Ich habe wirklich Fragen zu beiden (spielentscheidenden) VAR Szenen bei Marokko - Mali. Bei der ersten, muss das sein? Für mich ein Musterbeispiel dafür, wieso nicht jedes Handspiel im Strafraum ein Elfmeter sein sollte (null Vorwurf an den Unparteiischen hier). Bei der zweiten, was hat sich der Schiedsrichter dabei gedacht das nicht direkt zu pfeifen? Ist die Angst, einen Elfmeter ohne VAR Eingriff zu geben, so groß? Die Positionierung war doch super und die Szene absolut eindeutig, ich verstehe das einfach nicht wie man das anders beurteilen kann, auch wenn ich sonst ungerne Schiedsrichter*innen kritisiere kann ich das einfach nicht nachvollziehen, vielleicht hilft mir da ja jemand.
Abgesehen davon habe ich selten ein Team gesehen, dass seine Konter in einem Spiel so oft nicht gut ausspielt wie Mali, das war schon bitter anzusehen.
Kann mich da im Großen und Ganzen anschließen, die Länge und der Sinn von VAR-Unterbrechungen sind im Allgemeinen keine Werbung für das Turnier. Das muss besser gehen bei einem internationalen Format.
Beim Elfmeter bin ich zwiegespalten: Für mich ist es persönlich auch viel zu wenig, offensichtlich keine Absicht und ich will auch Fußball spielen und kein Hockey, wo jeder Kontakt ein Siebenmeter ist. Andererseits hat er eben die Hand an einem Ort, wo sie nix verloren hat und berührt den Ball im Strafraum ohne, dass er abgefälscht war - glaube das reicht manchen Schiris schon. Beim zweiten Elfmeter teile ich deine Meínung. Glasklar kein Ballkontakt, einfach ein stumpfes Foul. Da wäre der direkte Pfiff doch sehr, sehr nahelegend gewesen. Endstand nach den verwandelten Elfern von Brahim Diaz und Sinayoko 1:1. https://www.youtube.com/watch?v=kGIFJCV8jvw
Bei Ägypten gegen Südafrika will ich den Elfmeter auch nicht eigentlich nicht sehen. Für mich eine sehr, sehr harte Entscheidung nach langer VAR Unterbrechung. Die gelb-rote Karte dafür richtig. Insgesamt war das Spiel nach der Führung durch Ägypten und den Platzverweis unmittelbar danach komplett am Boden. Ägypten nimmt Marmoush zur Pause raus, bringt dafür Mittelfeldspieler Ashour, der aber dann auf die RV-Position geht und Ägypten parkt den Bus komplett. Konter ausspielen war auch kein Thema, da ging nix. 26% Ballbesitz für den Favoriten sagt da alles. Bei der strittigen Elfer-Szene gegen Ende dauert es 6 Minuten, bis der Schiedsrichter erstmal nur rausgeht. Die Entscheidung 2 Minuten später ist für mich dann okay. So bleibt es beim 1:0. https://www.youtube.com/watch?v=2go9C887s-A
Nachdem es in den ersten 12 Spielen nur ein einziges Unentschieden gab, haben wir jetzt direkt 3 Remis gesehen. Typisch für den 2. Gruppenspieltag wenn auch die besten Gruppendritten weiterkommen, da das X so deutlich wertvoller wird. Für Sambia könnte es dennoch zu wenig gewesen sein, denn das 0:0 gegen Simbabwe und 2 Punkte sollten mit Blick auf das Matchup im letzte Gruppenspiel gegen Gastgeber Marokko dann zu wenig sein. https://www.youtube.com/watch?v=nEFdCPeLoEc
Angola und Simbabwe trennen sich 1:1 nach Toren von Gelson Dala und Knowledge Musona in der ersten Hälfte. Beide Teams werden über sich hinauswachsen müssen, wenn sie gegen Ägypten bzw. Südafrika mehr als einen Punkt holen und sich ein Ticket für die KO-Phase sichern wollen. https://www.youtube.com/watch?v=gD-R3vZVIns
So sah die Tabellen der Drittplatzierten beim letzten AFCON aus, also mit zwei Punkten wird es sehr, sehr eng. Auch die Erfahrungen bei den letzten drei 24er-EMs in Europa untermauern das, da mussten es immer mindestens drei Punkte sein.
Hier wie gewohnt die Zusammenfassung des CAF zu allen vier Spielen, lohnt sich als kurzer Ritt durch die Partien.
Ademola Lookman meldet schon früh Ansprüche auf den Titel des Spielers des Turniers an. Frust im Verein und Leistungsexplosion bei der Nationalmannschaft - das zeigen 2 Tore und 2 Vorlagen in den ersten beiden Spielen. Vielleicht klappt es jetzt ja auch mit dem Wechsel weg von Atalanta in der Winterpause mit dem Turnier als Bewerbungsschreiben.
Viel los am gestrigen Samstag beim AFCON:
Nigeria schlägt im Highlight-Spiel des Tages Tunesien mit 3:2. Nigeria geht durch einen satten Kopfball von Osimhen nach Flanke von Lookman in Führung und legt dann nach der Pause durch einen weiteren Kopfball von Ndidi nach Ecke Lookman und ein Billardtor von (natürlich) Lookman nach. Nach 67 Minuten schien die Messe also schon gelesen, ehe sich Tunesien nochmal aufbäumte und durch Talbi per Kopf (Vorlage Hannibal Mejbri) und einen Elfmeter von Abdi nochmal rankam. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen. Nigeria ist damit durch, Tunesien muss sich im letzten Spiel noch Platz 2 sichern, um einem starken Gegner aus dem Weg zu gehen. https://www.youtube.com/watch?v=ekQlcBi9iYs
In der anderen Partie trennten sich Tansania und Uganda in einem abwechslungsreichen Spiel auf Augenhöhe mit 1:1. Die Tore im nächsten Remis des 2. Spieltags besorgten Msuva per Elfmeter für Tansania und Ikpeazu per Kopf für Uganda. Okello hatte kurz vor Spielende noch die Chance auf den Siegtreffer für Uganda, vergab aus 11 Metern aber deutlich. Für beide ein unzufriedenstellendes Ergebnis, denn 3 Punkte hätten die Tore in die nächste Runde sehr weit aufgestoßen. Beide brauchen mindestens einen Punkt gegen Nigeria/Tunesien, um die Chance aufs Weiterkommen zu wahren. https://www.youtube.com/watch?v=-qTZ3CmNQMI
In Gruppe D stand das Duell der Favoriten aus Senegal mit der DR Congo an. Die Senegalesen gaben den Ton an und erarbeiteten sich einige Chancen aus ihrem Ballbesitz heraus, bis es die kalte Dusche von Cedric Bakambu gab. Der verwandelte einen Abstauber zur Führung. Die hielt jedoch keine 10 Minuten. Der zuvor eingewechselte Mbaye (17 Jahre alt) setzte sich im Gegenpressing gut durch, scheitert jedoch zunächst an Mpasi im Tor der Kongolesen. Den Abpraller verwertert Sadio Mane dann aber eiskalt zum Ausgleich. Dabei sollte es bleiben. Beide haben damit Platz 3 sicher und werden sich im Fernduell gegen den Benin und Botsuana um den Gruppensieg duellieren. https://www.youtube.com/watch?v=iP5ZQ8Pw8Lo
Der Benin schreibt mit seinem 1:0 Sieg gegen Botsuana Geschichte und gewinnt zum ersten Mal ein Spiel beim AFCON nach 90 Minuten. Dafür sorgte Verteidiger Yohan Roche mit einem abgefälschten Schuss nach Vorlage von Steve Mounie. Botsuana kam dem Ausgleich nochmal per Freistoß nahe, scheiterte aber letztlich am Abwehrbollwerk des Benin. Am letzten Spiel ist damit zwischen Platz 1 und 4 noch alles drin, mit 3 Punkten stehen die Chancen aufs Weiterkommen für den Benin aber sehr gut. https://www.youtube.com/watch?v=Pxcs1rpOMgc
Hier wieder die offizielle Zusammenfassung mit Stimmen der Beteiligten:
Schreibst du das eigentlich alles selbst, oder nutzt du KI dafür? Hab ich mich schon bei den Vorschautexten gefragt.
KI (ChatGPT) war es als Google-Ersatz bei der Frage im Einsatz, welche bekannten Spieler der jeweiligen Nationen fehlen. Einfacher als zu den Standardquellen und den Podcasts von SOKA nochmal jedes afrikanische Fußballmedium zu screenen. Geschrieben ist am Ende alles selbst, aber ohne Korrekturschleife für jedes Wort. Das hätte dann doch zu lange gedauert.
Habe mich zwischendurch schon gefragt, ob man mit einem selbst geschriebenen Beispiel, dem richtigen Prompt und evtl. einer Premium-Variante eines LLM das alles von der Maschine hätte runterschreiben lassen können. Aber die Recherche und wenn 20 Tabs von Transfermarkt den Browser abstürzen lassen, sind ja das, was wirklich Spaß macht
Zeit dafür ist jetzt urlaubs- und feiertagsbedingt mal da, das muss man nutzen.
Danke. Das ist ja jetzt schon ein richtiges Nachschlagewerk geworden.
Danke @bratwurstmafia
Wow!
Danke nochmal an alle für das positive Feedback! Mit der Darts-WM und Football war es schwierig, heute viel vom AFCON zu sehen. Aber zu sehen gab es einiges:
Der Tag heute hatte es in sich, denn wir hatten die ersten beiden Außenseiter-Siege des Turniers. Favoritensiege und Unentschieden hatten wir schon, aber in Spiel 21 dann mit dem Sieg von Mosambik gegen Gabun doch erstmals eine richtige Überraschung. Das Team von Aubameyang kam vollkommen indisponiert in die Partie und lag nach Gegentoren von Bangal (per Kopf nach Ecke von Geny Catamo) und Catamo per Elfmeter zurecht mit 0:2 zurück. Aus dem Nichts aber in 45+5 noch der Anschluss, Aubameyang staubt nach einem unsauber parierten Distanzschuss ab. Mosambik lässt sich aber nicht beirren und erhöht nach der Pause auf 3:1 durch Verteidiger Diogo Calila (per Kopfball-Aufsetzer nach schöner Flanke von Witi). Moucketou-Moussounda nutzt das Chaos nach einer Ecke im Strafraum zwar noch zum Anschluss, es bleibt aber beim 2:3. https://www.youtube.com/watch?v=i8j9dkgBRLs
Im Abendspiel lässt die Elfenbeinküste als einer der großen Favoriten Federn und kommt gegen Kamerun nur zum einem 1:1 Unentschieden. Amad Diallo mit der durchaus verdienten Führung nach einem schönen Schlenzer nach Vorlage von Konan, doch kurz darauf der Schock: Ein Schuss von Kameruns Rechtsverteidiger Tchamadeu wird von Konan am 16er-Eck abgefälscht und senkt sich wie in Zeitlupe als Bogenlampe über den machtlosen Fofana im Tor der Elfenbeinküste ins lange Eck. Danach gibt es nochmal die Chance für Kessie per Kopf zur erneuten Führung, aber Epassy kann parieren. Endstand 1:1 https://www.youtube.com/watch?v=IQZmaOa83wM
Damit ergibt sich eine spannende Ausgangslage für Gruppe F. Aktuell liegt die Elfenbeinküste wegen der besseren Fairplay Wertung vor Kamerun mit je vier Punkten. Dahinter lauert Mosambik mit drei Punkte, Gabun hat wegen des verlorenen direkten Vergleichs keine Chance mehr aufs Weiterkommen.
Das von einem Bürgerkrieg gezeichnete Sudan, in dem Fußball gar nicht oder nur unter widrigen Bedingungen im Ausland gespielt wird, schlägt Äquatorialguinea überraschend mit 1:0. Der Favorit vergibt dabei hervorragende Chancen und gerät durch ein Ping Pong Eigentor von Saul Coco in Rückstand. Doch es will auch in Folge kein Tor mehr gelingen und es bleibt beim 0:1 aus Sicht des Favoriten. https://www.youtube.com/watch?v=yrmS7-WanWw
Algerien schlägt im anderen Gruppenspiel Burkina Faso letztlich verdient mit 1:0. Für den Siegtreffer sorgt Riyad Mahrez per Elfmeter. Damit führt er auch die Torschützenliste des Turniers mit drei Treffern an. Ibrahim Maza darf übrigens von Beginn an ran, dafür Chaibi auf der Bank. Burkina Faso schnuppert nochmal am Ausgleich, auch weil Algerien die Konter vergibt, es bleibt aber beim 1:0. https://www.youtube.com/watch?v=LlRRbW4Q1dI
In Gruppe E ist damit Algerien sicher weiter, für Burkina Faso und den Sudan geht es im direkten Duell um die Plätze zwei und drei. Dabei sollte ein Unentschieden beiden zum Weiterkommen reichen, je nach Konstellation der Gruppendritten zu diesem Zeitpunkt. Wird also spannend (oder auch nicht), ob auf X gespielt wird. Äquatorialguinea kann nach den beiden Niederlagen nicht mehr weiterkommen.
So stehen die Gruppendritten:
Hier noch die offizielle Zusammenfassung des CAF mit Stimmen der Akteure:
Bevor es mit dem letzten Gruppenspieltag losgeht, hier nochmal der unvermeidbare Ohrwurm für alle (Sharing ist caring):
Gestern gab es zum Abschluss der Gruppen erstmals Spiele im Doppelpack. In Gruppe B trennten sich Ägypten und Angola mit 0:0 und im Parallelspiel schlug Südafrika im COSAFA-Duell Simbabwe mit 3:2.
Angola versucht gegen ein B-Elf Ägyptens ohne Salah und Marmoush alles, um den Ball ins Tor zu bekommen - kreiert aus 16 Schüssen aber nur 0,76 xG und muss als Gruppendritter wohl bis zum Schluss zittern.
Simbabwe geht zunächst in Rückstand, als ein Abschluss von Moremi unhaltbar abgefälscht ins Tor segelt. Kurz darauf gleicht Maswanhise sehenswert nach Vorlage von Jonah Fabisch zum 1:1 Pausenstand aus. Nach der Pause nutzt Foster für Südafrika ein Missverständnis in der Abwehr und kann zum 2:1 einköpfen. Doch Simbabwe steckt nicht auf und erzielt den erneuten Ausgleich durch ein kurioses Ping Pong Eigentor von Modiba. Ein Handspiel in Torwartmanier von Nakamba und der darauffolgende Elfmeter von Appollis besiegeln dann den Sieg Südafrikas.
ANG - EGY: https://www.youtube.com/watch?v=CGtp0eyZFTo
SIM - RSA: https://www.youtube.com/watch?v=-eqn6ZGEjaM
Gastgeber Marokko lässt gegen Sambia die Muskeln spielen, schont wenige Stars und geht durch El Kaabi (per Kopf) und einen gut platzierten Abschluss von Brahim Diaz schon nach 27 Minuten mit 2:0 in Führung. Den dominanten Auftritt rundet El Kaabi nach 50 Minuten mit seinem zweiten Fallrückzieher des Turniers ab. Sambia damit als Gruppenletzter raus.
Die deutliche Niederlage Sambias öffnet im Parallelspiel die Tür für die Komoren. Das “0:0 der besseren Sorte” ist zwar immer spannend, aber es fällt einfach kein Tor. Durch die Konstellation in Gruppe B war jedoch klar, dass ein 0:0 wegen der Tordifferenz nicht für einen Platz unter den besten Gruppendritten für die Komoren reichen wird. Die werfen deswegen alles rein in der Schlussphase, aber ohne belohnt zu werden. Mali schleicht sich dadurch mit drei Unentschieden auf Platz 2 direkt in KO-Phase, wird sich aber deutlich steigern müssen. Haidara sieht noch spät Rot und wird erstmal fehlen.
SAM - MAR: https://www.youtube.com/watch?v=YkppFSOXyiY
KOM - MLI: https://www.youtube.com/watch?v=Y7k10xnACIc
Besonders kurios könnte es werden, wenn Tansania heute gegen Tunesien 0:0 spielen sollte. Dann entscheiden die Fairplay Punkte der Teams. Generell sorgt dieses System wieder dafür, dass spätere Gruppen wegen der bekannten Konstellation bewusst auf ein bestimmtes Ergebnis spielen und sich quasi für einen Turnierbaum entscheiden können, je nachdem wie sie ihr letzten Gruppenspiel bestreiten.
Recap des CAF:
Ein Unentschieden und drei klare Siege stehen am Ende des gestrigen Abschlusses der Gruppen C & D.
Tunesien und Tansania sorgten für das Unentschieden. Ismael Gharbi vom FCA brachte dem Favoriten aus Nordafrika per Elfmeter am Ende der ersten Halbzeit die Führung, die Salum jedoch direkt nach dem Seitenwechsel aus der Distanz egalisieren konnte. Durch die klare Führung Nigerias im Parallelspiel war Tunesien nicht mehr bemüht, noch zu gewinnen und Tansania hätte gewinnen wollen, aber auf keinen Fall verlieren. Endstand 1:1. Uganda hätte nur ein Sieg gegen Nigeria geholfen, stand sich dabei aber auch selbst im Weg. Goalgetter Paul Onuachu aus der Süper Lig (11 in 15) erzielte das 1:0 nach Vorlage von Dele-Bashiru in Halbzeit 1. Zur Halbzeit musste Ugandas Torwart verletzungsbedingt raus und nur noch 10 Minuten nach Wiederanpfiff sein Ersatz wegen Handspiel außerhalb des Strafraums mit Rot vom Platz. Der dritte Keeper, Alionzi, kam auf den Platz, konnte aber den Doppelschlag von Onyedika nicht verhindern. Uganda erzielte durch Rogers Mato noch den Ehrentreffer, das Wunder war aber zu jeder Zeit außer Reichweite. Endstand 3:1.
TAN - TUN: https://www.youtube.com/watch?v=FXYRs7lJnho
UGA - NGA: https://www.youtube.com/watch?v=-920tnSJJMo
Bedingt durch die bisherigen Ergebnisse stand in Gruppe D schon fest, wer weiterkommt, nur die Positionen waren noch nicht fix. Senegal und DR Kongo gewinnen ihre Partien gegen den Benin bzw. Botsuana deutlich. Für die DR Kongo treffen Mbuku und Altstar Gael Kakuta (2x) zum 3:0 Erfolg. Da auch der Senegal am Ende durch Tore von Abdoulaye Seck, Habib Diallo und Cherif Ndiaye 3:0 gewinnt, zieht die DR Kongo nicht mehr vorbei. Bitter für die Senegalesen: Kapitän und Anker in der IV, Kalidou Koulibaly fliegt mit glatt Rot für eine Mischung aus grobem Foulspiel und Notbremse vom Platz. Bleibt spannend, wie sich das auf die Titelambitionen auswirkt.
BEN - SEN: https://www.youtube.com/watch?v=LC-tUuMjZCk
DRC - BOT: https://www.youtube.com/watch?v=djCVEb2wriQ
Tabelle der Gruppendritten:
Damit stehen auch die ersten Partien des Achtelfinals fest:
Mali vs. Tunesien: Leichte Vorteile Mali, schreit nach Verlängerung.
Ägypten vs. Benin: Der Benin wird sich steigern müssen, sonst wird es klar für Ägypten.
Marokko vs. Tansania: Die Gastgeber sind der klare Favorit.
Algerien vs. DR Kongo: Algerien zwar der Favorit, aber die Aufgabe ist knackig. Tendenz auch Verlängerung.
Heute werden noch die Gegner des Senegal, von Südafrika und Nigeria sowie von einem noch unklaren Achtelfinal-Paar gesucht. Klar ist aber schon, dass Burkina Faso, der Sudan, die Elfenbeinküste, Kamerun und Mosambik die besten 16 komplettieren werden. Spannung ergibt sich daher nur mit Blick auf die Konstellationen in der KO-Runde, nicht mehr aufs Weiterkommen selbst.
Senegal conclude Group D with comfortable win over Benin as both progress to Round of 16
Happy New Year! ![]()
Gestern konnte ich wegen der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel nur wenig sehen. Algerien schlägt die bereits ausgeschiedene Mannschaft aus Äquatorialguinea mit 3:1. Chaibi und Maza treffen dabei, besonders sehenswert aber der Hammer von Nsue zum Anschluss für den Außenseiter. Das Parallelspiel um Platz 2 in der Gruppe gewinnt Burkina Faso gegen den Sudan durch Tore von Lassina Traore und Arsene Kouassi mit 2:0. Der Sudan vergibt in HZ1 noch einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
ALG - ÄQG: https://youtu.be/NipEZ-L2IeQ
SUD - BFA: https://youtu.be/zgqJpwI3W7g
Ereignisreich war auch das Ende in Gruppe F. Mosambik geht gegen Kamerun durch einen schönen Schlenzer von Catamo in Führung, aber ein Eigentor von Nene und ein schönes Tor von Kofane drehen das Spiel für Kamerun. Damit war man virtuell lange Gruppensieger, denn im Parallelspiel führte der Gabun (ohne Aubameyang) lange gegen die Elfenbeinküste. Kanga und Bouanga sorgten nach 11 und 21 Minuten für die 2:0 Führung, vor der Halbzeit erzielte Krasso den Anschlusstreffer. Es dauert bis zur 84. Minute, bis der eingewechselte Guessand nach einer Ecke mit einem wuchtigen Kopfball den Ausgleich besorgt. Für den Siegtreffer in der Nachspielzeit ist es dann Bazoumana Toure (TSG) verantwortlich, ebenfalls per Kopf. Damit zieht die Elfenbeinküste als Gruppensieger in die nächste Runde ein und geht wohl einem frühen Aufeinandertreffen mit Marokko aus dem Weg.
MOS - KAM: https://youtu.be/BW5Cotq8WUQ
GAB - CIV: https://www.youtube.com/watch?v=4OvT6HoJQ_M
Finale Tabelle der Gruppendritten:
Hier der Vollständigkeit dann auch noch alle Partien der KO-Runde.
Senegal vs. Sudan: Hier sind die Senegalesen der klare Favorit.
Elfenbeinküste vs. Burkina Faso: Das kann eng werden, denn Burkina Faso ist eine harte Nuss. Tendenz aber für den Favoriten.
Südafrika vs. Kamerun: Klassisches Spiel für eine Verlängerung. Tendenz aber Richtung Kamerun.
Nigeria vs. Mosambik: Nigeria ist hier der klare Favorit.
Die anderen Partien hatte ich ja bereits eingeordnet.
Die Achtelfinals zeigen aktuell genau, was man von ihnen erwartet hat und die ganz große Überraschung lässt leider immer noch auf sich warten. Positiv ist, dass mehr Tore fallen als sonst in der KO-Runde. Hier die Zusammenfassung der ersten vier Partien.
In der ersten Partie geriet der klare Favorit aus dem Senegal zwar früh gegen den Sudan in Rückstand (wunderschöner Schlenzer von Abdallah), drehte das Spiel aber durch einen Doppelpack von Pape Gueye noch vor der Pause. Der eingewechselte Mbaye machte dann in Minute 77 den Deckel drauf. Endstand 3:1. Für den Sudan natürlich trotzdem ein tolles Turnier. Das zeigt der Jubel nach der 1:0 Führung.
Abends folgte dann das erwartet zähe Remis nach 90 und sogar 120 Minuten zwischen Mali und Tunesien. Torschüsse waren Mangelware. Dennoch sahen die Adler von Karthago nach dem 1:0 durch Chaouat in Minute 88, aufgelegt mit einer butterweichen Flanke von Elias Saad, schon wie der sichere Sieger aus. Mali war seit Minute 26 nur noch zu Zehnt, Coulibaly hatte Rot gesehen. In der 90+6 Minute war es dann ein berechtigter wie unnötiger Handelfmeter, den Sinayoko irgendwie an Dahmen (nicht Finn) vorbei ins Tor zitterte. Im Elfmeterschießen verschossen jeweils zwei der ersten vier Schützen beider Teams, immer im Wechsel. Als Schütze Nr. 5 vergab dann auch Ben Romdhane gegen den glänzend aufgelegten Diarra im Tor Malis und Ex-Stuttgarter El Bilal Toure verwandelte eiskalt zum Weiterkommen.
Am 09.01. wartet dann mit Mali gegen Senegal ein spannendes Viertelfinale der beiden Teams aus Westafrika auf uns, in das der Senegal als Favorit gehen wird.
Gastgeber Marokko, mit Hakimi zurück in der S11, steht ebenfalls im Viertelfinale, hat sich gegen den Außenseiter aus Tansania aber lange schwer getan und hatte zwischendurch Glück, nicht plötzlich in Rückstand zu geraten. Es dauerte bis zur 68. Minute, bis Brahim Diaz seine volle Qualität ausspielen und mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel den Siegtreffer erzielte. Endstand 1:0, der Traum lebt weiter.
Einen spannenden Schlagabtausch lieferten sich Südafrika und Kamerun im vierten Achtelfinale. Südafrika vergibt dabei gute Chancen auf die Führung und gerät dann aber durch Tchamadeu, der nach einer Ecke vollkommen frei zum Schuss kommt, mit 0:1 in Rückstand. Direkt nach der Pause ist es Kofane von Leverkusen per Kopf, der auf 0:2 stellt. Danach entwickelt sich eine einseitige Partie, aber der Anschluss vom eingewechselten Makgopa in der 88. Minute kommt zu spät. Endstand 2:1 für Kamerun.
Im zweiten Viertelfinale trifft dann Marokko auf Kamerun und wird sich steigern müssen, um keine bittere Überraschung zu erleben. Mbeumo und Kofane im Sturm Kameruns darf man nicht so viele Möglichkeiten geben wie den Stürmern Tansanias.
Ich finde, bei diesem Afrika-Cup verläuft doch ziemlich viel so, wie man es erwarten konnte, außer ich habe hier einen verklärten Blick der Nachbetrachtung. Woran das liegt, kann man nur vermuten, aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Wetterverhältnisse in Marokko, die aktuell ziemlich europäisch sind, einigen Teams zu gute kommen, die einen Großteil der Spieler in Europa unter Vertrag haben. Natürlich sind das nominell auch die stärksten Teams, aber ich hatte in der Vergangenheit schon das Gefühl, dass es mehr Überraschungen gegeben hat.
Schießt Geld doch Tore? Der Eindruck könnte entstehen, denn die 8 Teams mit den höchsten Marktwerten laut Transfermarkt stehen im Viertelfinale des Afrika Cups. Kein einziger Gruppendritter hat es durch das Achtelfinale geschafft. Bei der EM 2024 waren es 6 von 8 Teams, beim letzten AFCON 3 von 8. Eine beachtenswerte Auffälligkeit, die aber hoffentlich eine statistische Anomalie bleibt und nicht zum Standard wird. Das lässt sich in viele Richtungen deuten. Was auffällt, ist, dass sich die Favoriten mittlerweile deutlich besser gegen kleinere, defensivorientierte Teams mit individueller Klasse durchsetzen und vor der Verlängerung am Ende doch ein Ball reinfällt. Also kein wundersame Heldengeschichte im Viertelfinale, aber hoffentlich vier richtige Kracher.
Hier aber noch die Zusammenfassung der letzten vier Spiele:
Nigeria gegen Mosambik ging schnell in eine Richtung. Ademola Lookman nach 20 Minuten, Victor Osimhen 5 Minuten später und dann wieder Osimhen (47.) und Akor Adams (75.) treffen zum 4:0 für Nigeria, das den Spielverlauf auch korrekt wiedergibt. Einbahnstraßenfußball mit 2,82 zu 0,10 xG am Ende. Das Team aus Mosambik kann an seine tolle Leistung im letzten Gruppenspiel nicht anknüpfen und muss die Segel streichen. Auf den ersten Sieg in der Turniergeschichte kann man trotzdem Stolz sein. Bei Nigeria fällt negativ auf, dass sich trotz 3:0 Führung zu diesem Zeitpunkt Osimhen und Lookman schwer in die Haare bekommen, nur wegen eines vermeintlich fehlenden Abspiels. Das wird bis zum Duell gegen Algerien zu klären sein.
Ägypten muss gegen den Benin mit Gernot Rohr in die Verlängerung und setzt sich dann aber mit 3:1 noch vor einem drohenden Elfmeterschießen durch. In einem durchaus ruppigen Spiel mit 8 gelben Karten ist es Attia, der Ägypten mit einem gut platzierten Distanzschuss nach 69 Minuten in Führung bringt. 14 Minuten später bringt ein schlechter Abschlag Ägyptens den Benin unverhofft in Ballbesitz und nachdem dieser Angriff eigentlich schon versandet ist, landet eine abgefälschte Flanke im Nachfassen doch noch im Tor. Kurios. In der Verlängerung bringt Ibrahim dann einen gut platzierten Kopfball aufs Tor, sich über dem chancenlosen Keeper in hohem Bogen ins Tor senkt. Salah nutzt dann einen Konter zum 3:1 Endstand nach Verlängerung.
Bei Algerien gegen die DR Kongo standen die Zeichen 119 Minuten lang, ehe der kurz zuvor eingewechselte Boulbina erstaunlich viel Platz bekommt und einen schönen Schlenzer ins Tor zirkelt. Der späte Knockout in einem Spiel, dass zwar von Algerien optisch dominiert wurde, aber keineswegs einseitig war. Die DR Kongo hat dabei leidenschaftlich verteidigt, aber einfach zu wenig Torgefahr ausgestrahlt, auch nicht über Konter. Das war zu wenig, hätte aber fürs Elfmeterschießen reichen können. Gegen Nigeria werden die Karten aber ohnehin neu gemischt, viel ableiten lässt sich aus diesem Spiel deshalb nicht. Mit Bensebaini, Chaibi, Maza und Amoura standen vier Bundesligaspieler in der Startelf Algeriens. Für einen negativen Aufreger sorgte der letztgenannte Stürmer vom VfL Wolfsburg, der nach Abpfiff den Fan der DR Kongo, der in Erinnerung an den erschossenen Unabhängigkeitsführer Fabrice Lumumba über das gesamte Spiel wie eine Statue still steht und die Faust hebt, erst nachahmt und sich dann auf den Platz fallen lässt. Da kann man nur den Kopf schütteln. Immerhin hat sich Amoura nachher entschuldigt.
Den Abschluss macht eine weitere klare Partie. Die Elfenbeinküste lässt die Muskeln spielen und schlägt Burkina Faso klar mit 3:0. Für die Elefanten treffen Amad Diallo nach starkem Solo und noch besserem Lupfer und Diomande von RB in Halbzeit 1 zum 2:0 Pausenstand, am Ende macht Bazoumana Toure nach einem Konter den Deckel drauf. Burkina Faso hat die Offensive der Elfenbeinküste nie wirklich in Griff bekommen, aber hatte dennoch gute Chancen auf den zwischenzeitlichen Anschluss in Halbzeit 2. Der sollte aber nicht gelingen.
So sieht also das Viertelfinale aus:
Hier ist alles möglich, theoretisch auch vier Mal Verlängerung oder sogar Elfmeterschießen. Etwas deutlicher sehe ich den Senegal und Marokko vorne, während es in den anderen beiden Partien nochmal etwas enger zugeht. Reinschauen lohnt sich ![]()
Danke für deine Einschätzung! Im ersten Abschnitt meiner Achtelfinalzusammenfassung bin ich schon ein wenig drauf eingegangen. Je mehr Variablen man rausnimmt (Wetter, Platzverhältnisse etc.), desto mehr spricht für die Favoriten mit den besseren Einzelspielern. Es sind auch mehr “Schwergewichte” für das Turnier qualifiziert, eigentlich fehlt von nur Ghana. Vor zwei Jahren war für Ghana, Algerien und Tunesien z.B. schon in der Gruppenphase Schluss, damit waren die Achtelfinals generell deutlich mehr gemischt und es gab Partien wie Angola gegen Namibia. im Achtelfinale sind dann Marokko, Ägypten, Senegal und Kamerun ausgeschieden. Also ein vollkommen konträrer Turnierverlauf.
Ich bin da insgesamt zwiegespalten. Einerseits sorgt ein frühes Ausscheiden von Favoriten oft dafür, dass die späten KO-Spiele dann deutlicher ausfallen, weil sich Leistungen nicht replizieren lassen, andererseits will man ja die Underdog-Stories haben und nicht nur erwartbare Ergebnisse.
Die Halbfinals stehen fest! Aufatmen dürften vor allem die Fans einiger Bundesligisten, denn mit Algerien und der Elfenbeinküste scheiden zwei Mannschaften mit insgesamt Bundesliga-Spielern aus. Schluss war auch für ein chancenloses Mali und Kamerun. Aber der Reihe nach:
Mali sammelte bisher nicht nur Unentschieden, sondern auch Platzverweise. Auch gegen den Senegal war es bereits in der 1. Halbzeit der Fall, dass ein Spieler Rot sah. Yves Bissouma krönt sein Turnier im negativen Sinne mit Gelb-Rot nach 45 Minuten. Aber da war das Spiel, das eigentlich nur in eine Richtung lief, schon fast entschieden. Ndiaye nutzte einen Torwartfehler von sonst bockstarken Diarra zur Führung. Die Senegalesen müssen sich dennoch vorwerfen, nicht früher das 2:0 oder 3:0 nachgelegt zu haben. Eine große Ausgleichchance lies man sogar noch zu, aber Mendy hielt die Führung fest. Bei Mali darf man sich durchaus fragen, wie man es mit 3 Platzverweisen, 3 Tore, darunter 2 Elfermeter und ohne Sieg über einziger Sieg über 90 Minuten bis ins Viertelfinale geschafft hat. Irgendwie folgerichtig, dass da jetzt auch mal Schluss.
Gastgeber Marokko steht nach einem Sieg gegen Kamerun im Halbfinale und darf weiter vom Finale dahoam träumen. Garant für den Sieg war wieder Brahim Diaz mit dem 5. Tor im 5. Spiel, der eine Kopfballvorlage von El Kaabi zur Führung ins Tor verlängerte. Kamerun bemüht, aber insgesamt zu harmlos. Am Ende steht kein Torschuss auf der Bilanz. Marokko kontrolliert die Partie und man gegen Ende der Partie noch mit dem 2:0 durch den starken Saibari den Deckel drauf. Mit dem Viertelfinale sollte man in Kamerun nach den Querelen im Verband und mit einem sehr jungen Kader zufrieden sein.
Algerien und Nigeria trafen sich am Samstag Abend zu Viertelfinale #3. Viele Superstars und große Namen dabei, von denen Victor Osimhen herausstach. Ein Tor und eine Vorlage trugen wesentlich zum Sieg der Super Eagles bei, die von Beginn an das Heft des Handels in die Hand nahmen. Zwischendurch fehlen nur Zentimeter beim Abschluss von Bassey, aber Bensebaini kann auf der Linie klären. Algerien dabei im Aufbau immer wieder mit Fehlpässen, nach denen Nigeria gefährlich wieder. Nach der Halbzeit werden aus Chancen dann auch Tore und Osimhen per Kopf und Adams nach Ablage von Osimhen stellen auf 2:0 für Nigeria. Algerien wirft alles nach vorne, bleibt dabei aber harmlos. Mahrez, Amoura und Maza kommen nicht ins Rollen. Algerien wird sich mehr ausgerechnet haben, aber hier wurden doch deutliche Grenzen aufgezeigt und das Ausscheiden geht in Ordnung.
Eine kleinere Überraschung bot das letzte Viertelfinale. Das zeichnete sich schon nach 4 Minuten ab, als Omar Marmoush aller Wechselgerüchte und zuletzt schwankender Leistungen zum Trotz Ägypten in Führung brachte. Ballverlust im Mittelfeld, Ashour schaltet blitzschnell und schickt Marmoush, der eiskalt einschiebt. Kossounou sieht dabei nicht glücklich aus. Nach 32 Minuten köpft Rabia eine Salah-Ecke zur 2:0 Führung für die Pharaonen ein. Doch die Elfenbeinküste kämpft sich zurück und kommt per Eigentor noch vor der Pause zum Anschluss. Nach der Pause bekommt der starke Ashour viel zu viel Platz und findet mit einer Hereingabe per Außenrist Mo Salah, der nur noch einschieben musste. Aber wieder der Anschluss nach einem Standard, Doue drückt nach Chaos im Strafraum den Ball über die Linie. Zum Ausgleich kam es nicht mehr. Die Elfenbeinküste wird den Titel nicht verteidigen können und bleibt damit etwas hinter den Erwartungen zurück.
Vier große Fußballnationen auf dem afrikanischen Kontinent stehen damit im Halbfinale. 12 Titel vereinen Senegal / Ägypten und Nigeria / Marokko auf sich. Wieder wird es schwer, eine Prognose abzugeben. Ich befürchte, es gibt bei Salah und bei Marokko gebrochene Herzen - Senegal und Nigeria ziehen ins Finale ein. Einschalten lohnt sich am 14. Januar!
Danke @bratwurstmafia großartige Berichterstattung. Hab den Thread leider erst jetzt entdeckt. Mein Fehler das Rasenfunkforum über die Winterpause einfach zu ignorieren.
Das HF traue ich mich nicht zu tippen, aber Osimhen/Lookman vs. Diaz (meiner Meinung nach Turnier-MVP, nicht nur wegen den Toren)/Hakimi sollte unterhaltsam werden.
Auch von mir großes Dankeschön an @bratwurstmafia . Eine Freude das Turnier über den Thread zu verfolgen.














