#10 – Euer Input für die Sendung zum 10. Spieltag 23/24

Am Montavormittag wird @eva_bohle gemeinsam mit Greta Linde und Phil Tagscherer den Spieltag analysieren. Die drei freuen sich über euren Input!

Ebenfalls am Montagvormittag zeichne ich mit Sebastian Weßling einen Schwerpunkt zu Borussia Dortmund auf. Fragen und Anmerkungen dazu bitte dort im Thread abladen.

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Einwurf des Spieltages:
Ich konnte nicht erkennen wer, aber ein Bochumer hat es in der Nachspielzeit geschafft den Ball regelkonform ins SELBE Aus zurück einzuwerfen. :kissing_heart: :ok_hand:

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Uff, Tuchel mega aggressiv im Interview nach dem Spiel. Das finde ich jetzt doch sehr unprofessionell.
Sorry, das müsste ich jetzt Mal loswerden.

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Analyse: Schwerpunkt Bayern

Organisierter Angriff​​

1. Spielstruktur​

Der ballferne AV rückt in den Halbraum, während der ballnahe die Breite sucht, dadurch soll auch bei Ballverlust die Kette eng zusammen bleiben. Teils kippt ein ZM (Laimer) ab, pendelt auch teils zwischen den Boxen, während der andere in die Offensive geht. Die Flügel kippten oft ab, wenn der BVB höher presste, um Räume im Zentrum zu öffnen - die die AV nutzen könnte.

2. Ballfluss​

Zur Spielauslösung verwendet man hauptsächlich flache Bälle, die ZMs lassen auch viel „prallen“, damit man das gegnerische Pressing lockt. Daraufhin versucht man das Spiel flach zu verlagern, um Räume auf den Flügeln zu öffnen.

Im letzten Drittel auch typisches „einer kommt, anderer tief“, was den Gegner vor Entscheidungen bringen soll und auch gewissermaßen Chaos erzeugen soll.

Das Spieltempo ist im eigenen Drittel noch eher langsam, aber sobald man die erste Linie überspielte wurde es erhöht, ehe es am Flügel extrem schnell wurde, gerade wenn man aus dem Halbraum hinter die Kette kam, war der BVB mit dem Tempo überfordert. Gefühlt hat man auch ausgenutzt, dass der BVB systematisch Räume vor dem Sechserraum nicht gerade beherrscht, in diese stach oft Kane, dann musste ein IV oder DM herausrücken.

Die IVs gelten durchaus als ballspielende IVs, da sie die modernen Anforderungen entsprechen, sie sind ein großer Bestandteil im Aufbau, daran fällt und steht das System, da sie verlagern und das Herausrücken des Gegners erkennen müssen.

3. Spielseite​

Die Halbräume werden übermäßig bespielt, dort werden oft die Konter vorgetragen.

4. Abschlussverhalten​

Im letzten Drittel steht ein Flügelspieler sehr breit, um die gegnerische Viererkette auseinanderzuziehen und die Schnittstellen zu öffnen. Dazu hinterläuft sowie kreuzt der AV mit dem FS häufig, gleichzeitig entsteht also eine Asymmetrie in der Außenverteidigung und es muss etwas eingerückt werden. Die offensiven Mittelfeldspieler befinden sich zudem in der letzten Linie, aber kippen immer wieder ab oder versuchen hinter die Kette zu kommen.

5. Schlüsselspieler​

Wer sind die prägenden Aufbauspieler?​ Min-Jae, Upamecano

Wer sind die prägenden Übergangsspieler?​ Mazouri, Laimer

Wer sind die prägenden Abschlussspieler?​ Kane, Musiala

6. Sonstige Auffälligkeiten

  • Davies (+ Kim-Min) mit sehr vielen Befreiungsschlägen - Bayern konzentriert sich auf horizontales Aufbauspiel, deswegen muss man auch gegnerischen Druck standhalten und versuchen es zu leiten. Gerade Davies wurde bewusst aggresiv angepresst und so am flachen Aufbau gehindert.
  • Fülkrug mit sehr schlechter Passqualität - ein moderner Stürmer wird auch in den Aufbau integriert, sollte also auch A) Übersicht und B) Technik im Passspiel aufweisen. Doch anders als sein Gegenüber zählt dies nicht zu seinen Stärken, sondern es stellt eine große Schwäche dar. Man sollte sich die Frage gefallen lassen, ob man diesen Weg gehen möchte oder ob man nicht die Probleme im Aufbau und im letzten Drittel auch auf Füllkrug beziehen muss. Sieht man sich die Positionierung an, so ist es alles sehr eng beim BVB, doch eigentlich hätte Dortmund mehr den Kader und auch die Spielidee, dass man bspw. die Ketten auseinanderzieht und so die Schnittstellen in den Fokus stellt.

Konterangriff​

1. Häufigkeit​

Durch einige Ballgewinne im zweiten Drittel kam es zu einigen Situationen, wo es zu einem Konter kam.

2. Konteraufbau​

Der Aufbau erfolgt meist durch Ballgewinne im Zentrum, dann über die Halbräume, wo man daraufhin hinter die Kette kommen möchte. In den ersten 60 Minuten erfolgte der Konteraufbau größtenteils flach, was die Kontrolle gesteigert hat, aber umso stärker der BVB wurde, desto länger und somit unkontrollierter wurde der Aufbau.

3. Spielseite​

-:-

4. Übergangs- und Zielspieler​

Übergangsspieler sind oft die nominellen Flügelspieler, wobei sie auch oft den Abschluss suchen.

5. Nachrückverhalten​

Es werden sofort vertikale Läufe gesucht von allen Beteiligten, in diesen Situationen oft nur eine kleine Restverteidigung aus IV.

Organisierte Defensive​​

1. Spielstruktur​

War der BVB im letzten Drittel, so war es teils ein enges 4-5-1, das durchaus ein tiefer Block ist. Also man sieht ein hohes, aggressives Pressing, aber wird die erste „aktive“ Pressinglinie im Mittelfeld überspielt, dann setzt man auf den tiefen Block. Im Angriffspressing ist es überwiegend ein 4-3-3, was ein sehr dynamisches Gebilde ist.

2. Pressing​

Die Höhe ist grundsätzlich hoch, aber dennoch verschiebt es sich teils weit nach hinten - bis zu einem tiefen Block.
Die IV stellte man nur zu, teils sogar weit bis in die eigene Hälfte, sogar ein Mittelfeldpressing war zu sehen. Erst mit dem tiefen Block wollte man den BVB vor Entscheidungen stellen, sie zur Kreativität zwingen und dann umschalten. Dann oft ein leichtes Herausschieben der Linien, wodurch der BVB mit weniger Raum zurechtkommen musste, dadurch schenkte man aber auch unter Umständen viel Kontrolle her und pokerte, dass es der BVB nicht lösen kann. Doch hat Bayern den Anspruch, eine Kontermannschaft zu sein?

Problem: Durch die halbräumige Positionierung eines AVs, war man sehr anfällig für Seitenverlagerungen, allerdings nutzte es der Gegner nicht aus.

Ein Pressingtrigger war das Spiel auf den AV, dann schoben Sane bzw. Coman aggresiv und versuchten erneut ein Zuspiel auf den IV zu forcieren.

3. Personelle Auffälligkeiten​

Die AV sowie IV agieren, wenn der Gegner im letzten Drittel ist, mannorientiert, dadurch versucht man, dass der BVB nicht hinter die Kette kommt.

Gegenpressing​

1. - 2. Häufigkeit und Dauer​

Man setzt ein situatives Gegenpressing ein, was dennoch den Fokus auf die Stabilität setzt. Oft wirkt es so, als würde man es im letzten Drittel häufiger und aggresiver versuchen, während man im zweiten eher die Läufe nach hinten sucht und/oder vereinzelt ins Gegenpressing zieht.

3. - 4. Ballbesitz- oder Optionsorientierung​

Die Fokussierung liegt auch hier in der Zustellung der Passwege, aber vereinzelt auch auf den Ballbesitzer.

5. Pressingspieler​

Laimer sowie Musiala überzeugen im Pressing sehr mit einigen Ballgewinnen.

Fazit

„Eigentlich hatte ich Hoffnung.“, das ist mein Statement zum Tag. Doch ganz so sicher, wer genau jetzt gegen Saarbrücken verloren hat, war ich mir nach wenigen Minuten schon nicht mehr. Erst folgte der Schock in Form von zwei nun wirklich vermeidbaren Gegentoren. Was folgte, ist für mich aber noch schlimmer: Es kam ein Plätschern. Gefühlt blieb es immer auf der gleichen Dynamik, nur selten konnte man mal das viel besagte Ausrufezeichen setzen. Hier fehlte mir der taktische Input von Terzic, der zwar faktisch da war, aber keine dynamische Wirkung hatte, auch wenn es nur eine Umstellung im System ist, kann es schon einen befreienden Effekt haben. Das ist für mich irgendwie kein gutes Zeichen, auch in Hinblick auf Gegner, gegen welche Dortmund der Favorit ist.
Zu Bayern: Solide, dennoch mit ein paar Sachen, wo man als Gegner ansetzen könnte. Aber es reichte, und oft reicht eben solide. So nach dieser Klatsche im Pokal zurückzukommen, das gebührt Respekt, das hätte ich nicht gedacht, aber dennoch wirkt es irgendwie nicht so, als wäre alles perfekt. Gradmesser werden Leverkusen und Leipzig, aber leider nicht der BVB.

Nicht meine beste Analyse, ich weiß, hoffe dennoch sie gefällt.

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Andererseits irgendwie vielleicht ganz im Sinne von Uli Hoeneß: sehr unterhaltsam und generiert Aufmerksamkeit :joy:

Mit Kimmich: 1:2 in Saarbrücken.
Ohne Kimmich: 4:0 in Dortmund.
Ich erkenne ein, anhand der übergroßen Stichprobe, aussagekräftiges Muster. :wink:

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Dortmund war motiviert, bekam aber relativ früh im Spiel wegen Unkonzentriertheit den frühen Nackenschlag. Danach konnte Bayern die Führung noch ausbauen, bevor Dortmund sich wieder erholen konnte. Im Folgenden konnte sich Bayern auf das Verteidigen konzentrieren und über die schnellen außen gegen einen hochgerückten BVB kontern, der leider zu fahrig im Aufbau ist und ständig den Ball verlor.

Ihr dürft euch jetzt aussuchen, welchen „Der Klassiker“ ™ ich in den letzten Jahren beschrieben habe…

Weiß nicht ob sich eine Analyse da wirklich lohnt da ich inzwischen überzeugt davon bin, dass das Spiel zu 100% im Kopf statt findet. Bayern strotzt vor Selbstvertrauen in den Duellen und bringt immer 110%, während Dortmund sich jedes mal einredet „diesmal schaffen wir es“ und beim ersten Lufthauch umfällt. Das hat man schon an der Stimmung auf den Rängen gemerkt, dass die Tribüne ungewohnt still war nach dem 2:0. Andere Dortmundfans mögen mich korrigieren bitte, aber ich glaube Dortmund hat inzwischen ein ausgewachsenes kollektives Bayern-Trauma.

@RobChang hatte im Discord auch rausgesucht, dass der Marktwert der ausgedünnten Bayern Startelf bei 650M€ lag. Da müssten Dortmund und Frankfurt zusammen ihre kompletten Kader aufs Feld schicken um da ran zu kommen. Ich weiß der Marktwert sagt nicht alles und so… ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Bayern keineswegs „geschwächt“ waren in diesem Spiel, zumindest nicht die ersten 60 Minuten. Da war es aber eh schon durch.

Vielleicht bin ich auch gerade zu emotional, dann bitte ignorieren, aber das musste jetzt einfach mal raus.

Wünsche eine gute Aufnahme.

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Achja, ist zwar nicht Teil des Bundesliga Spieltags gewesen, wollte aber noch für Moment der Woche die Hoffenheimfans nominieren. Die bekommen viel ab, aber am Mittwoch beim Pokalspiel in Dortmund hatten sie dieses Banner gezeigt:


Quelle: schwatzgelb.de

Marcel ist ein Dortmunder Ultra, der jahrelang gegen den Krebs gekämpft hat und ihn jetzt endgültig verlieren wird. Falls jemand mehr wissen möchte, klicke hier und hier. In diesem Sinne möchte ich dem hoffenheimer Block dafür danken, dass er (ausgerechnet) einem Dortmunder Ultra so ein Banner widmet.

In den Farben getrennt, in der Sache vereint!

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Ich erweitere deine Stichprobe um 50% auf das Spiel gegen Darmstadt:
Mit Kimmich 0:0
Ohne Kimmich 8:0
:crazy_face:

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Lothar, Didi, seid Ihr es? :wink:

Ich weiß der Marktwert sagt nicht alles

Ein Spiel betrachtet sagt der Marktwert wenig, auf die Saison gerechnet viel. Und wenn man sich Union anguckt, dann wird die Aussage sogar umgekehrt. Herta BSC oder HSV, alles Beispiele. Geld macht vieles einfacher, aber nicht alles möglich. Was Bayern ausmacht ist vor allem die Mentalität, und mit dieser Mentalität habe die dann die Kohle gemacht. Jetzt haben die leider beides.

Da wir es ja unlängst mit der unterschiedlichen Bewertung von Fouls hatten, täte mich interessieren wie ihr die Aktion Hummels gegen Kane gesehen habt. Offene Sohle gegen Wade (also über Knöchelhöhe - meines Wissens laut Vorgabe eindeutig rot). Irgendwie scheint mir bei Dortmund alles immer halb so schlimm zu sein.

Das dachte ich mir auch Rita! Ich weiß gar nicht, aber war er in Dortmund damals genauso grießgrämig oder trotzig?

Ich wurde am Freitag gefragt, ob ich nicht spontan mit möchte zum Bundesligaspiel Darmstadt gegen Bochum. Dass ich fußballerisch keinen Leckerbissen erwarten konnte, wusste ich schon vorher, aber war dann doch relativ erschüttert über die gebotene Qualität. Daher möchte ich zunächst den besten Mann auf dem Platz loben: Marco Fritz. Starke Spielführung. Hat viel laufen lassen und trotzdem immer die Kontrolle gehabt.

Dann mal zu den Mannschaften. Beide waren bemüht defensiv gut zu stehen und über lange Bälle offensiv etwas anzubieten. Das Offensive gelang beiden Teams nicht so gut. Torchancen entstanden zufällig. Die Torhüter waren auf beiden Seiten die Spielgestalter. Ehrlicherweise wollten auch beide Mannschaften den Ball nicht wirklich haben. Bochum geht dann durch einen Abstimmungsfehler in Führung und Darmstadt gleicht mit einem gut vorgetragenen Angriff aus. Darmstadt schießt mit der zweiten gelungenen Offensivaktion kurz vor der Pause noch ein zweites Tor, welches wegen Abseits nicht zählt.

In der zweiten Hälfte geht es dann genauso weiter, jedoch gelingt Bochum dann mal ein Angriff und geht in Führung. In der 64. Minute wechselt Bochum dann einen Innenverteidiger für Stöger ein. Damit wird auf Dreierkette umgestellt. Und jetzt weiß ich auch was Max meint. Das war so schlecht, was Gamboa da rechts veranstaltet hat. Seine Stellungsfehler und Rausrückverhalten hätte Bochum beinahe noch den Sieg gekostet gegen ein ab der 71. Minute in Unterzahl spielendes Darmstadt. Generell war Bochum richtig schlecht in Überzahl. Die Konter wurden fahrlässig ausgespielt, der eingewechselte Paciencia hat in diesen Situationen immer das Tempo verschleppt, statt Tempo zu machen. Und Bochum konnte auch überhaupt nicht den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Darmstadt hat alles nach vorne geworfen und der Ausgleich wäre sicher auch verdient gewesen. Aber es ist lediglich ein Pfostentreffer nach Freistoß von Nürnberger herausgesprungen. Nicht nur, dass du in Überzahl in dem Raum niemals Foul spielen darfst, auch wie die Mauer gestellt wurde, war einfach nicht clever.

Beide Teams bewerben sich mit ihrer Leistung nicht für einen Verbleib in der Liga. Bochum hatte am Freitag das Spielglück.

Darmstadt hat es auch geschafft zweimal den Einwurf auf den direkt davor postierten Spieler zurück ins Seitenaus abtropfen zu lassen. Zwei Mal!

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Soweit ich das verstehe gilt das nur wenn es um das Standbein geht, weil da das Verletzungsrisiko so hoch ist. In diesem Fall lagen aber beide auf dem Boden, Hummels grätscht nebenher und Kane tritt dann von unten in die offene Sohle. Nehme an Aytekin hat das als „Fuß drüber gehalten“ interpretiert, aber rot ist das nie im Leben. Keine Ahnung wer die Geschichte in die Welt gesetzt hat. Sky?

PS: Ich verwahre das Bild mal für die nächste „natürliche Armhaltung“ Diskussion :grimacing:

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Oh Gott, das ist mir auch aufgefallen. Was sollte das denn werden? Pressen bei Führung mit FÜNF Mann vorne auf vier Darmstätter, Torwart schlägt den Ball lang und plötzlich steht Darmstadt vorne 4 gegen 4 vor dem Bochumer Tor. Überzahl ist derzeit das Schlimmste was Bochum passieren kann, oder?

:sweat_smile: auch gut! Der Bochumer hat es aber geschafft, dass kein anderer den Ball berührt hat. Von der Hand direkt ins Aus. :exploding_head:

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Genau das mein ich. Und hinter Gamboa war soviel Raum, da konnte Darmstadt immer reinspielen.

Und wenn der Ball mal sofort zurück kam und Bochum im 5 gegen 4 oder 4 gegen 4 „gekontert“ hat, war der Angriff immer dann vorbei, wenn Paciencia am Ball war, weil er das Tempo rausgenommen hat und Darmstadt zurück kommen konnte.

Schade, dass @GNetzer diesen Spieltag die Sendung nicht moderiert. Hat hier einen echten Leckerbissen verpasst.

Auch mal ein Einwurf aus dem Stadion:
Mein Eindruck ist, dass Sané nun oft der ist, den Bayern beim Kauf hsben wollte. Trotz dreier Kane-Tore: er war für mich der beste Mann auf dem Platz. Und er kann Ecken.

Sonst: wie so oft bei Bayern - Dortmund. Man wähnt die Borussia in Schlagdistanz und dann zeigt Bayern eine wirklich gute Leitung (die Phase vor dem 3:0 mal ausgenommen)

Auch bemerkenswert: Tuchel bringt in einer kritischen Phase Pavlovic von der Bank. Und das in einem Topspiel. Mutig, aber vllt auch ein Fingerzeig

Er hatte einfach niemand anderen mehr. :wink: Goretzka musste ja für Upamecanu in die IV.

Habe mir das gerade nochmal in der angesehen. Er trifft schon zuerst mit dem Stollen die Wade und rutscht dann unter das Bein. Ziemlich gestreckt sieht Hummels Rechter auch aus, oder? Am Ärgerlichsten ist aber das Gezeter von Hummels…

Ja, es ist auch klar gelb. Aber die Regel mit gestreckt und über Knöchel gilt (meines Wissens nach) nur wenn der Gegner noch steht, denn nur dann ist es eine wirklich gefährliche Szene mit hoher Verletzungsgefahr. In dieser Szene mag es zwar schmerzhaft sein aber nie wirklich gefährlich, da Kanes bein nicht fest auf dem Boden steht sondern sich frei bewegen kann.