Investoren-Einstieg bei der FIFA

Wo ist den dieses WM Panel? Spaß bei Seite, wird es allgemein eine Folge zum geben? Bin mal gespannt, ob er das Wochenende als FIFA Boss überlebt.

Ich will irgendwie noch nicht glauben, dass das das Ende für Infantino ist. Ich befürchte, da ist auch ein bisschen Wunschdenken seitens der Journalisten und der Fußballinteressierten dabei.

Wie ja in der letzten WM-Folge schön erklärt wurde, genießt Infantino in vielen Landesverbänden außerhalb Europas viel Rückhalt – weil er es verstanden hat, die Einnahmen ins Unermessliche zu steigern und alle davon profitieren lässt.

Ich halte auch ein Szenario für möglich, in dem die FIFA das Investoren-Projekt erst einmal wieder in der Schublade verschwinden lässt, Infantino sich konziliant gibt und 2027 wiedergewählt wird, und wir in ein, zwei Jahren wieder einen kosmetisch überarbeiteten, aber dennoch ganz ähnlichen Vorschlag („FIFA Next Generation Partners“ oder so ein Quark) präsentiert bekommen – ohne, dass die Verbände dann auf die Barrikaden gehen.

Ich dachte mir auch schon, daß Infantino vielleicht die Abzweigung nutzen könnte, im Gegenzug zum vorläufigen Verzicht auf Investorenpläne die 64er-WM für 2030 festzuzurren. Könnte ja auch mehr Geld einbringen.

Ich meine nach dem jetzt einer der engsten Berater von ihm zurückgetreten ist kommt es mir etwas wahrscheinlicher vor. Mal sehen.

Auf den Punkt gebracht. Deswegen kam bei mir auch keine Empörung auf, als das mit dem Investor bekannt wurde. Denn in welche Millionärs-Tasche jetzt das Geld fließt ist mir relativ egal. Menschenrechte und Klimaschutz sind es nicht.

Das bedeutet, dass man die aktuelle Position der UEFA, Concacaf und dem asiatischen Verband gut finden kann aber trotzdem kritisieren sollte, dass sie bei anderen Themen zig Ausreden gesucht haben, warum es doch okay ist. Und die Kritik jetzt ist auch wichtig, um klar zu machen, dass man die Verbände auch zukünftig an ihren eigenen Worten messen lassen wird. Und man sie nicht damit durchkommen lässt sich jetzt über die Ablehnung ein gutes Image aufzubauen. Weil nichts anderes ist es. Ein Image. Und keine grundlegende Überzeugung.

Tut mir leid. Ich lasse lieber jemanden damit durchkommen, sich ein gutes Image aufzubauen, als jemanden anders damit durchkommen zu lassen, das absolut falsche zu tun.

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Falsche Dichotomie. Nur weil ich die UEFA kritisiere bedeutet das nicht, dass ich Infantions Pläne gut heiße.

Ich habe auch nicht behauptet, dass du die Pläne gut fändest.

Aber der Argumentation, dass früher schon alles problematisch war und man daher jetzt keine Gegenwehr mehr leisten könnte oder dürfte, möchte ich entschieden widersprechen.

Dann widersprichst du einem Strohmann. Niemand hat behauptet, dass man keine Gegenwehr leisten soll. Und ich habe keine Ahnung, wie du das in die Beiträge hier reinlesen kannst, außer, dass du es unbedingt so verstehen wolltest, damit du widersprechen kannst.

Darum geht es mir wirklich nicht.

Widersprechen musste ich nur dem

Weil das habe ich wiederum nie behauptet. :wink:

Ich habe aus verschiedenen Post viel Resignation rausgelesen:

wenn das anders gemeint war, entschuldige bitte.

Wahrscheinlich sind unsere generellen Positionen gar nicht weit von einander entfernt.

Ich fand, die letzte WM war die schlimmste bisher und die Entwicklung dahin abzusehen und furchtbar.

Und ich würde mir wieder eine WM wünschen, bei der es nur sportliche Themen gibt. Wahrscheinlich siehst du das ähnlich :wink:

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Was ich an der ganzen Geschichte nicht verstehe, woher plötzlich die gefühlte „neue Empörungswelle“?

Was Infatino vorgeschlagen hat ist überhaupt nicht neu, er wollte sowas ähnliches schonmal mit der Club-WM machen.

Ein bisschen erinnert mich das auch an die Super League und ist es nicht auch so ein ganz kleines bisschen wie die Sportvermarkter der 2000er wie Infront oder SportFive?

Whats the fuzz about it?

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Reicht das jetzt? FIFA-Chef Infantino gibt umstrittene Investorenpläne für Fußball-WM auf | tagesschau.de

Einfach aufgeben sollte ja nach Aussagen der UEFA nicht ausreichend sein.

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Ich stimme dir zu, dass man die Dinge differenziert betrachten sollte und nicht deswegen, weil die Uefa hier klare Kante zeigt, sie gleich heilig spricht.

Ich hab allerdings auch nirgendwo eine Heiligsprechung gehört oder gelesen, insofern finde ich, dass dein Argument etwas ins Leere läuft. Vor allem lenkt es auch ein bissl ab, wenn jetzt gerade Infantinos Fifa Deal das Thema ist und man dann wieder anfängt, über Qatar zu debattieren.

Find ich jetzt nicht schlimm, aber es führt halt zu so Threads wo zwei, die eigentlich das Gleiche meinen, fröhlich aneinander vorbei streiten.

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Manchmal würde ich ja gerne in die alternative Realitäten schauen

Infantinos Fehler war glaube ich nicht die Idee an sich, sondern die Umsetzung

Hätte er allen ordentlich Geld vorher angeboten(so wie man das nun Mal macht) und vielleicht nicht Kushner als Investor vorgeschlagen(der ist ja nicht nur wegen seinen Verbindung zum orange Goblin die schlechteste Wahl(hat er eigentlich auch nur irgendein Projekt zum Erfolg geführt?))

Ich frag mich echt, wie es wäre, wenn Infantino nicht nur ein Bösewicht wäre, sondern dazu auch noch schlau

Gut das es erst einmal vom Tisch ist, aber ich bin gespannt, was als nächstes probiert wird

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Du hast recht, und meiner Erinnerung nach wollte er es auch vor einigen Jahren schonmal mit den Archiv/Bildrechten der WM machen, dem Deal, der über glaub ich eine Japanische Bank gelaufen ist, wo es wohl Hinweise gab, dass Saudi Arabien dahinter steht. Die Club WM war wohl auch die Kompensation, weil das nix geworden ist.

Der Punkt hier ist halt, dass es absolut keine Begründung gibt, die dem Fußball und/oder der Fifa und/oder ihren Mitgliedsverbänden zugute kommt. Die Fifa hat grade 3 Milliarden mehr eingenommen als kalkuliert, sie schwimmt in Geld.

Normalerweise machst du solche Investorendeals, um Kapital zu beschaffen, um eben Investments in die Zukunft tätigen zu können, das war damals mit Infront auch die Motivation oder eben kürzlich mit dem DFL Investor.

Aber die Fifa braucht das Geld von den Investoren jetzt gar nicht und konnte auch nicht angeben, wofür es verwendet werden soll. Der einzige Effekt ist, dass das Geld, das jetzt in die Fifa fließt, zukünftig eben in eine Firma fließen soll, in der Infantino auch nach seiner Amtszeit als Fifa-Präsident eine tragende Rolle spielt und ein Teil der Gewinne zukünftiger WM Turniere eben zu Trumps Familie fließt. Das ist der hauptsächliche Unterschied.

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Ist das hier nicht normal? Dass 2, die eig das gleiche meinen, sich aneinander vorbei streiten, ja jeder den anderen missversteht (missverstehen will), überhaupt nicht zusammen kommen wollen!?

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Du stichelst aber auch gut rein. Was soll der Hinweis auf die linke Bubble?

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Sorry…

nicht nur hier … wenn ich mich an so manche Social Media Debatte in meinem Leben zurückerinnere … oder in der Kneipe … oder mit den Eltern, Geschwistern, in der Beziehung …