Mesut Özil - Zu Gast bei Freunden (ZDF-Doku)

Hat die schon jemand gesehen?

Gerne würde ich dazu ein paar andere Meinungen lesen…

Ich war insgesamt positiv überrascht über die Einordnung, die die Doku hinbekommen hat.

Und auch die Reflexion einiger Protagonisten, z.B. hatte ich Oliver Bierhoff damals ganz anders wahrgenommen.

Schau mal hier:

Ich schau gerade Folge 1 der Doku. Irgendwie doch interessant.

Volkan Ağar vom Deutschlandfunk sagt in der Doku, Mesut Özil wäre der erste prominente Türke, der sich für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hätte. Tja glatt Mehmet Scholl und Mustafa Doğan unterschlagen.

Edit: Lustiges Zitat zum Thema „Hymmne nicht mitsingen“: „Schaut euch die Weltmeister 1974 bei mitsingen an. Da singt keiner mit, die schaun gelangweilt durch die Gegend, kaun auf ihrem Kaugummi rum und denken, sich pfeif endlich an, hört mit dem Klimbin auf“ :sweat_smile:

Edit2:
Ich finde die Doku dann doch sehenswert. In der Doku wird daraufhingeweiesen, dass sich Özil mehrmals vor dem Foto 2018 mit Erdoğan getroffen hat und das hat damals NICHT für Afregung gesorgt. AUßerdem hat sich z.B. ein Lothar Matthäus mit Ramzan Kadyrov 2011 und mit Putin 2018 getroffen und wurde nicht so sehr wie Özil kritisiert.

Trotzdem finde ich nicht alles gut, wie Özil mit der ganzen Sache umgegangen ist. In der Doku heißt es „Man kann Unrecht tun und Unrecht erfahren“.

Wie schon gesagt wurde noch besser finde ich den Podcast " SchwarzRotGold: Mesut Özil zu Gast bei Freunden".

Ich fand die Doku sehr sehr interessant, hatte sie mir direkt angeschauen. Auf jeden Fall lässt sie mich nachdenklich zurück, in verschiedenste Richtungen. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie sich gerade türkischstämmige Mitbürger in unserer Gesellschaft fühlen (auch dank Ronald Rengs Buch Input dazu bekommen). Auch bzgl. der Thematik, dass man gleichzeitig sagen kann, Özil hat “Unrecht” getan, und ihm wurde “Unrecht” getan, fühle ich mich nun schlauer als zuvor.

2 „Gefällt mir“