Eintracht Frankfurt (m)

Auch wenn es nur ein Moment des Spieltags war und für den Royale keine Rolle spielen sollte: ich fand die Auswechslungen von Rose gegen Ende bemerkenswert. Toppmöller bringt gegen die tabellarische Vernunft, aber im Sinne aller Herzen im Stadion, Rode und Hasebe, um die beiden „Alten“ in ihrem letzten Spiel nach großartigen Karrieren zu ehren, und Rose wechselt im Gegenzug sofort seine beiden jüngsten als Debütanten ein. Ein schönes Sinnbild für den immer wiederkehrenden Zyklus im Fußball, der für Rode und Hasebe an diesem Wochenende endete, der aber immer weitergeht mit neuen, jungen Spielern, die hoffentlich ähnliche Karrieren haben werden. Gleichzeitig zieht Rose mit den Auswechslungen seiner Mannschaft die Zähne, indem er seine beiden torgefährlichsten Spieler für seine beiden Debütanten rausnimmt, so dass die rein emotionale Einwechslung der Eintracht auf keinen Fall bestraft wird. Die restlichen drei Minuten gehören nur noch Rode und Hasebe. Fand ich sehr fein.

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Für mich haben Seppl Rode und Makoto Hasebe in ihren letzten Minuten auf dem Platz in gewisser Weise der Eintracht endgültig den 6. Platz und damit den Einzug in die Europe League gerettet. Man hatte schon das Gefühl, das Leipzig jetzt aus Respekt vor den beiden verdienten Kollegen nicht mehr mit letzter Konsequenz auf das eine Tor drängen würde, das die Eintracht noch auf den 7. Platz zurückgeworfen hätte. Und das wurde dann auch unterstrichen durch die angesprochenen nahezu gleichzeitigen Einwechselungen der Youngster Norbeye für Xavi und Jatta für Sesko auf Leipziger Seite. Sprich: Das Spiel war damit praktisch zu Ende. Wenn es nicht gelungen war, bis zu diesem Zeitpunkt über 90+x Minuten ein drittes Tor zu erzielen, dann jetzt eben auch nicht mehr. Genug ist genug.

Gute Kommunikation auch wenn wahrscheinlich in Videoform nochmal direkter als per Text gewesen.

„Nicht Feldberg, sondern Mount Everest“: Pressekonferenz mit Markus Krösche im Re-Live (youtube.com)

Es gibt noch eine PK zur Saisonanalyse, was natürlich hilft in der Kommunikation.

Und die ersten Punkte hören sich auch nach meiner Analyse an, die wichtigsten Ziele wurden erfüllt: Europa, Entwicklung und Einbindung neuer Spieler, Moderierung des Umbruchs, Neue spielerische Elemente.

Edit: Echt gute PK, die die Journalisten hoffentlich mal mitnimmt und zeigt, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie sich im Kämmerlein zusammenspinnen. Ich wundere mich, ob es nicht sinnvoll wäre, wenn nicht auch jede Woche einer aus dem Sportmanagement noch auf der PK sitzen sollte, um den Drift der Journalisten zu verhindern. Das würde dann ja eigentlich Timmo Hardungs Jobbeschreibung eher passen als jetzt Markus Krösches. Aber scheinbar ist man sowieso nicht ganz zufrieden darüber, wie Hardung dem Trainer unter die Arme gegriffen hat das letzte Jahr.

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In mitten der Fußball EM gibt Frankfurt fleißig Spieler ab:

Ferri: Leihe nach Belgien inkl. vorheriger Vertragsverlängerung (dort war auch schon Tuta)
Ngankam: Leihe nach Hannover
Smolcic: Leihe nach Linz inkl. Kaufoption
Foti: kommt von Leihe nach Hannover zurück, wird zur U23 vom BVB weitergegeben
Aaronson: verliehen nach Holland inkl. vorheriger Vertragsverlängerung
Gebuhr: Abgang nach Rostock
Raebiger: Abgang nach Braunschweig
Baum: Leihe nach Elversberg inkl. vorheriger Vertragsverlängerung
Jakic: Augsburg hat Kaufoption gezogen

Auf der Zugangsseite werden die Leihen von Koch und Ekitiké in feste Transfers umgewandelt. Dazu kommen die bereits verpflichteten Talente Brown, Amenda und Uzun (noch nicht offiziell, aber selbst der Kicker spricht davon, dass nur noch die Vorstellung aussteht).

Weiterhin kehren Alidou, Wenig, Matanovic und Onguene von ihren Leihen zurück. Maranovic soll in den Profi Kader integriert, die anderen Drei abgegeben werden.

Dazu beenden Hasebe und Rode ihre Karriere. Auf der Zugangsseite wird vor allem nach einem Sechser gefahndet, der gleichzeitig auch der Leader des Teams sein soll. Letztes Jahr war man mit Aouar sehr weit, bevor er sich dann doch zu einem Transfer nach Rom entschieden hat. Die Geschichte droht sich zu wiederholen. Pascal Groß war die Königslösung, jedoch soll Hürzeler ihn nun doch bei Brighton behalten wollen. Außerdem ist der BVB in den Poker eingestiegen. Da wird die Eintracht nicht mithalten können.

Runtergeschrieben zeigt das Ganze schön die Realität des Profi-Fußballes. Talente werden geholt, gewogen, schaffen es oder werden weiter gereicht, bis sie ihre Gewichtsklasse gefunden haben. Das ist das System Krösche. Dieser muss nun zeigen, dass er es schafft einen runden Kader auf die Beine zu stellen. Bis auf die Sechser Position sind keine großen Transfers angedacht, jedoch könnte Bewegung rein kommen, wenn Premier League Clubs bei Pacho oder Marmoush ernst machen.

Ach und die Eintracht will nächstes Jahr Viererkette spielen:

Leider keine gute Vortransferphase.

Smolcic und Ngankam hätte man lieber zu Geld machen sollen, damit man auch Budget hat, um den Kader eben für das geplante System aufzubauen. Aber stattdessen sitzen sie immer noch auf der Payroll und müssen betreut werden.

Ebenso verpasst die Eintracht gerade sehr gut, die nötigen Chancen auf dem Transfermarkt zu ergreifen und auf den drei wichtigen Positonen LIV, ZM und RV nachzulegen. Das sind immerhin Positionen, bei denen über die Saison hinweg ein großer Bedarf sein wird, wenn man sich mal die möglichen Aufstellungen durchspielt und dann Punkte verteilt, wer wo als Stammspieler/Ersatzspieler und gar nicht in Frage kommt. Und diese Prioriäten sind dahingehend sogar wichtiger als dann so teure Transfers wie Bahoya/Uzun oder Lisztes, die erstmal, wenn überhaupt in der zweiten Reihe spielen werden, um aufgebaut zu werden.

Ein Chabot wäre ein perfekter Fit gewesen, um einem abrupten Pachoabgang vorzugreifen, der dennoch die IV ohne Abgang komplettieren würde. Nun hat man eben nur noch drei gestandene IVs und einen Linksfuß im Kader, und einen verletzten Amenda und einen sehr (auf anderen Niveau) nach Spielzeit suchenden Collins. Wenn da nun Pacho wegbricht, ohne dass man reagieren kann, dann ist wieder die ganze Saison in Gefahr. Auch Brassier geht woanders hin und Koulierakis versucht man sich warm zu halten, bis Pacho gehen müsste und man die hohe Ablöse zahlen könnte.

Im Mittelfeld kassiert man auch nur Absagen von Amiri, Ouedraogo usw. und es wird auch langsam eng, wer in das sehr speziell gesuchte Profil reinpassen könnte, dass am Ende doch wieder Götze da spielen müsste und man wieder nur mit zwei Mittelfeldspielern in die Saison geht, also zwei weniger als letzte Saison.

Und auf RV hat man keine Idee wer da kommen soll, obwohl man wieder als Krösche groß die Viererkette ankündigt, aber wenn deine AVs Brown und Tuta heißen, dann wird das auch ganz schnell wieder einkassiert werden, wie so andere Ankündigungen, die gemacht wurden.

Nanu, jetzt schon geknickt? Kopf hoch, das Transferfenster schließt am 30. August (noch zwei Monate !!). Es ist viel zu früh, den Daumen in eine Richtung zu zeigen. Gestandene Spieler kommen doch erst, wenn Einsatzzeiten quasi garantiert sind. Bei den IV ist das bei uns (vielleicht: noch) nicht der Fall. Weswegen geht Chabot denn zum VfB? Dort stehen ihm kein Koch und Pacho im Weg (dass Anton vom VfB wegwechselt, ist ja längst öffentlich). Ich sehe auch die RV Position nicht so kritisch, nicht weil wir dort nicht einen Guten gebrauchen könnten, sondern weil da gefühlt jede Mannschaft Bedarf hat und wir beileibe kein negatives Alleinstellungsmerkmal auf dieser Position haben. Der 6er mit Führungsqualitäten ist kritisch, und dass da der Markt eng ist, sieht man ja schon daran, dass sich die SGE, der BVB und Brighton um einen 33-jaehrigen balgen.

Ich gehe mal von zwei Dingen als absolut gesetzt aus: a) es wird noch was passieren in den nächsten zwei Monaten, und b) der Kader wird am Ende nicht perfekt sein. Das letztere ist doch normal. Man sollte nicht vergessen, dass alleine in Europa mindestens 40 Vereine mit ähnlichen oder besseren finanziellen Voraussetzungen wie die Eintracht im Markt unterwegs sind und uns laufend reingrätschen. Und wenn 3 Stunden vor Transferschluss irgendein PL Club panisch 70 Mio für Pacho bietet, so dass kein Ersatz mehr geholt werden kann, dann muss man das 4-monatige Loch im Kader halt hinnehmen. Das Gesamtniveau des Kaders steigt ja trotz alldem seit vielen Jahren kontinuierlich.

Übrigens, die 4er Kette ist doch keine große Ankündigung bzw. kein Experiment, das auf der Kippe steht. Die war doch schon in der letzten Rückrunde mehr und mehr etabliert worden.

Die Vortransferphase schließt heute, also kann ich schon eine Bilanz ziehen. Früher wurde zumindest mehr vorgearbeitet und dann gegen Ende fehlte es, aber wenn es jetzt schon so mäßig läuft und man sozusagen nur die Ersätze für Abgänge für Pacho und Marmoush parat hat, die aber eine Verschlechterung darstellen, dann geht man knallhart an den Bedürfnissen des Kaders vorbei. Es fehlen einfach Kaderplatz 7,10 und 16 und der Markt nach der EM wird nicht einfacher und sorry, da kann man halt wieder davon reden, dass der Kader allein an der Saisonleistung verantwortlich ist, einfach weil die Baustellen gekönnt ignoriert, aber gleichzeitig wilde Ansagen macht, die man nicht mit Taten folgen lässt. Siehe „Wir wollen Platz 4 verteidigen“ und dann kam nichts.

Aber diese „Vortransferphase“ ist doch vollkommen irrelevant.

Woher weißt Du das? Ich denke, die meisten Namen in der SGE Datenbank haben wir wahrscheinlich noch nie gehört und die SGE ist (anders als Bayern) doch erfreulich diskret, was die Stände von Verhandlungen angeht.

Ich dachte, der Sechser sei das Problem. 7 ist mit Marmoush hervorragend besetzt, die 10 … brauchen wir die überhaupt in unserem System? Was ist die 16?

Das stimmt so nicht, da kam 'ne Menge. Hat halt nicht geklappt. Im Nachhinein wussten das natürlich alle. Das muss man halt aushalten und einen neuen Anlauf nehmen. Wie gesagt: Kopf hoch. Das Wetter macht gerade depressiv, aber ganz so schlimm sieht es bei der SGE nicht aus.

Also ich war von keinem Transfer letztes Jahr überrascht und ich sehe doch einfach, welche Spieler wir brauchen und welche woanders hingehen, sodass es einfach eng wird. Die Spieler die schon weg sind, kommen nicht mehr auf den Markt und dann kommen wieder Krösches Notlösungen ™.

Wie kommst du auf die Idee dass Marmoush 7 ist? Geht nicht um Rückennummern, sondern einfach Spieler, die die meiste Spielzeit bekommen. Wir suchen Stammspieler auf ZM, Stammspieler RV und Ersatzspieler Nummer 1 in der IV.

Im Winter 2023 kam nichts außer Pelligrini gegen Max zu tauschen und Aaronson.

Und drei hinreichend gute Transfers sind drin, mehr fordere ich ja nicht, da sind wir ja nicht bei einem perfekten Kader, sondern der normalen notwendigen Kaderweiterentwicklung für den Fußball, den man spielen will. Aber es scheint halt wie so oft nicht ineinanderzugreifen.

Es fehlt einfach Qualität und Breite im Zentrum und der Abwehr, aber wir haben mindestens zwei Spieler erst verpflichtet für viel Geld, die verliehen werden sollten, weil sie zweite bis dritte Reihe sind auf ihren Positionen.

Als Rückennummer? Weil er seine Karriere lang Außen gespielt hat und erst bei uns in der letzten Saison zum expliziten Mittelstürmer umgebaut wurde. Er spielt auch bei der ägyptischen Nationalmannschaft außen, er wurde, bevor RKM ging, von uns als Außen verpflichtet und man kann im Spiel immer noch sehen, dass er bevorzugt von links kommt.

„Die Pause war lang genug, jetzt sind wir wieder im Fußballmodus." I Vodcast mit Dino Toppmöller (youtube.com)

Durchaus kritisches Zwiegespräch zur letzten und aktuellen Saison mit Medienmensch ist genau das was ich auch in der Kommunikation, damit die Fans Dino besser kennenlernen und nicht nur von irgendwelche Pressethesen über ihn reden erhofft habe.

Und man merkt, dass es ihm gut getan hat, die ganzen Schwierigkeiten der letzten Saison trotz all der Kritik überwunden zu haben, und jetzt mit mehr Selbstbewusstsein der Aufgabe gewachsen zu sein, in die Saison geht und spricht sehr klar und deutlich einfach Klartext.

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Es bleibt komisch, dass Hardung als Schnittstelle zwischen Sportvorstand und Mannschaft nicht ausreicht. Dass Zembrod schon vor einem Jahr der Favorit für Toppmöller war, aber die Eintracht nicht die Ablöse zahlen wollte, hieß es vor dem Sommer ja auch schon.

Xaver Zembrod und Jan Fießer verstärken das Trainerteam, Erwin Bradasch hat Eintracht Frankfurt verlassen. - Eintracht Frankfurt Männer

Zembrod, der auch Co-Trainer unter Nagelsmann bei den Bayern war und Fießer, der Co-Trainer bei Bochum unter Letsch war, kommen und Bradasch, den Toppmöller noch aus Düdelingen kannte, aber sonst nie wirklich auf dem Niveau der Eintracht trainiert hat.

Sein Aufgabengebiet war nach Interview im Trainingslager die Offensive einen Teil im Training wo jetzt in der Vorbereitung ein großer Fokus liegen sollte. Vermutlich wurde hier also ein Schwachpunkt im Training ausgemacht, was dann auch in der fehlenden Zielstrebigkeit bei Angriffen zu sehen war, vielleicht.

Erwin Bradasch: Ich bin für die Offensive sowie fußballerisches Individualtraining verantwortlich. Zudem halte ich eine sehr enge Verbindung zur gesamten Medizinischen Abteilung.

Eintracht Frankfurts Co-Trainer Erwin Bradasch und Stefan Buck im Gespräch - Eintracht Frankfurt Männer

Noch ein bisschen mehr über Zembrod und dass er die Offensivabläufe verbessern soll wohl.

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Neuer Eintracht-Co-Trainer? Deshalb schwärmte Nagelsmann von Zembrod (fussball.news)

Es gibt auch einen gemeinsamen Podcast aus der Bayern-Zeit von vor zwei Jahren, wo man dann nochmal heraushören kann, wie die beiden zusammenarbeiten und die Arbeit unter Nagelsmann beide beeinflusst haben.

Training- & Taktik-Insights von Nagelsmanns Co-Trainern | Zembrod und Toppmöller im #FCBayernPodcast (youtube.com)

Eine Sammlung von Aussagen:

  • Nagelsmann schätzt Toppmöllers Auffassungsgabe und Vermittlungsfähigkeiten sehr und hat ihm immer wieder gesagt, dass er selbst Cheftrainer werden sollte (was er zuvor ja auch schon war in Düdelingen)

  • Toppmöller, der für Standardsituationen verantwortlich war (Stichwort 1-0 gegen Frankfurt 1. Spieltag 2022/23), mag Standards gar nicht so sehr, weil sein Fokus früher als Cheftrainer logischerweise woanders war, aber er hat die Stelle war frei und er sich reingearbeitet. Aber es fehlt auch an Trainingszeit für Standards bei einem Verein, der insgesamt wenig Trainingseinheiten hat und sie mussten viel auf Videoanalysen setzen, wo aber die Spieler selbst mitdenken müssen. Und dass Standardtraining nicht viel Spaß macht für die Spieler als nun mehr kreative Einheiten. → Er hat im Vereinspodcast oben ja auch nochmal gesagt, dass er letzte Saison eventuell Buck, dem Standardtrainer der Eintracht zu wenig Trainingszeit gegeben, und vielleicht merkt man da wieder, dass er da noch dazulernen muss.

  • Toppmöller sagt auch noch, dass seine Lieblingsthemen sind Taktik und Individualanalyse mit Spielern, und auch das kann man in seinem ersten Jahr der Eintracht bestätigen.

  • Dann die Aussagen über Zembrod, die oben zitiert wurden, die offensichtlich aus demselben Podcast kommen (LOL)

  • Zembrod war früher ja der Cheftrainer von Nagelsmann in der Hoffenheim-Jugend

  • Zembrod war bei den Bayern auch die Schnittstelle zu den Jugendspielern und hatte dann die Herausforderungen, die Inhalte gerecht einzuteilen und zu vermitteln, was es braucht um Profis zu werden und sich durchzusetzen. Das könnte auch interessant bei der Eintracht werden.

  • Toppmöller erwähnt auch nochmal, dass Nagelsmann Pärchenbildung auf dem Platz wichtig ist, was ja auch bei der Nationalmannschaft ihm wichtig war, sodass eben Spieler einen Partner auf dem Spielfeld haben, mit dem Abläufe aus dem FF kommen.

  • Menschlich schätzt Nagelsmann Toppmöllers Besonnenheit im Gegensatz zu seiner eigenen Ausgeflipptheit und daraufhin ergänzt Dino, dass er anders als sein Vater seine Emotionen eben mehr kontrollieren kann, aber am Spieltag ist er auch völlig auf Feuer. Auch das können wir bestätigen. Empathie ist im wichtig, was aber auch zeigt, warum er von den Profis bei den Bayern immer geschätzt wurde und vielleicht ist das auch der Grund, warum Bradasch, der ein wenig ruppiger scheint, dann doch nicht so gut gepasst hat.

  • Und bei Zembrod erwähnt Nagelsmann, dass Zembrod sehr gut mit Menschen kann und auch eher ruhig ist und weiß, wie er die Menschen anpacken muss.

  • Und sie haben auch gemerkt, dass sie sehr gut zusammenarbeiten können als Co-Trainer, die dann ja relativ viel zusammen ausarbeiten müssen, wenn der Cheftrainer ihnen Aufgaben überlässt. Zembrod bestätigt auch nochmal, dass es bei Co-Trainern passieren kann, dass man gar nicht so gut kann, dass es förderlich fürs Verhältnis ist.

  • Auf die Frage, wie sich aufteilen würden, sollte Nagelsmann als Cheftrainer ausfallen, sagt Zembrod sofort: „Dino Chef, ich Co“. Soviel dazu, dass die Situation wie bei Dortmund droht, dass er ihn ersetzen könnte, ohne jegliche Profi-Erfahrung als Cheftrainer.

Fun Fact, weil man es raus hört:

Zembrod kommt aus Pfullendorf und Buck aus Bad Saulgau also fast aus Nachbarstädten.

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