Tribünengespräch 129: Evangelikale im Fußball

Haha. „Rechtsoffen“. Willkommen in 2026, wenn die Frage nach Gründen bei möglichen Auffälligkeiten, um ggf. ordentliche Prävention betreiben zu können, „rechtsoffen“ ist. Aber warum auch analysieren, ggf. unangenehme Fragen stellen und nach Antworten suchen, wenn man einfache Antworten geben kann. Leben ist eh zu kompliziert. Haben wir ja gerade in der Diskussion zu Frauen in führenden Figuren im Fußball gesehen. Zahlen ohne Hintergrund genügen fürs Weltbild. Männer sind verantwortlich und sowieso schuld. Keine weiteren Fragen. Genauso bei der PKS. Bloß nicht tiefer graben, ob es noch andere Ursachen geben könnte. Sollen sie doch Kuchen essen, mehr arbeiten und sich weniger krank melden. Einfache Antworten sind die besten. Aber um es dir zu erklären: Wahrscheinlich kennst du den Sportler Israel Folau nicht, bei dem habe ich das erste Mal ca. 2019 davon gehört, dass viele Menschen, die von den Pazifikinseln stammen, sehr strenggläubig sind und auch sehr harsche Einstellungen zu Homosexualität haben. Ich habe erst später die Bedeutung des Films „Moonlight“ begriffen, weil mir nicht bekannt war, dass Homosexualität in der afro-amerikanischen Community noch sehr tabubehaftet ist. Dass die katholische Kirche als Weltkirche sehr unter Druck aus dem „globalen Süden“ steht und Sorge hat, Einfluss ausgerechnet an Evangelikale zu verlieren, wenn sie sich heute eurozentristisch bzgl. Homosexualität zu offen positionieren sollte, sollte man inzwischen auch mitbekommen haben. Und so fällt es mir inzwischen auf, wenn fast alle genannten Fußballer einen entsprechenden Hintergrund haben. Das ist alles. Damit werte ich nicht, sondern stelle erstmal nur fest. ich habe keine Antwort - nicht mal Vermutungen - darauf, wieso dieser evangelikale Glaube in einigen Milieus besser verfängt als in anderen. Das fände ich aber wichtig zu wissen, wenn man tatsächlich etwas dagegen unternehmen und sich nicht nur empören will. Für dich ist aber wahrscheinlich schon eine ablehnende Haltung zum Menschenhandel, sorry zur „Leihmutterschaft“, „rechtsoffen“. Oder die Ablehnung von Prostitution als Empowerment und ein anderer Blick auf die dortigen Machtverhältnisse.

Da du dich ja offensichtlich „queer“ zugehörig fühlst, was in meinem schwulen Umfeld so niemand sagt, wäre ich mit „rechtsoffen“ im Übrigen vorsichtig. Was da an Rückkehr- und Anspruchsideologie nach einem selbst angefangenen und dann verlorenen Krieg vor ca. 80 Jahren gegen Israel abgeht, lässt unsere (Ur)Großelterngeneration aus den Vertriebenenverbänden doch ein Tränchen des Stolzes verdrücken. Von „Genozid“ fabulieren auch die Neonazis jedes Jahr in Dresden. Und die Reaktionen beim ESC in der Halle sprechen auch wieder für sich. Die Nähe zu und Unterstützung von islamistischen Regimen ist auch kein Zufall. Aber wahrscheinlich bist du auch für ein allgemeines Tempolimit (Viel Spaß bei der Recherche, wer das aus welchen Gründen - zu viele Todesopfer und Schonung von Ressourcen - schon mal eingeführt hat. Mehr „rechtsoffen“ geht eigentlich nicht.) Aber hey, hau das ruhig raus. Wegen so einer Scheiße gehe ich (und mein Eindruck ist, nicht nur ich) irgendwann nicht mehr zur Wahl. Dann kannst du drüber schimpfen, wie sich Mehrheitsverhältnisse so katastrophal ändern konnten, und Gott (oder die Evangelikalen) und die Welt dafür verantwortlich machen, aber bitte nicht selbst hinterfragen, obwohl du mit solchen hanenüchenen Vorwürfen der AfD die Tür freundlich offenhältst. Schlechte Politik und so ein Blödsinn, Sachen, die einem selbst nicht gefallen, als „rechtsoffen“ zu bezeichnen, treibt die Leute nicht hin zur AfD, aber weg von den seriösen Parteien. Und es zerstört jegliche Solidarität. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Ansonsten habe ich eben eine andere Auffassung. Die große Gefahr für Schwule aus religiösen Gründen (und um die geht es, Neonazis sind ein anderes Thema), über die niemand spricht, geht nicht von Evangelikalen aus. Es gab keinen Artikel in der SZ vor einiger Zeit über einen schwulen Lehrer, der wegen seiner Homosexualität von der evangelikalen Schülerschaft gemobbt wird. Und die gesellschaftliche Bedeutung ist natürlich auch nicht zu vergleichen. Da muss man nur an die Demo in Essen denken, als Tausende von Islamisten nach Geschlechtern getrennt - Trad Wives und Männer - die Einführung eines Gottesstaates gefordert haben. Als Nächstes dann bitte eine Reportage, wie gefährlich Fahrräder im Straßenverkehr sind, aber Autos einfach nicht erwähnen. Die Reaktionen eines Schwulen- und Lesbenclubs in Berlin aus Sorge um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gegen eine Einrichtung für Asylbewerber in unmittelbarer Nähe zum Club; die Äußerungen (und Reaktionen) von Kevin Kühnert zu seinem Leben in Neukölln, und die Warnungen der Berliner Polizeipräsidentin, in denen sie Jüdinnen und Juden sowie Homosexuellen geraten hat, in bestimmten Gegenden der Hauptstadt besonders vorsichtig zu sein, nicht zu vergessenUnd jedes Mal gab es von denen, die sich für links und/oder progressiv halten, die Warnung, man würde stigmatisieren (passiert im Übrigen so gut wie nie, wenn man für Ostdeutschland verallgemeinert. Wieso bloß?). Als Malte beim CSD in Münster getötet wurde, waren Social Media voll mit Vorwürfen gegen Alice Schwarzer und „Emma“ und die bösen Weiber. Bis der Täter bekannt wurde, plötzlich wurde die Klappe gehalten. Zufall? Eher nicht. Für mich ist der Gedanke, dass Themen in vermeintlich linken/progressiven Bubbles aus ideologischen Gründen nicht bespielt werden, daher nicht sonderlich fernliegend (Hierzu könnte man auch den aktuellen Verdacht möglichen Täterschutzes in einer Jugendeinrichtung in Berlin heranziehen.). Vor diesem Hintergrund Evangelikale zur religiös begründeten Gefahr für z. B. schwules Leben zu machen, die unbedingt angesprochen werden muss, halte ich daher für ideologisch begründet, wenn man anderen religiösen Schwulenhass nicht verhältnismäßig thematisiert. Hierzu sei auch auf den aktuellen Fall in Brandenburg hingewiesen, bei dem Neonazis gemeinsam mit migrantischen Gruppen Schwule über Dating Apps in eine Falle gelockt haben. Eine ganz neue und offensichtlich sehr gefährliche Querfront, die sich da auftut (Um im Fußballjargon zu bleiben: In den Farben getrennt, in der Sache (Schwulenhass) vereint.). Da erschließt sich mir die Fokussierung auf die Gefahr durch Evangelikale nicht. Zumal kein Hinweis auf vergleichbare Gefährlichkeit erbracht wird. Da muss man dann damit klarkommen, dass das angesprochen wird.

Im Vergleich zu Mainz halt schon. Die haben in einer kritischen sportlichen Situation einen Spieler gefeuert. St. Pauli ist für mich ein einziger performativer Akt.

Zur Streichung der Gelder für NGOs . Ich halte das für komplett richtig (All das Geld, das da geflossen ist, hat ja offensichtlich keinen Erfolg.). Falsch ist nur, wenn man da nicht auch der Union politisch nahestehende Organisationen ebenfalls kappt. Ich habe so gar keinen Bock drauf, wenn plötzlich, sobald die AfD in Regierungen sitzt, „Omas gegen Links“, „Omas für Atomkraft“, „Omas gegen Erneuerbare Energien“ oder irgendeine ominöse Stiftung, die nach einem Opfer der Hammerbande benannt ist, als „Zivilgesellschaft“ Geld vom Staat bekommen und dann ggf. noch gegen die Opposition agitieren.

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Im Übrigen ist jemandes Lebensweise abzulehnen nicht „die Menschenwürde absprechen“. Da bekommt man ja Rummenigge-Flashbacks. Deeskaliert mal mit der Bewertung von beknackten Meinungen. Ihr sprecht ja auch niemandem die Menschenwürde ab, wenn ihr den von anderen Lebensstil verurteilt. „Superreiche/Fans von xxx/Schwule werden in der Hölle schmoren“ ist, was die Menschenwürde angeht, vollkommen akzeptabel. Damit muss man klarkommen. Anders sieht es bei Konversionstherapien aus oder der Tötung von Homosexuellen wegen ihrer Homosexualität. Oder eines Angriffs auf einen Menschen, weil er das „falsche“ Trikot trägtm Die Menschenwürde wird verletzt, wenn man jemanden nicht (mehr) als Mensch wahrnimmt, sondern ihn objektiviert. Jemanden nicht zu mögen, zu verabscheuen, gar zu hassen genügt dafür nicht. Wenn ich sage:

„Ich persönlich finde ja, dass die Hölle, wenn es sie denn geben sollte, für die, die sich für links/progressiv halten, aber Amazon, Lieferando, Flink, Uber, Uber Eats etc. nutzen, einen besonderen Platz freihalten sollte. Nicht nur profitieren sie von einem rassistischen System, auch sorgen sie dafür, dass es weiterhin eine Klasse gibt, deren Arbeitskraft hemmungslos ausgenutzt werden kann und denen so die Kraft genommen wird, sich zu bilden und so voranzukommen. Das Verhalten dieser Leute zeigt einfach nur, dass „Antirassismus“ und „Klassenkampf“ zu einem performativen Akt verkommen sind, bei dem es reicht, Sprachpolizei zu spielen, um die edle Gesinnung nach außen zu dokumentieren. Ich verabscheue solche Menschen zutiefst. Ich habe mehr Respekt vor Julian Reichelt, weil der sich seiner Bösartigkeit zumindest bewusst ist, während sich diese Pseudolinke trotz ihres offensichtlichen Rassismus tatsächlich für „die Guten“ hält.“

Dann kann diese Meinung viele Menschen an ihren innersten Überzeugungen, an ihrem Selbstbild treffen. Was dies nicht tut, ist die Menschenwürde verletzen. Es wird auch nicht die Existenz abgesprochen. Wieso glaubt jemand, man würde die Menschenwürde von Schwulen angreifen, wenn man sagt, sie würden in die Hölle kommen? Wieso hält man Schwule für so schwach? Wie schwulenfeindlich ist man selbst, wenn man das tatsächlich glaubt?

Ich verstehe einfach nicht, wieso man nicht begreifen will, dass Homosexuell sein, keine „Lebensweise“ ist, sondern eine angeborene Eigenschaft eines Menschen. Ihn dafür anzufeinden oder zu verurteilen, weil er diese Eigenschaft auslebt, die zudem niemanden außer ihn was angeht, ist nunmal schlicht ein Angriff auf seine Menschenwürde. Um es mal an einem Beispiel zu versuchen, dass dir anscheinend doch sehr am Herzen liegt, das ist als würde ich einerseits sagen „Ich hoffe Juden werden alle in der Hölle landen“ und andererseits zu behaupten, man sei nicht antisemitisch. Einen Menschen für eine angeborene Eigenschaft anzufeinden oder auch nur abzusprechen, dass diese Eigenschaft angeboren ist (indem man zum Beispiel sagt, es sei eine „Lebensweise“) ist ein Angriff auf die Würde dieses Menschen. Kannst du verstehen und akzeptieren. Und wenn du es nicht tust, wunder dich nicht darüber, dass du zurecht entsprechendes Kontra bekommst.

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Einige von euch kriegen es nicht hin. Unglaublich, dass ihr es nicht schafft, bei der Sendung zu bleiben. Das geht an dich, @Chefrocker, dein Kommentar ist absolut wild. Ich werde den Thread hier schließen, denn während des Royals habe ich sicher nicht die Zeit, eure Ergüsse hier kritisch zu lesen und auf Netiquette zu checken.

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Uijuiji, da schaut man mal einige Tage nicht in diesen Thread, weil man mit den Royals so zu tun hat. Ich hatte mir beim Lesen schon etliche Zitate hierreingeholt, will jetzt aber keinesfalls nochmal alles aufwühlen. Aber diese zwei Takes kann ich nicht unwidersprochen lassen, weil dazu in den vorhergehenden Beiträgen nichts gesagt worden war:

Meine Güte. Ich bin echt geschockt über das, was ich hier lese. Du akzeptierst also einerseits die sexuelle Orientierung als naturgegeben, um dann andererseits dies nur “in klarer Ordnung” zu akzeptieren und klare Ordnung sind Mann und Frau ?!? In der Schöpfung ist z.B. Homosexualität ein ganz gängiges Konzept. Und die Schöpfung ist doch nach Deiner Auffassung Gottes Werk.

Diesen Satz würde ich sehr gern verstehen. Mehr Widersprüchlichkeit kann ich kaum denken…

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Ich vermute das “ich” soll ein “ein” sein.

Ich wollte dich noch fragen, welches dein anderes Lieblingsmeme ist. Weil ich kenne glaube ich nur das eine.

Interessantes Tribünegespräch über ein Thema, das mir im Kontext Fußball nicht bewusst war. Allerdings fand ich die Umsetzung nicht so gut gelungen, wie andere Tribünengespräche. Einmal, weil die meisten Takes eher von Max kamen als von den Gästen, die meist nur seine Aussagen bestätigten. So zumindest mein Eindruck. Was mich aber wirklich gestört hat, war der Raum, den Felix Nmecha eingenommen hat, was er alles gesagt hat usw. Ich kann es zwar verstehen, dass man an seinem Beispiel viel aufhängen wollte, aber so erscheint es, als sei vor allem er das Problem. Wenn es aber so wäre, dann könnte man einfach diesen Spieler ignorieren und das Problem wäre gelöst, was ja nicht so ist.

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Lohnt sich vielleicht das hier mal fest zu halten. ( ich hab selbst leider keine Replay Möglichkeit, deshalb notiert nach meiner Erinnerung)

ARD: Interview nach dem Spiel Deutschland - Curaçao, letzte Frage an Felix Nmecha: Wie er sich denn nach dem Spiel noch so mit einigen Spielern aus Curaçao unterhalten hätte.
Darauf hin antwortet er sinngemäss: Man würde sich halt kennen und hätte nach dem Spiel noch kurz gebetet auf dem Platz, weil er wisse ja, dass sie alle an die selbe Kraft Jesus’ glaube würden, die ihr Spiel beschützt (?)

Danach Ende und Schnitt, Schweinsteigers Kommentar aus dem off dazu: Amen.
Danach wurde nicht weiter darauf eingegangen.

Nachtrag: Es gibt auch bereits ein Reel davon:

und Tah war ebenfalls mit im Gebetskreis.

Das ist gelebte Nächstenliebe und genau das, was das Christentum im Kern ausmacht. Während woanders die Kopf-Ab-Geste benutzt wird, geht man hier nach dem Wettkampf mit offenen Armen auf seinen “Gegner” zu. Daran ist absolut nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil.

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Das hat natürlich nur ein Geschmäckle weil man weiß, was bei Nmecha und den Ballers in God dahintersteht. Wenn da jetzt ein normaler, gemäßigter Christ mit Leuten zusammen betet, dann fände ich das auch cool. Wenn das halt jemand macht, der seinen Glauben als Grund für homophobe und transphobes Gedankengut zu verbreiten, dann finde ich das weniger cool. Wenn du dich auf nen Kaffee mit paar Opis triffst finde ichs auch nett, außer ich weiß dass du und die Nazis sind, find ichs nicht cool. Alles hat halt einen Kontext, aus dem man es nicht rausreißen kann. Die ganze Symbolik, Interviews drumrum und Co sind ja auch alle mit diesem “Ballers in God” im Hintergrund. Auch der Torjubel und Co.. Hätte ich kein Problem mit, wenn sie halt eben nicht gerade solche Ansichten nicht nur hätten, sondern auch noch aktiv verbreiten und missionieren wollten. Aber wie gesagt. Context matters

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Hier die Szene: Cleverly 💐 on X: "After the final whistle, Jonathan Tah and Nmecha joined hands with the Curaçao players to pray together. This is why we love the game of football. ❤️🙏 https://t.co/15ONnWttIj" / X

Hier das Interview: Julian Adrat on X: "„Im Spiel sind wir Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen, wir sind alle Brüder, und wir haben ein kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird.“ Nmecha nach dem 7:1 Deutschland vs Curacao. Stabil 🙏 https://t.co/g3cnTfkpIv" / X

Hier der Torjubel von Nmecha: Rikki Doolan on X: "Germany World Cup goal scorer Felix Nmecha did the “crown down” celebration. This is to say I humble myself before King of Kings Jesus Christ. amen. https://t.co/UFi8itvO3i" / X

Das ZDF ist sich auch nicht zu blöd die Insta Story von Ballers in God zu dem Thema zu teilen…

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Strohmann-Argument. Wo gibt es die Kopf-Ab-Geste im Fußball?

Hör bitte auf, ein Bild zu zeichnen, in dem missionierende Christen scheinbar die Heiligen im Sündenpfuhl sind. Dieses Forum ist Ort für Diskussion und nicht Mission.

Und nein, wenn du mir jetzt ein Beispiel einer Kopf-Ab-Geste schickst, wird deine Argumentation nicht wahrer.

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Einer der größten deutschen Fußball-Contentcreator (Conan) ordnet die Situation maximal glorifizierend ein, ohne über den Hintergrund der damit assoziierten queerfeindlich/menschenverachtend auftretenden Sekte Ballers of God zu informieren.

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