Afrika-Cup / AFCON 2025

Lange nichts mehr von mir hören lassen, aber vor dem fast schon logischen Finale am heutigen Abend gilt es noch, die Halbfinals und das Spiel um Platz von gestern Abend kurz Revue passieren lassen.

Ich hatte in meiner Prognose für das Halbfinale ja spekuliert, dass Träume platzen werden und für Mo Salah war das der Fall. Ägypten verliert durch ein Tor von Salahs langjährigem Teamkameraden Sadio Mane mit 0:1 gegen den Senegal. Die Senegalesen hatten dabei von Beginn an das Heft des Handelns in der Hand, ohne aber wirklich Torgefahr zu kreieren. Dabei ließ man sich auch von der frühen verletzungsbedingten Auswechslung ihres Kapitäns Kalidou Koulibaly nicht aus der Ruhe bringen. Es dauerte bis Minute 78 Sadio Mane mit einem gut platzierten Distanzschuss das goldene Tor für die Löwen der Teranga erzielte. Die Defensivtaktik der Ägypter war damit gescheitert und ein Aufbäumen kam zu spät. Abpfiff und Endstand 1:0. Wie im Finale vor 4 Jahren ist wieder Schluss gegen den Senegal. Damals verwandelte Sadio Mane den entscheidenden Elfmeter im Elfmeterschießen.

Bei Nigeria gegen Marokko erlebten die Fans in Rabat die absolute Zuspitzung des möglichen Dramas mit einem Elfmeterschießen um den Finaleinzug. Anders als das erste Halbfinale war es ein deutlich ereignisreicheres Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten, aber beide Torhüter waren in Topform und ließen das die Stürmer mit starken Paraden wissen. Die Gastgeber aber mit Vorteilen. Nach 120 Minuten, in denen mit Victor Osimhen und Brahim Diaz die beiden herausragenden Spieler ihrer Mannschaften noch vor dem Elfmeterscheißen den Platz verließen, also letzte Ausfahrt Elferlotterie. Im Elfmeterschießen treffen und verschießen beide Teams parallel, bis dann Bono mit einer kuriosen Stehparade den Vorteil auf Seiten der Marokkaner bringt. En-Nesyri verwandelt im Anschluss und die Ekstase ist perfekt, Ausnahmezustand in Rabat und wahrscheinlich auch in ganz Marokko.

Im Spiel um Platz 3 ist die Geschichte kurz erzählt. Es wird rotiert, es ist zäh, es fallen keine Tore (die auch zählen) und so muss die Entscheidung nach 90 Minuten im Elfmeterschießen fallen. Nigeria startet mit einem Fehlschuss, aber Ägypten direkt mit zwei vergeben Elfmetern durch Salah und Marmoush. Diesen Nachteil können die Pharaonen nicht mehr ausgleichen und es ist dann Ademola Lookman, der sicher verwandelt und für Nigeria das Turnier mit einem positiven Erlebnis beendet.

Im Laufe des Nachmittags folgt dann noch eine etwas ausführlichere Vorschau zum Finale. Anstoß ist um 20 Uhr.

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Nach dem Finale war ich sprachlos, jetzt bin ich es wieder. So ein schönes Turnier, überschattet in der Öffentlichkeit von diesem Chaos:

Afrika-Cup-Irrsinn: Endspielresultat annulliert – Marokko zum Sieger ernannt! via @Onefootball. Read it here:

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Ich habe dieses Forum jetzt mindestens seit einem Jahr eher gemieden, da ich die allgemeine Entwicklung eher kritisch fand. Seit jetzt vielleicht zwei Wochen schaue ich häufiger mal wieder rein, große Lust etwas zu schreiben verspüre ich aber dennoch nicht und fühle mich da auch bei einigen Diskussionen bestätigt. Dadurch habe ich aber auch diesen großartigen Thread von dir komplett verpasst und ihn nur wegen der Entscheidung jetzt entdeckt. Danke für deine großartige Mühe im Nachhinein. Solche Beiträge sind wundervoll und mit ein Grund warum ich dieses Forum mal sehr geschätzt habe. Viel Liebe dafür @bratwurstmafia

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Das ist so eine wilde Entscheidung… ich befürchte man könnte damit eine Tür geöffnet haben, die lieber verschlossen bleiben sollte…

Senegal klagt dagegen. Völlig bizarr das ganze Theater.

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Ich bin nur hierhergekommen um “Was?” zu sagen. Wieso darf man sich jetzt nachträglich zu Titeln klangen? TF

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Der Yeah Fußball Podcast hat das Finale und den Weg ab Halbfinale noch mal nachgezeichnet
Fand es eine ganz spannende Zusammenfassung und auch aktuelle Einordnung mit Gast Martin Roser, der auch vor Ort war und für den Kicker arbeitet

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