#14 – Euer Input für Schlusskonferenz 295

Am Sonntag Abend zeichne ich die nächste Sendung auf. Schwerpunkt wird Borussia Dortmund, Gäste sind David Theis und Alexandra Odenthal. Freue mich über Input von euch!

Vielleicht schon vor dem Spieltag ein paar kurze Ansätze über die Statistik in Bezug auf den Schwerpunktverein Borussia Dortmund.

Dortmund hat bis zum 14. Spieltag die meisten Torschüsse (196) abgegeben, wenn auch nur knapp vor Bayern (195) und Leipzig (190). Sie haben die beste Passquote (87,8%), vor Bayern (86,2%) und Bayer (85,7%). Zudem auch den höchsten Ballbesitzanteil aller Teams (60%), wieder vor Bayern (59%) und Leverkusen (58%).
Dabei setze der BVB bisher kaum auf Flanken aus dem Spiel (99), nur Bielefeld (96) und Schalke (89) flankten weniger.
Trotz dieser starken Werte, die viel Spielkontrolle und regelmäßige Abschlusssituationen vermuten lassen, hat es der BVB nicht geschafft, dies in entsprechend viele Tore (26, Platz 4 hinter Bayern (39) sowie Stuttgart (29) und Union (29)) und damit auch Punkte umzusetzen. Auch bei den Gegentreffern (18) macht sich die Spielkontrolle nicht so recht bemerkbar, in den Top 6 sind nur Bayern (19, bei 13 mehr erzielten Treffern) und Union (ebenfalls 18) vergleichbar.
Alle Statistiken sind von https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/statistiken/clubs entnommen.

Woran liegt es also, dass der BVB es nicht schafft die Spielkontrolle in Erfolge umzumünzen? Weshalb erzielt man nicht mehr Tore? Liegt es an der Qualität der Abschlusspositionen, oder an der Qualität der Abschlüsse selbst?

Hinzu kam dann noch die „Ecken-Problematik“ bei den beiden Niederlagen gegen Köln (9. Spieltag) und Union (13. Spieltag), die jeweils 1:2 endeten und alle 4 Gegentore nach Ecken resultierten.

Zu guterletzt noch eine von @Taktikfuchs123 im Laufe der Saison wiederholte Statistik zum BVB.
Hier am 28.11. nach dem Spiel gegen Köln:

Hier nach der Niederlage gegen Union (18.12.)

Quelle jeweils @TobiasEscher auf Twitter.

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Werder Bremen gegen Union Berlin
Union Berlins Doppelspitze mit Taiwo Awoniyi und Sheraldo Becker hat ausgezeichnet funktioniert.

Klar: Bremens Viererkette hat es ihnen heute nicht wirklich schwer gemacht.

Unions Höhenflug geht weiter. Für Bremen wird es langsam wieder düster.

Da habe ich gestern einen interessanten Podcast mit Hannes Wolf (dem Trainer) gehört, in dem er auch erklärte warum einer wie Haaland so wichtig ist für den BVB und Spieler wie Brandt oder Reus als Stürmer nicht so gut funktionieren:
Ohne jemanden wie Haaland fehlt einfach einer, der in die Tiefe geht und so die Räume aufreißt. Man kann mit einer falschen neun spielen, aber dann braucht man die entsprechenden Flügelspieler welche „Tempo auf die Abseitslinie bringen“. Nur dadurch schafft man zwischen den Ketten den Raum für Spieler wie Reyna, Brandt oder auch Guerreiro, die dort dann den tödlichen Pass spielen können.

Der BVB hat aber keine bzw zu weniger solcher Flügelspieler (wie ich seit Monaten schon moniere), weshalb alle ständig alle dem Ball entgegen kommen und das Spiel zu eng machen (hatte Hummels ja auch gesagt). Also hat man viel Ballbesitz im Mittelfeld kommt aber nicht in gute Abschluss Situationen. Es wäre also für den zweiten Teil deiner Frage interessant zu wissen von wo diese Abschlüsse kamen. Könnte mir vorstellen, dass einige aus der zweiten Reihe dabei waren, nachdem ein Innenverteidiger eine Flanke von Meunier rausgeköpft hatte…

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Irgendwie ist der Vergleich von Werder Union richtig bitter. Habe jetzt nur Sportschau gucken können (Sky Konfi Abo schnell wieder gekündigt, kann man nicht aushalten :crazy_face:). Aber so von den Rahmenbedingungen, da fällt für mich schon die Transferpolitik ins Auge. Frage: fällt die Verschlechterung der Transfers nicht zusammen mit dem Weggang nach Leverkusen von einem Mann zusammen, dessen Name mir nicht einfallen will…
Ich weiß Corona und so, aber das gibt es in Berlin ja auch…

Weil die „realtaktische Aufstellung“ heute lustige Bilder produziert hat, fällt mir gerade dieser Artikel wieder ein:

Ist die realtaktische Aufstellung auch nur ein Pausenclown, oder hat man damit schon mal was anfangen können?

Hoffenheim - SCF: Das war natürlich ein wunderschöner Start des SCF ins neue Jahr. Eine wirklich beeindruckende erste Halbzeit, und das nicht nur wegen des Ergebnisses. Santamaria glückte sein erstes Tor, nachdem er den Spielen zuvor schon drei-, viermal mit hervorragender Schusstechnik aufgefallen war, aber kein Abschlussglück hatte. Dem Tor ging eine herrliche Kombination und ein langer Sprint von Günter vorraus. In der Anlage und Durchführung wurden die Vorteile der Systemumstellung nach dem Mainz-Spiel deutlich. Der Elfmeter nach Eckball steht für die wiedererlangte Standardstärke, und das Dritte Tor gehört Demirovic. Dieser hat Petersen aktuell den Rang abgelaufen und ist, wie Santamaria, der zweite Neuzugang, der in der Mannschaft angekommen ist. In der Historie des Streichschen SC ist das eine bemerkenswerte Quote.

Mit dem Sieg steht der SC nun genauso da, wie in der letzten Saison: nimmt man alle Ergebnisse gegen genau die gleichen Gegner (Stuttgart für Paderborn und Bielefeld für Düsseldorf), dann hat der SC auch 19/20 20 Punkte geholt. Die Diskussion um leichtes oder schweres Auftaktprogramm hat sich also erübrigt.

Gegen die Gegner der folgenden drei Partien holte der SC letzte Saison übrigens nur drei Punkte, zwei Niederlagen gegen Köln und in München stand der Heimsieg gegen Frankfurt entgegen. Wäre schön, wenn diese drei Punkte schon nächsten Samstag eingefahren würden.

Naja, naja.

Ich sehe aktuell ja nur Zusammenfassungen. Aber: das wievielte quasi wichtigste Spiel war das heute für Schalke? Bleibt zwar die Hoffnung, dass die Hoeneß-Truppe nächste Woche noch schlechter ist, aber wenn ich mir das Abwehrverhalten der Königsblauen so anschaue, fehlt mir jede Fantasie.

Und sonst: es bleibt ein Schneckenrennen da unten. Max schrieb nicht grundlos auf Twitter, dass vor allem Schalke, Bielefeld und Mainz für Bremen sprechen. Denn auch die, ebenso wie Köln, Hertha oder auch (mit Abstrichen) Hoffenheim spielen ja absolut miese Runden.
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass da unten jeder gegen jeden verlieren kann. Nicht, weil die Gegner so toll wären, sondern einfach, weil man selbst so mies spielt.

Insgesamt - um mal das größere Rad zu drehen: dass Bayern Meister wird, daran hat man sich ja gewöhnt. Dass Dortmund aus diversen Gründen scheitert, daran leider auch. Aber insgesamt habe ich ein Gefühl, das mir sehr viel mehr Angst macht: Bayern spielt insgesamt keine - am Kader gemessen - sehr gute Saison. Trotzdem hat man Stand Samstag nur 9 Punkte liegen gelassen. Was also muss noch passieren, dass mal einer der Konkurrenten auch am Saisonende vorbeizieht? Das tut ja selbst mir als Fan total weh.
Natürlich haben wir das Problem in vielen Ligen. Positiv dabei aktuell tatsächlich England, wo United sich wieder mal einmischt oder Italien, wo Zlatans Eleven wohl eine gute Chance auf den Titel haben. Und auch in Spanien kann man Atletico als Überraschung Werten. Aber hier? Leipzig dürfte am Ende an der Chancenverwertung scheitern, Leverkusen am einfach zu schwachem Kader, Dortmund an diversen Punkten, die ihr bitte heute aufarbeiten :wink:

Kurz gesagt: Mein Eindruck ist, dass europaweit diese Saison Überraschungen drin sind, nur hier nicht wirklich.

Die großen Stories sind dann halt, dass Misswirtschaft dann doch mal bestraft wird (erst der HSV, dann Schalke, liegts vllt an den Blauen Trikots?) und dass man trotz mieser Leistungen in der Liga bleiben kann.

Ein weiterer Punkt: dass es Vereine wie Union, aber auch Augsburg am Ende der Saison wieder schaffen werden, in der Liga zu bleiben, obwohl sie noch vor 2 Jahren in Liga 2 spielten bzw. bei geringerem Rückhalt in Stadt und Wirtschaft Jahr für Jahr die Liga zu halten, stellt für mich eine entscheidende Frage: liegt es am Umfeld? Liegt es an den handelnden Personen? Oder ist es einfach Pech, dass Vereine wie Schalke, Bremen da unten stehen, während die Kleinen vor ihnen landen werden?

Meine Gedanken kreisen gerade etwas, daher bitte ich die Sprünge zu entschuldigen. Wir sind nämlich wieder bei Schalke (und Bremen): ich darf Woche für Woche lesen, dass die Trainer zu wenig aus dem Kadern holen. Aber ist das wirklich so?
Oder anders gefragt: Welche der Schalker Spieler wären heute Beispielsweise in einem Kader wie z. B. dem (keinesfalls überragenden) der Eintracht gesetzt?
Dazu die fehlende Breite: aktuell startet bei Schalke Hoppe. Neben Uth, der zwar tolle Aussagen von sich gibt, aber auch nicht gerade der Stürmer ist, bei dem dir Angst und Bange wird.
Das könnte man jetzt lange Fortsetzen.

Um mal mein Chaos zusammenzufassen, meine Thesen:

1.) der Fluch hält an: Max muss auch nach dieser Saison im Rasenfunk über den Titelträger Bayern München reden.

2.) dahinter wirds eng. Nicht, weil die Teams so gut wären. Sondern weil alle Verfolger ihre Schwächen haben.

3.) die Liga insgesamt ist in den letzten Jahren schwächer geworden. Teils wegen der Dominanz von Bayern, teils wegen eigener handwerklicher Fehler.

4.) Schalke und Bielefeld steigen ab, Mainz rettet sich in die Relegation, geht aber gegen Bochum unter. Ich erwarte tatsächlich, dass sich dieses Jahr der Zweitligist durchsetzt. Auch hier der Grund: die Schwäche der Bundesliga. Es sei denn, der HSV spielt Relegation, die verkacken das.

5.) Punkt 4 kommt auch daher, dass Gross zu wenig Vorbereitung hat, um Schalke zu retten. Zwar holt er irgendwann den ersten Sieg, nachdem dieses nervige Tasmania-Rekord-Gedöns durch ist, aber es reicht nicht. Am 34. Spieltag wird man darüber reden, ob S04 es schafft, mit nur einem Sieg aus der Runde zu gehen. Und siehe da: auch den Rekord klauen sie Tasmania.

6.) zum heutigen Schwerpunkt:
Dortmund stellt in den nächsten Wochen etwas seine Standardschwäche ab und holt sich ihre Erfolgserlebnisse. Zumindest erwarte ich das. Denn das kannst du tatsächlich trainieren. Am Ende der Saison wird man aber trotzdem nachbessern müssen. Und vielleicht muss auch hier ein großer Umbruch folgen. Denn, selbe These wie oben schon mal beschrieben: vielleicht ist der Kader einfach nicht so stark, wie viele denken. @GNetzer: und genau das geht als Frage an dich und die Gäste: müsste Dortmund nachbessern oder hat der Kader eigentlich die Qualität für Platz 1 oder 2?

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Zu #VFBRBL aus Leipziger Sicht

  • wieder ohne nominellen Wandstürmer gespielt
  • den VfB als spielstarkes Team immer wieder in Prssingsfallen gestellt
  • ausgeglichene 1. Hz.
    1. Hz. absolut dominat den Gegner beherscht und scheiterte an einen sehr starken Kobel aka schlechte Chancenverwertung von Leipzig
  • trotzdem hiehlt Leipzig ihre Spielweise die Treue und am Ende traf halt Olmo
  • Klostermann endlich wieder nach OP wieder mit ein paar Minuten
  • (Tante Edith) total vergessen, Sabitzer - erinnert mich irgendwie an Schweinsteiger. Sabitzer musste notgetrungen wegen Ausfälle 04/2020 auf die Acht/Sechs und macht seitdem richtig starke Spiele auf dieser Position, wo er noch mehr Kontrolle auf auf das Spielfeld hat. Zwar nicht mehr so Torgefährlich, aber mit vielen „dritten“ Pässen zum Torgewinn. Ist noch nicht ganz soweit wie BS, aber auf einen guten Weg dahin, von daher auch mMn unverkäuflich.

2 Spieler möchte ich trotzdem hervorheben (aus Leipziger Sicht)
Pete Gulacsi und Willi Orban

Beide Ungarn werden mMn viel zu sehr unterschätzt.
Leipzig hatte jetzt in den letzten 5 Spielen (inkl. Pokal gegen FCA) 5x in Folge zu Null gespielt, was eben mit den Beiden zu tun hat.
Leipzig stellt nach Atletico (5 mit Oblak) die zweitbeste Defensive in Europa (9 Gegentore, alleine 3 gegen die Bayern)
Klar, Kobel machte heute sein Spiel seines Lebens und zu Recht in der Kicker-Elf oder sonst wo. Aber eben Gulacsi muss sich nur 1x auszeichenen nach 85 Minuten bei der 100%igen vom VfB mit der Wahnsinnsparade und hält so die 3 Punkte fest.
Ebenso an der stabilen Defensive ist Orban dran beteiligt.
Auch klar, mit Konate und Upamecano verfügt Leipzig zwei Klasse IV, die aber immer wieder kleine Böcke drin haben, dagegen spult Orban sein Programm in aller Ruhe ab und ist noch Torgefährlicher.

Zu VfB
Die Spielanlage ist sehr gut anzusehen, sehr schön flach von hinten hinaus bis ins letzte Drittel.
Aber auf diesen (sorry) Acker ist dies nicht möglich und jener „Rasen“ erinnert eher an (sorry) Augsburg oder Schalke-Spielweise.
Sollte höherere Priorität haben als die Präsi-Streigkeiten und dann klappt es auch mit einem Heimsieg.

Da es hier mein erster Eintrag in 2021 ist, allen Beteiligten, ob vor oder hinter dem Mikro und den UserInnen hier im Forum ein vor allen gesundes!! Neues Jahr und gutes Gelingen bei der Aufnahme!

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Eintracht Frankfurt - Da geht Bas!

Hütter findet mit einem asymmetrischen 3-4-2-1 eine neue Erfolgsformel und verliert mit Bas Dost den erhofften Haller 2.0, den Fixpunkt des Büffelherdensystems.

Der Abschied wurde von Dost forciert. Damit findet eine meiner Meinung nach unglückliche Konstellation ihr Ende. Einerseits ist Dost ein Mentalitätsspieler, wie er der Eintracht gut zu Gesicht steht und der eine fußballerische Qualität mitbringt, welche man über Jahre nicht im Frankfurter Stadtwald sehen konnte. Andererseits sah man in ihm im Vergleich zu seinen Vorgängern einen Qualitätsverlust und ich hatte immer mehr den Eindruck, dass seine Spielweise nicht mehr in das System passt. One Touch Ablagen und der Knipser im Strafraum sind wohl nur dann für die Eintracht zu gebrauchen, wenn sie im Umschaltspiel sehr schnelle, hoch anlaufende Büffel hat oder im Ballbesitz den Strafraum belagert. Im aktuellen Spiel der Eintracht wurde Dost beim Kontern am Mittelkreis angespielt, der lässt abklatschen und erreicht zumeist erst nach Abschluss der Aktion den gegnerischen Strafraum. Er war ein Pol der ungewollten Ruhe. Damit konnte er sich aber nicht gegen einen Andre Silva durchsetzen. Wenn dieser in gleicher Position den Ball bekommt, dreht er auf, attackiert die letzte Reihe und kann auf die nachrückende Doppel 10 oder auf einen Flügeverteidiger ablegen und ist selbst in gefährlicher Position anspielbar. Ein Spiel mit deutlich mehr Dynamik.
Mit diesem System scheint Hütter die Trendwende geschafft zu haben. Das mit Brügge jemand kommt, welcher das irgendwie nicht richtig passende Puzzlestück Bas Dost unbedingt haben möchte, könnte ein Glücksfall für die Sge sein. Dost war Topverdiener bei der Eintracht, Dost kam aus Frankfurter Perspektive für viel Geld und wäre nächstes Saison in das letzte Vertragsjahr gegangen. Freddy Bobic hat somit plötzlich die Möglichkeit die häufig kritisierte Kaderstruktur aus dem für viele enttäuschenden 100 Millionen Transfersommer zu korrigieren. Dabei wird er im Blick haben, dass man vier gute Spieler, Silva, Younes, Kamada und Barkok, für das offensive Dreieck hat, jedoch mit Silva nur eine Spitze, welcher sich auf keinen Fall verletzen darf. Zudem wird Silva vermutlich der nächste Topverkauf im kommenden Transfersommer. Mit Joveljic würde auch ein technischer Stürmer mit Torriecher von seiner Leihe zurückkehren. Die Frage ist nun, ob man sich schon ein zweites heißes Eisen holen möchte, welches sich dann schon einmal an die Frankfurter Temperaturen gewöhnen kann oder ob man die Zeit noch zum Scouten nutzen und auf ein vielleicht weniger Coronalastiges Transferfenster warten will.
Die heiß gehandelten Kandidaten Jovic und Zirkzee wären wohl nur für ein kurzeses Gastspiel zu haben. Chefscout Ben Manga hat wohl aber auch einen Zettel mit 8 vielversprechenden Namen hinterlegt. Ich bin unentschlossen, ob mich der Gedanke an ein mögliches Jovic Comeback oder an ein neues Ben Manga Talent euphorischer stimmt.

Ok… an dieser Stelle muss ich kurz zugeben, dass dies jetzt ein langer Text zu den Themen um, aber nicht zwingend zu dem Spiel war. Ich weiß auch nicht, ob es so Ziel und Zweck ist zu jedem Spieltag hier einen Frankfurt Schwerpunkt mäßigen Beitrag zu posten. Ich hatte mir aber überlegt, dass wenn ich das Gefühl habe, etwas für Außenstehende interessantes Beitragen zu können, dann das auch hier zu tun.

Noch ein paar Gedanken zum Spiel gegen Bayer.
Wie oben bereits ausgeführt. Die Eintracht spielt erneut in einem asymmetrischen 3-4-2-1. Asymmetrisch, weil auch in diesem Spiel Kostic auf dem linken Flügel oft im Spiel gegen den Ball noch sehr offensiv positioniert war, während rechts Durm sich bereits in die Abwehrreihe integriert hatte. Das so entstehende 4-2-3-1 war bei hohen Anlaufen eher die Regel. Mit diesem Kniff sichert Hütter aus meiner Sicht geschickt die vulnerable Zone in einem Dreierkettensystem hinter den Flügelverteidigern effizient ab. Insgesamt stand die Sge dann auch sehr gut gegen den Zweiten der Tabelle. Das 0:1 war nach 10 Minuten die erste Möglichkeit, individuell sehr gut herausgestellt, und sollte auch lange die einzige Chance bleiben. Bis zum 0:1 war die Sge kombinationssicher mit hohen Ballbesitz unterwegs. Danach mussten sie sich erstmal sammeln und agierten eher über schnelles Umschaltspiel. Häufig waren riskante vertikale Schnittstellenpässe zu sehen, oft nicht erfolgreich, aber wenn, dann brandgefährlich. Wie oben beschrieben scheint der Sge dabei mehr Präsenz im 10er Raum besser zu stehen, als ein System mit Doppelspitze.
Bei Bayer drängte sich mir die Erinnerung an die Saisonvorschau auf: Wer soll bei Bayer die Tore erzwingen? Eigentlich ein guter Zugriff im Pressing und eine für mich gute Raumaufteilung, aber eben ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen.
Am Ende bleibt mir nur den Tweet vom offiziellen Bayer-Account zu erwähnen, welcher der Eintracht zum verdienten Sieg gratuliert hat. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass sie diesen Tweet zum Pokalspiel einfach retweeten können.

Grüße

Ich hätte da noch ein, zwei Fragen zum Schwerpunkt diese Woche:

Finanzielle Situation
Auch wenn der Verein durch die Geisterspiele besonders hart getroffen wird, hätte ich bisher gedacht, dass der BVB noch relativ solide aufgestellt ist (gibt es eigentlich immer noch die CL-Ausfallversicherung wie 2015?). Aber jetzt scheint das Geld doch so knapp zu sein, dass man sich sogar von dubiousen Blockchain Angeboten locken lässt (hier schwatzgelb dazu). Ohne ein IT-Spezialist zu sein habe ich inzwischen doch gelernt, dass Blockchains in 99,9% der Fälle nur heiße Luft sind um Invenstorengeld abzugreifen. Muss man sich als Fan sorgen machen? Also bezüglich der finanziellen Mittel… wenn einer auf Blockchains reinfällt sollte man sich sowieso sorgen.

Reus
Auch wenn dieses Thema etwas nach Boulevard klingt, aber ich mache mir in letzter Zeit ein wenig Gedanken um Reus. Sportlich ist er schon seit geraumer Zeit nicht bei 100% aber aus der Ferne habe ich den Eindruck auch sein Standing in der Mannschaft ist nicht mehr das was es einmal war. Die letzten Jahre war er in jeder Hinsicht das Aushängeschild des Vereins. Er war einer der besten Spieler auf dem Platz, das Gesicht des Teams und Wortführer in der Mannschaft. Inzwischen ist aber Haaland die Vermarktungswaffe des BVB die alles überstrahlt (könnte man auch mal drüber diskutieren wie gut das ist) und man hat nicht mehr das Gefühl der BVB steht und fällt mit Reus. Dazu kommt, dass mit Hummels eine Art Schatten-Kaptiän an Bord ist, bei dem man den Eindruck gewinnt er würde so langsam wieder Wortführer in der Kabine werden. Zumindest auf dem Feld sieht man ihn mit deutlich mehr Ausstrahlung und Anfeuerungen.
Ist natürlich viel Spekulatius dabei, aber ich frage mich derzeit: Sollten Trainer und Verantwortliche Reus den Rücken stärken und ihm helfen wieder „Mr. BVB“ zu werden, oder sollte sich der Verein langsam von Reus emanzipieren? Als Fan tendiert man natürlich zu ersterem, aber rein nüchtern betrachtet…

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Deinen Punkt mit Reus finde ich interessant. Denn das passt ja etwas zu meinem „ist der Kader wirklich so stark, wie viele denken?“

Mein Eindruck ist, dass Reus ein Beispiel für einen Kicker ist, der über seinen Zenit hinaus ist. In der öffentlichen Wahrnehmung ist er bei vielen aber noch einer der Unterschiedsspieler. Aber ist er das wirklich?
Und war er das je dauerhaft? Wenn er auf dem peak war hat er sich ja leider meist verletzt…

Ich habe als BVB Fan sicherlich einen besonders negativ angehauchten Blick was dir aktuelle Situation angeht, aber für mich ist es wirklich erschreckend wie spielschwach der BVB in dieser Saison ist. Das drückt sich für mich vor Allem darin aus, dass die Mannschaft es nicht schafft durch Spielzüge Tore zu erzielen die entscheidend für den Spielstand sind. Fast alle Tore die der BVB zu einer Führung erzielt fallen nach Standards oder individuellen Fehlern des Gegners. Hinzu kommen dann manchmal noch Geniestreiche wie beim 1:1 gegen den VFB. Das zeigt zwar individuelle Klasse der Spieler hat aber nichts mit taktischen Ideen und Spielzügen zu tun. Das sollte aber eigentlich für eine nominelle Topmannschaft meiner Meinung nach nicht so problematisch sein den Gegner durch spielerische Mittel zu knacken. Vor allem ist das ja auch das große Favre Credo gewesen spielerische Lösungen zu finden. Daher die Frage woran das liegt? Ein Punkt den man sicherlich nennen kann ist dass der Hakimi Abgang nicht kompensiert wurde. Ein Meunier idt ein anderer Spielertyp und kein Spieler der in Kombinationen mit z.B. Sancho für Gefahr sorgen kann. Generell muss man sagen das die Transferpolitik dieses Jahr etwas fragwürdig war beim BVB mMn. Einen Bellingham zu holen mag aus finanzieller Sicht sinnvoll sein, überlädt aber das ohnehin schon breite zentrale Mittelfeld noch mehr. Genauso wie eine Reinier Leihe die 10er Position noch mehr vollstopft. Auf der anderen Seite werden auf den Positionen des Innenverteidigers, der offensiven Außen und des zentralen Stürmers wo eine klare unterbesetzung da ist keine Spieler geholt. Das erschließt sich mir nicht. Also für mich ist der unausgewogen Kader ein weiterer Punkt der zu nennen ist. Zu Themen wie Mentalität und Teamchemie kann man natürlich von außen nichts sagen. Aber auch da scheint irgendetwas nicht ganz zu passen. Natürlich ist das nicht alles aber das sind zumindest Punkte die mir extrem aufgefallen sind.

BVB

Dortmund spielt eine Saison die deutlich unter ihren Möglichkeiten ist!

Auffällig: Besonders die eigentliche Festung Signal Iduna Park bröckelt gewaltig. 2-3 gegen Bayern, 1-2 gegen Köln ,1-5 gegen Stuttgart. Anders: 6 Heimspiele - 9 Punkte (vor dem Wolfsburg Spiel). Das ist deutlich zu wenig für den BVB.

Julian Brandt spielt beim BVB keine Rolle (mehr). Wenn er spielt, tut er höchstens dem Spiel des Gegners gut. Brandt ist eigentlich eigentlich ein guter Fußballer, muss aber wechseln um sein Leistungsvermögen wieder zeigen zu können.

Wieso hat der BVB gefühlt 17 ZM , aber nur einen richtigen Stürmer?
Nur Haaland ist da. Fällt dieser aus, liegen alle Hoffnungen auf dem 16-jährigen Moukoko. Das kann es nicht sein und das kann auch nicht der Plan von Watzke und Co sein,
Wieso wird nicht ein Stürmer wie Mandzukic verpflichtet?

Reus: Ein Schatten seiner selbst!

Trainer: Watzke holt normalerweise nur einen Trainer den er auch kennt. Klopp wird er nicht mehr bekommen. Marco Rose kennt Watzke nicht wirklich. Passt Rose zu Dortmund? Oder muss der BVB „größer“ denken?

Passt Rose zum BVB?

Mich hat dieser Tweet irgendwie mehr genervt als ich mir selbst zugestehe. Es ist halt immer wieder dieselbe - wenn auch natürlich die richtige - Leier. Ist es nicht seit mehreren Jahren so, dass xy eigentlich absteigen müsste, aber es gibt nun mal drei noch schlechtere Mannschaften, die das freundlicherweise verhindern? Letztes Jahr war da Paderborn/Düsseldorf und das Jahr davor Hannover und Nürnberg, die damals den El Kackiko erfunden haben. Dass knapp die Hälfte der Bundesligamannschaften keinen attraktiven schönen Fußball spielen (können/wollen), ist doch nichts neues.

Einleiten kurz etwas zu mir: ich bin BVB-Fan und schreibe während eines laufenden Heimspiel, das wäre in Nicht-Corona-Zeiten nicht nur aufgrund meiner Dauerkarte undenkbar…wir leben in besonderen Zeiten.

Vieles, was mich auch beschäftigt, würde hier schon von den anderen Autoren angesprochen und thematisiert.
Da ich vieles, was auf und neben dem Platz beim BVB passiert, nicht wirklich erklären kann, formuliere ich lieber Thesen.
Ich würde mich freuen, wenn diese helfen, den Podcast zu bereichern.

  1. Der BVB hat ein Hierarchie-Problem bzw. ist das Binnenklima - unabhängig vom Trainer - gestört.

Ich sehe darin ein großes Problem mit folgenden Indikatoren und möglichen Folgen:
Reus und Witzel als langjährige Führungsspieler sind Korsettstangen der Trainer ohne das sie die entsprechende Position in der Hierarchie durch sportliche Leistungen untermauern können. Bei Piszcek war es im letzten Jahr ähnlich, nur ist er seitdem der schwache Meunier da ist, raus.
„Mittalte“ Spieler wie Brandt oder Dahoud fehlt die Qualität und die Mentaliät aufzurücken und voran zu gehen.
Eine weitere Folge hiervon ist, dass die ganz Jungen wie Reyna, Moukoko und mit Abstrichen auch Sancho viel zu viele Spiele machen müssen - das aber auch, weil dieses Image als Förderverein für starke Jungprofis offenbar viel öffentliche Strahlkraft hat und auch wirtschaftlich wichtig ist.
„Echte“ Leistungsträger wie Hummels und
der - in meinen Augen wichtigste Spieler - Guerrero sowie mit Abstrichen Can versehe ich an dieser Stelle mit Fragezeichen.

  1. Dortnund ist ein Verein, der sich - in Deutschland - über Emotionalität und ein volles Stadion definiert.
    Moglichweise wird in Coronazeiten mit einem leeren Stadion und einem unemotionalen (Ex-) Trainer deutlich, dass man ohne diese Faktoren plötzlich ein ganz normaler Verein ist. Ein Verein, der sein „Image“, seine Stärken zum Teil durch unterkühlten Fußball nicht mehr lebt oder leben kann durch die fehlenden Zuschauer.
    Es besteht in meinen Augen ein emotionales Vakuum rund um den BVB momentan und ich bin nicht sicher, ob ein Terzic hier helfen kann.

  2. Die Bayern als beste Mannschaft in Europa sind - nicht nur für Dortmund und national - ein übermächtige Rivale.

Man muss wieder lernen, auf die „Verfolger“ Leipzig, Gladbach und Leverkusen zu schauen statt 2. Plätze in der Bundesliga als Misserfolg zu sehen. Hier kann ein Pokalsieger helfen :wink:.

  1. Auf 6 und 8 stehen mit Witzel und Can/Delaney zwar zweikampfstarke, aber im Umschaltspiel und besonders im Konterspiel zu statische Spieler. Es gibt niemanden, der robust, schnell und technisch stark ist, hier kann prognostisch eventuell Bellingham helfen. Es dauert schlicht zu lange, die schnellen Außen einzusetzen oder in die Schnittstellen/Tiefe zu spielen. Es wird hier viel gewechselt und Spieler wie Dahoud und Brandt entwickeln sich nicht weiter bzw. zu eczten Alternativen auf 8 (oder 10).

Ein kleiner Punkt ist zudem, dass Bürki immer auf der Linie klebt bei hohen Flanken oder Ecken. Auch deshalb kann man durch gut einstudiert Varianten und Laufe mit hoher Wahrscheinlichkeit Tore gegen Dortmund erzielen, denn Bürki räumt nie am ersten Pfosten ab.

Ich freue mich auf die Sendung.
Zumsel von Podcast @ESWAREINMALEINSTADION

Werder hat gestern sicher das mieseste Spiel der Saison gespielt und wie @Rita ja schon beim letzten Spieltag aufzeigte, ist die Hinrunde fast exakt genauso verlaufen bisher wie die letzte; auch wenn sich das an vielen Stellen anders anfühlt(e).

Wenn es nur da unten wäre. Wenn man sich die letzten Jahre anschaut und sieht, dass eigentlich jedes Jahr min. ein etablierter Verein ganz unten reinrutscht und generell mehr Vereine eher darum kämpfen müssen, nicht unten reinzurutschen spricht das in meinen Augen für einen deutliche Verschlechterung der Liga. Damit möchte ich aber keinesfalls die Leistungen der Aufsteiger (nicht Rückkehrer) klein reden.

Das ist schon sehr stark wie Union diese Saison auftritt und ich findes, grundsätzlich, verwunderlich wie schwer sich die Gegner mit ihrem Spiel tun. Hat man bei Werder gestern ja auch gut sehen können, dass wir gar nicht mit der Körperlichkeit zurecht gekommen sind. Das Union so spielt ist aber nicht neu; oder die Tore beim Spiel gegen den BVB, waren jetzt auch keine neuen Super-Standard-Ideen. Trotzdem macht Union es so gut, dass es offenbar sehr schwer zu verteidigen ist. Die Frage bleibt, wie nachhaltig ist das für Union bzw. können sie diese Leistung stabilisieren und sich damit auch in Liga 1?

Schaut man sich die letzten 10 Saisons an, dann waren der letzte Aufsteiger der sich dauerhaft etablieren konnte der FC Augsburg (RaBa zählt nicht :wink: )
Ansonsten hielten es die meisten Aufsteiger nur 1 bis 2 Saison in der Bundesliga. Das gilt selbst für Vereine wie den VfB. Dazu kommen dann noch Vereine wie Köln oder Freibrug, die einen Abstieg immer als Szenario mitberücksichtigen. Zumindest bei Freiburg wird das ja auch ganz offen so kommuniziert.
Ohne die unsägliche Relegation, sehe das ganze aber wohl etwas anders aus. Alleine schon deshalb weil, dann Gladbach (10/11), Hoffenheim (12/13), HSV(13/14), SGE (15/16), Wolfsburg (16/17) und Werder abgestiegen wären und sich dann die Frage stellt welchen etablierten hätte es dann noch getroffen. Denn HSV und VfL waren ja zwei Jahre in Folge in der Relegation.
Dazu ist ein direkter Wiederaustieg auch keine Garantie mehr für einen „etablierten Erstlegisten“. Ich sehe die Entwicklung hier insgesamt kritisch. Merh Vereine die Absteigen könnten, kaum Vereine die ganz oben wirklich konstant mitmischen können und trotzdem gibt es eine große Schere in der Liga.

Du meinst Tim Steidten. Ob da was dran ist kann ich so nicht beantworten :man_shrugging: müsste man genau mal recherchieren. Aus dem Bauch heraus würde ich eher nein sagen.
Ansonsten… welche Transferpolitik? :wink:
Nee mal ernsthaft. Ich finde das im Nachhinein immer sehr schwierig, da Vereine zu vergleiche oder generell sich dazu äußern, da man eigentlich die Sicht „hinterher weiß man es immer besser“ nicht ausschließen kann.
Sicherlich kann man einen Transfer dahingehend bewerten ob er Leistung gezeigt hat oder ob er für das dann tatsächlich gespielte System richtig/falsch war. Aber ingesamt spielen da ja so viele Faktoren mit rein, die wir gar nicht erfassen können bzw. Einblicke bekommen, dass das doch schwierig ist.
Kritisieren kann man durchaus aber z.B. nicht erfolgte Transfer(bemühungen) für wichtige Positionen, oder Transfers die dann nicht zum Einsatz kommen.

Trotzallem scheint sich Union gut verstärkt zu haben; obs aber an diesen Verstärkungen liegt, dass sie so gut spielen diese Saison? :man_shrugging: :wink:

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neben vielen dingen die hier eh schon alle angesprochen wurden was den bvb betrifft fallen mir noch 2 weitere dinge auf in letzter zeit und gerade im spiel heute.

erstens hat dortmund irgendwie keinen richtig ausgefeilten pressingplan, beziehungsweise wird das ganze viel zu unengagiert durchgezogen. vor allem in der offensive sieht man hin und wieder 1-2 leute halbherzig anlaufen, der rest bleibt stehen oder trabt durch die gegend. ist halt die frage ob das so gewollt ist oder ob die einfach keine lust haben, auf mich wirkts erstmal ziemlich planlos. da könnte an sich auch einfach weiter fallen lassen anstatt weiter relativ hoch zu stehen und dann aber trotzdem keinen wirklichen druck auszuüben.

und dann fand ich noch sehr auffällig, dass selbst wenn sie mal balleroberungen hatten, nach denen man das spiel schnell hätte machen können trotzdem häufig der ball zurück in die eigene kette gewählt wurde, obwohl noch nichtmal viel druck auf dem ballführenden war. da werden einfach gelegenheiten verpasst mal zu kontern und stattdessen verlässt man sich auf ballbesitz und positionsspiel, bei dem ja nun wirklich nicht viel rumkommt diese saison. ist für mich unverständlich, weil dortmund eigentlich genug leute hat, die öffnende pässe spielen können und vorne auch passende empfänger.

Aus Gründen möchte ich hier nochmal meinen Beitrag zur Schlusskonferenz 291 ausgraben :innocent:

Das wäre aber natürlich ein harter Schlag für die zwote, wenn deren Kapitän in der Saison hochgezogen wird in der sie um den Aufstieg mitspielen.

Falls Max noch ein schlechtes Wortspiel für den Sendungstitel braucht, würde ich das 2-0 von Jadon untertiteln mit

Die Sancho & Can Show