#14 – Euer Input für Schlusskonferenz 340

Baustelle Sge

Eine Reduktion des Spiels auf eine Szene ist, wie beim Stand von 1:1 der Frankfurter 6er Jakic kurz vor dem gegnerischen Strafraum mehrere Passoptionen hat, welche sicher zu einer guten Torchance geführt hätten. Er zögert, läuft auf die Verteidigung auf, ein zu später Pass, der Ball wird abgefangen und im Konter spielt Hoffenheim routiniert ihre 3 gegen 3 Situation aus. Statt 1:2 für die SGE, jetzt 2:1 für die TSG.
Frankfurt findet wieder zunehmend zu einem strukturierten Offensivspiel, hat aber viele leichte Fehler noch nicht abgelegt. Die Frankfurter Defensive ist zwar wieder zunehmend belastbar, der Ausgleich durch einen Fernschuss aus dem Nichts , kann gewisse strukturelle Probleme aber nicht ablegen. Gegen Union waren die Flügelverteidiger noch etwas besser in die Absicherung eingebunden, aber weil man auch komplett auf die Unioner Gegenstöße eingestellt war.
Abseits dem Angriffsfokus 100% Kostic-links kommt es auch zunehmend wieder zu einem weiteren Frankfurter Trademark-Move: Stürmende Halbverteidiger. Wenn Kostic Flügelstürmer spielt, muss NDicka in der Flügelverteidigung einspringen. To be fair, Tuta hat scheinbar die gleichen Anweisungen. Ich frage mich, wie bewusst Glasner diese Spielweise von Hütter wieder aufnimmt? Oder gehört dies zum Wohlfühlsystem der Spieler?
Zum Thema Kostic: Derzeit funktioniert Kostic zwar so gut, dass sich immer wieder der unaufhaltbare Robben-Vergleich aufdrängt, aber bei Robben waren es halt auch direkt Tore und bei Kostic müssen die Flanken ersteinmal verwandelt werden. Dafür bräuchte es aber auch den kopfballstarken, körperlichen Stürmer, hat aber klein und wuselig eingekauft. Um diese Spieler auf dem Feld zu lassen, müsste man aber die Dreierkette auflösen. Im jetzigen System müssen beide 6er funktionieren. Hat Jakic gestern meiner Meinung nach aber nicht. Mit Rode war mehr Sicherheit auf dem Platz. Ist das Zentrum neben Sow mit einem verletzungsanfälligen Rode und einem zwar kämpferischen, aber fußballerisch doch limitierteren Jakic stark und verlässlich genug besetzt? Wollte jetzt gar nicht wieder so ausschweifend und grundsätzlich werden. Aber die SGE ist derzeit noch immer eine große Baustelle. Vieles aus den Ruinen der Vergangenheit kann man zwar noch gebrauchen und pragmatisch integrieren, viele neue Bauelemente stehen zwar schon an ihrem Platz und es wird immer wohnliche, aber es ist noch nicht rund. Und der große Vorteil von Hoffenheim, die auch Dinge angeboten haben, war in meinen Augen, dass der eine oder andere besser funktionierende Ablauf den Ausschlag zum Hoffenheimer Sieg gebracht hat.

Zum Thema Zwayer:
Was seine Motive betrifft und wie er heute zu seiner Vergangenheit steht, wissen wir nicht. Ich bin auch dafür, dass nach Verfahren, Urteil und Strafe die Chance auf Resozialisierung besteht. Und das bedeutet auch, dass die Vergangenheit und die Anschuldigung offiziel begraben wird und Rechtsfrieden einkehrt. Glaube, dass hier auch der DFB mit seiner Art, wie man solche Themen „aufarbeitet“, bzw diese eben nicht groß offiziel behandelt, zum Problem beigetragen hat.

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Ich würde garnicht sagen, dass es immer ein Geschmäckle hat wenn pfeift, da auch er eine Resozialisierung verdient hat. Aber wie @Erinmund sagte: so wie es bisher ausgearbeitet wurde vom DFB könnte ihnen das jetzt schön auf die Füße fallen.

Ob seine Leistung über- oder unterdurchschnittlich sind kann ich nicht sagen, da fehlt mir die Expertise und Objektivität. In der Regel ist der letzte Schiri, der gegen meinen Verein gepfiffen hat der schlechteste :stuck_out_tongue:

Von daher würde ich gerne die Diskussion um die Schiedsrichterleistung (aller involvierten Schiris) von der Diskussion „Bellingham-Zwayer-DFB“ trennen. Man kann Kritik an den Offiziellen gestern üben ohne zu sagen Zwayer sei immernoch korrupt.

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Kimmich und die Impfung:
Will man ja vielleicht gar nicht so sehr aufkochen, aber wenn stimmt, was gerüchtet wird, dann hat er sich nun möglicherweise doch impfen lassen. Vieles kann man zu den Gründen seiner Impfverweigerung ja herumrätseln (Einfluss aus seiner Heimat Rottweil z.B.) und am Ende bleibt ja auch die Frage, inwiefern es doch Privatsache ist. Was mich aber interessieren würde, ob da die Bayern Insider doch etwas gehört haben, ist folgendes: Welchen Einfluss hat eigentlich (noch) Dr. Hans Müller-Wohlfahrt? Müller-Wohlfahrt gilt als einer der größten Heilpraktiker unter den Orthopäden. Ihm deshalb Impfskepsis zu unterstellen, ist jetzt vielleicht billig und meine kurze Google-Recherche hat da jetzt auch nichts besonderes zu Tage gefördert (würde er auch öffentlich so etwas äußern?), aber es wäre für mich ein Anfangsverdacht. Aber trotzdem natürlich pure Spekulation die ich hier anbringe, aber vielleicht weiß ja jemand was?

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Sagmal @GNetzer, hast du dir kurzfristig ein Gehege angebaut, oder wie planst du mit der ganzen Elefantenherde im Raum umzugehen?

  • JHV Bayern
  • Corona/Impfen auf und neben dem Platz
  • Spitzenspiel und Meisterschaft
  • Diskussion um Zwayer
  • Kopfverletzungen im Fußball (Brandt/Upamecano)
  • jetzt sogar noch die erste Hälfte von BMG-SC
  • ggf noch Jesse Marsch
  • hab ich was vergessen?

Beneide dich und deine Gäste gerade nicht für die Mammutsendung :no_mouth:

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Statistik zu dem Thema Lewandowski und der Ballon d’Or

Es ist vermutlich trotzdem schwierig unterschiedliche Spielerrollen statistisch zu vergleichen. Aber es gibt einem vielleicht auch nur ein Argument, warum man doch auch die Wahl von Messi vertreten kann, ohne Erfolge und Leistungen mit Bayern und in der Bundesliga als wertlos zu verstehen. Auch wenn diese Wahl sicher seine eigenen Regeln hat.

Und kann man Messi eigentlich den Vereinswechsel vorwerfen? Mal anders gefragt: Funktioniert Lewandowski auch deshalb so gut, weil er Teil eines jahrelang eingespielten Systems ist?

Thema Lewandowski Nachfolger:
Wird der Nummer 1 Stürmer nach Lewandowski nicht fast auch zwangsläufig vom Team zum Erfolg und zur Torjägerkanone getragen? Dafür muss er natürlich auch selber Leistung bringen und dies soll keinesfalls Lewandowskis Leistung schmälern. Aber damit dieser Effekt überhaupt eintreten kann, müsste der zukünftige 9er nicht auch rechtzeitig eingekauft und in ein Team mit Lewandowski integriert werden? Wahrscheinlich würde ein Haaland, den ich für unwahrscheinlich halte, auch so funktionieren. Trotzdem glaube ich, dass der Druck geringer wäre, wenn es eine gemeinsame Übergangszeit geben würde. Und warum nicht, rein hypothetisch, mal eine Saison Doppelspitze spielen, wenn diese dafür aus Lewandowski und Haaland bestehen würde? Die taktische Flexibilität der Bayern müsste das doch hergeben?

Kurz zu Gladbach: Sind Hütter und Eberl eine Schicksalsgemeimschaft?
Würde Hütter zu RaBa Sinn machen? (Würden beide Seiten aber mMn jetzt wahrscheinlich auch nicht machen)

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Nur eine kurzer Kommentar zum Thema Reus-Hernandez: Haaland war vorher mit dem Fuß im Abseits, wurde vom DFB heute bestätigt. Also selbst wenn Zwayer den Elfer gegeben hätte, wäre dieser einkassiert worden aufgrund der Abseitsstellung.

BMG vs SCF
Ich kann mir nicht erklören, was dort los war. Die gesamte erste Halbzeit war sowohl auf dem Feld (BMG), wie auch auf den Rängen enorm unruhig. Die Akustik und der Spielstil von Gladbach war sehr bedrückend und es fühlte sich ein wenig „ekelhaft“ an. Man konnte vor dem TV einfach die Nervosität und Unruhe spüren.

In Gänze sehe ich die Situation von Hütter ähnlich zu jener von Marsch: keine Konstanz, man möchte der Mannschaft eine Taktik aufdrücken, von der man sich eigentlich schon weiterentwickelt hat und man schafft es nicht Verein, Spieler und Fans hinter einem zu bringen. Klingt hart, aber ich hatte den Eindruck die Mannschaft hätte (spätetens) nach dem 3:0 nicht mehr für den Trainer gespielt. Man kann zwar die Tore analysieren, aber das kann man sich mMn auch am Ende des Tages schenken.

Von Freiburg bin ich auch ein wenig enttäuscht, da sie nicht das 7:0 erzielt haben :wink: Hatte in der privaten Freundesgruppe (scherzhaft) gesagt, dass der SC so hoch zur Halbzeit führen würde, sodass wir zusammen Formel 1 gucken könnten, da wir danach nichts spannendes im Spiel verpassen würden.

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Wenn die das überprüft haben wird das wohl so sein. In der gleichen Stellungnahme haben sie aber auch gesagt „einen ‚Treffer‘ im Fußbereich gibt es hier nicht“, was ich als nachweislich falsch ansehe. Aber eventuell schiele ich auch :man_shrugging: Daher weiß ich gerade auch nicht, wie viel Vertrauen ich der Aussage geben soll Haaland hätte leicht im Abseits gestanden.

Kann deinen Frust und, dass du es hinterfragst, nachvollziehen. Da mein Eindruck gestern auch war, dass es tendenziell Abseits war, kann ich dem DFB hier aber persönlich folgen.

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Also ohne das Spiel gesehen scheint das Ergebnis Gladbach Freiburg die Diskussion zu Gladbach von der letzten Schlusskonferenz zu bestätigen. Bin gespannt auf die Fortsetzung morgen…
Viel Spaß bei der Aufnahme!

@DG98 Du hast ja Recht und vermutlich war es dann auch Abseits. Es passt nur so wunderbar ins Bild des DFB, der sich ständig selbst in den Fuß schießt. Da kommen gerade wieder Vorwürfe auf, dass der DFB Zwayer decken würde und was machen sie? Belegen, dass Zwayer Recht hatte und in der gleichen Stellungnahme geben neues Futter für die Leute die Verschwörungen wittern.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich werde Zwayer keine Absicht vor oder sage er wäre Schuld an der Niederlage. Mir geht es nur darum wie der DFB die Kommunikation mal wieder versaut. Dortmund hat verdient verloren, durch eigene Fehler.

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Da stimme ich dir zu. Generell ist es ja ein großes Problem, dass der DFB bis heute nicht klar kommuniziert hat, wie genau Zwayer in den Hoyzer-Skandal verwickelt ist. Das passt leider auch in das Bild, dass der DFB Felix Zwayer so weit es geht schützt und das bis heute. Auch die Aussagen von Manuel Gräfe zu der Thematik lassen tief blicken.

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@zaunpfahl @DG98 da gerade ihr beiden es ansprecht, mir kommt hier die Kommunikation des DFB auch höchst unüberlegt vor - mal wieder.
Gerade dass jetzt Bellingham einem Verfahren gegenübersteht anstatt diese Sache erst mal außerhalb der Öffentlichkeit zu klären. Es hat mal wieder den Anschein als stellt man sich hier schützend vor den Schiedsrichter, der hier zwar schwierige und vielleicht auch spielentscheidene Entscheidungen getroffen hat, aber gerade dieses mit Kanonen auf Spatzen schießen zieht ja wieder die Kritik auf sich. So als ob man einen Freund eine unangenehme Frage fragt und er bombardiert einen gleich mit einer ganzen Story anstatt nur kurz zu antworten. Es macht eben aufmerksam. Würde mich mal interessieren was ihr darüber sagt ^^ lese mir das gerne hier durch

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Da hier ja auch über die Elfmeterszenen bei BVB gg Bayern gesprochen wurde, möchte ich vielleicht auch eine etwas andere Sicht einbringen. Mir gehts nicht darum ob die Elfmeter gerechtferigt waren oder gewesen wären, sondern um das Ausmaß der Diskussion.

Zum Hintergrund: Ich liebe den Fußball als Sport, kann allerdings dem Profigeschäft immer weniger abgewinnen. Ich fahre noch zu BVB Spielen und gucke diese, allerdings auch hauptsächlich nur wegen der Freundschaften die daran hängen.

Meine Ansicht, die nach gestern gereift ist, ist, dass das Ausmaß dieser Diskussion einzig so heftig ist, weil damit die Meisterschaft quasi schon wieder Anfang Dezember entschieden ist. Selbst wenn der BVB gewonnen oder einen Punkt geholt hätte, wäre Bayern am Ende sicherlich Meister geworden, allerdings gibt es in jeder Saison den Punkt X an dem man diese künstliche Spannung nicht mehr herbeireden bzw herbeischreiben kann. Der war gestern Abend mit dem Sieg der Bayern.

Die finanziellen Unterschiede in der Liga sind einfach viel zu groß. Wäre ein tatsächlicher sportlicher Wettbewerb innerhalb der Liga vorhanden wären diese Entscheidungen niemals so ein riesiges Thema.

Die tiefergehende Diskussion wird allerdings nicht geführt, weil in Deutschland auf den Fußball bezogen beim großen Teil nur oberflächlich diskutiert wird und größere Zusammenhänge nicht hinterfragt werden. Und da ist dann halt eine Elfmeterdiskussion einfacher als wirtschaftliche Zusammenhänge zu hinterfragen.

Das finde ich sehr schade, weil ich den Fußball liebe, aber diese Liga als Gesamtes in der aktuellen Situation einfach nicht verfolgen kann, was ich gerne würde.

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Zwayer
Ich würde mich einfach sehr darüber freuen, wenn der Rasenfunk die Gelegenheit ergreifen könnte, um über Zwayer, den Hoyzerskandal und die Rolle des DFB zu reden. Die Bellingham-Aussagen sind in meinen Augen einfach eine goldene Gelegenheit, die diese seit 15 Jahren dauernde und in meinen Augen unaufgeklärte Angelegenheit wieder in die Öffentlichkeit gerückt haben. Tatsächlich ergeben sich für mich daraus auch gar keine direkten Implikationen für das Spiel gestern (ich hoffe, dass vorher nicht der Eindruck entstanden wäre, dass ich das glauben würde), weil die Schiedsrichterleistung zwar nicht gut aussieht, aber außer seiner Vergangenheit nun nichts darauf hindeutet, dass da irgendwas geplant unsauber gewesen wäre. Ich habe es ja oben gesagt: Auch Zwayer hat eine zweite Chance (Resozialisierung) verdient. Aber ich würde es gerne sehen, wenn endlich mal über die Zusammenhänge geredet werden würde und darüber, ob das überhaupt als „Resozialisierung“ zu werten ist oder nicht eher einem Freifahrtsschein gleichgekommen ist. Wahrscheinlich ist das Thema im Endeffekt auch in einer Schlusskonferenz an der falschen Stelle, aber ich traue @GNetzer zu das Thema mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und der nötigen Tiefe zu besprechen, wenn er will und kann.

Gladbach
Das Positive zuerst: Sommer kann man die Niederlage nicht vorwerfen.
Ansonsten halte ich Hütter nicht für das Problem, trotz der Ausführungen in der letzten Schlusskonferenz. Ich habe ein paar Thesen, aber die würde ich gerne erst zu einem möglichen Gladbach-Schwerpunkt in den Raum werfen, weil das vielleicht der bessere Rahmen wäre.
Festzuhalten bleibt: Gladbach hat gerade ein Defensivproblem und ein Standardproblem. Vor allem aber: Ein Konzentrations- und Konstanzproblem. Gerade die letzten beiden haben in meinen Augen tiefere Ursachen, die eher mit Kaderplanung, dem Mannschaftsgefüge und der letzten Saison zu tun haben. (Jetzt habe ich schön geteasert, aber wie bereits gesagt, schreibe ich das mal an anderer Stelle ausführlich auf)

Das kam mir tatsächlich nicht so vor. Ich hatte den Eindruck, dass die Fohlen einen grausamen Tag hatten und die Verunsicherung, die ich die ganze Saison in der Mannschaft sehe, nochmal verstärkt wurde durch die Freiburger frühen Tore. Aber im Gegensatz zu Leipzig am Freitag kann ich aus diesem Spiel kein gegen-den-Trainer-spielen herauslesen. Leipzig hat mich am Freitag mit einem Gefühl der Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen und Spielern zurückgelassen, das nur deshalb nicht so schlimm aussah, weil Union die Tore nicht gemacht hat. Bei Gladbach konnte ich immer wieder Einsatzwillen sehen, bei Leipzig nicht. Dafür fehlte in den entscheidenden Momenten die Konzentration. Bei Gladbach konnte man ab und zu einen passablen Spielansatz sehen, den ich bei Leipzig nicht gesehen habe (jedenfalls gegen Union). Dafür hat Gladbach dann immer wieder auch nach vorne die Konzentration vermissen lassen. Ich denke, dass Eberl aktuell richtig liegt an Hütter festzuhalten.

@GNetzer Das wird sicher eine anstrengende und umfangreiche Schlusskonferenz. Viel Erfolg dir und den Gästen und überanstrengt euch nicht!

PS: Glückwunsch an Freiburg. Gladbach war schwach, aber Freiburg hat das auch verdammt gut und konsequent gemacht (da war die Konzentration, die mir bei Gladbach gefehlt hat).
PPS: Eine Sache würde ich Hütter ankreiden: Die Aufstellung von Lainer, der noch nicht so wirkte als wäre er bei 100%. Die ersten, entscheidenden, gefährlichen Aktionen von Freiburg kamen auch prompt über seine Seite.

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@GNetzer bezogen auf die Kopfverletzungen und ‚Brummschädel‘ in der Bundesliga, die Lena, Tobi und du im Mainzer Keller als thema hattet: Ihr habt ja auch über ein Szenario geredet, in der ggf. keine Kopfbälle mehr gespielt werden. Wie bewertest du nun die Kopfball-Trainingseinheit der Freiburger beim 5:0 :grin:

wer da eine 50/50 entscheidung sieht … ist wohl befangen. auch erstaunlich das die gleichen argumente kommen die man in den intervies 5 min nach dem spiel hören konnte. das war 100% hand und das ist nunmal ein elfer

Sry, das ist nun mal Quatsch.
Hier, am ersten Spieltag dieser noch nicht so langen Saison, hat Hertha im Spiel gegen Köln folgenden Handelfmeter nicht bekommen (Die Armhaltung ist der von Hummels sehr, sehr ähnlich. Minute 01:53):

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Zu Bielefeld:

Wie groß ist die Gefahr, dass sich die nicht geholten Siege zu einem späteren Zeitpunkt rächen werden? In der Hinrunde hatte die Arminia ja schon einige Spiele, die sie hätte gewinnen müssen/können. In der Rückrunde wird es womöglich solche Spiele in dieser Häufigkeit nicht mehr geben.
Ich denke da u.a. an Fortuna Düsseldorf unter Uwe Rösler. Die hatten mir mit ihrer Spielweise auch sehr gut gefallen. „Wer so spielt, steigt doch nicht ab, oder?“ dachte ich damals. Letztlich sind sie aber dann doch abgestiegen, weil sie es verpasst haben, die entsprechenden Punkte zu holen. Insbesondere in den Spielen, in denen sie besser waren als der Gegner. Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Arminia ein ähnliches Szenario drohen könnte. Sie spielen gut, erspielen sich Tor-Chancen, haben den Gegner im Griff und lassen defensiv kaum etwas zu. Am Ende spielen sie aber meistens nur Unentschieden. (oder verlieren sogar) Und das auch nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

Nach 14 Spieltagen gibt es 2 Sichtweisen für Bielefeld:

  1. Die Arminia spielt gut, sie müssen „nur“ noch ihre Chancen nutzen.
  2. Die gute Spielweise bringt nichts, wenn die Punkte fehlen. Erst recht im Abstiegskampf.

Im Zweifelsfall stimmen beiden Sichtweisen gleichermaßen, aber wie seht ihr die Situation bei der Arminia? Mein Eindruck ist, dass bei Arminia Bielefeld gerade eine große Diskrepanz entsteht. Nämlich aus der konkreten Tabellensituation (17. Platz, 1 Sieg & 10 Toren nach 14 Spielen) und dem Gefühl von „Wir spielen doch gut, wenn wir so weiter machen, steigen wir schon nicht ab“. Würdet Ihr mir zustimmen oder sehe ich das falsch?
Eure Meinung würde mich interessieren!

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