#2: Beckerei Tietz

Wir haben mit folgenden Gästen über den 2. Spieltag der Männer gesprochen:

Es fehlen kurz zwei Minuten Video bei Martin und Simon, euer Endgerät ist nicht kaputt!

Wie hat euch die Sendung gefallen?

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Bei der Eintracht ist die Mannschaft als Gefüge leider noch nicht gefestigt genug, um einen solchen Nackenschlag wie das halbe Eigentor und den Torwartfehler in zwei Minuten zu verdauen. Das hat das Team gebrochen. Dazu fehlen Burkardt ja auch nur Zentimeter, um direkt auszugleichen oder einen Elfmeter zu bekommen bei der Szene in Minute 50. Generell hat man es in HZ1 versäumt, das zweite oder dritte Tor nachzulegen. Nicht aus Unwillen (wie in der Vergangenheit), sondern aus Unvermögen. Das Ergebnis sieht durch den Freistoß am Ende deutlich schlimmer aus, als es ist. Die Leistung in Halbzeit 1 war besser als vieles, dass man in den letzten sechs Monaten gesehen hat. Das macht etwas Hoffnung. Augsburg war dann auch abgezockter in der zweiten Halbzeit.

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wieder 03:11 …

Eva macht nur noch Doppel-LP´s :heart_eyes: :heart_eyes: :bouquet:

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Noch nicht ganz durch, aber bisher wieder eine gute Folge​:+1:

Zum FCA Segment:

Danke an Eva, dass sie die Moderation auf die positiven Aspekte zum FCA gelenkt hat. Davor ging mir die Besprechung etwas zu sehr in die Richtung „Der FCA hat das Spiel nicht gewonnen, sondern die Eintracht hat es verloren“. Da wird dann mir persönlich oft zu sehr mit „hätte…wenn“ argumentiert. Finde ich natürlich in Ordnung, wenn das erwähnt bzw. zum Besprechungsgegenstand gemacht wird, aber der Fokus sollte schon auf dem tatsächlichen Spielverlauf bleiben. Man könnte ja auch anders herum argumentieren: Hätte der FCA in Hälfte 1 so gespielt wie in Hälfte 2, hätte sich Frankfurt früher Tore gefangen. Finde beide Argumentationen ok, aber nicht wirklich interessant bzw. erkenntnisreich.

Ist natürlich auch für mich als Fan klar, dass die ersten beiden FCA Tore mit großer Mithilfe der Frankfurter gefallen sind, aber das konnte ja nur dadurch erreicht werden, dass die Augsburger sich überhaupt erst in diese Situationen gebracht hatten. Gerade dem 1:2 geht da ein starker Pass vom Gregerl zuvor.

Aber gut, ist natürlich auch immer mit meiner Fanbrille auf​:sweat_smile:

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Das jetzt hätte wohl eher in den Input gehört, aber ich hab das Spiel S04 - FCB halt erst jetzt gesehen (den Re-Live, und nur in Teilen, wie ich zugeben muss, in Summe ca. 30-40 Minuten). Und schon vor einigen Tagen FCB - VfB, erst live und später ausführliche Abschnitte des Re-Live.

Täusch ich mich oder sollte man die „Neue deutsche Manndeckung“ vielleicht doch mal thematisieren? Tobi Escher hat es ja seinerzeit im Royal nach der Saison 24/25 als damals neuen Trend der Bundesliga aufgemacht. Seither wird das kaum kontrovers diskutiert, als ob man sagen würde, Is halt so. Wenn ich aber keinen katastrophalen Knick in der Optik habe, hat Schalke das 0:0 nicht zuletzt einem sehr disziplinierten Strukturverhalten (also prinzipiell einer Raumdeckung) zu verdanken, während der VfB nun gerade gegen Bayern nun schon zum 3. oder 4. Mal per Manndeckung letzten Endes selbst die Lücken gerissen hat, in die die Bayern dann gestoßen sind.

Mir ist bewusst, dass der Hl. Vincent - nein, sorry, das klingt viel spöttischer als ich es meine und zielt eher in Richtung der Rezipienten als auf ihn - die Manndeckung höchstselbst dekretiert hat. Ich extrapoliere mal die Idee und sage, wenn beide Mannschaften Manndeckung spielen, addieren sich die individuellen Unterschiede in der fußballerischen Klasse eher so, dass das schlechtere Team dann auch schlechter wegkommt. Deswegen scheint der Vorsprung der Bayern seit Kompanys Amtsantritt noch größer, wohingegen sie auf europäischer Ebene an ihre Grenzen gestoßen sind. Auch weil zB Tah in mehreren Situationen durch Manndecker-typisches Verhalten Probleme heraufbeschwor. (Nicht nur er, aber weil ich im Vorfeld der WM nicht nur hier über die Innenverteidiger diskutierte, haben sich bei mir da mehrere Szenen eingeprägt.)

Frage also: ist die „NDM“ nicht doch einfach ein Irrweg?

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…erst gepostet und dann angefangen zu hören und Zack!! hat Martin das Thema schon längst am Haken :smiley: :grimacing: :see_no_evil_monkey: Na ja, bin gespannt, wie er das sieht :wink:

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@K0nsumBauer hat es in den Bayern-Thread rübergelegt, aber ich denke doch, es ist ein Liga-Thema:

https://mitmachen.rasenfunk.de/t/fc-bayern-muenchen-m/5016/1015?u=chrishimmelmann

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Zu der gelb-roten Karte gegen Vincent Wagner:

Es ist ein wenig kurios. Streng nach Regelwerk hätte schon die erste Szene (das Betreten des Spielfelds vor dem Anstoß) eine glatt rote Karte nach sich ziehen können bzw. müssen. („Betreten des Spielfelds, um […] das Spiel, einen Gegner oder einen Spieloffiziellen zu beeinflussen“)

In der zweiten Szene lässt sich eine gelbe Karte vielleicht begründen, für sich genommen finde ich die gelbe Karte dort aber zu hart.

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Das hab ich mich auch gefragt!
Auch nur weil es mir damals bei Kniat erklärt wurde.

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Teamoffizielle und insbesondere Trainer werden für vergleichbare Szenen härter bestraft als (Auschwechsel-)Spieler, weil ihnen eine Vorbildrolle zugewiesen wird.

Beispiel: Ball geht bei der Trainerbank ins Aus. Wirft nun der Trainer den Ball weg und verhindert so eine schnelle Spielfortsetzung, kriegt er rot. Macht das ein Auswechselspieler, so kriegt er nur gelb.

Ich bin auch grundsätzlich dafür, Unsportlichkeiten wie Meckern und so konsequenter zu bestrafen, aber das geschieht halt leider nicht einheitlich, was dann immer wieder zu Diskussionen führt.

Und bei der gelb-roten Karte für Wagner sehe ich nun wirklich nicht, dass da eine Unsportlichkeit vorliegt. Er geht ganz ruhig in Richtung des Schiedsrichters und sieht die gelbe Karte bevor er überhaupt nur ein Wort gesagt hat. Das ist dann mir persönlich doch zu viel.

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Nur Bayern war vir Komoany Europäisch noch weiter weg. Immer im Viertelfinale ausgeschieden. Jetzt waren sie mal wieder im Halbfinale.

Was bedeutet Grenze? Man hat zwei Spiele verloren: Auswärts, gegen die beiden Finalisten. Dazu kommt ein Unentschieden Zuhause gegen PSG und den Rest hat man gewonnen. Ich sehe nun nicht, wie ein anderer Ansatz erfolgsversprechender gewesen wäre.

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Grenze soll nicht mehr und nicht weniger bedeuten als dass es nicht zum Finaleinzug gereicht hat.

Das ist unwiderlegbar richtig.

Grenze hebt halt das Ausscheiden auf eine generelle Ebene, als ob es nicht ein Spiel gewesen wäre, das beim nächsten Mal auch anders ausgehen könnte, sondern als ob das die natürliche Grenze für diese Bayern sei. Das ist wohl der Grund, warum wir uns daran so abarbeiten (ich an anderer Stelle mit dem etwas schiefen Begriff mondän).

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Erinnert mich ein wenig and den FCA unter Thorup und Wagner. Gute Nachricht ihr habt wieder Hütter und als FCA Fan kann ich die These aufstellen, dass die Hinrunde überbewertet ist :grinning_face:.

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Das ist generell ein seltsame Sache die man bei den Sportjournalisten generell im Fußball beobachten kann. Der Doppelpass ist Weltmeister darin. Man hätte es auch so drehen können, dass man bei der ersten Halbzeit nur über Fin Dahmens überragende Leitung sprechen und dass er im Gegensatz zu seinem Gegenüber zur Nationalmannschaft muss.

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Ehrlich gesagt habe ich mir über das Wort „Grenze“ überhaupt nicht so großartig Gedanken gemacht :see_no_evil_monkey: . Dass die beiden Halbfinalspiele gegen PSG aber beim nächsten Mal unter gleichen Bedingungen auch anders ausgehen könnten, sehe ich eher nicht so, also nicht bei 50:50 jedenfalls. Es war weniger knapp als es das eine Tor aussagte - fand ich zumindest.

Generell dämmert mir gerade, dass es ein bisschen abgedriftet ist Richtung FC Bayern - das war irgendwo da oben gar nicht mein Hauptpunkt, und durch die Verlegung durch @KOnsumbauer in den FCB-Faden bin ich da einer Verführung auf den Leim gegangen. Ich schaue eher auf den VfB, der jetzt zum dritten Mal in Folge manndeckend von den Bayern mehr oder weniger rundgemacht wurde, und meine eigentliche Frage ist: Wie sollte man versuchen, gegen Bayern zu spielen?

Ich würde mal behaupten, dass man einfach die Chancen die sich ergeben, gegen die Bayern gandenlos nutzen muss. Der VfB war ja in den letzten Spielen dazu nie in der Lage

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Dem kann man nicht widersprechen. Nur hieße es halt im Umkehrschluss, dass der VfB allein in den letzten 4 Pflicht-Spielen immer mindestens 2 (aber eben auch bis zu 5) Tore mehr hätte schießen müssen als sie haben, um wenigstens nicht zu verlieren. Und es waren halt 17 Gegentore, bei 3 selbst erzielten. Nehmen wir mal an, sie hätten in jedem dieser Spiele fiktiv zwei versiebte 100%ige verwandelt, dann wären es immer noch 11 geschossene Tore gegen 17 kassierte, und in der letzten Rückrunde hätten sie statt 2:4 4:4 gespielt.

Bei diesen herrlich sinnlosen Gedankenspielen (sie SIND herrlich, aber eben auch sinnlos :smiley: ) ist noch nicht eingepreist, dass es jedes einzelne Mal noch deutlich mehr Gegentore hätten sein können.

Nochmal ausgeschrieben: siebzehn in vier. Es liegt sehr nahe, darin ein systematisch bedingtes Problem zu sehen, und das ist mein Punkt.