Von Prašnikar gibt es immer noch keine handfesten Neuigkeiten, gestern beim Testspiel gegen die OL Lyonesses war sie nicht im Kader und ist wohl aktuell auch freigestellt. Frage mich, was sich da so lange zieht?
Inzwischen hat die Eintracht aber noch Hayley Raso, autralische Nationalspielerin, als Transfer bekannt gegeben. Das ist ein ziemlicher Hochkaräter in der Offensive und würde Prašnikar ordentlich ersetzen. Für die weggebrochene IV-Achse schafft sie allerdinga natürlich keine Abhilfe.
Die UWCL-Quali-Spiele wurden übrigens auch gerade ausgelost. Am 11. September geht es in Frankfurt gegen Real Madrid, am 18. auswärts zum Rückspiel. Hammer-Gegner auf jeden Fall, für ein uneingespieltes Team das in den internationalen Testspielen bisher hauptsächlich Niederlagen eingefahren hat, dürfte es eine ziemlich schwierige Nummer werden. Freue mich aber auf eine europäische Nacht am Brentanobad!
Edit: Lara Prašnikar hat jetzt auf Instagram ihren Abschied bekannt gegeben.
Mit Prašnikar geht der Ausverkauf weiter. Ja, 550.000€ ist verdammt viel Geld in der Bundesliga - aber es sind einfach zu viele Verkäufe.
Managerin Katharina Kiel sagte zuletzt zur Bild: „Ein wesentlicher Part ist und bleibt dabei die Entwicklung von Spielerinnen, die Steigerung von Marktwerten und letztlich auch situativ das Erwirtschaften von Transfererlösen.“
(Aus dem 90min Artikel zum Prašnikar Wechsel)
Wenn Frau Kiel mir sinnvoll erklären kann was an einem Ausverkauf des Kaders “situativ” sein soll kauf ich ihr ein Eis!
Die einzige Situation in der so ein Ausverkauf Sinn machen würde wäre bei finanzieller Pleite des Vereins…
Situativ bezieht sich glaube ich da voll auf die Kader-als-Portfolio Sichtweise. Spieler*innen dann verkaufen wenn es das maximum an Erlös bedeutet, nicht dann wenn es sportliche sinnvoll ist. Das heißt dann bei den Herren mitten im laufenden Spielbetrieb - Marmoush - und bei den Frauen eben dann wenn es noch Ablöse gibt.
Nicole Anyomi wird wohl nach Frankreich wechseln und die Bundesliga eine weitere Top-Spielerin verlieren. Geraldine Reuteler wechselt wahrscheinlich im Sommer in die WSL, und sowohl Elisa Senß wie auch Lisanne Gräwe denken darüber nach Ausstiegsoptionen zu ziehen.
Nach cem 0:3 gegen BK Häcken hat Frank Hellmann von der Frankfurter Rundschau die Situation bei der Eintracht beleuchtet. Nico Arnautis steht dabei in der Kritik.
Ich denke die ganze Vereinsführung sollte sich fragen, wie man weiter machen will. Man hatte eigentlich die Möglichkeit zur Nr.2 in Deutschland aufzusteigen, weil es ja anscheinend mit Wolfsburg langsam bergab geht. Irgendwie hat man das aber verpennt. Für Spielerinnen und Verantwortliche scheinen inzwischen aber Projekte wie Bremen, Union und Co. deutlich interessanter zu sein.
Für welche Spielerinnen? Es gibt sicherlich eine Kategorie Spielerinnen, für die das aktuell stimmen mag.
Deutsche Nationalspielerinnen habe ich noch nicht oft innerhalb der Liga zu den anderen deutschen Vereinen wechseln sehen. Das kann natürlich im Sommer passieren, aber da geht noch meist zu Bayern, Wolfsburg oder ins Ausland.
Eine Anyomi jetzt mit dem Frankreich-Gerüch, eine Cerci hat Wolfsburg abgesagt und will lieber nach England etc. Eine Martinez ist nach England gegangen. Eine Melissa Kössler ist im Winter nach Denver gegangen und trifft dort. Wie lange wird sich eine Larissa Mühlhaus noch in Bremen halten?
Hier nehme ich mal nicht Lyon an. Die sind offensiv viel zu gut besetzt. PSG, auch wenn die zuletzt auch abgebaut hatten. Ich wollte gestern schon scherzen. Mit ihrer Modemarke ETONAM würde so eine Mode-Metropole doch auch gut passen.
Geraldine Reuteler hat wohl bereits für die kommende Saison einen Vorvertrag beim Arsenal FC unterschrieben.
Klar ist, dass Géraldine Reuteler ihren auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Klub verlassen wird. Nach Informationen des hr-sport sind die Vorverträge bei ihrem neuen Verein längst unterschrieben, nur noch der obligatorische Medizincheck steht aus.
Larissa Mühllhaus steht als Zugang schon fest. Ihr könnte Paulina Krumbiegel von Juventus Turin folgen, so Soccerdonna, die sich dabei auf Mauro Munno beziehen.
Edit: Elisa Senß wechselt sehr wahrscheinlich nicht zum FC Bayern, die SportBild liegt da wohl falsch, sondern zu Real Madrid.
Dazu verlassen die Eintracht Emily Wallrabenstein, Marie Kleemann (zu RaBa Leipzig), Keira Bednorz (zum 1. FCN), Emma Memminger und Mira Arouna (VfB Stuttgart). Bei diesen Spielerinnen laufen die Verträge aus.
Emma Memminger wechselt zum SC Freiburg und Emily Wallrabenstein zieht es nach Leverkusen.
Mir erschließt sich das auch nicht so ganz. Ja, die Verträge laufen aus, aber hat man kein Interesse Nachwuchsspielerinnen eine Chance zu geben und mit denen Ablösen zu generieren. Letzteres will doch Frankfurt. Bekommen die Açikgöz-Schwestern dann nun auch mehr Spielzeit? Fragen über Fragen.
Oder holt man sich lieber externe Talente. Die Abgänge hauen qualitativ rein und wenn man die CL-Quali überstehen will, wird man aufrüsten wollen.
Mara Pfeiffer schrieb gestern als Erstes über den Fall. Laura Freigang hat wohl in einem Jahr 3x verschlafen ihrer Meldepflicht nachzukommen. Das heißt, sie war drei Mal nicht an dem angegebenen Aufenthaltsort.
Da ist natürlich kein Dopingvergehen oder -verdacht. Aber halt natürlich sehr blöd. Es könnte halt in eine Sperre nach sich führen. Keine Ahnung, wie man das im Fußball handhabt. Die österreichische Rennrodlerin Madeleine Egle ist ein bekannter Fall. Sie konnte nicht an den olympischen Spielen teilnehmen.
Das passt leider alles ins Bild, das ich von Laura Freigang inzwischen habe. Wenn man sich zu viel um Insta etc. kümmert, dann leidet die Professionalität einfach.
Ziemlich oberflächlicher Take, meinst du nicht? Oder weißt du, wann sie wie viel Zeit für Social Media investiert und wie das im Verhältnis zu ihrem sonsitgen Einsatz steht?
Zu Mal was bedeutet Insta denn? Ich folge ihr und es nun nicht so, dass sie da täglich oder stündlich aktiv ist und Reels heraushaut so wie es Influencer und Content Creator machen. Und wenn, hätte sie immer ihr Telefon in der Hand. Dann könnte sie schnellstmöglich das Meldesystem ADAMS öffnen…
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie an einer Sperre vorbeikommt. Mit welcher Begründung und was würde das für ein Zeichen senden?
Profifußballer “arbeiten” extrem wenig. Maximal vier Mal pro Woche 2-3 Stunden Teamtraining. Dazu ein paar Fitness-, Regenerations- und Taktikeinheiten. Ab und zu mal ein Medientermin. Der Job eines Profifußballers ist es nicht, möglichst viel zu trainieren, sondern möglichst häufig verfügbar zu sein, also fit und regeneriert.
Man darf den Körper nicht übertrainieren weil das auf Kosten der Regeneration geht und zu viel Muskulatur an den falschen Stellen für Fußballer eher hinderlich ist. Zu viel Sport in der Freizeit ist aufgrund der zusätzlichen Belastung/Verletzungsgefahr auch eher doof.
Es bleibt also extrem viel Freizeit, die es anderweitig zu füllen gilt. Der eine Profifußballer verbringt die Zeit auf der Couch und zockt Playstation. Der andere geht jeden Tag golfen. Freigang kümmert sich um ihre Fotografie, Social Media und Mode.
Das ist zu genau Null Prozent ein Anzeichen fehlender Professionalität.