ich fand das gesamte Gespräch sehr angenehm und vor allem gut moderiert (wenig Redeanteile vom „Interviewenden“ und die Gäste einfach viel sprechen lassen). Paar Dinge, die ich mitnehme:
Ich habe gelernt, dass Jogi Hebel existiert und da soll noch einer behaupten, man lerne im Rasenfunk nichts. Kannte ihn aber auch nicht, da er wohl viel Premier League macht und bei Sky rumhängt und da bin ich bei beidem nicht so drin. Uli kannte ich in der Tat
Jogi Hebel hatte für mich viele Redeanteile, was für mich angenehm war, weil ich ihn ja nicht kannte, und Uli hat für mein Empfinden genau das gemacht, was ja im Prinzip subsummiert seine Quintessenz beim Kommentieren ist - man muss nicht immer viel sagen. Er hat das gesagt, was ihm wichtig war und das empfand ich als genau passend
fand die Einordnungen, worauf es beiden beim Kommentieren ankommt sehr interessant („Burgundische Liste“ von zu vermeidenden Begrifflichkeiten; was man wann und wie sagt) und würde soweit gehen, dass Kommentierende auch irgenwo Wortkünstler sind
finde es auch immer spannend, wenn man bisschen was privateres über Sportpersönlichkeiten erfährt. Und zwar immer dann, wenn die preisgebende Person selbst entscheidet, was sie preisgeben möchte. Das haben beide ganz offensichtlich gemacht und es auch zu ihren Konditionen gemacht.
Auch die Offenheit, dass man nicht (immer) ganz neutral in Spiele reingeht finde ich spannend. Das ist zwar logisch, aber auch mal schön wenn da jemand transparent ist und auch zugeben kann, dass man manchmal etwas mehr zu einer der beiden Mannschaften hält
Ich mag die „Chuzpe“, einfach zu sagen „wenn mich nicht alle mögen mache ich es genau richtig“ (inhaltlich subsummiert, genau so haben sies ja nicht gesagt) was das Kommentieren angeht. Beim Thema, warum sie genau ihr Buch schreiben kam mir das gaaanz leicht entschuldigend rüber im Sinne von „gibt sicher auch Leute, die das nicht gut finden“. Ist doch egal, macht einfach und zieht euer Ding durch! (mag auch meine Wahrnehmung sein, dass es leicht entschuldigend wirkte).
Auch das Limit nach oben, was das Kommentieren angeht, fand ich spannend. Hab mir die Frage nie gestellt aber es gibt natürlich irgendwo Grenzen. Irgendwann wirds nicht mehr größer, n WM-Spiel klingt für mich nach ner natürlich Kulmination.
Nachdem ich beide nochmal n bisschen gegoogelt habe, habe ich mit Wohlwollen festgestellt dass beide sich gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzen (Quelle: Wikipedia-Artikel , was ich natürlich gut finde! )
Insgesamt sehr schönes Tribünengespräch. Hab einiges gelernt, fand vieles interessant und werde mir das Buch wahrscheinlich trotzdem nicht holen weil ich kein großer Leser bin. Aber ich werde die beiden wahrscheinlich jetzt mit anderen Augen betrachten (in nem „besseren“ Licht wenn das Sinn macht). Danke dafür und generell für die gute Arbeit!
Ich bin zur Hälfte durch und es ist für mich immer wieder eine Wohltat Menschen über ihre Profession und die dazugehörige Professionalität reden zu hören. Danke Max
Habe es mit Vorfreude gehört, da ich durch meine Premier League Liebe mit beiden schon sehr sehr viele Spiele erlebt habe. Ebenso als Hertha Fan durch die 2. Liga viel mit Jogi Hebel zu tun hatte. Ich mag die beiden extrem gerne, da sie neben Fachwissen auch total mit der nötigen Portion Begeisterungsfähigkeit dabei sind, es aber nicht übertreiben.
Zudem noch eine kleine Anekdote: Da ich mich insbesondere früher viel mit dem australischen Fußball auseinandergesetzt habe, hat Uli Hebel (damals für DAZN arbeitend) mich vor dem Finale der A-League (welches überraschenderweise auf deutsch von DAZN übertragen wurde) angerufen, um sich zu informieren. Das hat mir imponiert, denn ich bin am Ende auch nur ein sehr nerdiger Fußballfan. Er war sehr freundlich und kam anscheinend irgendwie an meine Nummer ran.
Werde ihr Buch natürlich lesen und freue mich auf viele weitere Spiele mit den beiden.
Möchte da gerne noch einen für mich sehr emotionalen Satz anfügen, den Joachim nach ca 22 Minuten sagt. Insbesondere mit Hinblick auf die Hebelsche Familie:
“wir telefonieren nach jedem Spiel, wenn ich ins Auto steige rufe ich ihn sofort an”
Sehr gute Folge. Was mir am Anfang gefehlt hat ist eine Einführung wer da jetzt interviewt wird. Als jemand, der hauptsächlich Sportschau im Fernsehen schaut, waren mir die beiden nicht wirklich ein Begriff.
Ich liebe Tribünengespräche.
Und dieses ist ein wirklich tolles, ein etwas anderes.
Da ich ein reiner Podcast-Hörer bin, habe ich nicht mal Gesichter von den Hebels vor Augen. Doch das ist egal, denn die Stimmen sind nach ein paar Jahren Rasenfunk schon vertraut.
Beim Hören der Folge (beim Radeln) hatte ich einige inhaltliche Gedanken, doch dafür ist grad keine Zeit, schreibe ich noch.
Erst hörte ich letzte Woche die beiden Folgen zu Günther Koch und jetzt das.
Da gehen mir sämtliche Taktikgespräche, Schiri oder Abseits-Diskussionen irgendwo vorbei. Das ist der Content, der mich interessiert und berührt.
Tasächlich habe ich ohne große Erwartungen und auch ohne mich groß mit dem Buch zu beschäftigen angefangen zu hören. So mit einer Haltung ala “Okay zwei Fußballkommentatoren, deren Namen mir inzwischen schon ab und zu im Rasenfunk begegnet sind, haben ein Buch geschrieben und es gibt ein Tribünengespräch darüber… wird schon interessant sein.”
Schnell war ich dann aber ziemlich gefesselt und möchte allen drei Beteiligten herzlich für das tolle und persönliche Gespräch danken! Die Folge zeigt mal wieder, warum für mich das Tribünengespräch das wichtigste und beste Format des Rasenfunks ist.
Auch von mir ein großes Danke schön! Super Folge. Ich bin auch ohne Vorwissen über das Buch reingegangen - fand im ersten Teil bereits, dass es sehr interessante Einblicke in den Job Kommentator und die Umgebung dazu waren. Fand die Darstellung des Buchs und der damit verbundenen persönlichen Geschichte dann sehr berührend - fand es gut, auch die Gedankengänge zum Buch und in gewisser Weise das Leben mit dem Verlust und die in mancher Art befreiende Wirkung der Veröffentlichung darzulegen.
Ich höre die beiden eher selten, weil Premiere-League nicht so weit oben auf meiner kleinen Zeitleiste liegt - aber was die beiden in den wahnsinnig kurzweiligen 2-3 Stunden alles erzählt haben, fand ich wahnsinnig spannend, habe total gerne zugehört, auch danke an Max, der ja auch ein paar interessante Einblicke gegeben hat.
Habe mir quasi direkt danach das Buch bestellt. Wirklich, ein ganz großartiges Tribünengespräch!
Vielen Dank an alle Beteiligten. Einfach TOP!
Die Begeisterung kann ich nach dem ersten Teil, in dem es um das „Handwerk des Kommentators“ geht, nicht teilen. Da waren leider viele Allgemeinplätze drin und letztlich wenig substantielles. Wenn außer, „sich mal hinsetzen und Gedanken machen, was man so sagen möchte“, dann aber gleichzeitig nicht seine eigene „Sendung“ nachhört und ansonsten viel von Gefühl und Erfahrung redet, ist das kein Handwerk. Da hab ich mehr erwartet.
Insofern wäre eine theoretische Einführung in die Arbeit des/der Kommentator*in interessant. Ich hatte den Eindruck, dass auch Max daran mehr interessiert ist. Aber vielleicht gibt es so etwas auch gar nicht. Dann frage ich mich aber, was die Leute eigentlich dazu qualifiziert ?
Ich musste ja grinsen, als Max dazu geraten hat, das Buch nicht bei Amazon zu kaufen. In ihrem eigenen Podcast haben die beiden nämlich explizit darum gebeten, wenn ich mich nicht komplett irre
Hatten sie das begründet, warum man es bei Amazon bestellen soll?
Weil es ist ja gerade bei Büchern eigentlich das komplette Gegenteil von dem was alle immer sagen
Mir hat das Gespräch gefallen
Ich dachte ich skippen ne Menge und hab es am Ende komplett gehört
Für den Inhalt sind natürlich die Hebels verantwortlich, aber ich möchte auch Max’s Gesprächsführung noch mal hervorheben
“Ein Satz solltest du noch sagen, wenn bestellen, dann bei Amazon, weil es für uns durchsichtiger ist, […] weil man da die Zahlen einfach besser sieht und der Verlag dann mehr sieht, was los ist. Also nur falls, Amazon.”
Habs gestern auch noch bis zum Tribünengespräch in meiner Podcast playlist geschafft. Manchmal muss der vibe einfach stimmen für intensivere Gespräche. Bin nicht entäuscht worden! Tolle Folge. Sowohl fachlich sehr interessant, Blick hinter die Kulisse von echten Profis mit Anspruch und Haltung ist immer tol, als auch persönlich berührend. Tribünengespräch ist echt Rasenfunk in Bestform.
Wahnsinnig gute Episode, vielen Dank dafür! Die einzige Frage, die für mich offenblieb: Habe ich da in der überschwänglichen Rezeption Wolff Fuss’ irgendwelche Untertöne überhört? Der Typ ist doch mit der größte Clown unter den hiesigen Kommentatoren, frag 100 Zuschauer und 99 davon bestätigen dir das. Warum feiern die Hebel-Brothers ihn so ab?