwischendurch mal hinbekommt. Immer Glück ist können, und immer Pech ist dann eben auch nicht können. Seit dem ausgecoachten Derbyhinspiel weiß jede Mannschaft, dass wir komplett aufgeschmissen sind, sobald man uns den Ball überlässt. Es gibt da auch wenig Weiterentwicklung zu sehen. Kaminski ist mittlerweile immerhin wieder vorne, aber es ist mir schwer vermittelbar, dass das „Aufstellungsbingo“ mit dem Hin- und Herschieben unterm Strich ein „net positive“ war. Vor allem, weil die Mannschaft ja im Sommer super neu zusammengestellt wurde, da braucht es auf Strecke Automatismen. Und die konnten sich mit den vielen Neuzugängen und dem Hin- und Herschieben ja nie richtig finden. Ich glaube, die nicht so guten Leistungen haben auch damit zu tun.

Insofern, also natürlich wäre „langfristig Ruhe“ schön, aber das ist weder eine Strategie noch ist Kontinuität ein Selbstzweck. Es muss passen, und zwischen dem Verein und Kwasniok hat es nicht mehr gepasst. Und auch zwischen Mannschaft und Trainer hat es nicht mehr so gepasst, bei all den flapsigen Äußerungen (Bülters Vaterschaft; Özacars Ganzkörperkrampf; Castro-Montes Körpergröße; alles mögliche über El Mala; „Schenten ist der einzige MIttelstürmer“ als Affront gegen Ache fallen mir spontan ein) auch kein Wunder. Entsprechendes wird ja jetzt auch in den Medien gespielt. Von welcher Seite mit welchem Eigeninteresse auch immer.

Ich muss noch sagen: Für mich kommt die Entlassung viel zu spät, ich hätte schon in der Winterpause reagiert. Nach den Heimspielen gegen St.Pauli und Union wirkte Kwasniok auf mich bisweilen überfordert bis konfus, damals hätte man auch aus einer Position der Stärke einen neuen Cheftrainer finden können. Es war irgendwo absehbar, wie das alles endet. Jetzt findet man natürlich keine gute Lösung, auch wenn ich Wagner tatsächlcih für eine spannende Persönlichkeit halte. Vielleicht wird er ja das, was Hürzeler für St.Pauli war. Es gibt jedenfalls ein paar Paralellen.

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Die Statistiken gegen St. Pauli waren so, dass der FC da mindestens in 8 von 10 Fällen gewinnt. xGoals waren glaube ich ca. 1,7 zu 0,1. Im letzten Moment rutscht Schwäbe aus. Sonst wäre das ein normaler, verdienter Arbeitssieg gewesen.

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War auch nicht als Plädoyer für Kwasniok gemeint :wink: Stimme dir zu, dass Stabilität nur Sinn macht, wenn die richtige Person in der Position ist. Ich fand die Diskussion in der Schlusskonferenz (danke an dieser Stelle an @GNetzer, @eva_bohle und Patrick Röttele!) hierzu auch gut differenziert :folded_hands: .

Fand auch den folgenden Artikel bei Come-on-FC dahingehend gut, dass er auch die Entwicklung einschätzt und nachzeichnet. Inklusive des Punkts, dass Kwasniok eben eventuell zwischenzeitlich in seiner Innovation/Disruption (die an sich ja gewollt und gebraucht war) auch hätte gebremst/moderiert werden müssen - was nicht geschah oder gelungen ist.

https://come-on-fc.com/featured/kommentar-zwischen-leidenschaft-und-kontrollverlust/

Sicherlich gibt es jetzt auch das Potenzial, dass Wagner dadurch, dass er erst einmal eine Struktur etabliert und beibehält, Punkte einfahren kann (war auch Teil der Spieltagsdiskussion).

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Oh ja absolut. Da hat Kainz vor dem Ausgleich eine 100%ige verbaselt und Kwasniok nach dem Spiel ein paar Tränen verdrückt, äh sich einfach nur unwillkürlich durch die Augen gewischt. Mit Blick auf die Tabellensituation heute tut das Ergebnis heute immer noch weh.

Aber das war auch dieses Spiel, wo El Mala im Sturmzentrum gespielt hat (Kwasniok: das muss er jetzt lernen), und er aber das Tor schoss weil nach einer St. Pauli Ecke Waldschmidt das Ding einfach lang auf den im Mittelfeld wartenden El Mala pöhlte. Kwasniok hat nachher gesagt El Mala hätte das Tor in seiner Position als Mittelstürmer erzielt und damit die Aufstellung rechtfertigt. Das war halt ein wenig sehr hanebüchen.

Gegen Union zwei Wochen später hat dann Ache nach seiner Auswechselung geweint, und Kwasniok meinte danach das wäre gewesen weil sie das Spiel noch ganz spät verloren hätten. Dumm nur das die Tränen vor dem Gegentor kamen.

In die Zeit fielen auch die schlechten Auftritte in Bremen und Leverkusen. Da hatte Kwasniok mich spätestens verloren. Das war alles maximal konfus und wirkte überfordert. Dann das Trainingslager und Heidenheim mit dem Kwasni-yok Banner. Das es dann nach einer weiteren Sieglos-Serie von sieben Spielen auch wirklich vorbei war, so im Nachhinein kann er sich glaube ich wirklich nicht beschweren das er nicht genug Chancen bekam :smiley:

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Ja, ich geh mit dem Artikel d’accord. Ich hatte das irgendwann auch mal bei bluesky und ich glaube auch hier im Thread geschrieben: Der Verein hat Kwasniok medial überhaupt nicht unterstützt oder Stützreifen angelegt. Als nach Heidenheim die schmutzigen und ehrabschneidenden Gerüchte zur Weihnachtsfeier auftauchten, da hätte man Kwasniok schon mal zur Seite springen können. Das war auch für ihn nicht toll das sich gefühlt die halbe Stadt darüber anonym austauscht was er da gemacht haben soll.

Ich glaube direkt das es schwierig ist Kwasniok einzufangen, weil er doch sehr überzeugt von sich ist und sich vermutlich von der Presseabteilung wenig sagen lässt. Aber das hätte Kessler dringend machen müssen, anstatt dann bspw. nach den verunglücktem Statement zum Fansupport nur zu sagen „Köln ist eine emotionale Stadt und das hat der Lukas dann jetzt auch gelernt.“ Nach dem Motto: Das ist ein erwachsener Mensch und die Fettnäppchen in die er tritt, die muss er dann auch selbst auslöffeln. Das konnte irgendwie nicht funktionieren, so im Nachhinein betrachtet.

Ps.: Ja in der Schlusskonferenz sind fand ich auch wirklich viele wichtige und richtige Punkte angesprochen worden. Einziger Widerspruch wäre, dass der FC mehr Potential als Platz 15 hat, wenn alle fit sind. Aber vielleicht seh ich das Team auch zu positiv.

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Es sind halt nur leider im Fußball ganz selten mal alle fit. Gehört leider zur Realität der Kaderplanung dazu (auch wenn die Verletztenmisere in der Abwehr krass war).

Schau dir die Konkurrenz an: St. Pauli lange ohne Irvine, jetzt ohne Sands, um nur zwei zu nennen. Bei Wolfsburg fehlen Wimmer und Vavro ewig. Werder ist ein einziges Lazarett, Heidenheim verzichtet das ganze Jahr auf Pacarada und auch Conteh und Zivzivadze fallen aus.

Dementsprechend sollte man einen Kader nicht nur nach der ersten Elf bewerten. Und ich empfinde den Kader eben als nicht besonders gut in der Breite, merkt man ja auch an der Wirkungslosigkeit vieler Wechsel.

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Da glaube ich deiner Einschätzung - du siehst es ja durchgehend im Vergleich. Und ich habe oft die Tendenz, den eigenen Kader zu positiv zu sehen. :face_with_peeking_eye:

Verletzungstechnisch war es aber in der Innenverteidigung Ende letzten Jahres schon krass, denn eigentlich ist man da ausreichend besetzt… gut, dann kam auch dazu, dass Kwasniok manchmal auch so Sachen gemacht hat, wie lieber Sebulonsen statt Özkacar innen einzusetzen. Wirkte manchmal seltsam, aber ich stehe dann auch nicht am Trainingsplatz, um es einzuschätzen.

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Ja klar, absolut wichtiger Punkt auf die anderen Teams zu verweisen. Das übersieht man gerne, wenn man zuerst mal auf sein Team guckt. Woanders ist das Gras ja immer grüner. Man muss auch bei der Verletzungsgeschichte immer dazu sagen, dass es beim FC außergewöhnlich viele Muskelverletzungen gibt, die teilweise auch wieder auftreten sobald der Spieler ins Training wiedereinsteigt (Castro-Montes zuletzt). Ich bin jetzt beim Training nicht dabei und kenne mich mit medizinischen Sachen nicht zu gut aus, aber das klingt sehr nach falscher Trainingssteuerung. Was dann halt kein Unglück wäre, das von außen über einen hereinbricht.

Als besonders breit würde ich den Kader auch nicht bezeichnen, es sind halt wirklich so einige biedere Kaderspieler dabei. Also Spieler, die in der Lage sind auf Bundesliganiveau ein paar gute Spiele mit tollen Aktionen zu spielen und die meisten anderen Spiele dann aber eher nur mitschwimmen bis fehlerbehaftet mitspielen. Ich würde sagen Thielmann, Heintz, Kainz, Maina, Waldschmidt und Bülter fallen ohne weiteres in die Kategorie rein. Wenn einer dieser Spieler in der Startelf spielt, dann muss man hoffen das sie einen Sahnetag haben, und wenn sie eingewechselt werden grummel ich eher.

Ich würde dennoch sagen, dass man mit diesem Kader durchaus mehr als Platz 15 erreichen könnte. Eine Sturmreihe aus Ache, Kaminski und El Mala ergänzt sich gut, alle bringen überdurchschnittliche Bundesligaqualität mit.
Im Mittelfeld hat es mit Martel und Krauß auch eine solide Basis, die mit Johannesson ergänzt wird. Und in der zentralen Verteidigung finde ich Simpson-Pusey richtig stark, Özkacar und Schmied sind anständige Bundesligainnenverteidiger, Rav van den Berg ein Sorgenkind auch wegen der Ablöse, aber er hat auch seine Stärken und auf der Schiene hat man mit Sebulonsen, Castro-Montes und Lund drei Spieler, bei denen ich gar keine Bauchschmerzen habe wenn sie in der Startelf sind. Im Gegenteil, ich glaube alle drei können in der Bundesliga mehr als nur mithalten.

Dann kommen noch die ganz jungen Spieler, von denen ich bislang aber ehrlich gesagt auch nichts gesehen habe was für mehr Spielzeit spricht (Niang, Schenten, Neumann). Aber es sind U-19 Spieler. Chaves als Leihspieler fällt mir schwer einzusortieren weil er kaum Spielzeit erhält.

Ich will mich jetzt auch nicht an „Potential Platz 15“ aufhängen, aber ich denke nicht das man es hier mit einem Kader zu tun hat, der absteigen sollte. Was ein riesiges Lob für Thomas Kessler ist. Aber entsprechend fände ich es auch ein Scheitern, wenn man absteigt, weil man zu lange an Kwasniok festgehalten hat. Da die weichen Faktoren in der Mannschaft auch zu stimmen scheinen, denke ich schon das Platz 12 und ein Klassenerhalt an Spieltag 32 keine zu große Erwartungshaltung ist. Mindestens aber der Klassenerhalt sollte es schon sein, von mir aus auch Platz 15 oder über die Relegation.

Aber vielleicht überschätze ich wie gesagt den Kader auch. Ich will das gar nicht ausschließen, du hast in der Bundesliga viel mehr Überblick als ich. Ich habe aber auch vor allem in den direkten Duellen mit den Teams zwischen Platz 10-13 wenig gesehen wo ich sage, das ist ein Leistungsniveau was der FC nicht erreichen kann.

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Ich bin absolut außenstehend und verfolge weder die 1. Bundesliga der Männer noch den 1. FC Köln sehr intensiv. Aber was bitte war/ist denn die Anspruchshaltung, wo wollte man denn mit diesem Kader hin? Wie gesagt, als Außenstehender hätte ich den 1. FC Köln genau da in etwa einsortiert. Offenbar konnte man auch in jedem Spiel mithalten und hatte mit Verletzungen durchaus auch wichtiger Spieler zu kämpfen (andere Mannschaften natürlich auch). Man spielt jetzt u. a. noch gegen Heidenheim, Bremen, St. Pauli, hat also alle Karten noch selbst in der Hand. Natürlich ist die Person Kwasniok (mindestens) streitbar, auch seine Entscheidungen vermutlich nicht immer (als Außenstehender) nachvollziehbar - das müssen sie aber auch nicht sein. Aus diesen Gründen verstehe ich die Entlassung nicht, vor allem weil man ja so keine von Vereinsseite postulierte Langfristigkeit/Nachhaltigkeit auf dem Trainerposten hinbekommt, und (meiner Meinung nach) vermutlich unrealistische Saisonziele vorgegeben wurden. Aber, wie gesagt, ich verfolge das nur von sehr weit entfernt…

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Ich denke, Saisonziel war und ist der Klassenerhalt - ich sehe keine größere Erwartungshaltung im Verein für diese Saison. Es ist dann vielleicht eher das Problem gewesen, dass man zunächst gut gestartet ist, was die Erwartungshaltung im Umfeld erhöht hat, ohne es danach aufrecht erhalten zu können. Wenn man durchgehend immer mal wieder einen Sieg geholt hätte, wäre die Perspektive vielleicht anders (?).

Letztendlich ist es wohl so, dass sich die Entscheidung wohl am ehesten über a) den Willen in der sportlichen Leitung, nichts unversucht zu lassen, und b) atmosphärische Aspekte erklärt - sowohl in der öffentlichen Kommunikation, als auch mit dem Kader. Ist natürlich von außen immer schwer einzuschätzen.

Als ich das gerade so schrieb, kam mir bei allen Unterschieden der Vergleich zu letzter Saison unter Struber in den Sinn. Da waren wir in der Tabelle (ebenfalls noch) im Soll, aber die Atmosphäre und Trend/Ergebnisse haben zu einem Vertrauensverlust geführt, ob man es in gegebener Konstellation über die Bühne bringt. Gut, jetzt haben wir größtenteils andere Personen in der Verantwortung, von daher hinkt der Vergleich etwas.

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Interessant und ungewöhnlich. Sowohl der 1. FC Köln, als auch die El-Mala-Famillie versucht den Transfer ohne externe Berater abzuwickeln.

Transfermarkt: Spielerberater bewerben sich beim 1. FC Köln - GEISSBLOG https://share.google/YPWUNucJCDqBxGW9u

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