Afrika-Cup / AFCON 2025

Liebe Rasenfunk-Community,

da es aus nachvollziehbaren Gründen über die Winterpause keine Folgen des Rasenfunks zum diesjährigen Afrika-Cup geben wird, dachte ich, dass es wenigstens im Forum einen Ort zum Austausch über das Turnier in Marokko und die Leistungen der abgestellten Bundesliga-Spieler geben sollte.

Wer sind eure Favoriten auf den Turniersieg? Wer wird Torschützenkönig? Welche Spieler sehen wir vielleicht im Sommer in Europa oder bei einem Topklub? Und verfolgt ihr das Turnier über die Feiertage?

Freue mich auf den Austausch! Ich versuche selbst in den nächsten Tagen auch noch Beiträge zu den Spielen und eine kleine Vorschau zu den Teams zu posten, ggf. aber erst am Wochenende und dann natürlich laufend.

Übertragung läuft bei Sportdigital, aber darüber mittelbar auch bei DAZN.

Spielplan: https://www.kicker.de/afrika-cup/spieltag

Kader: 2025 Africa Cup of Nations squads - Wikipedia

Transfermarkt: Afrika-Cup 2025

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Also ich versuche irgendwie etwas zu verfolgen, aber aufgrund von beruflichen und privaten Verpflichtungen wird das vermutlich nicht ganz einfach.

Mein Turnierfavorit ist Senegal. Ich finde sie haben eine relativ breit aufgestellte Mannschaft und sind nicht ganz so doll auf einzelne Stars angewiesen.

Als Torschützenkönig tippe ich auf Osimhen, weil Uganda und Tansania in der Gruppe ggf. viele Tore schlucken werden.

Vielleicht aber auch Brahim Diaz, Gegner u.a. Komoren und Sambia.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei positivem Turnierverlauf ein paar Südafrikaner nach Europa wechseln. Nicht unbedingt zu Top Clubs allerdings.

Ich fände es witzig, wenn Gabun mit seiner “Altherrentruppe” (11 Spieler über 30 Jahre, Aubameyang z.B.) weit kommt.

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Danke für deinen Aufwand

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Der Auftakt

Mit dem heutigen Auftaktspiel beginnt um 20 Uhr unserer Zeit die 35. Ausgabe des Africa Cup of Nations (AFCON) mit dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Marokko und den Komoren im Prince Moulay Abdellah Stadium in Rabat.

Marokko

Allgemeines:

Für Marokko, den Gastgeber der WM 2030, ist es die zwanzigste Teilnahme an der Kontinentalmeisterschaft. Das beste Abschneiden war der Sieg im Jahre 1976. Genau das ist auch die Erwartungshaltung vor dem Turnier, denn der Gastgeber ist gleichzeitig auch der große Favorit. Das liegt nicht nur am mit Stars gespickten Aufgebot der Löwen vom Atlas, sondern auch am Abschneiden bei der WM in Katar 2022. Dort lies man in der Gruppe erst Kroatien und Belgien hinter sich, um dann in der KO-Runde auch noch Spanien und Portugal zu bezwingen. Schluss war dann im Halbfinale gegen Frankreich. Spätestens seit diesem Erfolg ist Marokko kein Dark Horse mehr, sondern ein quasi öffentlicher Geheimfavorit auf der ganz großen Bühne. Der Druck ist also groß, direkt beim Auftakt gegen den klaren Außenseiter mit einem überzeugenden Sieg den Kurs zu setzen.

Der Kader:

Der teuerste Kader des Turniers, wenn man Transfermarkt konsultiert, mit 416,45 Mio. EUR Marktwert. Beim Durchschnittsalter liegt man im Mittelfeld. Bis auf einen Innenverteidiger und die beiden Ersatztorhüter spielen alle Spieler außerhalb der heimischen Liga, verteilt über Europa und im arabischen Raum.

Der Star: Rechtsverteidiger Achraf Hakimi von PSG. Bekannt aus seiner Zeit beim BVB. Hier gibt es noch Zweifel an der Match-Fitness, nachdem er zuletzt wegen einer Knöchelverletzung aus der Champions League ausfiel.

Aus der Bundesliga: Bilal El Khannouss (VfB) und Eliesse Ben Seghir (B04) sind beide im Sommer in die Bundesliga gewechselt. Beide mit großen Erwartungen, erfüllen konnte sie bisher nur der offensive Mittelfeldspieler vom VfB. Der überzeugt als Stammspieler mit 6 Scorern in 12 Einsätzen, während der Linksaußen Ben Seghir aktuell vornehmlich auf der Bank Platz nehmen muss.

Goalgetter: Youssef En-Nesyri von Fenerbahce ist der Top-Torjäger des Aufgebots mit 25 Toren in 85 Länderspielen. Er ist ein physisch starker, lauf- und kopfballstarker Mittelstürmer. Eine echte Wucht im Strafraum.

Der Youngster: Das „Küken“ ist der 19 Jahre alte Verteidiger Abdelhamid Ait Boudlal von Stade Rennes. Mit starken Leistungen in seiner Debütsaison in der Ligue 1 hat er sich die Nominierung verdient, obwohl er erst ein Länderspiel aufweisen kann.

Wer fehlt: Hakim Ziyech (ehem. Ajax & Chelsea) darf nur zuschauen. Nach einer fünfmonatigen Vereinslosigkeit schloss er sich im Oktober wieder Wydad AC an, darf aber erst ab Januar eingesetzt werden. Es fehlt an Fitness und Spielpraxis.

Der Trainer: Wahid Regragui ist seit 2022 Trainer des Gastgebers. Der frühere Rechtsverteidiger spielte früher in Frankreich u.a. bei Toulouse und Ajaccio, als Trainer war er bei FUS, Al-Duhail und Wydad AC aktiv.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/marokko/kader/verein/3575/plus/0/galerie/0?saison_id=2025

Komoren

Allgemeines:

Der Inselstaat der Union der Komoren ist zum zweiten Mal beim Afrika Cup dabei. Die Premiere gab es vor 4 Jahren, wo „Les Coelacantes“ als einer der bester Gruppendritten bis ins Achtelfinale vorstoßen konnten. Auslöser war ein Überraschungssieg gegen Ghana. Im Achtelfinale war dann gegen Gastgeber Kamerun Schluss. Das ist deswegen erinnerungswürdig, weil dort ein Feldspieler von Beginn an ins Tor musste. Alle drei Keeper fielen Covid- oder verletzungsbedingt aus und Nachnominierungen waren nicht möglich. Auch damals traf man in der Gruppenphase auf Marokko und verlor mit 0:2. In der Gruppe A nimmt man eine Außenseiterrolle ein. Generell sind die Komoren einer der vielen afrikanischen Staaten, die versuchen, weltweit aktive Spieler mit komorischen Wurzeln für die Nationalmannschaft zu gewinnen. Einer könnte perspektivisch Naouirou Ahamada (Ex-VfB) sein.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 18,85 Mio. EUR auf Platz 17 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 27,0 Jahren im Mittelfeld. Das Team besteht vollends aus Legionären, die insbesondere in den unteren französischen Ligen oder in Saudi Arabien aktiv sind.

Der Star: Einen internationalen Star gibt es nicht. Marktwert-technisch liegt Mittelfeldspieler Zaydou Youssouf vorne, der Stammspieler bei Al-Fateh in der Saudi Pro League ist.

Goalgetter: Der Top-Torschütze ist El Fardou Ben Nabouhane. Der erfahrene Stürmer traf in 41 Einsätzen 16 mal für die Komoren. Seine erfolgreichste Zeit hatte er für Roter Stern Belgrad zwischen 2018 und 2023, wo er in 132 Ligaspielen für 65 Treffer sorgte.

Der Youngster: Der jüngste Spieler im Aufgebot ist der 19-jährige Aboubacar Ali Abdallah vom belgischen Zweitligisten Francs Borains. Der Stürmer durfte auch schon für Straßbourg Ligue 1-Luft schnuppern. Zu beobachten ist auch Kenan Toibibou. Der 21-jährige IV spielt für NK Bravo in Slowenien.

Aus der Bundesliga: Kein aktueller Bundesligaspieler im Kader. Dem ein oder anderen dürfte Myziane Maolida noch aus seiner Zeit bei der Hertha bekannt sein. Mittlerweile ist er in der Saudi Pro League aktiv.

Wer fehlt: Der HSV-Verteidiger Warmed Omari ist leider nicht rechtzeitig fit geworden und laboriert noch an einer Sprunggelenksverletzung. Er hätte ein Stabilitätsanker für die Abwehr sein können.

Der Trainer: Der Kanadier Stefano Cusin trainiert die Komoren seit 2023. Der Weltenbummler erlangte internationale Erfahrung als Trainer bei mehr als 15 Stationen in Europa, Afrika und auf der arabischen Halbinsel.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/komoren/kader/verein/16430/saison_id/2025

Teamvorschau von SOKA – Fußball in Afrika (sehr zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/51-neue-episode

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Gruppe A

Die anderen beiden Teams aus Gruppe A, Mali und Zambia, starten am Montag um 15 Uhr ins Turnier.


Mali

Allgemeines:

Mali ist ein einziges unerfülltes Versprechen, wenn es um die Nationalmannschaft geht. Nie den AFCON gewonnen und nie für eine WM qualifiziert, obwohl man internationale Stars wie Frederic Kanoute oder Seydou Keita in seinen Reihen hatte und als Geheimfavorit galt. Das beste Ergebnis für Les Aigles war der 2. Platz im Jahre 1972. Vor zwei Jahren stand man im Viertelfinale und sah gegen Gastgeber Elfenbeinküste schon wie der sichere Sieger aus, ehe in der 90. Minute noch der Ausgleich fiel und das Team in der Verlängerung die Segel streichen musste.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 143,35 Mio. EUR auf Platz 7 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 26,2 Jahren im jüngeren Drittel des Turniers. Das Team besteht vollends aus Legionären, die überwiegend in Europa aktiv sind. Auf dem afrikanischen Kontinent spielen der Keeper Djigui Diarra und Mittelfeldspieler Aliou Dieng.

Der Star: Einen Superstar, der klar heraussticht, gibt es nicht. Das könnte Yves Bissouma sein, der zwar überraschend nominiert wurde, aber verletzungsbedingt noch kein Spiel für die Spurs machen konnte und eher negativ wegen Lachgas-Konsum auffiel.

Goalgetter: Der Top-Torschütze ist Aufgebot ist Kamory Doumbia von Stade Brest. Der offensive Mittelfeldspieler traft 14 mal in 26 Länderspielen. Der nur 1,70m große Doumbia ist erst 22 Jahre alt und gilt als kreativer und torgefährlicher Spielgestalter

Der Youngster: Der jüngste Spieler im jungen Aufgebot der Adler ist der 19-jährige Mittelstürmer Mamadou Doumbia vom englischen Zweitligisten Watford. Dort kam er bisher zu 16 Einsätzen in der Liga, in denen ihm drei Torbeteiligungen gelangen. Der Shootingstar ist Rechtaußen Nene Dorgeles (22), der über RB Salzburg zu Fenerbahce kam und dort stark aufspielt.

Aus der Bundesliga: Amadou Haidara steht trotz wenig Spielzeit in Leipzig im Aufgebot Malis. Mit dabei ist auch Ibrahima Sissoko vom VfL Bochum. Beide sind im zentralen Mittelfeld zu verorten. Stuttgart-Fans werden auch El Bilal Toure kennen, der dort im vergangenen Jahr auflief.

Wer fehlt: Schalke-Fans werden Moussa Sylla vermissen. Der wurde etwas überraschend nicht nominiert und verbleibt stattdessen in Gelsenkirchen. Ein schmerzhafter Ausfall ist Cheick Doucoure von Crystal Palace, der wegen einer Knieverletzung schon seit längerem ausfällt und als Defensivanker vor der Abwehr gefragt gewesen wäre.

Der Trainer: Der Belgier Tom Saintfiet trainiert Mali seit 2024. Der Weltenbummler erlangte internationale Erfahrung als Trainer und technischer Direktor bei mehr als 20 Stationen in Europa, Afrika und auf der arabischen Halbinsel. Lange Stationen: Fehlanzeige.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/mali/kader/verein/3674/saison_id/2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/60-neue-episode


Sambia

Allgemeines:

Sambia hat mit dem Sieg als absoluter Außenseiter beim AFCON 2012 einen Platz in den ewigen Geschichtsbüchern des Turniers. Wie so oft hat man aber im Erfolg die meisten Fehler gemacht und seitdem nicht mehr ansatzweise anknüpfen können. Die Chipolopolo, die ab 2026 von Adidas ausgerüstet werden, kamen danach nicht mehr über die Gruppenphase hinaus oder scheiterten bereits in der Qualifikation.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 143,35 Mio. EUR auf Platz 16 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 25,7 Jahren am jüngeren Ende der Teilnehmerländer. Das Team besteht zu einer Hälfte aus Spielern der heimischen Liga und zur anderen Hälfte aus Legionären, die von China bis Schottland über den Globus verteilt sind.

Der Star: Superstar und Hoffnungsträger ist seit Beginn seiner Karriere Stürmer Patson Daka. Der Stürmer ist mittlerweile 27 Jahre alt und war nach zwei Saison mit 20+ Toren für RB Salzburg mit viel Vorschusslorbeeren und einem großen Preisschild nach England zu Leicester City gewechselt. Dort spielt er in Liga 2 wieder viel, aber vor dem Tor klemmt es bei ihm. Im Nationalteam sieht es besser aus, da traf er 20 mal in 43 Einsätzen.

Goalgetter: Da Patson Daka bereits genannt wurde, ist hier Platz für Fashion Sakala von Al Fayha und Kings Kangwa von Hapoel Beer Sheva. Mit dem Mittelstürmer und dem zentralen Mittelfeldspieler ist immer zu rechnen, wenn es um Tore geht.

Der Youngster: Hier gibt es einige sehr junge Spieler, die groß aufspielen wollen. Zwei 18-jährige mit *Eliya Mandanji (*Mittelstürmer) und David Hamansenya (LV), sind die „Küken“ im Kader und eigentlich noch Jugendspieler. Außerdem möchte ich noch Joseph Liteta nennen, der 19 Jahre alt ist und für Cagliari schon einige Einsatzminuten in der Serie A sammeln durfte.

Aus der Bundesliga: Fest gesetzt im Aufgebot Zambias ist der Magdeburger Linksverteidiger Lubambo Musonda. Er bestritt bereits über 50 Länderspiele und kam über Stationen in Polen und Dänemark im Sommer 2024 nach Magdeburg.

Wer fehlt: Edward Chilufya hätte dem Team noch jede Menge internationale Erfahrung und Torgefahr liefern können, der Rechtsaußen von FC Midtjylland fällt aber wegen einer Knieverletzung aus.

Der Trainer: Ein bekannter Name sitzt seit Kurzem auf der Trainerbank: Moses Sichone. Ehemaliger Profi für Köln und Aachen (u.a.) hat das Amt vor einem Monat von Avram Grant übernommen, nachdem man in der WM-Quali Baden ging. Sichone war vorher bereits Co-Trainer.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/sambia/kader/verein/3703/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/54-neue-episode

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Mit etwas Sand im Getriebe ist Marokko ins Turnier gestartet, hat aber dank eines sehenswerten Fallrückziehers und der individuellen Klasse am Ende souverän mit 2:0 gegen die Komoren gewonnen. Bitter ist der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrchef und Kapitän Saiss. Zu den Highlights: https://www.youtube.com/watch?v=fygT09OD9A0


Heute steht nicht nur das zweite Spiel in Gruppe A an, sondern auch Gruppe B startet ins Turnier. Dort sind mit Südafrika, Simbabwe und Angola gleich drei Teams aus dem COSAFA, dem Fußballverband im Süden Afrikas vertreten. Intensive Duelle garantiert. Komplettiert wird die Gruppe von Ägypten.


Südafrika

Allgemeines:

Südafrika hat eine kurze, aber durchaus erfolgreiche Historie beim AFCON. Nachdem Bafana Bafana wegen des Apartheid-Regimes lange nicht dabei war, gewann man die Heimausgabe 1996 und wurde danach Zweiter und Dritter. Danach war man zwar regelmäßig dabei, aber nur 2023 mit Platz 3 nochmal so erfolgreich wie zuletzt im Jahr 2000. Bei der WM 2026 in den USA wird man nach 2010 auch wieder beim größten Turnier dabei sein.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 44,45 Mio. EUR auf Platz 13 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 26,7 Jahren am jüngeren Ende der Teilnehmerländer. Das Team besteht zu gut zwei Dritteln aus Spielern der heimischen Liga, die zu den stärkeren auf dem Kontinent und dessen aktueller Meister, die Mamelodi Sundowns, ja auch bei der Klub WM zu begeistern wusste. Der Rest verteilt sich auf Europa und Saudi-Arabien.

Der Star: Blickt auf den Marktwert, müsste man Stürmer Lyle Foster aus der Premier League nennen, aber der eigentliche Star ist das Team. Durch die starken Achsen von den Mamelodi Sundowns und den Orlando Pirates in Kombination mit einem guten Teamspirit wächst das Team oft über sich hinaus. Fans des Fußballs in Afrika könnten wir auch einen Pitch für Ronwen Williams machen, einen der besten Torhüter des Kontinents.

Goalgetter: Es ist kein Spieler mit mehr 10 Länderspieltoren nominiert. Deswegen nenne ich hier nochmal Lyle Foster (8 Tore in 20 Spielen) von Burnley und den torgefährlichen Mittelfeldspieler Teboho Mokoena (9 in 45). Hier ist offen, wer am Ende die Buden macht. An Mokoena waren auch schon mal der AS Monaco und Bournemouth dran, aber es kam kein Wechsel zustande.

Der Youngster: Mehr als die Hälfte des Kaders hat weniger als 10 Länderspiele, was den Umbruch deutlich macht. Mein Youngster ist Linksaußen Shandre Campbell (20), der für Club Brügge in Belgien spielt und sogar neben regelmäßigen Kurzeinsätzen in der Liga schon für 2 Minuten in der Champions League zum Einsatz kam.

Aus der Bundesliga: Fehlanzeige. Kein Spieler dabei, der aktuell in Deutschland unterwegs ist oder es früher mal war.

Wer fehlt: Themba Zwane, Iqraam Rayners und Percy Tau sind drei prominente Namen, die fehlen. Zwane und Rayners standen gegen den BVB bei der Klub-WM für die Mamelodi Sundowns auf dem Feld.

Der Trainer: Der Belgier Hugo Broos steht schon seit 2021 für Südafrika an der Seitenlinie. Sehr erfahren als Spieler und als Trainer. Er sammelte als Spieler zwischen 1970 und 1988 511 Einsätze für Anderlecht und Brügge. Als Trainer war in Belgien und Algerien lange aktiv. Ein echter „Grandseigneur“ des Fußballs.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/sudafrika/kader/verein/3806/saison_id/2025/plus/1

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/55-neue-episode


Angola

Allgemeines:

Angola weist seit dem Debüt 1996 schon 9 Teilnahmen beim AFCON auf, in der man 2008, 2010 und 2023 sogar das Viertelfinale erreichen konnte. Dazu kommt eine WM-Teilnahme bei der Ausgabe 2006 in Deutschland. Dort gab es aber keinen Sieg und das Aus in einer Gruppe hinter Portugal und Mexico, aber vor dem Iran. Das zeigt, dass die Phase zwischen 2006 und 2010 die bisher erfolgreichste im angolanischen Fußball war. Dort wollen Palancas Negras wieder hin.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 55,28 Mio. EUR auf Platz 12 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 28,8 Jahren am oberen Ende der Teilnehmerländer. Man stellt damit einen der ältesten Kader des Turniers. Ein kleiner Teil (4 Spieler) ist in der heimischen Liga unterwegs, der Rest ist weltweit verteilt und spielt u.a. in der Türkei, Italien und Ägypten.

Der Star: Mit einem Marktwert von 10,0 Mio. EUR sticht Innenverteidiger David Carmo vom La Liga-Aufsteiger Oviedo aus dem Kader heraus. Nach starken Leistungen in Portugal kam er über Braga und Porto nach Nottingham in die Premier League. Von dort ist er aktuell nach Spanien ausgeliehen. Carmo war sogar ein Kandidat für den WM-Kader seines Geburtslandes Portugal im Winter 2022. Seit 2024 läuft der 1,96m große Verteidiger für Angola auf.

Goalgetter: Gelson Dala ist der Goalgetter für Angola. In 53 Länderspielen erzielte erst 21 Tore. In den Fokus rückte er durch seine starken Leistungen bei AFCON 2023, wo er mit 4 Toren auf Platz 2 der Torschützenliste landete und somit einen wesentlichen Anteil am Einzug ins Viertelfinale hatte. Im Klubfußball war seine Karriere vor allem von Leihen und Verletzungen geprägt, mittlerweile ist er für Al-Wakrah in der Qatar Stars League unterwegs.

Der Youngster: Mit nur 5 Spielern unter 26 ist es schwierig, einen Youngster zu finden. Hier nenne ich mal Pedro Bondo, einen 21 Jahre alten Linksverteidiger von Famalicao. Bondo ist Stammspieler für den Tabellensechsten der Liga Portugal. Es wird aber schwer werden, in der Abwehr an den etablierten Spielern vorzukommen.

Aus der Bundesliga: Fehlanzeige. Kein Spieler dabei, der aktuell in Deutschland unterwegs ist oder es früher mal war.

Wer fehlt: Flügelstürmer Zini von AEK Athen fehlt in der Offensive, er ist leider nicht rechtzeitig fit geworden. Seine Torgefährlichkeit wäre eine gute Ergänzung im Sturm gewesen. In 2024/25 traf er für Levadiakos 14 mal in 29 Einsätzen in der griechischen Super League.

Der Trainer: Die verpasste WM-Quali für das Turnier im 2026 hatte Trainer Pedro Gonçalves nach 6 Jahren im Amt den Job gekostet. Nachfolger ist der Franzose Patrice Beaumelle, der schon als Co-Trainer u.a. in Sambia, der Elfenbeinküste und Marokko aktiv war. Seine letzte Station war bei Umm Salal in Katar.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/angola/kader/verein/3585/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/67-neue-episode

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@bratwurstmafia

Jetzt schon vielen Dank für deine Arbeit.

Hier sind die gestrigen, sehr kurz zusammengefassten, Highlights mit englischem Kommentar.

Da entwickelt das Fallrückziehertor etwas mehr Gänsehaut, wie ich finde :smile:

Yannick Pandor wird glaub direkt mal ein paar € im Marktwert gestiegen sein. Er steht bei Lens unter Vertrag, spielt aber zur Leihe in der zweiten belgischen Liga

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Ägypten

Allgemeines:

Ägypten ist mit sieben Titeln das erfolgreichste Team in der Geschichte des AFCON. Zwei Titel stammen aus den 50er Jahren, dazu kommen 1986, 1998 und der Threepeat zwischen 2006 und 2010. Danach kam eine kurze Phase ohne Teilnahme, gefolgt von zwei Finalniederlagen und zwei Niederlagen im Achtelfinale (im Wechsel). Geht es nach diesem Muster, wäre wieder Platz 2 an der Reihe. An der FIFA WM nach man drei Mal teil, der vierte Auftritt steht im Sommer 2026 an.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 136,40 Mio. EUR auf Platz 8 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 28,9 Jahren fast schon traditionell am älteren Ende der Teilnehmerländer. Das Team besteht zu drei Vierteln aus Spielern der heimischen Liga, die zu den stärksten Ligen auf dem Kontinent zählt und dessen aktueller Meister, Al Ahly SC, ja auch bei der Klub WM am Start war. Der Rest verteilt sich auf Europa und die Emirate.

Der Star: Der internationale Star des Teams ist ohne Frage Mohamed Salah vom FC Liverpool. Der zweimalige Fußballer des Jahres in Afrika ist das Aushängeschild des Teams und wartet sehnsüchtig auf die Krönung mit dem Titel im Trikot der Pharaonen. Auch wenn es nicht seine beste Saison ist, er ist einer der besten Spieler des gesamten Turniers und seine individuelle Klasse kann ganze Spiele entscheiden. Mit 33 Jahren könnte das Turnier bereits sein „Last Dance“ werden.

Goalgetter: Mo Salah habe ich schon genannt, deswegen schlägt hier die Stunde des Flügelflitzers Trezeguet von Al Ahly. Der erfahrene Stürmer mit Stationen Belgien, England und der Türkei hat 22 Tore in 86 Spielen erzielt. Mostafa Mohamed (Nantes) und natürlich der Ex-Frankfurt Omar Marmoush (ManCity) runden die Offensivkräfte ab.

Der Youngster: Im ägyptischen Kader, der auf Erfahrung setzt, ist kein Spieler unter 24 Jahren zu finden.

Aus der Bundesliga: Kein aktueller Bundesliga-Spieler steht im Aufgebot der Pharaonen. Aber Omar Marmoush sollte allen noch ein Begriff sein nach Stationen auf St. Pauli sowie in Wolfsburg, Stuttgart und Frankfurt.

Wer fehlt: Mohamed Abdelmonem von OGC Nice hätte als Innenverteidiger noch eine wichtige Rolle spielen können, ihn setzt aber ein Kreuzbandriss noch außer Gefecht.

Der Trainer: „Legende“ ist vermutlich noch untertrieben, wenn man von Hossam Hassan spricht. Der Trainer hat in 177 Länderspielen für Ägypten (!) stolze 69 Tore erzielt. Nach seiner Karriere wechselte er umgehend auf die Trainerbank, wo ihn der Weg durch den ägyptischen Klubfußball dann im Jahr 2024 zu „seiner“ Nationalmannschaft führte. In Pflichtspielen ist er seitdem ungeschlagen.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/agypten/kader/verein/3672/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/52-neue-episode


Simbabwe

Allgemeines:

Simbabwe hat sechs Teilnahmen beim AFCON auf der Haben-Seite, aber es ging nie über die Gruppenphase hinaus. Auch an einer WM hat das Land noch nicht teilnehmen dürfen. Da hat es nicht geholfen, dass das Team zwischenzeitlich wegen Ungereimtheiten beim Verhältnis zwischen der Regierung und dem Verband von Februar 2022 bis Juli 2023 von offiziellen Wettbewerben suspendiert worden war.

https://www.kicker.de/fifa-hebt-suspendierung-simbabwes-auf-958893/artikel

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 10,30 Mio. EUR auf Platz 20 von 24. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 27,9 Jahren eher älteren Ende der Teilnehmerländer. Das Team besteht etwa zur Hälfte aus Spielern, die in Simbabwe selbst oder in Südafrika und Tansania ihr Geld verdienen. Der Rest ist u.a. in den USA und England aktiv.

Der Star: Auf Marshall Munetsi von den Wolverhampton Wanderers muss ich leider im Bereich „Wer fehlt“ eingehen, deswegen ist der Star aus meiner Sicht Knowledge Musona. Er ist nach seiner langen Karriere in Europa und Saudi-Arabien wieder zurück in der Heimat und spielt dort für Scottland. In 52 Länderspielen traf er 25 mal.

Goalgetter: Musona habe ich ja schon erwähnt, deswegen nennen ich hier zwei vielversprechende Stürmer: Prince Dube (28) spielt für Young Africans in Tanzania und hat in 12 Einsätzen für sein Land schon 7 mal genetzt. An der Torquote für die Nationalmannschaft muss Tawanda Maswanhise noch arbeiten, aber für seinen Klub Motherwell ist er als Linksaußen gesetzt und hat in der 1. Liga Schottlands schon 8 Tore in 17 Spielen erzielt.

Der Youngster: Tadiwanashe Chakuchichi ist erst 16 Jahre alt und der jüngste Spieler des Turniers. Der Linksaußen spielt aktuell für Scottland in Zimbabwe und hat sich durch gute Leistungen in der Liga in den Fokus gespielt. Seine Schule wünscht ihm bei Facebook alles Gute und viel Erfolg: https://www.facebook.com/StJohnsCollegeZim/posts/at-just-16-years-old-tadiwanashe-chakuchichi-left-us-to-chase-his-football-dream/1218005093798363/

Aus der Bundesliga: Aus der 3. Liga fährt Jonah Fabisch von Erzgebirge Aue für Simbabwe zum Afrika Cup. Der junge Mittelfeldspieler ist der Sohn von Reinhard Fabisch, der Anfang der 90er Jahre für 5 Jahre Nationaltrainer Simbabwes war und dort wegen seiner Erfolge weiterhin ein beliebter Name ist. Bis zu seinem Tod im Jahre 2008 war er auch noch in Kenia, auf Barbados und für den Benin als Trainer aktiv. Eine ganz besondere Familiengeschichte also, die Jonah Fabisch da nach Marokko führt.

https://www.kicker.de/viele-kennen-meinen-namen-seit-jahrzehnten-fabisch-ueber-sein-abenteuer-mit-simbabwe-1175105/artikel (Plus-Artikel)

Wer fehlt: Marshall Munetsi wurde etwas überraschend nicht nominiert und infolgedessen gab es auch öffentliche Diskussionen über seinen Fitnesszustand, in denen sich der Spieler und der Verband gegenseitig Vorwürfe wegen mangelnder Kommunikation machten.

https://onefootball.com/de/news/zimbabwean-fa-address-marshall-munetsi-after-afcon-omission-row-42091088

Der Trainer: Der Rumäne Mario Marinică hat erst vor rund 6 Wochen das Team vom deutschen Trainer Michael Nees übernommen, der wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde. Marinica war zuvor Nationaltrainer von Malawi und Liberia sowie in diversen weiteren Rollen auf dem afrikanischen Kontinent und in Rumänien aktiv.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/simbabwe/kader/verein/3583/saison_id/2025/plus/1

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/61-neue-episode

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Ein Unentschieden und zwei Favoritensiege hatte der AFCON gestern zu bieten. Dabei haben sich die vermeintlichen Außenseiter jeweils tapfer geschlagen. Ein spätes Tor von Patson Daka zum Ausgleich schockt das Team aus Mali. Angola hält lange ein Unentschieden gegen Südafrika, bis Lyle Foster in der 79. Minute den Siegtreffer für Bafana Bafana erzielt. An einer kleinen Sensation schnupperte Simbabwe nach einer frühen Führung durch Price Dube gegen Ägypten, aber Marmoush (64.) und Salah (90+1) drehen das Spiel noch.

Highlights Mali - Sambia: https://www.youtube.com/watch?v=6AShAUoi8OU

Highlights Südafrika - Angola: https://www.youtube.com/watch?v=G77xiAX0ImE

Highlights Ägypten - Simbabwe: https://www.youtube.com/watch?v=bZqvIkNfpEY

Heute stehen gleich vier Partien an. Es werden nicht alle Teamvorschauen rechtzeitig fertig werden, aber hier schon mal DR Kongo und Benin (13:30 Uhr).


DR Kongo

Allgemeines:

DR Kongo ist ein Dauergast beim AFCON. Erstmals als Kongo-Leopoldville, dann als Kongo-Kinshasa, dann als Zaire und dann seit 1998 als DR Kongo. 1968 und 1974 ging man als Sieger hervor, dazu kommen zwei dritte Plätze 1998 und 2015. Bei der letzten Ausgabe landete man auf Platz 4. 1974 zwar zweifelsfrei das erfolgreichste Jahr in der Fußballgeschichte der Leoparden, die auch an der WM in Deutschland teilnahmen. Aktuell steht man in den finalen Playoffs um die WM-Teilnahme im Sommer 2026 und trifft dort auf Neukaledonien oder Jamaika.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 133,50 Mio. EUR auf Platz 9 von 24 und damit auf dem Level von Mali und Ägypten. Das Durchschnittalter bewegt sich mit 27,7 Jahren etwa in der Mitte der Teilnehmerländer. Das Team besteht ausschließlich aus Legionären, die zum Großteil in ganz Europa sowie in Ägypten und den Emiraten aktiv sind. Auch hier ist anzumerken, dass einige Spieler für DR Kongo noch für U-Nationalmannschaften andere Länder gespielt haben, sich dann aber für DR Kongo entschieden haben.

Der Star: Einer dieser Spieler und der Star ist aus meiner Sicht Premier League-Spieler Aaron Wan-Bissaka von West Ham. Der 28 Jahre alte Rechtsverteidiger war auch schon für Crystal Palace und Manchester United aktiv. Für DR Kongo debütierte er durch den späten Wechsel erst im September diesen Jahres.

Goalgetter: Cedric Bakambu von Betis Sevilla ist die klare Nummer 9 im Kader der DR Kongo und mit 20 Toren in 64 Länderspielen der Top-Torschütze im aktuellen Kader. Mit Betis stand er schon im Conference League Finale und wurde 2010 noch mit Frankreich U19-Europameister.

Der Youngster: Hier möchte ich zwei Spieler nennen. Matthieu Epolo (20) ist Stammkeeper für Standard Liege in Belgien und könnte nach seinem Nationenwechsel direkt die neue Nummer 1 der Leoparden werden. Ein großes Torwarttalent. Noah Sadiki ist mit 21 Jahren schon gesetzt im zentralen Mittelfeld von Premier League-Aufsteiger Sunderland und wird jetzt schon als Kandidat für einen großen Wechsel gehandelt.

Aus der Bundesliga: Die Nummer 9 des FC Augsburg, Samuel Essende, ist der Bundesliga-Vertreter im Kader der Leoparden. Ausgebildet bei PSG, kam er über Stationen in Belgien, Frankreich und Portugal nach Augsburg. Dort hat er es aber nicht geschafft, sich durchzusetzen und ist oft nur Joker.

Wer fehlt: Der Superstar hätte ohne Frage auch Stürmer Yoane Wissa von Newcastle United sein können, eine Verletzung und mangelnde Fitness danach haben die Nominierung jedoch verhindert. Auch Mario Stroeykens, offensiver Mittelfeldspieler von RSC Anderlecht, hätte ohne verletzungsbedingten Ausfall einen Platz im Kader sicher gehabt.

Der Trainer: Der Franzose Sébastien Desabre (49) ist seit 2022 Cheftrainer der Nationalmannschaft der DR Kongo. Zuvor war er Nationaltrainer von Uganda sowie als Chef- und Assistenztrainer bei Vereinen und Nationalteams in Europa, Afrika und Asien tätig.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/demokratische-republik-kongo/kader/verein/3854/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/53-neue-episode


Benin

Allgemeines:

Die Fußballnationalmannschaft von Benin nimmt nun zum fünften Mal am AFCON ein. Dabei gab es nie einen Sieg nach 90 Minuten und trotzdem erreichte man 2019 sogar das Viertelfinale, nach einem Sensationssieg gegen Marokko im Elfmeterschießen. Les Guépards sind also ein unangenehmer Gegner und hart zu bezwingen. Eine WM-Teilnahme gab es noch nicht.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 13,28 Mio. EUR auf Platz 19 von 24 und damit auf dem Level von Simbabwe und der Komoren. Mit einem Durchschnittalter von 26,0 Jahren stellt man den drittjüngsten Kader. Das Team besteht fast ausschließlich aus Legionären, die zum Großteil in ganz Europa sowie in Ägypten, Tunesien, Südafrika und der Elfenbeinküste aktiv sind. Zwei Spieler spielen in Benin selbst.

Der Star: Steve Mounie ist Star und Goalgetter in einer Person. Als ehemaliger Premier League Spieler ist ein Aushängeschild der Nationalmannschaft. Mittlerweile spielt er in der Türkei und hat auch wieder mit 4 Toren in einem Spiel (Pokal) seinen Torriecher entdeckt.

Goalgetter: siehe oben – hier führt der Weg nur über Mounie mit 22 Toren in 63 Länderspielen.

Der Youngster: Rodolfo Aloko und Razack Rachidou spielen für NK Kustosija in der dritten kroatischen Liga. Was daran so besonders ist und warum afrikanische Talente überhaupt dort landen, erklärt dieser Artikel im Kicker von Benni Hofmann sehr eindrucksvoll:

https://www.kicker.de/eine-bruecke-nach-europa-1127640/artikel

Aus der Bundesliga: Andreas Hountondji vom FC St. Pauli verzichtete nach seiner längeren Verletzungspause in der Hinrunde und kleineren Wehwehchen letztendlich auf seine Nominierung und fährt nicht mit nach Marokko. Auch Steve Mounie war mal in der Bundesliga aktiv, konnte beim FCA aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wer fehlt: Wegen Sperren aus der Quali fehlen zum Start gegen die DR Kongo gleich vier wichtige Spieler, darüber auch Mounie. Entscheidend wird also das Spiel gegen Botswana, wenn es ums Weiterkommen geht.

Der Trainer: Ein alter Bekannter sitzt für Benin auf der Trainerbank: Gernot Rohr. Er ist einer der ganz großen Trainernamen auf dem afrikanischen Kontinent und war bereits für Gabun, Burkina Faso, Nigeria und nun für Benin aktiv. Mit Nigeria war er auch bei einer WM dabei. Als Spieler war er vor allem in Deutschland und Frankreich aktiv.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/benin/kader/verein/3955/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/62-neue-episode

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Um 16 Uhr treffen der Senegal und Botsuana aufeinander. Alles andere als ein klarer Sieg für den Senegal wäre schon als Erfolg für die kleine Fußballnation Botsuana zu werten.


Senegal

Allgemeines:

Senegal zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den konstantesten Nationen im afrikanischen Fußball. Die „Lions de la Téranga“ nahmen erstmals 1965 am AFCON teil und krönten sich 2021 zum Afrikameister. Mehrere Final- und Halbfinalteilnahmen unterstreichen den Status als Topnation auf dem Kontinent. Auch auf WM-Ebene ist Senegal regelmäßig vertreten, erstmals 2002 und zuletzt 2018 und 2022. Auch 2026 wird man wieder dabei sein.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 410,90 Mio. EUR auf Platz 2 von 24 und damit auf dem Level von Marokko und der Elfenbeinküste. Mit einem Durchschnittalter von 27,3 Jahren liegt man im Mittelfeld. Erwartungsgemäß besteht das Team ausschließlich aus Legionären. Frankreich nimmt mit 11 Spielern eine besondere Rolle ein, aber auch die Premier League, die Bundesliga und La Liga sind neben der Saudi Premier League vertreten.

Der Star: Das Team ist von Stars gespickt und auch wenn der Weltstar Sadio Mane nicht mehr auf dem höchsten Level aktiv ist, muss ich ihn hier nennen. Generation Foot, Metz, RB Salzburg, Southampton, Liverpool, Bayern München und jetzt Al Nassr. Dabei hat er zahlreiche Titel gesammelt, auf persönlicher und auf Klubebene. Er hatte auch einen großen Anteil am Erfolg der Löwen von Taranga beim AFCON 2021. Nennen möchte hier aber auch noch Kalidou Koulibaly, der Innenverteidiger mit 98 Länderspielen hat eine sehr erfolgreiche Karriere in Europa hinter sich und spielt nun bei Al-Hilal.

Goalgetter: Sadio Mane sticht mit 50 Länderspieltoren in 117 Einsätzen natürlich hervor. Daher nenne ich hier noch Ismaila Sarr, den torgefährlichen Rechtaußen von Crystal Palace. Der 27-jährige hat schon 75 Länderspiele absolviert und dabei 18 mal getroffen. Er kommt angeschlagen zum AFCON, seine Rolle ist unklar.

Der Youngster: Hier fällt die Wahl klar auf das 17-jährige Ausnahmetalent Ibrahim Mbaye von Paris Saint-Germain. Debüt für den Senegal im November 2025, dort gelangen ihm bei 8:0 gegen Kenia direkt 3 Scorer. Die Konkurrenz ist groß, aber er kann auch als Joker gefährlich werden. Generell stehen 6 U23-Spieler mit Marktwerten über 20 Mio. EUR im Kader, die das große Potenzial der nachrückenden Generation andeuten.

Aus der Bundesliga: Nicholas Jackson (24), aktuell von Chelsea an den FC Bayern ausgeliehen, ist hier zu nennen. Er ist als Backup zu Harry Kane in keiner dankbaren Rolle und kam sehr spät zum Team, aber hat dennoch drei Mal treffen können.

Wer fehlt: Ilay Camara und Assane Diao waren Teil des Kaders, mussten aber verletzungsbedingt absagen. Der Wing Back und der Stürmer wären spannende Ergänzungen im Kader gewesen.

Der Trainer: Pape Thiaw (44) übernahm im Dezember 2024 das Amt als Cheftrainer der Nationalmannschaft Senegals nach Stationen als Interimstrainer und Assistenztrainer im Team sowie als Coach der lokalen Nationalmannschaft. Als Stürmer nahm er u.a. an der WM 2002 für den Senegal teil.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/senegal/kader/verein/3499/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/66-neue-episode


Botsuana

Allgemeines:

Botsuana gehört nicht zu den traditionellen AFCON-Nationen und nahm bislang nur selten am Turnier teil, erstmals 2012. Internationale Erfolge sind begrenzt, die Qualifikation für den Afrika-Cup stellt bereits einen sportlichen Erfolg dar. Die Nationalmannschaft ist auch bekannt als „The Zebras“.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 3,2 Mio. EUR auf Platz 23 von 24 und damit auf dem Level des Sudan. Mit einem Durchschnittsalter von 29,2 Jahren stellt man die älteste Truppe aller Nationen. Alle Spieler spielen auf dem afrikanischen Kontinent, bis auf 5 Spieler auch allesamt in der heimischen Liga.

Der Star: Innenverteidiger und Kapitän Thatayaone Ditlhokwe (27) spielt für Al-Ittihad Tripolis in Lybien und war vorher bereits für die Kaizer Chiefs in Südafrika aktiv.

Goalgetter: Für Tore sind Kabelo Seakanyeng (32) und Tumisang Orebonye (29) zuständig. Beide spielen in Marokko und führen die interne Torjägerliste mit 7 bzw. 5 Toren an.

Der Youngster: Losika Ratshukudu (19) ist ein Mittelstürmer, der in Südafrika bei Ubuntu Academy spielt. Hier gibt es kurzes Interview mit dem Talent, in dem er vor allem jungen Fußballern in seinem Land Mut macht:

https://www.facebook.com/watch/?v=854440617276868

Aus der Bundesliga: Fehlanzeige.

Wer fehlt: Hier fehlt es mir an Infos, nichts bekannt.

Der Trainer: Morena Ramoreboli ist seit Januar 2025 Cheftrainer der Nationalmannschaft von Botswana. Zuvor arbeitete der Südafrikaner viele Jahre im Vereinsfußball, unter anderem als langjähriger Trainer von Jwaneng Galaxy FC in Botsuana. Ramoreboli übernahm das Amt zunächst interimistisch im Herbst 2024, führte Botswana zur AFCON-Qualifikation 2025 und wurde anschließend auf zwei Jahre fest verpflichtet.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/botsuana/kader/verein/15229/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Auch von mir ein großes Danke für deine Einführungen @bratwurstmafia , sehr stark.

Kurze Frage: ich schau DR Kongo - Benin grade auf SportDigital (über Magenta), da ist ein Co-Kommentator bei dem ich nicht mitbekommen habe wer das ist, anscheinend ist er in Deutschland geboren und hat irgendwann in den 90ern und/oder 00er Jahren mal für einige Jahre in der Nationalmannschaft der DR Kongo gespielt, als erster Spieler der nicht da geboren ist. Hat hier jemand eine Idee wer das sein könnte?

Edit: Witzig, dass die sich überhaupt nicht über das Spiel unterhalten, ich hab das Gefühl ich schau ein Interview was parallel zum Spiel läuft :sweat_smile: Er war übrigens auch mal Nationaltrainer von einem Land in der Karibik falls das hilft

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Ich habe selbst gesucht und bin dann auf der Homepage von Sportdigital fündig geworden :smiley: Es ist Michél Mazingu-Dinzey, seine bekannteste Station war bei St. Pauli Mitte der 90er und Mitte der 2000er. Aber auch 1860 und Eintracht Braunschweig waren dabei.

Ansonsten gebe ich dir vollkommen Recht, das Spiel war sehr ereignisarm und es gab lange Unterbrechungen, da ist man öfter mal abgedriftet :smiley:

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Danke! Hab jetzt auch bisschen rein gelesen, sehr viel rumgekommen seitdem der Gute. Am besten in seiner Vita gefällt mir sein Ausflug nach Uerdingen:

Am 17. Juni 2024 als neuer Cheftrainer vorgestellt, Mitte Juni dann zum Sportchef “befördert”(?), Ende August 2024 entlassen worden.

Aber gut, ich schweife etwas vom Thema ab. Kam mir auf jeden Fall in dem Spiel wie ein ziemlich kompetenter Experte vor.

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Bevor Gruppe C heute ins Turnier startet, hier noch die Vorschau zu den vier Teams. Viel Spaß beim Lesen :slight_smile:


Nigeria

Allgemeines:

Nigeria gehört zu den erfolgreichsten Nationen des Afrika-Cups und ist ein regelmäßiger Teilnehmer. Die „Super Eagles“ gewannen den AFCON dreimal (1980, 1994, 2013) und standen insgesamt fünfmal im Finale, zuletzt 2024, als man Vize-Afrikameister wurde. Zudem nahm Nigeria an fünf Weltmeisterschaften teil, zwei Mal schaffte man es bis ins Achtelfinale. In diesem Sommer wird man nicht dabei sein, in dem Playoffs setzte sich die DR Kongo durch.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 285,33 Mio. EUR auf Platz 4 von 24. Damit liegt man etwa auf dem Level von Kamerun und Algerien. Das Durchschnittsalter bewegt sich mit 27,4 Jahren etwa in der Mitte der Teilnehmerländer. Das Team besteht ausschließlich aus Legionären, die sich auf 14 Länder verteilen. Den größten Block stellt England mit 8 Spielern, darunter 3 Spieler von Fulham.

Der Star: Wer, wenn nicht Victor Osimhen ist hier zu nennen. Der Stürmer von Galatasaray ist der große Star im fußballbegeisterten Nigeria. Er arbeitet daran, sich in die Reihe legendärer Stürmer wie Samuel Eto’o, Didier Drogba & Co. einzureihen. Dazu müsste er aber eigentlich zurück in einer der Top 5 Ligen nach seiner erfolgreichen Zeit in Neapel. Kenner erinnern sich noch an seine kurze Zeit in Wolfsburg.

Goalgetter: Osimhen ist hier mit 31 Länderspieltoren in 46 Spielen der klare Mann im Sturm. Dazu kommen mit Alex Iwobi, Moses Simon, Ademola Lookman und Samuel Chukwueze gleich eine Reihe an torgefährlichen Flügelstürmern, die den 9er Osimhen ergänzen.

Der Youngster: Ebenezer Akinsanmiro (21) gilt als großes Talent im Aufgebot der Super Eagles. Der zentrale Mittelfeldspieler steht bei Inter Mailand unter Vertrag, war aber vergangene Saison an Sampdoria Genoa ausgeliehen und dort Stammspieler in der Serie B. Aktuell spielt er auf Leihbasis für Pisa in der Serie A.

Aus der Bundesliga: Hier gibt es nur Osimhen und Chidera Ejuke als Ex-Bundesligaspieler. Gegen Bundesliga-Teams erfolgreich waren aber z.B. schon Lookman und Chukwueze gegen Bayer 04 bzw. Bayern in europäischen Wettbewerben. Victor Boniface (Werder Bremen) und Tolu Arokodare (ehem. FC Köln) sind beide nicht dabei.

Wer fehlt: William Troost-Ekong ist überraschend nicht dabei. Der langjährige Kapitän und Stammverteidiger hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und steht daher nicht zur Verfügung. Sein Ersatz Benjamin Fredrick fällt ebenfalls verletzungsbedingt aus, was die Abwehrsorgen verstärkt.

Der Trainer: Éric Chelle aus Mali verbrachte er seine gesamte Vereinskarriere in Frankreich, unter anderem bei Martigues, Valenciennes und Lens. Nach verschiedenen Trainerstationen wurde er im Januar 2025 als Cheftrainer der Super Eagles verkündet.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/nigeria/kader/verein/3444/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Tansania

Allgemeines:

Tansania blickt auf eine lange Fußballgeschichte zurück, gehört jedoch nicht zu den afrikanischen Spitzenmannschaften. Der erste AFCON-Auftritt erfolgte 1980, seitdem folgten nur vereinzelte Teilnahmen, zuletzt aber häufiger. 2019 und 2023 schied man in der Gruppenphase aus, das will man dieses Jahr verhindern. Leicht wird es aber nicht mit Nigeria und Tunesien als klare Favoriten.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 6,83 Mio. EUR auf Platz 22 von 24. Damit liegt man etwa auf dem Level von Gruppengegner Uganda und Simbabwe. Das Durchschnittsalter bewegt sich mit 26,6 Jahren am jüngeren Ende der Tabelle. Das Team besteht zum Großteil aus Spielern der heimischen Liga. Dazu kommen sieben Legionäre, die zum Beispiel in Ascherbaidschan, Frankreich und der Türkei spielen.

Der Star: Hier sticht Mbwana Ally Samatta (33) von Le Havre heraus. Der Stürmer war lange erfolgreich für Genk aktiv, danach der Wechsel in die Premier League zu Aston Villa. Danach folgten Stationen in der Türkei, Griechenland und nun ist er in Frankreich aktiv. Dort hofft er, seinen Torriecher wieder zu finden. Beim Marktwert liegt Novatus Miroshi (23) vorne, Stammspieler im Mittelfeld für Göztepe Izmir in der Süper Lig.

Goalgetter: Hier spielt Samatta natürlich eine Rolle, aber auch Simon Msuva ist ein Stürmer von Format im Trikot der Taifa Stars. Er hat 24 Tore in 99 Länderspielen erzielt und läuft aktuell für Al-Talaba SC im Irak auf.

Der Youngster: Noch ein Stürmer ist mein Youngster des Teams. Kelvin John (22) kam über Genk nach Europa und läuft aktuell für Aalborg BK in Dänemark auf. In der ersten Liga konnte er keinen Stich setzen, nachdem Abstieg ist er aber zum Stammspieler geworden und hat in 18 Einsätzen 7 Tore und 3 Vorlagen gesammelt.

Aus der Bundesliga: Fehlanzeige.

Wer fehlt: Keine prominenten Ausfälle bekannt.

Der Trainer: Miguel Gamondi (59) fungiert seit November 2025 als Cheftrainer der tansanischen Nationalmannschaft im Vorfeld des AFCON 2025 fungiert. Bevor er das Nationalteam übernahm, war er in der tansanischen Premier League tätig.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/tansania/kader/verein/14666/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Tunesien

Allgemeines:

Tunesien ist eine der erfolgreichsten und konstantesten Nationen des Afrika-Cups. Die „Aigles de Carthage“ nahmen an nahezu jeder AFCON-Endrunde teil und wurden 2004 im eigenen Land Afrikameister. Seit 1994 ist man schon Serien-Teilnehmer, aber das Viertelfinale war all zu oft eine nicht zu überwindende Hürde. Bei der FIFA WM hat man sich ebenfalls zum konstanten Teilnehmer entwickelt, nach 2018 und 2022 wird man auch in diesem Sommer an der WM teilnehmen.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 69,05 Mio. EUR auf Platz 11 von 24. Das Durchschnittsalter bewegt sich mit 28,7 Jahren am älteren Ende der Tabelle. Die starke heimische Liga sorgt dafür, dass auch in der Nationalmannschaft ein großer Block von dortigen Klubs gestellt wird. Die anderen beiden Drittel des Kaders spielen u.a. in Deutschland, England, Ägypten und der Türkei.

Der Star: Star des Teams ist Ellyes Skhiri (30) von Eintracht Frankfurt. Der Mittelfeldanker nimmt eine enorm wichtige Rolle als Mittelfeldmotor des Teams ein und bringt enorme Qualität mit. 74 Länderspiele hat er schon für sein Heimatland absolviert.

Goalgetter: Die erfahrenen Naim Sliti (33) und Seifeddine Jaziri (32) sollen es in der Offensive wieder richten. Sliti hat 14 Tore in 83 Länderspielen erzielt und spielt aktuell in Katar, Jaziri hat 11 Tore in 43 Einsätzen erzielt und läuft für Zamalek in Ägypten auf. Einen Stürmer mit Quoten wie Osimhen & Co. hat man nicht im Angebot.

Der Youngster: Hannibal Mejbri ist das große Talent des tunesischen Fußballs. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler kam aus dem Nachwuchs von Manchester United in den Profifußball und läuft aktuell für Burnley auf, häufig aber nur als Joker. Seine Kreativität soll der Schlüssel gegen tiefstehende Teams wie Tansania und Uganda sein.

Aus der Bundesliga: Ellyes Skhiri, Elias Saad und Ismail Gharbi (beide FCA) sind Teil des Aufgebots der Adler von Karthago. Während Skhiri gesetzt ist, gelten die beiden Augsburger als Ergänzungsspieler. Vor allem Saad könnte aber mit seinen Dribblings noch eine wichtige Rolle spielen.

Wer fehlt: Flügelstürmer Amor Layouni ist noch eine Nennung wert. Der Flügelstürmer von BK Häcken (Europa & Conference League) war beim FIFA Arab Cup im November noch Teil des tunesischen Aufgebots, wurde für den AFCON aber nicht berücksichtigt.

Der Trainer: Sami Trabelsi ist seit Februar 2025 erneut Cheftrainer der tunesischen Nationalmannschaft. Er war bereits von 2011 bis 2013 in dieser Rolle aktiv und kehrte dann nach fast zehn Jahren als Klubtrainer in Katar zurück in das Amt.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/tunesien/kader/verein/3670/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/65-neue-episode


Uganda

Allgemeines:

Uganda erlebte seine erfolgreichste Phase in den 1970er-Jahren, gekrönt vom Finaleinzug beim Afrika-Cup 1978. Nach jahrzehntelanger Abwesenheit kehrte das Team 2017 auf die AFCON-Bühne zurück und ist seitdem wieder häufiger Teilnehmer. Die „Cranes“ haben noch an keiner WM-Endrunde teilgenommen. Auch Uganda versucht mittlerweile aktiv, Spieler mit Wurzeln in Uganda, die im Ausland aufgewachsen sind, für die Nationalmannschaft zu gewinnen.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 8,33 Mio. EUR auf Platz 21 von 24. Damit liegt man etwa auf dem Level von Gruppengegner Tansania und Simbabwe. Das Durchschnittsalter bewegt sich mit 27,9 Jahren am älteren Ende der Tabelle. Die Kaderstruktur ist sehr gemischt. Sieben Spieler spielen in der heimischen Liga, der Rest verteilt sich weltweit auf Klubs von Äthopien über Thailand bis in die USA.

Der Star: Der Star im Team ist Denis Onyango. Der 40-jährige Torhüter kehrt nach mehreren Jahren Pause zur Nationalmannschaft zurück. Mit über 80 Länderspielen und einer langen Karriere u.a. bei Mamelodi Sundowns in Südafrika ist er eine der prägenden Figuren des Teams.

Goalgetter: Für Offensivakzente sollen Rogers Mato (27, Vardar Skopje) und Allan Okello (25, Vipers) sorgen. Beide haben aktuelle 6 Tore auf dem Konto. Mato kommt über den linken Flügel und Okello eher aus der Zentrale.

Der Youngster: Der Stürmer James Bogere (17) wurde nach seinen starken Leistungen für Uganda bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar zum ersten Mal in die A-Nationalmannschaft berufen und darf direkt mit zum AFCON. Es wird abzuwarten sein, ob er in der defensivorientierten Mannschaft Minuten wird sammeln können.

Aus der Bundesliga: Melvyn Lorenzen ist vermutlich nur eingefleischten Fans von Werder Bremen noch ein Begriff. Für Bremen lief er Mitte der 2010er auf, aktuell ist er in Thailand aktiv. Für Uganda spielte er erstmals im Mai 2016, nun also das Comeback für den AFCON. Auch im November war bereits dabei und konnte direkt treffen. Seine Bewerbung für einen Kaderplatz verschickte er tatsächlich per WhatsApp: https://www.transfermarkt.de/bewerbung-per-whatsapp-video-ex-bremer-lorenzen-spielt-fur-uganda-beim-afrika-cup/view/news/464725

Wer fehlt: Keine Namen bekannt.

Der Trainer: Paul Put ist seit 2023 Cheftrainer der ugandischen Nationalmannschaft. Der Belgier verfügt über langjährige Erfahrung im afrikanischen Fußball und war zuvor unter anderem Trainer der Nationalmannschaften von Gambia, Burkina Faso, Kenia, Guinea und der Republik Kongo.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/uganda/kader/verein/13497/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Herzlichen Dank für Deinen Input und die Arbeit die Du Dir gemacht hast !

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Gleich vier Spiele standen gestern auf dem Programm. Überraschungen blieben aus, mehr oder weniger souverän setzten sich alle Favoriten durch. Tunesien mit 3:1 gegen Uganda, dabei erzielte Ellyes Skhiri mit einem satten Kopfball das 1:0. Darauf folgte ein Doppelpack von Elias Achouri aus Kopenhagen. Der Anschlusstreffer von Omedi für Uganda zum 3:1 kam zu spät. Nigeria tat sich gegen Tansania schwer und musste nach Führung durch Ajayi per Kopf zwischenzeitlich den Ausgleich kassieren, doch kurz darauf erzielte Lookman den Siegtreffer zum 2:1 Endstand. Weniger Probleme, außer bei der grauenhaften Chancenwertung, hatte der Senegal beim klaren 3:0 gegen Botswana. N. Jackson (2x) und Cherif Ndiaye waren die Torschützen. Das goldene Tor zum 1:0 Sieg für die DR Kongo gegen den Benin erzielte Theo Bongonda bereits nach 16 Minuten. Danach passierte bis auf ein Abseitstor wenig.

TUN vs. UGA: https://youtu.be/UX2R9vQ-PaM

NGA vs. TSA: https://youtu.be/_xAPr1pFpJs

SEN vs. BOT: https://youtu.be/z3ehefolzHE

DRC - BEN: https://youtu.be/mK6UtH01h4Y

Heute stehen am heiligen Abend wieder vier Spiele an. Hier die Vorschau für Gruppe E. Danke an alle für das Feedback und schöne, geruhsame Feiertage!


Burkina Faso

Allgemeines:

Die Fußballnationalmannschaft von Burkina Faso nimmt regelmäßig am AFCON teil und gehört seit den 2010er-Jahren zu den festen Größen des Turniers. Der größte Erfolg von Les Étalons war der Finaleinzug 2013, zudem erreichte man mehrfach das Halbfinale. Eine Teilnahme an einer Weltmeisterschaft steht bislang noch aus.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 118,05 Mio. EUR auf Platz 10 von 24 und damit knapp unter Mali, Ägypten und DR Kongo. Mit einem Durchschnittsalter von 26,5 Jahren stellt man einen der jüngeren Kader des Turniers. Das Team besteht ausschließlich aus Legionären, die weltweit aktiv sind. Von Ägypten über England, Frankreich und Deutschland bis Schottland ist alles dabei.

Der Star: Bertrand Traore ist Star und Goalgetter in einer Person. Der 30-jährige ist in der Offensive flexibel einsetzbar und galt lange als das größte Talent des Landes. Schon mit 15 debütierte er für sein Land und kommt mittlerweile auf 85 Länderspiele. Auch wenn er kein Topstar wurde, hat er eine beeindruckende Klubkarriere hinter sich mit Stationen bei Lyon, Aston Villa, Villarreal und nun Sunderland.

Goalgetter: Bertrand Traore ist auch Top-Torschütze im Kader mit 21 Treffern. In seinem Schatten haben sich aber mit Dango Ouattara (23, Brentford) und Lassina Traore (22, Shakhtar) zwei junge Spieler offensiv ins Rampenlicht gespielt. Beide haben schon 12 Länderspieltore erzielt. Während der Stern von Ouattara bei Brentford gerade aufsteigt, macht L. Traore aber aktuell eher eine schwierige Phase mit einigen Verletzungen durch.

Der Youngster: Arsène Kouassi ist mit 21 Jahren der gesetzte Linksverteidiger bei Lorient in der Ligue 1. Geboren in der Elfenbeinküste, hat er sich aufgrund seiner Herkunft für Burkina Faso entschieden und debütierte dort im März diesen Jahres. Vergleichbare Spieler aus der Bundesliga sind laut fbref Lorenz Assignon, Dimitris Giannoulis und Nene Brown.

Aus der Bundesliga: Edmond Tapsoba ist gerade auf dem Weg, der Superstar des Landes zu werden und ein Vorbild für junge Verteidiger. Dafür fehlt vermutlich nur noch der Wechsel zu einem Premier League Klub. Bei Leverkusen klar gesetzt und der Fixpunkt in der IV. Von Freiburg ist noch Cyriaque Irie dabei. Im Sommer erst gewechselt, wurde er früh von einer Malaria-Infektion außer Gefecht gesetzt. Jetzt soll er beim AFCON wieder Spielpraxis sammeln.

Wer fehlt: Lokale Medien nennen vor allem Ismaleo Ganiou (RC Lens) als Spieler, der etwas überraschend nicht im Kader steht. Er hat diese Saison seinen Durchbruch, aber musste sich der großen Konkurrenz in der IV geschlagen geben.

Der Trainer: Brama Traore steht mit jeder Faser für Burkina Faso. Er war dort als Spieler und Trainer aktiv, meist bei RC Bobo Dioulasso aus seiner Heimatstadt. Seit 2024 darf er als Trainer die A-Nationalmannschaft begleiten.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/burkina-faso/kader/verein/5872/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Äquatorialguinea

Allgemeines:

Äquatorialguinea gehört nicht zu den klassischen AFCON-Nationen, konnte aber bei mehreren Teilnahmen für Überraschungen sorgen. Besonders 2015 im eigenen Land erreichte man sensationell das Halbfinale. Auch bei späteren Turnieren gelang es Nzalang Nacional immer wieder, favorisierte Gegner zu ärgern. Eine WM-Teilnahme blieb bisher aus.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 18,40 Mio. EUR auf Platz18 von 24 und damit auf dem Level der Komoren. Mit einem Durchschnittsalter von 27,2 Jahren liegt man im Mittelfeld der Teilnehmerländer. Das Team besteht fast nur aus Legionären. Der Fokus liegt dabei auf Spanien, was Bezüge zur Kolonialgeschichte des Landes hat. Neun Spieler spielen dort. Der Rest ist weltweit aktiv.

Der Star: Seinen Status als Star des Teams hat sich der 36-jährige Emilio Nsue hart erarbeitet. Geboren auf Mallorca, durchläuft er erst alle spanischen U-Nationalmannschaften, wird U21-Europameister 2011 und wechselt dann den Verband, um ab 2013 für Äquatorialguinea, das Land seines Vaters, aufzulaufen. Doch zu diesem Zeitpunkt hat er noch keine gültige Freigabe der FIFA für einen Verbandswechsel erhalten. Obgleich die FIFA bereits 2013 entschieden hatte, dass er gar nicht spielberechtigt war, spielte Nsue weiter für Äquatorialguinea in vielen Quali-Wettbewerben und AFCON-Turnieren. Im Mai 2024 bestätigten dann FIFA-Richter, dass er über seine gesamte Länderspielkarriere nie spielberechtigt war, verhängten eine sechsmonatige Sperre und werteten einige WM-Qualispiele als Niederlagen für Äquatorialguinea. Erst im März 2025 wurde sein Antrag auf Wechsel der Fußballnationalität nachträglich von FIFA akzeptiert, sodass er wieder offiziell für Äquatorialguinea spielen darf. Ein absolutes Kuriosum. Ganz und gar nicht kurios sind seine 5 Tore beim letzten AFCON, die ihn zum Torschützenkönig machten und seinen Legendenstatus untermauern.

Goalgetter: Siehe oben – hier führt der Weg nur über Nsue mit 22 Toren in 49 Länderspielen.

Der Youngster: Bisher hat sich noch kein junger Spieler ins europäische Rampenlicht spielen können. Wer aber gute Möglichkeiten hat, ist noch Loren Zuniga (22). Der Stürmer läuft aktuell für die U23 von Real Madrid in der dritten spanischen Liga auf und kann sich so unter hervorragenden Bedingungen entwickeln.

Aus der Bundesliga: Omar Mascarell, Pokalsieger mit Eintracht Frankfurt, läuft seit 2024 für Äquatorialguinea auf. Nach 2 Jahren in Frankfurt führte ihn sein Weg über Schalke und Elche mittlerweile zum RCD Mallorca.

Wer fehlt: Keine Informationen.

Der Trainer: Juan Micha, geboren in der Hafenstadt Bata, ist 2012 in verschiedenen Rollen für den Verband aktiv. Erst bei der Frauenmannschaft, dann im Nachwuchsbereich und seit 2021 für die A-Nationalmannschaft der Männer.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/aquatorialguinea/kader/verein/13485/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Algerien

Allgemeines:

Algerien zählt zu den traditionsreichsten Mannschaften Afrikas und ist regelmäßiger Teilnehmer am AFCON. Die „Fennecs“ wurden zweimal Afrikameister, zuletzt 2019, als sie das Turnier ungeschlagen gewannen. Trotz hoher individueller Qualität folgten bei den letzten Ausgaben jedoch das frühe Turnieraus. Algerien nahm bereits mehrfach an Weltmeisterschaften teil, zuletzt 2014 und im Sommer 2026 wieder.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 239,10 Mio. EUR auf Platz 6 von 24 und damit auf dem Level von Nigeria, Kamerun und Algerien. Mit einem Durchschnittsalter von 26,8 Jahren liegt man im jüngeren Mittelfeld. Das Team besteht fast ausschließlich aus Legionären, vor allem gibt es stärke Blöcke aus Frankreich, Deutschland und Katar. Zwei Spieler spielen in der heimischen Liga.

Der Star: Riyad Mahrez war über lange Zeit der prägende Star des Teams mit seinen Erfolgen in der Premier League. Mittlerweile ist er 34 Jahre alt und spielt bei Al-Ahli in der Saudi Pro League. Auch wenn sein Glanz nicht mehr so stark ist wie beim Titelgewinn 2019, ist er ein Ausnahmekönner im Team Algeriens. Beim Marktwert ist Linksverteidiger Rayan Ait-Nouri mittlerweile vorne, er spielt für Manchester City.

Goalgetter: Stürmer Baghdad Bounedjah ist der Goalgetter des Teams mit 35 Toren in 82 Länderspielen. Wie Mahrez befindet er sich eher im Spätherbst seiner Karriere und ist ebenfalls 34 Jahre alt. Aktuell läuft er in Katar für Al-Shamal auf. Bei der großen Auswahl in der Offensive ist mir seine Rolle aktuell noch nicht klar.

Der Youngster: Ibrahim „Ibo“ Maza ist der Youngster im Team der Fennecs. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler ist Bundesliga-Fans natürlich von Bayer Leverkusen ein Begriff. Geboren und aufgewachsen ist er in Berlin, dort hat er auch seine fußballerische Ausbildung erhalten, bevor es im Sommer 2025 nach Leverkusen ging.

Aus der Bundesliga: Neben Ibo Maza sind auch noch Fares Chaibi (23, SGE), Mo Amoura (25, WOB) und Ramy Bensebaini (30, BVB) aus der Bundesliga im Algerien-Kader. Mo Amoura sticht dabei mit hervorragenden Leistungen im Trikot der Nationalmannschaft heraus. In 38 Länderspielen traf er 19 mal und alleine in der WM-Quali gelangen ihm 10 Treffer in 10 Spielen.

Wer fehlt: Houssem Aouar und Amine Gouiri sind zwei prominente Namen, die verletzungsbedingt nicht dabei sind. Auch Nabil Bentaleb war lange im Rennen, schaffe es letztendlich aber nicht in den finalen Kader.

Der Trainer: Vladimir Petković (62) ist seit Ende Februar 2024 Cheftrainer der algerischen Nationalmannschaft. Er war zuvor langjähriger Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, die er zu zwei EM-Turnieren und einer WM-K.o.-Runde führte. Mit Algerien qualifizierte er sich sowohl für den AFCON 2025 als auch für die WM 2026.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/algerien/kader/verein/3614/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

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Sudan

Allgemeines:

Sudan gehörte in den frühen Jahren zu den prägenden Nationen des Afrika-Cups und gewann den Titel 1970 im eigenen Land. In den vergangenen Jahrzehnten folgten jedoch nur wenige Turnierteilnahmen und sportliche Erfolge. Qualifikationen für den AFCON gelten inzwischen als Erfolg. Eine WM-Teilnahme konnten die Falcons of Jediane bislang nicht erreichen.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 2,83 Mio. EUR auf Platz 24 von 24 und damit auf dem Level von Botswana und Tansania. Mit einem Durchschnittsalter von 28,8 Jahren stellt man einen der älteren Kader des Turniers. Das Team besteht größtenteils aus Spielern der heimischen Klubs. Legionäre spielen in Thailand, Lybien und Australien.

Der Star: Der Star ist die Mannschaft in diesem Fall. Es grenzt an ein Wunder, unter welchen unfassbar schwierigen Umständen sich eine Nationalmannschaft gefunden hat, die wirklich über sich hinauswächst. Dazu zählt auch der Trainer, auf den ich später nochmal eingehe.

Goalgetter: Mohamed Abdelrahman ist der Top-Torschütze des Landes mit 23 Toren in 61 Länderspielen. Er spielt wie der Großteil des Teams für Al Hilal aus dem Sudan. Der Klub tritt aber aktuell in der Ruanda Premier League an.

Der Youngster: Rechtsverteidiger Sheddy Barglan, geboren und aufgewachsen in den Niederlanden, läuft seit 2023 für den Sudan auf. Im Klubfußball spielt er für Den Bosch in der 2. Liga der Niederlande. Hier gibt es ein aktuelles Interview mit ihm:

https://www.flashscore.com/news/soccer-africa-cup-of-nations-exclusive-sudan-s-sheddy-barglan-aims-to-gift-war-torn-country-90-minutes-of-happiness/xY3i680f/

Aus der Bundesliga: Fehlanzeige.

Wer fehlt: Auch hier liegen mir keine belastbaren Infos vor.

Der Trainer: James Kwesi Appiah ist seit September 2023 Cheftrainer der Nationalmannschaft des Sudan. Der 65-jährige Coach spielte selbst als Verteidiger und gewann als Spieler den AFCON 1982 mit Ghana, bevor er in eine lange Trainerkarriere wechselte. Appiah führte Ghana als Nationaltrainer 2014 zur WM-Qualifikation und zum Viertelfinale beim AFCON 2013, bevor er Sudan zur AFCON-Qualifikation 2025 führte. Unter seiner Leitung hat sich Sudan trotz der politischen und sportlichen Bedingungen international stabilisiert.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/sudan/kader/verein/13313/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/64-neue-episode

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Burkina Faso - Äquatorialguinea war ja mal ein richtig schönes Spiel, darf gerne so weitergehen heute!

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Der erste Spieltag der Gruppenphase ist Geschichte. An Heiligabend starteten die Spiele vielversprechend. Burkina Faso vergab gegen Äquatorialguinea Großchance um Großchance, geriet gegen nur noch 10 Mann nach einer Ecke durch Anieboh in Rückstand, drehte aber durch Tore von Minoungou (Name bitte merken) und Tapsoba noch das Spiel in der Nachspielzeit zum 2:1 Sieg. Riyad Mahrez brachte Algerien gegen Sudan nach 90 Sekunden schon auf Kurs. In Überzahl sorgten dann wieder Mahrez und Ibrahim Maza für den 3:0 Endstand. Beim Aufeinandertreffen der Elfenbeinküste mit Mosambik sorgte Amad Diallo nach Vorlage von Kessie für den 1:0 Siegtreffer. Bei 6 Großchancen wäre auch mehr drin gewesen. Im letzten Spiel blieb es torarm. Karl Etta Eyong auf Vorlage von Mbeumo traf bereits nach 6 Minuten zur Führung für Kamerun gegen Gabun. Dabei blieb es auch. Sorgen macht aber die verletzungsbedingte Auswechslung von Mittelfeldanker Baleba.

BFA - ÄQG: https://youtu.be/hZZ925HAm9A

ALG - SDA: https://youtu.be/J96lAtZAFdU

CIV - MOS: https://youtu.be/TEHjbyAT-ag

KMR - GAB: https://youtu.be/AWVPKS6bKvs

Gesammelte Matchreports und Stimmen von Spielern/Offiziellen findet ihr hier: AFCON 2025 Matchday 4: Cameroon secure historic win, Cote d'Ivoire begin title defence with victory, Burkina late revival stuns Equatorial Guinea

Hier noch die letzten Teamvorstellungen für Gruppe F:


Elfenbeinküste

Allgemeines:

Die Elfenbeinküste ist eine der erfolgreichsten Nationen des afrikanischen Fußballs und ein Dauergast beim AFCON. Zwei Titel (1992, 2015 und 2023) sowie weitere Halbfinal- und Finalteilnahmen unterstreichen diesen Status. Trotz starker Generationen blieb der große Durchbruch bei Weltmeisterschaften aus, auch wenn man mehrfach qualifiziert war. Die „Elefanten“ sind Titelverteidiger und zählen bei jedem Turnier zum Favoritenkreis.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 370,80 Mio. EUR auf Platz 3 von 24 und damit auf dem Level von Marokko und dem Senegal. Mit einem Durchschnittalter von 26,5 Jahren stellt man einen relativ jungen Kader. Das mit Stars gespickte Team besteht ausschließlich aus Legionären. Die spielen nicht alle bei Topklubs, aber Aston Villa, ManUnited, Nottingham, Wolves, Roma, Atalanta sind u.a. vertreten. Aber auch Gil Vicente, Maribor und Charleroi.

Der Star: Das Team vereint Shootingstars und alternde Stars gleichermaßen. Ich habe mich hier für den Leader Franck Kessie (29) entschieden. Der Kapitän hatte seine beste Zeit zwischen 2017 und 2022 bei der AC Milan und hat mit seinen Leistungen maßgeblich zum Titelgewinn beim Heim-AFCON 2023 beigetragen. Aktuell läuft er für Al-Ahli in der Saudi Pro League auf.

Goalgetter: Sebastian Haller muss verletzungsbedingt passen. Deswegen nenne ich hier stellvertretend Jean-Philippe Krasso von Paris FC. 8 Tore in bisher 25 Länderspielen sind eine starke Quote, die er weiter verbessern will. Er ist 1,87 m groß, linksfüßig und bekannt für seine körperliche Präsenz und Torgefahr im Strafraum.

Der Youngster: Ein Youngster reicht nicht. Die Flügelzange aus Yan Diomande (RBL) und Bazoumana Toure (TSG) kommt aus einer bärenstarken Hinrunde mit Rückenwind aus der Bundesliga. Die beiden 19-jährigen wollen beim AFCON direkt richtig durchstarten, auch wenn die Konkurrenz auf den Außenbahnen groß ist. Auch Evan Guessand & Amad Diallo aus der Premier League wollen in die Startelf und dazu ist Altstar Wilfried Zaha wieder mit dabei.

Aus der Bundesliga: Siehe oben – Diomande und Toure vertreten die Bundesliga.

Wer fehlt: Die Breite im Kader sorgt auch für Breite außerhalb des Kaders. Simon Adingra, Nicolas Pepe und Wilfried Singo sind neben Haller drei prominente Akteure, die es leistungs- oder verletzungsbedingt nicht in die Auswahl geschafft.

Der Trainer: Emerse Faé übernahm das Team während des laufenden letzten AFCONs und führte das Team zum Titel. Der frühere Mittelfeldspieler (41) für Nantes, Reading und Nice war vorher Trainer der U23 des Landes.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/elfenbeinkuste/kader/verein/3591/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/58-neue-episode


Mosambik

Allgemeines:

Mosambik qualifiziert sich nur unregelmäßig für die Endrunde, aktuell jedoch zwei Mal in Folge. Bei bisherigen Teilnahmen gelang noch kein Weiterkommen über die Gruppenphase hinaus. Auch eine WM-Teilnahme gab es für Os Mambas bislang nicht.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 24,75 Mio. EUR auf Platz 15 von 24 und damit auf dem Level von Sambia. Mit einem Durchschnittalter von 29,0 Jahren stellt man einen der ältesten Kader. Knapp die Hälfte des Teams spielt für Teams in der Heimat mit Spielern von Songo und Black Bulls. Dazu noch gleich sechs Spieler, die in Portugal aktiv sind.

Der Star: Elias Pelembe, auch „Domingues“ genannt, ist noch mit 42 Jahren wieder nominiert worden und gilt als großer Fußballstar im Land. Ein Star von internationalem Format ist Geny Catamo, der im rechten Mittelfeld für Sporting in Portugal aufläuft. Der Marktwert des 24-jährigen liegt bei 15 Mio. EUR.

Goalgetter: Domingues und Catamo führen hier den Kader an, mit 16 in 101 bzw. 13 Toren in 39 Länderspielen. Ein weiterer Goalgetter kommt gleich noch in der Kategorie „Aus der Bundesliga“.

Der Youngster: Chamito Alfandega (21) spielt aktuell in der U23 von Academico de Viseu. Der Klub in Portugal dürfte einigen wegen seiner Verbindung zur Dietmar Hopp bekannt sein. Der junge Mittelstürmer durfte schon 8 mal für sein Land auflaufen und hat 3 Tore (beim COSAFA Cup) erzielt. Ein Mann für die Zukunft Mosambiks. Nach Portugal ist er von den Black Bulls in Mosambik aktuell nur ausgeliehen.

https://www.kicker.de/sind-nicht-nur-hier-um-geld-auf-den-tisch-zu-legen-958962/artikel

Aus der Bundesliga: Stanley Ratifo von Chemie Leipzig aus der Regionalliga Nordost ist ein fester Bestandteil der Nationalmannschaft Mosambiks. Der 31-jährige Mittelstürmer debütierte bereits 2017 für die Mambas und hat 9 Tore in 39 Spielen erzielt. Darunter auch wichtige Tore in der AFCON-Quali.

Wer fehlt: Keine Infos.

Der Trainer: Chiquinho Conde (60) war als Stürmer in seiner Profikarriere von 1987 bis 2003 vor allem in Portugal aktiv. Zudem lieg er 43 mal für Mosambik auf. Seine Trainerkarriere führte in 2021 auf den Trainerstuhl seines Heimatlandes.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/mosambik/kader/verein/5129/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/63-neue-episode


Kamerun

Allgemeines:

Kamerun ist eine der erfolgreichsten Nationen in der Geschichte des Afrika-Cups. Die „Unbezähmbaren Löwen“ gewannen den Titel fünfmal und standen häufig im Finale oder Halbfinale. Kamerun ist zudem einer der afrikanischen WM-Dauerteilnehmer, obgleich man in der Quali für die WM 2026 kein WM-Ticket lösen konnte.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 255,53 Mio. EUR auf Platz 5 von 24 und damit auf dem Level von Nigeria und Algerien. Mit einem Durchschnittalter von 25,5 Jahren stellt man den jüngsten Kader des Turniers. Die große Mehrheit des Teams sind im Ausland aktiv, die Ausnahme stellt Keeper Edouard Sombang dar. Gleich sieben Spieler sind in Frankreich aktiv. Aber auch Spanien (4) und England (3) sind stark vertreten.

Der Star: Bryan Mbeumo (26) hat sich mit sensationellen Leistungen im Trikot Brentfords einen Wechsel zu Manchester United gesichert. Dort läuft der torgefährliche Rechtsaußen als Stammspieler in der Premier League auf. Gemeinsam mit Carlos Baleba (21), der im defensiven Mittelfeld von Brighton spielt, macht er knapp die Hälfte des gesamten Kaderwertes aus. Die beiden Premier League Spieler sind die großen Stars des Teams.

Goalgetter: Hier ist natürlich auch Mbeumo gefragt. Dazu kommt mit Kapitän Christian Bassogog (30) noch ein sehr erfahrener Flügelstürmer, der aktuell für Al-Okhood in Saudi-Arabien spielt. Beide haben bisher sieben Länderspieltore erzielt.

Der Youngster: Im jungen Kader (kein Spieler über 32) finden sich zahlreiche vielversprechende Talente. Baleba habe ich ja schon genannt, deswegen ist hier Platz für Karl Etta Eyong (22). Der Stürmer hat in 15 Spielen für Levante in La Liga schon 9 Torbeteiligungen gesammelt und erlebt seinen Durchbruch in den Top 5 Ligen. Ausgebildet wurde er bei Cadiz. Ein spannender Spieler.

Aus der Bundesliga: Der jüngste Spieler im Kader kommt von Bayer Leverkusen. Christian Kofane (19) hat eine gute Hinrunde als Vertreter von Patrick Schick hinter sich, in der er seinen Torriecher schon unter Beweis stellen konnte. Er wird beim AFCON für Kamerun debütieren.

Wer fehlt: Prominente Namen fehlen im Aufgebot Kameruns. Andre Onana, Torhüter bei Trabzonspor und erfolgreich bei Ajax, und der erfahrene Stürmer Vincent Aboubakar, aktuell in Aserbaidschan unterwegs, wurden nicht nominiert. Verletzungsbedingt fehlt im Mittelfeld mit André-Frank Zambo Anguissa ein wichtiger Spieler.

Der Trainer: Im kamerunischen Verband herrscht aktuell absolutes Chaos. Interne Querelen zwischen Samuel Eto’o als Verbandschef und dem Sportminister beherrschten vor dem Turnier die Schlagzeilen. Zeitweise gab es zwei Kaderlisten und auch der Trainerwechsel Anfang Dezember von Marc Brys zu David Pagou hängt damit zusammen. Pagou war bisher in Kamerun bei diversen Klubs aktiv, aber noch nie Nationaltrainer. In 2024 wurde er Trainer des Jahres in seinem Heimatland.

https://www.sportschau.de/fussball/viel-wirbel-bei-kamerun-mit-verbandschef-etoo,afrika-cup-kamerun-100.html

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/kamerun/kader/verein/3434/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/69-neue-episode


Gabun

Allgemeines:

Gabun ist ein regelmäßiger, aber selten herausragender Teilnehmer am AFCON. Der größte Erfolg war das Viertelfinale bei mehreren Ausgaben, unter anderem 2012 im eigenen Land. Die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft gelang Gabun bislang nicht.

Der Kader:

Der Kader liegt mit einem Marktwert von 30,68 Mio. EUR auf Platz 14 von 24 und damit auf dem Level von Gruppengegner Mosambik. Mit einem Durchschnittsalter von 28,1 Jahren stellt man einen der älteren Kader. Malick Evouna spielt in Gabun, der Rest sind Legionäre. Gleich neun Spieler sind in Frankreich aktiv, über die Ligen 1 bis 3 verteilt. Den nächstgrößeren Block stellen Spieler aus der Türkei.

Der Star: An Pierre-Emerick Aubameyang führt kein Weg vorbei, wenn es um Fußball in Gabun geht. Der Top-Torschütze seines Landes blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück, die sich mit 36 Jahren nun im Spätherbst befindet. Sein Alter hält ihn nicht davon ab, auch für Marseille weiterhin konstant abzuliefern. Leider macht ihm eine Oberschenkelverletzung zu schaffen.

Goalgetter: Mehr oder weniger im Schatten Aubameyangs hat sich Denis Bouanga von LAFC als weiterer Fixpunkt im Sturm etabliert. In der MLS trifft er gefühlt nach Belieben und hat 65 Tore in 101 Spielen erzielt. Seit 2023 ist Stammgast im MLS Allstar-Team.

Der Youngster: Einige junge Spieler haben es in das Aufgebot der Panther geschafft. Meine Wahl fällt auf Jacques Ekomie (22), Stammspieler als linker Verteidiger für Angers in der Ligue. Wegen des klangvollen Namens seines Klubs ist mir aber auch Rechtsaußen Royce Openda (23) ins Auge gefallen. Er spielt für Girondins Bordeaux in der 4. Liga Frankreichs.

Aus der Bundesliga: Kein aktueller Spieler, aber hier kann gerne nochmal der Name Aubameyang fallen.

Wer fehlt: Keine Infos.

Der Trainer: Thierry Mouyouma ist seit 2023 der Nationaltrainer Gabuns. Er war vorher in der heimischen Liga mit Libreville 105 erfolgreich.

Link zum Kader: https://www.transfermarkt.de/gabun/kader/verein/5704/plus/1/galerie/0?saison_id=2025

Podcast von SOKA – Fußball in Afrika (zu empfehlen): https://soka-fussball.podigee.io/49-neue-episode

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Cool, dass hier auch andere den Afrika-Cup verfolgen. Bin bislang nur so halb im Turnier drin, habe leider die Spiele an Heiligabend nicht sehen können. Aber ich würde schon denken, dass Marokko mit der WM Vorgeschichte und als Gastgeber der Favorit für das Turnier ist. Gespannt bin ich auch auf Kamerun (mit dem Chaos zuvor) und Nigeria, die sich ja beide nicht für die WM qualifizieren konnten.

Und danke @bratwurstmafia für die Vorschauen. :slight_smile:

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Bei Mosambik kann man noch als Bundesliga-Ehemaligen Alfonso Amade erwähnen, der wurde bei Hoffenheim ausgebildet, hat primär U23 gespielt aber durfte auch mal bei der Ersten ran. Für Braunschweig hat er außerdem 3. Liga gespielt, mittlerweile ist der in der 2. schottischen Liga unterwegs.

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@bratwurstmafia Danke für deine Infos. Die sind sehr hilfreich :smiling_face:

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