#33 – Euer Input für Schlusskonferenz 277

Am Sonntag Abend nehme ich die nächste Schlusskonferenz mit Nele Hüpper und Marc Schwitzky auf. Input wie immer gerne willkommen.

Hallo Max,

mich würde interessieren, was Du und deine Gäste von der Initiative von und mit Mats Hummels halten, der, wohl als Reaktion auf die Neustart-Debatte, eine neue Spielergewerkschaft gegründet hat, die bald einige hundert SpielerInnen umfassen soll.
Gibt es da möglicherweise einen Konkurrenzkampf mit der VdV? Welche Aufgaben übernimmt eine Gewerkschaft überhaupt im Fußball bisher? Hat sie überhaupt die Chance der Einflussnahme bzw. welche Mittel kann/wird sie nutzen? Denke da z.B. an die Streiks in der NBA.

Wünsch Euch auf jeden Fall schon mal eine gute Sendung

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Hallo,
da Du einen Hertha-Experten da hast, würden mich ein paar Gedanken zur Kaderplanung interessieren. Mittelstädt hat Pfeiffersches Drüsenfieber. Da sind schon Spieler für ein halbes Jahr ausgefallen. Pekariks Vertrag läuft aus, Klünter ist unter Labbadia nicht gefragt.
Nun kommt Zeefuik, ein Rechtsverteidiger aus Groningen. Ich kenne den Spieler nicht. Laut transfermarkt.de ist er weniger Wert als Klünter.
Im Mittelfeld ist Maier total ausser Form, das gilt auch für Grujic. Gibt es irgendeine Erklärung für Grujic’s Formabfall zur letzten Saison? Er war ja nicht verletzt. Trotz seiner mittelmäßigen Saison ist eine erneute Ausleihe im Gespräch.
Das passt für mich alles nicht zu den 50 Millionen, die doch neu zur Verfügung stehen.
Vielleicht habt Ihr für einen der Gedanken Zeit.

Hallo,

sportlich gesehen hatte in der Hinrunde alles danach ausgesehen, daß sogar die Meisterschaftsentscheidung spannend wird. Leipzig war vier Punkte vor den Bayern und hatte 48 Tore in der Hinrunde geschossen. In der Rückrunde gewann Leipzig 5 von 15 Spielen mit bisher 31 Toren. Was ist passiert?

Eine kurze Recherche auf Twitter ergibt, dass Marc sich durchaus mit Hertha auskennt :wink:

Da ich bei derselben Recherche herausgefunden habe, dass Nele Sympathien für Schalke hat würde mich doch, auch wenn es vielleicht mühsam ist, von ihr hören was Schalke aktuell Hoffnung machen kann. Man bedenke:

  1. Caligiuri soll wohl zu Augsburg gehen
  2. McKennie will nach England
  3. Nübel geht nach München
  4. Kaum eigene Tore
  5. Desolates Bild in der Corona-Krise und dem Krisenmanagement (Busfahrer, Härtefallantrag), finanzielle Schwierigkeiten
  6. Sieglosserie, fehlende Einnahmen

Jetzt Mal ausgehend davon, Wagner bleibt, wie soll man es überhaupt schaffen, die notwendigen Neuzugänge zur Umsetzung seiner Spielidee zu verpflichten? Und welche Gründe sollte es überhaupt für Spieler geben, aktuell nach Schalke zu wechseln? Ich sehe da in der Woche, dass Kaiserslautern Insolvenz anmelden musste ehrlich, gesagt wenig Grund zur Hoffnung und wüsste gerne von Nele, wieso ich Unrecht habe :slight_smile:

Da könnte man auch mal kurz Thematisieren, was eigentlich diese Einseitige Fanfeindschaft der Herthafans gegenüber den Schalkern darstellen soll :wink:

Zu Werder Bremen:
Man hat fußballerisch in diesem Jahr alles probiert, was möglich war: Ein spielerischer Ansatz, Mauer-Taktik und zu guter Letzt Kampffußball mit hohen Bällen und Flanken.
Als HSVer kenne ich die Situation in der Werder steckt sehr gut. Unser letztes Spiel in der ersten Liga hatte ähnliche Vorzeichen. Aber im Gegensatz zu uns, wurde von außen in Bremen keinerlei Impuls gesetzt, man hat Kohfeldt machen lassen und geht nun aller Voraussicht nach in die zweite Liga. Der HSV hat damals noch einen letzten Versuch unternommen und Christian Titz installiert, der die aussichtslose Situation noch beinahe gepackt hätte. Mich würde interessieren, wie du und deine Gäste dazu stehen, dass Werder bewusst keinen Trainerwechsel vorgenommen hat, obwohl letztlich keine Veränderung zum Erfolg geführt hat, weder in der Aufstellung, noch in der Herangehensweise auf dem Platz.

Taktische Anmerkung zum heutigen Spiel in Mainz:
Wolff Fuss hat es zwischenzeitlich gut beschrieben: Werder spielt lange Bälle,Kohfeldt lässt aber Selke und Pizarro als mögliche Zielspieler zu lange draußen, setzt stattdessen auf Osako.
Beim 2:0 leistet die Hintermannschaft Geleitschutz für Boetius, das wirkte auf mich wie pure Überforderung.

Nachdem es jetzt schon Untersuchungen zum Heimvorteil und Spielweise in Corona-Zeiten gab (siehe Sars-Cov2 Thread), wollte ich euch mal fragen ob ihr taktische Anpassungen gesehen habt durch die Änderung der Einwechselungen. Hattet ihr das Gefühl, dass die Trainer die vielen Wechsel genutzt haben um besser und vor allem schneller auf das Spiel Einfluss zu nehmen? Meint ihr wir sollten die Regel auch in Zukunft so behalten?
Als BVB Fan fand es durchaus schön mehr Wechsel zu haben, da Favre auch mal vor der 80ten Minute gewechselt hat und die jungen Neuzugänge (Ballerdi, Morey) mehr Spielzeit bekommen konnten. Ich glaube es entlastet auch die Stammspieler, da der Trainer ggf weniger Hemmungen hat ohne sie zu starten und notfalls zur Halbzeit dann zu bringen.

Nachteil wäre natürlich, dass die Kader noch größer werden und eventuell die Finanzstarken Vereine noch mehr Dominanz haben? Oder wird es bei 5 Wechseln schwerer die „kleinen“ Gegner müde zu spielen? Würden wir dann noch defensiveren Fußball sehen?

Ich weiß, dass in einer Antwort zu der Frage vermutlich viel Spekulation und Subjektivität sein wird, aber eventuell hat sich jemand von euch dazu schon Gedanken gemacht.

Ich hab überlegt, ob ich einen Thread erstelle, aber ich glaube mein Beitrag passt auch hier rein. Wie zur Hölle schafft es ein Trainer, eine Mannschaft Spiel für Spiel zu motivieren und jedes Spiel zu Höchstleistungen zu bringen? Anlass für die Frage ist natürlich die Leistung der Dortmunder gegen Mainz. Obwohl man vor der Saison frei nach einem Fußballmanagerspiel den Regler „Mentalität“ hochgedreht hat und Hummels verpflichtet hat, gab es einige Spiele, wo die typische Frage nach Mentalität kommt. Einige weitere Beispiele: Frankfurt spielt am 17. Spieltag unglaublich schwach gegen Paderborn und verliert. Mainz hat Leipzig zu Gast und spielt wie ein Absteiger. Leverkusen spielt eine extrem starke Rückrunde und verliert dann trotzdem 1:4 gegen Wolfsburg. Man könnte vermutlich noch mehr Vereine aufzählen. Die einzige Ausnahme ist für mich persönlich Freiburg.

Ich versteh einfach nicht wie eine Mannschaft innerhalb so kurzer Zeit zwei Gesichter zeigen kann.

Kurz zu Mainz - Bremen: Ich bin gut drauf, aber trotzdem bleibt ein Wermutstropfen. Warum hat die Mannschaft nicht öfter so gespielt wie gegen Dortmund und Bremen? Funktioniert die Mannschaft nur unter Druck? Das scheinen viele so zu sehen, aber wenn das so ist, warum verliert man in der Hinrunde gegen Union und sorgt damit für nen Trainerrauswurf? Ich versteh´s nicht…hat irgendjemand eine Erklärung?

Eine Erklärung die mir auf jeden Fall aufgefallen ist das Spieler wie z.B. Latza in den letzten Spielen wieder an alte Leistungen angeknüpft haben und so auch wieder in der Lage war seine Führungsrolle auf dem Platz einzunehmen. An manchen Dingen ist z.B. nämlich der Trainer nicht Schuld dafür sind auch die Spieler auf dem Platz zuständig z.B. das eigen coaching. Das hat vor allem in den letzten Spielen besser geklappt mein Eindruck war mit der Rückkehr von St. Juste ins Abwehrzentrum und Latza in die Mittelfeldzentrale wirkte das Spiel auf einmal deutlich stabiler. Da täuscht auch das Augsburg Spiel nicht drüber hinweg das man schlicht aufgrund von fehlender Offensiv Ideen verloren hat. Dies wiederum liegt wirklich am Trainer der einfach der Mannschaft einen Offensive Schablone geben soll bzw. Spielzüge die automatisch zu einer Geschwindigkeitverschärfung im letzten Drittel führen was letztendlich oft in Gefahr mündet. DAs Leipzig Spiel ist dann auch so etwas wie die self fulfilling prophecy gewesen alle sagen zwar das ist ein anderes Spiel, aber du lagst früh zurück und fängst an nachzudenken wie es in der Hinrunde war. Dann willst du das absolut wieder vermeiden aber weil du nachdenkst verlierst du Konzentration die dann zu leichten Fehlern führen die Leipzig dann eben oft diese Saison nutzt. Aber ich möchte jetzt nicht zu weit ausholen, aber wenn es einen Royal gibt habe ich noch vor einen tiefen Input zu meinen Gefühl als Fan zu der Mainz Saison zu geben. Auf jeden Fall hat man sich mit einer klaren Leistungssteigerung in dieser Woche den Klassenerhalt verdient, was aber auf keinen Fall den Rest der Saison vergessen macht

Warum wurde Kohfeld eigentlich nicht entlassen?
Erfahrungsgemäß bringt ein Trainerwechsel oft einen (kleinen) Effekt. Liegt das vielleicht auch an Corona? Ein neuer Trainer dürfte wegen Quarantäne dann ja erst mal lange nicht zur Mannschaft?

Du hast sicherlich recht, aber es ist ja nicht so, dass St. Juste und Latza ein halbes Jahr nicht gespielt haben. Warum hat das Eigencoaching nicht schon früher gegriffen? Kann man es so simpel runterbrechen, dass Latza mit der Kapitänsrolle nicht so klar kam und St. Juste etwas brauchte um mit der Bundesliga klarzukommen?

Hallo,

mich verwundert, dass viele Vereine mehr oder weniger gute „Saison Ziel erreicht“-T- Shirts haben. Fazu gehören Union, Augsburg, Mainz und der Meister natürlich. Über die Qualität der Produkte (nicht des Stoffes) kann trefflich gestritten werden, aber ich fand es schon etwas übertrieben. War das in den vergangenen Saisons auch so, oder habe ich es nur verdrängt? Sorry aber „La Decima“ passt irgendwie nicht zu Augsburg.
Grüsse und viel Spass in der Sendung.

P.S. wie steht’s mit dem Royal?

Das ist so Einfach wie Alt… https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/02/fussball-bundesliga-hertha-schalke-rivalen.html

Wieso genau (und im Detail) wird Schalke Tönnies nicht los? Inwiefern genau ist man von ihm abhängig? Hat er immer noch Unterstützer in der Fan-Schar?

Deswegen:

https://schalke04.de/en/club/fc-schalke-04/offices-and-councils/supervisory-board/

Deinen Link habe ich angeklickt, rätsele aber noch, wieso der eine Antwort sein soll

Einen Aufsichtsratsvorsitzenden wird man nicht auf die Schnelle los, und dass er diese Position innehat zeigt ja, wie wichtig er für den Club ist/war… Ob das gut ist steht auf einem anderen Blatt.

Ich denke das ganze ist komplexer als das und wenn man da in die Tiefe geht findet man viele Gründe warum die Saison so gelaufen ist wie sie ist. Aber falls ein Royal kommt werde ich denke ich noch mal etwas ausführlicher etwas dazu schreiben. Das war jetzt nur auf die schnelle das was mir eben anders vorkam seit dem Frankfurt Spiel.

Achso. Heißt das also, es geht nicht um direkte finanzielle Abhängigkeit oder indirekt, weil er - ich erfinde jetzt mal etwas (habe echt keine Ahnung) - Garant für Gazprom-Deals wäre o.Ä.?